Rezension verfasst vor 3 Jahren
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"Heidelberger Wut" ist der dritte Teil der Serie rund um Alexander Gerlach. Er ist Witwer und hat Zwillingstöchter. Die Familie lebt nun seit einiger Zeit in Heidelberg und hat sich mittlerweile gut eingelebt, sogar die Zwillinge. Doch so harmonisch läuft es in der Familie immer noch nicht ab, Sarah hat Zahnschmerzen, weigert sich aber hartknäckig zu einem Arzt zu gehen. Nach einem Zahnarztbesuch war es ihrer Mutter schlecht geworden und ihr Zustand hat sich so verschlimmert, dass sich nachher an den Folgen des Arztbesuches gestorben war. Doch anstatt seine Tochter zum Arzt zu begleiten, gibt es immer wieder Streit, warum sie das als fast erwachsene Frau (wie sie selbst betont) nicht alleine kann. Doch diese Angst rettet ihr am Ende das Leben.
Das Buch fängt zugleich mit dem Ende der Geschichte an. Alexander Gerlach und sein Team sind bei einer Geiselnahme, die es zu beenden gilt. Nach einer kurzen Einführung in die Geiselnahme beginnt die Geschichte allerdings von vorne, sodass man die Zeit bis zur Geiselnahme erlebt. Eine Bank würde überfallen, der Leiter verletzt, seine Frau wurde währenddessen als Geisel gehalten und leidet seitdem unter Angstzuständen. Das Paar "Bonnie and Clyde" flieht mit der Beute nach Spanien, wo die spanischen Kollegen allerdings nicht richtig aufpassen und das Räuberpärchen verschwindet - zurück nach Deutschland, in die Nähe des Tatortes. Sie sind übermütig geworden, vermutlich wollen sie ihre Kontaktperson treffen, denn an dem Raub sind 3 Leute beteiligt gewesen, dessen ist sich die Polizei sicher. Doch bevor das Pärchen dazu befragt werden kann, geht doch noch alles schief...
Parallel will Alexander Gerlach eine Vergewaltigung, die 10 Jahre her ist aufklären, denn der Retter dieses Mädchens Xaver Seligmann, ist spurlos verschwunden und zudem noch der Nachbar des Bänkerehepaares. Gibt es da einen Zusammenhang? Wurde er, weil er die Täter im Haus gesehen hat verschleppt? Oder ist er der Dritte Mann?
Die Kripo läuft in mehrere Sackgassen und übersehen dabei etwas wesentliches, dass sie schon viel früher auf den wahren Täter hätte führen können.
Ein sehr guter Krimi, leicht zu lesen und gut zu verstehen. Spannend vom Anfang bis zum Ende und auch hier ein überraschendes Ende. Ich bin gespannt, wie es im vierten Buch "Schwarzes Fieber" weitergeht.
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