Leser-Rezension zu „Eden” von Tony Mochinski

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aebers aebers
Verfasst von aebers
am 11.11.2011
 

Aufwachen – und in die Augen von Zombies gucken. Mochinski packt für seine Protagonisten gleich zu Beginn die Horroraxt aus. Das Weiterlesen ist gar keine Frage.
Eden nennen die Insassen den ummauerten, vermeintlich sicheren Flecken Erde in New York.
Als Leser hatte ich nicht das Gefühl mich auf Dauer dort wohlfühlen zu können. Drinnen versuchen sie ein normales Leben zu führen, draußen toben die Zombies herum. Den Fans des Genres ist eine solche Situation bekannt. Trotzdem ist es immer wieder spannend, was die Autoren daraus machen. Mochinski findet einen nahezu sicheren Weg, wie die Überlebenden an Medikamente und Lebensmittel gelangen, er packt verschiedene Arten von Zombies in die Handlung und beschreibt mit seiner Hauptfigur einen echt sympathischen Typen. Tatsächlich beeindruckt der stolze, pfiffige und letztendlich doch verletzliche Harris, der so gar nicht dem flüchtenden Bürger dieser Zeit entspricht und Situationen meistert, ganz ohne Superkräfte.

Ausschweifende Metaphern und imposante Wortakrobatik braucht man als Leser nicht zu erwarten. Dafür schreibt Mochinski mit Fantasie, die mitreißt und manchmal auch wehtut. Die Handlung ist hart, beunruhigend hart, so beunruhigend wie das Leben in Zeiten von Zombies sein kann.

Der Autor hat seine Kapitel in einen großen Topf geworfen, sie anschließend wahllos herausgezogen und aneinander gereiht in das Buch gepackt. Anfangs verwirren mich die Zeitsprünge in beide Richtungen. Dann halte ich es für sehr reizvoll. Rätseln und mitdenken finde ich gut.

Seine Beschreibungen des Ausbruchs und der Folgen gelingen ihm so gut, dass ich rein gar nichts gegen eine Fortsetzung hätte

 

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Eden Eden
Tony Mochinski

(12)  

27 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

zombies, festung, endzeit, science fiction, unterhaltung

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Eden
von Tony Mochinski

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