Leser-Rezension zu „Das ewige Leben” von Wolf Haas

Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (7)

Hipster Hipster
Verfasst von Hipster
am 6.09.2010
 

Ein letztes mal diese sechs herrlichen Wörter lesen. Man kommt ja fast schon in Melancholie. Dem Brenner ist in den Kopf geschossen wurden, hat es überlebt und möchte nun herraus finden wer und warum es getan wurde. Was das mit Haarwuchsmittel und einem toten Stadionhausmeister zu tun hat, will auch noch erfahren werden.

Es tut einem in der Seele weh, wenn man fünf-mal die goldenen Worte jetzt ist schon wieder was passiert liest und man weiß; das war dass letzte mal. Aber was man dann liest ist großartig. Wolf Haas schaft es nach dem "verkorksten" 'Wie die Tiere' wieder zu Höchstleistung. Die Skurilität die die Charaktere an den Tag legen, und auch sind, ist nicht zu toppen. Der Fall herrlich lakonisch beschrieben mit österreichischem Schmäh dass man das Buch garnicht mehr weglegen möchte. Auch die Brisans. Sei es nun Selbsthjustiz, Ausländerhass und natürlich der Mord und Totschlag.
Man hat auch wieder dieses Kneipen-Stammtisch-jemand-erzählt-dir-etwas-über-den-Brenner-Gefühl. Wie hab ich das vermisst.

In erster Linie seien alle Krimifans angesprochen: Unbedingt lesen (davor aber noch unbedingt einen anderen Brenner-Roman lesen)
Und für jeden der die Brenner-Romane kennt: Unbedingt lesen.

Lesegenuss auf aller höchster Ebene. Der bis jetzt beste Brenner!
Beide Daumen sowas von nach oben!!

 

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Das ewige Leben Das ewige Leben
Wolf Haas

(35)  

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krimi, österreich, brenner, graz, humor

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Das ewige Leben
von Wolf Haas

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