Leser-Rezension zu „Die Erfinder des Todes” von Val McDermid
am 22.09.2009
Eingereicht von Simone G.:
Ein Killer geht um -
und er scheint Dichtung und Wahrheit zu verwechseln. Seine Opfer: die
berühmtesten Thrillerautoren der Welt. Seine Methode: so einfach wie
genial. Denn die Auserwählten sterben so langsam, so raffiniert oder so
brutal, wie sie es in ihren Büchern minutiös beschrieben haben...
Diese Story ist wirklich echt klasse. Nur leider dauert es einige Seiten bis McDermid endlich zur Sache kommt. Vorher gibt´s noch einen Fall in Spanien, wo Dr. Fiona Cameron, Dozentin und Lebensgefährtin eines Thrillerautors, als Beraterin tätig wird. Ihre Methode bei der Untersuchung der spanischen Morde war absolut nicht überzeugend und ihre Schlußfolgerungen, die natürlich irgendwann zur Lösung des Falls geführt haben, nicht nachvollziehbar. Außerdem geistert die ganze Zeit ein noch nicht abgeschlossener Fall durch die Geschichte, bei dem die Polizei den falschen Täter verfolgt, weil man nicht den Worten von Frau Doktor folgt. Diese Frau, die alles besser weiß und fast immer recht hat, ging mir teilweise echt auf die Nerven. Trotzdem war die Darstellung der Autorenmorde genial. McDermid hätte es bei dieser einen Mordserie belassen sollen!

