Leser-Rezension zu „Eines Menschen Herz” von William Boyd

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Verfasst von Frau_Erdnussbutter
am 21.01.2012
 

William Boyd schlüpft in die Rolle des Logan Mountstuart und erzählt durch seine Tagebücher ein ganzes Leben. Schon auf den ersten Seiten war auch ich mittendrin im Leben des 17-jährigen Logan, der sich gerade seinen Platz in der Welt mit Mutproben und Mädcheneroberungen suchte.

Er möchte Schriftsteller sein und nach einem mittelmäßigen Studium in Oxford, in dem er sich mehr mit einer Shelley-Biografie beschäftigt als mit seinen Vorlesungen, geht der Weg stetig nach oben. Exzesse mit James Joyce, Ernest Hemingway und skurrile Begegnungen mit Picasso säumen seinen Weg zum hochgelobten Literaten. Er wird zum Kriegskorrespondenten, erlebt erhebende Momente und niederschmetternde Lieben. Er lernt die Frau seines Lebens kennen. Nichts kann Logan Mountstuart mehr aufhalten.

Als er in Kriegsgefangenschaft gerät und für tot gehalten wird, bricht sein Glück. Er kommt zurück und nichts ist mehr, so wie es war.
Jetzt folgten die Kapitel die mich erst von der anfänglichen Begeisterung zurücktreten ließen. Ein tief depressiver, verarmter Erzähler, der ruhelos durch sein Leben wandert. Fast zuviel. Bis sich Logan ein letztes Mal aufrafft und ein neues Leben in Frankreich beginnt.

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Eines Menschen Herz Eines Menschen Herz
William Boyd

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Eines Menschen Herz
von William Boyd

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