Leser-Rezension zu „Die Flucht der Ameisen” von Ulrich C Schreiber
am 3.02.2010
Der Anfang war vielversprechend. Ein Vulkanausbruch mitten in Deutschland sehr interessant. Die Hauptperson Gerhard Böhm jedoch nach und nach immer unglaubwürdiger. Der Mensch kann einfach alles. Ihm fallen die Verwerfungen auf, er weist auf einen drohenden Vulkanausbruch hin, er weis zufällig das Vermisste in einer verschütteten Stadt in einem alten Stollen sein könnten, er findet den lang gesuchten Nibelungenschatz, und überlebt in einer Höhle unter dem Vulkan einbrechende Lavaströme nur knapp. Dazu wird seitenweise beschrieben wie ein Damm gebaut wird. Ab der Mitte des Buches entwickelt sich die Geschichte zu einer Beziehungskiste/Familiengeschichte Jugendliebe/Ehefrau - öde, langweilig, zieht sich wie ein Kaugummi. Und was ist mit den Ameisen? Kein Plan!

