Rezension zu "Die falsche Frau" von Wolfgang Burger

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kaenguruhs

Vor 1 Jahr

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Zum Inhalt werde ich nichts schreiben, denn der kann nachgelesen werden.

Ich fand dieses Buch durchwachsen. Wolfgang Burger schafft es nicht, die Personen gut und passend zu beschreiben. Ich habe im Verlauf des Buches immer wieder festgestellt, dass ich Personen nicht auseinander halten kann etc. Das liegt daran, dass die Personen nur kurz und unzureichend beschrieben sind.
Die Spannung in diesem Buch ist phasenweise sehr gut (zum Ende hin, die letzten 20-30 Seiten sind richtig gut spannend), zwischendurch zieht sich die Geschichte aber nur schleppend dahin. Schade eigentlich, denn das Thema ist wirklich spannend. Wolfgang Burger führt mir zu viele Handlungsstränge ein und führt sie, und das finde ich immer schade, nicht zu einem vernünftigen Ende.

Dieses Buch ist ein Lokalkrimi aus Heidelberg, wer aus Heidelberg kommt hat sicherlich noch andere Ansichten darüber. Für mich, der Heidelberg nicht kennt, wird die Lokalität ein paar Mal zu oft erwähnt und wirkt aufgesetzt und erzwungen.

Ich habe vorher noch kein Buch aus der Reihe um Alexander Gerlach gelesen, es wird in "Die falsche Frau" auch auf keine vorhergehenden Bücher Bezug genommen. Es ist also nicht unbedingt nötig, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Allerdings: Vielleicht sind dann zumindest die Hauptcharaktere besser beschrieben und eingeführt.

Autor: Wolfgang Burger
Buch: Die falsche Frau
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