Leser-Rezension zu „Ein kalter Strom” von Val McDermid

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Jens65 Jens65
Verfasst von Jens65
am 21.06.2008
 

Val McDermid entwickelt zwei parallel verlaufende Handlungsstränge, die durch die beiden Hauptakteure miteinander verknüpft werden, die aus früheren Romanen McDermids wohlbekannt sind: Tony Hill, der Profiler, und Carol Jordan, die Polizistin.

Im Perspektivenwechsel erfahren wir, wie der noch nicht enttarnte Täter fühlt und handelt.In der Zusammenschau beider Perspektiven entsteht ein differenziertes Bild dessen, den die Öffentlichkeit als Monster klassifiziert: Wir erkennen widerstrebend einen Menschen,der, seelisch zum Krüppel geschlagen,den irrwitzigen Versuch unternimmt,auf monströse Weise die Welt in Ordnung zu bringen und sich selbst von den Schrecknissen der Vergangenheit zu erlösen.

Die handelnden Personen werden zu Menschen aus Fleisch und Blut, die Handlung entwickelt einen Sog, der es schier unmöglich macht, das Buch vor der Seite 618 aus der Hand zu legen !

 

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Ein kalter Strom Ein kalter Strom
Val McDermid

(28)  

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Ein kalter Strom
von Val McDermid

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