Leser-Rezension zu „Rumo & Die Wunder im Dunkeln” von Walter Moers
am 17.10.2011
Rumo von Walter Moers ist wieder so ein richtiger Schinken, der trotz stattlicher 690 Seiten noch dicker sein könnte. Am Ende ist man wieder traurig, dass alles vorbei ist.
Rumo ist ein kleiner Wolpertinger, sozusagen ein Hund mit Hörnern, der bei einer Fhernhachenfamilie auf einem Bauernhof aufwächst. Er genießt viel Liebe und Pflege. Eines Tages wird er entführt und mit allen anderen auf die Teufelsfelsinsel verschleppt. Diese Insel war bewohnt von großen, gefährlichen Zyklopen, die ihre Mahlzeit am liebsten lebendig, zappelnd und schreiend verspeisten.
So beginnt die Geschichte des Wolpertingers, der das Sprechen und noch viel besser das Kämpfen erlernt. Der viele Freunde gewinnt, unglaublich viel Mut beweist, viele Leben rettet und auch einige auslöscht. Und der am Ende der Geschichte seinen Silbernen Faden findet.
Diese Geschichte hat alles was eine Geschichte so braucht. Ganz viel Spannung, Freundschaft, Romantik, Liebe, Horror, Grusel, Taktik und Strategie, Verwirrung, ein paar Seiten mit Langeweile und ein paar Seiten, wo alles gleichzeitig drauf ist.
Ich bin hin und weg von diesem Buch und es gehört nun mit zu meinen liebsten Romanen, die ich irgendwann noch einmal lesen möchte. Einfach, weil es so schön war seine Reise mitzuerleben und so sehr mitzufiebern, zu leiden und sich zu freuen.

