Leser-Rezension zu „Ein Ort für die Ewigkeit” von Val McDermid
am 4.06.2011
Die Fernsehreporterin Cathrine recherchiert für einen Film über einen Fall, der sich in den 1960ern ereignet hat. Das Verschwinden eines Mädchens. Tagelang suchte die Polizei nach Allison, aber alles was sie fanden, war ihr Hund und später ihre blutgetränkte Kleidung. Dennoch steht bald der Stiefvater von Allison als Hauptverdächtiger fest. Ihm wird der Prozess gemacht.
Zu diesem Zweck interviewt Cathrine auch die beiden damals ermittelnden Beamten. Doch George, der sich anfangs begeistert von dem Film zeigte, zieht sich mit einem Mal zurück und möchte auch nicht mehr mit ihr sprechen. Welchen Grund gibt es für sein Verhalten?
Ein wahrlich spannender Krimi, der ohne Allüren auskommt. Val McDermid erzählt noch mit der Grazie eines traditionellen Kriminalschriftstellers. So bleibt das Buch bis zur letzten Seite aufregend und verfällt nicht in Kitsch. Auch der dazugehörige Film ist gut gemacht.

