Leser-Rezension zu „Eddies Bastard” von William Kowalski
am 10.01.2010
Eddies Bastard erzählt die Geschichte von Billy Mann, der als Baby im Alter von sechs Wochen vor der Tür seines Großvater ausgesetzt wurde. Der alte Mann erzieht ihn, und Billy erlebt seine Alkoholsucht mit und lebt zusammen mit ihm und den alten Geistern (Opa lebt eher in der Vergangenheit als in der Gegenwart) in dessen Haus. Der Großvater erzieht Billy mit Liebe und versucht ihm Geborgenheit zu geben trotz seiner Sucht...
Der Leser erfährt die Familiengeschichte, die Eigenheiten der Protagonisten sind detailliert und humorvoll beschrieben, was sie sehr sympatisch macht.
Dass Billy anders ist, als die anderen Kinder ahnt er sehr früh und wird allein dadurch, wie er in die Geschichte tritt deutlich. Außerdem hat er eine Freundin, der er versucht zu helfen, als er erfährt, dass sie missbraucht wird.
Mehr will ich vom Inhalt nicht verraten, außer dass das Ende weitgehend offen bleibt... hierzu ist auch eine Fortsetzung "Das Leben brennt wie grüner Chili" als TB erschienen.
Der Stil erinnert an John Irving, ohne kopiert zu wirken, was mir sehr gut gefallen hat.
ME ein sehr empfehlenswertes Buch.

