Rezension zu "Der Greif" von Wolfgang Hohlbein

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Gelöschter Benutzer

Vor 2 Jahren

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Nach einer Verfolgungsjagd über die Dächer liegt der junge Mark im Krankenhaus und wird von der Polizei verhört. Seltsame Dinge geschehen um ihn herum, und nur langsam erinnert er sich daran, daß ihn einst sein Bruder Thomas auf die Dächer führte. Alle Geheimnisse scheinen mit dem Dunkeln Turm zu tun zu haben, und als Mark schließlich in dieses finstere Reich eindringt, das vom abgrundtief bösen Greif beherrscht wird, erfährt er, daß die Geschichte seiner Familie eng mit der des Turms zusammen hängt, und das er die Macht hat, den Turm zu befreien, wenn er gegen den Greif bestehen kann..

Zugegeben, es ist schon ein Weilchen her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber damals hat es mich so sehr fasziniert, dass ich es gleich mehrmals lesen musste!
Hohlbein gestaltet seine Figuren sehr vielschichtig und gibt dem Leser einen genauen Einblick in deren Gefühlsleben. Insbesondere Mark, der Hauptdarsteller in dieser Story kommt sympathisch und interessant daher.
Unheimlich liebenswert ist eine der "bösen" Gestalten, die Mark anfangs verfolgt, denn eigentlich ist dieses Figürchen gar nicht böse, sondern baut im Gegenteil über die Zeit so etwas wie eine Freundschaft zu unserem Helden auf. Witzig gestaltet Hohlbein diese Figur, denn sie ist mit einem Sprachfehler belegt, der das Lesen zunächst ein wenig schwierig gestaltet, nach einigen Sätzen allerdings einfach nur Spass macht und zum Schmunzeln anregt.
Ich habe beim lesen damals so herzlich lachen können, dass meine Mutter während der Autofahrt direkt gesagt hat, dass sie das Buch sofort haben wolle, wenn ich fertig sei. Aber man kann nciht nur gut lachen, es ist auch super spannend geschrieben.

Autor: Wolfgang Hohlbein
Buch: Der Greif
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