Rezension verfasst vor 2 Jahren
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Paris im Jahr 1900. Der junge Chirurg Arthur Burdon sehnt seine nahe Hochzeit mit der schönen Margaret Dauncey herbei. Seine bis dato heile Welt gerät aus den Fugen, als sich die Wege des Paares immer wieder mit dem Okkultisten Oliver Haddo kreuzen. Anfangs stößt der exzentrische Magier noch bei allen auf Abscheu und Widerstand. Doch nach einem Handgemenge zwischen Arthur und Oliver beginnt sich Margaret in den Okkultisten zu verlieben. Doch ist es wirklich sie selbst oder zwingt ihr der Magier seinen Willen auf? Arthur beginnt mit aller Macht um seine Verlobte zu kämpfen.
"Ein parapsychologischer Roman" ist der Untertitel des Buches von William Somerset Maugham. In der Tat kommen sowohl Hypnose, Visionen als auch einige okkulte Versuche in dem Buch vor. Alle sind sehr detailgetreu beschrieben, wodurch man das Interesse des Autors daran erkennt. Außerdem stand der große Verführer und Okkultist Aleister Crowley laut Maugham Vorbild für Oliver Haddo. Die Sprache gefiel mir aufgrund ihrer präzisen Schlichtheit und der Vornehmheit sehr gut. Die guten englischen Manieren der Protagonisten spiegeln sich hier wieder. Insgesamt ein spannendes, zeitgenössisches Werk
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