Rezension zu "Tod auf der Warteliste" von Veit Heinichen

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Carriecat

Vor 1 Jahr

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Inhalt:
Italien fiebert dem Besuch des Kanzlers entgegen, die Polizei gibt sich alle Mühe bei der Eskorte, aber da passiert es: Ein fast nackter Mann (bis auf das OP Hemdchen) springt auf des Kanzlers Limo und wird überrollt. Skandal!!!
Wer ist der Tote? Keiner kennt ihn, kein Krankenhaus vermisst ihn, was ist da los?
Diese Frage stellt sich auch Proteo Laurenti, doch damit nicht genug. Er hat mit seinen Kollegen, Frauen und dem Hund auch noch genug anderes zu tun.
Außerdem treten noch alte Feinde auf den Plan, die ihm zusätzliche Knüppel zwischen die Beine werfen.

Stil:
Der Autor beschreibt ein erschreckendes Szenario: Illegaler Menschenhandel, Organdiebstahl, Beauty-Wahnsinn für viel Geld organisiert von der Mafia.
Die Fakten verknüpft er so geschickt, dass es einem kalt den Rücken hinunter läuft.
Besonders die Kaltschnäuzigkeit der Ärzte und Mafiosi sind gut heraus gekommen.
Da die Geschichte aus vielen Blickwinkeln erzählt wird, kann man aus vielen kleinen Stückchen ein großes Bild zusammen setzen.
Kleiner Nachteil: Es kommt dadurch zu Sprüngen, die nicht durch Überschriften etc gekennzeichnet sind.

Fazit:
Ungewöhnliche aber fesselnde Idee für einen Krimi.
Allerdings habe ich jetzt nicht so eine genaue Vorstellung vom Handlungsort Triest gewonnen, das kommt in den Filmen einfach besser rüber.

Autor: Veit Heinichen
Buch: Tod auf der Warteliste
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