Leser-Rezension zu „Azrael und Azrael - Die Wiederkehr” von Wolfgang Hohlbein
am 3.06.2009
Der Schreibstil ist ziemlich eintönig und größtenteils langweilig. Die Geschichte wird einfach unnötig in die Länge gezogen, Spannung wird dabei nur allzu selten aufgebaut. Die vielen Wiederholungen [z.B. die Beschreibungen des Engels: "(...)riesiger, grotesk verzerrter Schatten(...)" und "(...)gigantische, schwarze Flügel aus gehämmertem Stahl(...)"] oder die Tatsache, dass die Handlungen immer in Sekundenbruchteilen ablaufen, obwohl Hohlbein erst mal eine ganze Seite lang und breit erklärt was vorfällt [z.B. "Mecklenburg brauchte eine geschlagene (?) Sekunde"] gingen mir mit der Zeit sehr auf die Nerven und verdarben mir die Lust das zweite Buch anzufangen, was ich trotz allem doch tat. Meine Erwartungen wurden hinsichtlich des 'Langeweile-Faktors' jedoch noch übertroffen.
FAZIT: Für mich waren 'Azrael' und 'Azrael-Die Wiederkehr' die beiden letzten Hohlbein-Bücher die ich gelesen habe. Noch ein weiteres Buch von ihm zu lesen wäre in meinen Augen schiere Zeitverschwendung!

