Leser-Rezension zu „Biosphere” von Warren Fahy
am 26.08.2010
Nachdem ich das Buch bekommen habe musste ich es qualvolle lange Wochen ersteinmal liegen lassen, da ich für meine Prüfungen lernen musste. Doch das Warten hat sich gelohnt! Der faszinierende, fantasievolle und fantastische Thriller hat mich gefesselt, wie kein Buch aus dem Genre Evolution/Öko-Thriller zuvor.
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Als 1791 Kapitän Henders eine kleine bislang unendeckte Insel anschifft (später nach ihm "Henders Islands" genannt) und bei einem versuchten Landgang ein Besatzungsmitglied verliert, beschließt er zu verhindern, dass je wieder ein Mensch seinen Fuß auf den Boden diesen Insel setzt. Er verbietet seiner Mannschaft davon zu reden, was ihnen wiederfahren ist, doch anhand seiner Logbucheinträge findet die Biologin Nell Duckworth die Existenz des Eilands heraus. Um zu der Insel gelangen bewirbt sie sich bei einer Reality-Entdecker-Show, die auf ihrer Kreuzfahrt ebendiese abgelegene Insel ansteuert. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass bereits beim ersten Landgang auf die Insel fast alle Schauspieler und Forscher dieser Reality-Show ums Leben kommen, was einerseits die Gefährlichkeit der Insel deutlich macht und zudem die Augen des Lesers auf die wichtigsten Hauptpersonen lenkt. Die Botanikerin Nell, der Meeresbiologe Andy, Kameramann Zero, der rebellische doch begabte und bescheidene Evolutionsbiologe Geoffrey, sowie der Buh-Mann des Buches, der arrogante und skrupellose Nobelpreisträter Thatcher. Schnell entwickeln sich Beziehungen und Geschehen, die den Leser ans Buch fesseln.
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Gewürzt ist das Buch mit detaillierten Skizzen der faszinierende doch schreckliche Flora und Fauna dieser Insel, die sich seit Jahrhunderten weiterentwickeln konnte, ohne von äußeren Einflüssen gestört zu werden. Jedes Lebewesen dort scheit sich so entwickelt zu haben, dass es selbst am meisten an den rauen Umständen angepasst ist, und unbedingt überleben kann. Hohe Geburtenrate und hohe Sterblichkeitsrate, hält sich in der Waage, da Jeder Jeden jagt, egal ob selbe Art oder sogar Familie. Darwins 'Survival of the fittest' in die heutigen Zeit übertragen. Doch überraschende Wendungen und eine unglaubliche Entdeckung lässt das Buch mehr werden, als nur brutale Szenen und Skizzen fremder Tiere. Zudem ist der Schreibstiel flüssig und leicht begreiflich, sodass selbst wissenschaftliche Vorträge leicht verständlich und informativ sind.
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Eigentlich bin ich niemand, der 5 volle Sterne verteilt, da es immer irgendeinen Kritikpunkt gibt, der nicht meinen Geschmack entspricht, doch in diesem Fall kann ich nur 5 Sterne verteilen, denn meiner Meinung nach ist das Buch hochinteressant, lehrreich (diverse Ausführungen über Meerestiere etc entsprechen der Wahrheit und sind sehr faszinierend), dazu gut geschrieben und durch Schockeffekte packend und voranpeitschend.

