Leser-Rezension zu „Der Turm” von Uwe Tellkamp
am 12.03.2011
Nein, also hier bin ich gescheitert... Insgesamt brauchte ich drei Anläufe, um mich einzulesen. Die Sprache ist zwar nicht schwierig, es liest sich recht angenehm, aber irgendwie entsteht nach meinem Geschmack einfach keine brauchbare Spannung, kein Interesse beim Leser für die nachfolgende Handlung. Es war daher recht ermüdend und ob der Vielzahl an Seiten, die man noch vor sich hat, habe ich die Qual beendet. Vielleicht ein andermal.
-
Wer sich mit den letzten Jahren der DDR-Geschichte beschäftigen möchte, dem seien auch die Vielzahl an historischen Einzelpublikationen empfohlen, die Lebensgefühl und alltägliche Situation in kurzer, knapper und objektiver Form auf den Punkt bringen. "Der Turm" konnte dies irgendwie überhaupt nicht.
Kommentare zu dieser Rezension
Sokrates vor 1 Jahr
Ich muss den Roman wirklich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal lesen... Nur - man kann ja nicht den Anfang überblättern und liest dann weiter hinten weiter.... :-/ Literatur, durch die ich mich quäle, lege ich recht schnell zur Seite, es ist in meinen Augen vertane Zeit.
Matzbach vor 1 Jahr
Ich geb zu, dass das erste Kapitel etwas schwach ist, aber mir ging es so, dass, je weiter ich kam, desto besser fand ich den Roman. Insebsondere die Nischen, die sich in der beschriebenen Gesellschaft auftaten, fand ich interessant.


