Leser-Rezension zu „Die Reise nach Venedig” von Utta Danella

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ZwergPinguin ZwergPinguin
Verfasst von ZwergPinguin
am 29.11.2011
 

Wenn die Hauptperson eines Buches "Pony" heißt, dann ist das für mich eigentlich schon ein Grund, das Buch nicht zu lesen. Besagte junge Dame reist nach dem Abitur gemeinsam mit ihrer älteren Schwester nach Venedig und erlebt dort allerlei: Bekanntschaft mit einem Conte, den ersten Flirt, Verwicklungen um wertvollen Schmuck und schließlich Mord und Totschlag.
Die Geschichte selbst ist etwas unglaubwürdig, die Hauptperson etwas sehr von sich selbst überzeugt und das Ganze ist inzwischen einfach überholt. Die zwischenmenschlichgen Beziehungen und der gesellschaftliche Umgang von Männern und Frauen sind inzwischen einfach anders geworden - die Originalausgabe stammt immerhin aus dem Jahr 1959....
Wäre die Handlung wenigstens überraschend, die Dialoge mitreißen und nicht bloß "ganz nett" und die Hauptfigur etwas ansprechender ausgearbeitet, dann hätte es vielleicht ein Buch werden können, dass man auch heute noch voller nostalgischer Gefühle gern liest - leider ist es aber nicht so. Man kann es lesen, aber das wars auch - und man liest es vermutlich nicht noch einmal.

 

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Die Reise nach Venedig Die Reise nach Venedig
Utta Danella

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Die Reise nach Venedig
von Utta Danella

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