Leser-Rezension zu „Und dann war Stille” von Tomke Schriever

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Miss_Lizzie Miss_Lizzie
Verfasst von Miss_Lizzie
am 21.10.2009
 

Nachdem sie zufällig in eine Geiselnahme geraten ist, zieht sich die Hamburger Psychotherapeutin Hannah Tergarten in einen einsamen Turm in Ostfriesland zurück. Eine ihrer ersten Patientinnen ist die siebzehnjährige Anneke, die sich zwischen ihrem neuen Freund und ihrem strengen Vater hin- und hergerissen fühlt. Hannah spricht ihr gut zu und hält eine Therapie für überflüssig. Am nächsten Morgen wird das Mädchen tot in der Tegmaschine des Elternhauses aufgefunden.
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Die Polizei vermutet Selbstmord, aber Hannah kann das nicht glauben. Sie verdächtigt Annekes unsympathischen Schwarm Ubbo und ermittelt auf eigene Faust, unterstützt vom Ex-SEK-Beamten Enno Heeren. Während sie durch ihre Nachforschungen in Gefahr schwebt, plant auch der Geiselnehmer aus dem Gefängnis heraus Rache ...
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Hinter dem Pseudonym steckt die Historienautorin Helga Glaesener, die hier mit den Auftakt einer neuen Krimireihe um die Psychotherapeutin Hannah Tergarten abliefert. Der Thriller ist solide, aber nicht herausragend. Die Protagonistin ist recht sympathisch, die Auflösung durchaus schlüssig und das Lokalkolorit wird schön rübergebracht. Allerdings handeln die Figuren teilweise zu konstruiert, vor allem das Finale ist zu dramatisch in Szene gesetzt. Zudem passen Hannah und Enno nicht so gut als Liebespaar zueinander, sodass ihre sich entwickelnde Beziehung eher aufgesetzt wirkt.

 

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Und dann war Stille Und dann war Stille
Tomke Schriever

(9)  

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krimi, ostfriesland, thriller, deutschland, geiselnahme

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Und dann war Stille
von Tomke Schriever

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