Rezension zu "Hyddenworld" von William Horwood

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Nazena

Vor 1 Jahr

(9)

Verborgen neben unserer liegt die Welt der Hydden. Vor langer Zeit erschuf der Schmied Beornamund eine unvergleichlich schöne Kugel, die in viele Teile zersplittert wurde. Vier davon symbolisieren die Jahreszeiten, doch der Frühling konnte nicht wiedergefunden werden. Die anderen drei Steine trägt seine große Liebe Imbolc in einem Amulett als Friedensweberin über die Welt. Eine Prophezeiung lautet, dass ein neues Zeitalter anbricht und der Erde die Vernichtung droht, wenn alle Steine aus dem Amulett herausgefallen sind.
Hunderte Jahre später wird ein Riesengeborener der Hydden zu seinem eigenen Schutz zu den Menschen geschickt. Seine Wege kreuzen sich mit denen von Katherine. Auch wenn er sich kaum erinnert, holt ich seine Vergangenheit ein. Denn Jack wurde prophezeit ihr Retter zu sein...
"Der Herr der Maulwürfe" legt mit dem ersten Hydden-Band erneut ein phantastisches Meisterwerk vor. Von der Art her lässt sich das Buch am ehesten mit dem Hobbit vergleichen. Die Welt und ihre Bewohner sind herausragend ausgearbeitet, die etwas altertümlich anmutende Weise der Hydden ist lebensecht und authentisch. Alle Charaktere waren immer wieder für eine Überraschung gut und hielten die Handlung lebendig und spannend. Auch wenn immer wieder neue Begriffe einflossen, gab es keinerlei Verständnisschwierigkeiten.
Hydden World lässt sich vom Stil her nicht mit den modernen, rasanten Fantasyromanen vergleichen, sondern eher mit den klassischen Fantasybüchern. Auch wenn ich auf den Begriff "Tolkien-Erbe" mittlerweile allergisch reagiere, muss ich doch zugeben, dass der Vergleich hier durchaus angebracht ist. Mich hat der Roman vollkommen überzeugt und daher gebe ich 5 von 5 Sterne.

Autor: William Horwood
Buch: Hyddenworld
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