Leser-Rezension zu „Das wahre Leben des Sebastian Knight” von Vladimir Nabokov
am 3.02.2012
Stell dir vor, du als moderner und mit allen Eindrücken der Welt gefütterter Mensch, sitzt an einen schönen Sommertag, auf einer Parkbank. Auf einmal setzt sich neben dich ein alter russischer Mann und fängt an dir aller Forest Gump, eine Geschichte zu erzählen. In dieser geht es um einen Mann, der eine Biografie, über seinen berühmten Halbbruder schreiben will, der Schriftsteller war. Du durchlebst die ganze facette einer Lebensgeschichte, von der Kindheit bis zum Tod.In der Geschichte passiert eine ganze Weile nichts Atemberaubendes, aber der alte russische Mann erzählt diese so gut und so Wortgewand das dir nie Langweilig wird. Manchmal ist die Geschichte so Wortreich, das du dich zu denn dritten Mann, der in zwischenzeit mit Platz genommen hat auf der Bank, wenden musst. Dieser heißt Herr Wörterbuch, Herr Wörterbuch erklärt dir dann die Wörter die du nicht verstehst und schon kann der Spaß weitergehen. Am Ende dieser kleinen Spachreise, nimmt das ganze Gebilde nochmal ziemlich an fahrt zu, bis der alte Russe aufsteht und geht. Was sehr traurig ist, denn du hast noch eine wichtige Frage! Wer ist Sebastian Knight?

