Leser-Rezension zu „Naked Lunch” von William S. Burroughs
am 22.02.2010
Naked Lunch ist sowas wie das literarische Gegenstück zu Hieronymus Boschs "Garten der Lüste".
Burroughs muss in seiner intensivsten Zeit die Hölle durchlebt haben: da mischt sich panische Angst mit homosexueller Lust, Krankheit und Ausscheidung (egal welcher Art) mit fieberhaftem Wahn.
Naked Lunch ist keinesfalls ein Lesegenuss. Wer aber erahnen möchte, wie sich Drogenabhängigkeit und Entzug anfühlt, dem sei es dennoch dringend empfohlen!

