Rezension verfasst vor 1 Jahr
(21)
Teilweise festgefahren, aber immer noch sehr spannend
Bisher erschienene Bände der Reihe:
01 Am Abgrund
02 Der Vampyr
03 Der Todesstoß
04 Der Untergang
05 Die Wiederkehr
06 Die Blutgräfin
07 Der Gejagte
08 Die Verfluchten
08.5 Blutkrieg
09 Das Dämonenschiff
10 Göttersterben
11 Glut und Asche
12 Der schwarze Tod
Zehn Jahre nach Ende des zweiten Teils, ist Andrej zusammen mit Abu Dun weiterhin auf der Suche nach dem Geheimnis seiner Unsterblichkeit. Sie retten eine Frau vor dem Scheiterhaufen, welche ihnen von der Puuri Dan erzählt, einer weisen alten Zigeunerin, die mehr über die Herkunft der Vampyre zu berichten weiß.
Sie gelangen zu Beginn ihrer Suche in dem bayerischen Dorf Trentklamm. Dort treffen sie schon bald auf Wesen, die Werwölfen ähneln. Es kommt zu einigen Kämpfen. Nachdem Andrej in einer Kampfhandlung niedergestochen wird, findet er sich in einem nahegelegenen Kloster wieder, wo er von dem Mönch Bruder Thobias versorgt wird. Dieser berichtet ihm von einem drei Jahre zurückliegenden Zusammentreffen mit einem Werwolf. Seitdem betreibt er in den Verließen Studien über unsterbliche Wesen. Sie gehen dem Geheimnis der Werwölfe von Trentklamm auf die Spur und dann erreicht auch noch die Inquisition das Dorf.
Nun zu zweit auf ihrer Reise, geben Andrej und Abu Dun ein interessantes Paar ab. Die Sticheleien zwischen den beiden machen beim Lesen richtig Spaß. Auch wenn sie auf der Suche nach dem Geheimnis von Andrejs Existenz noch keinen wesentlichen Schritt weiter kommen, so bringt Hohlbein mit den Werwölfen doch zumindest die nächste unsterbliche Spezies ins Spiel und deutet Parallelen ihrer gemeinsamen Herkunft an. Die angeblich gemeinsamen Wurzeln bleiben aber ungeklärt.
Der dritte Teil der „Chronik“ ist auf jeden Fall ein guter Roman, muss sich aber nun mal gegen seine Vorgänger behaupten und da kann er einfach nicht ganz mithalten. Aber auch hier gibt es ein überraschendes Ende, das für mich bis zum Schluss nicht ersichtlich war.
Fazit: „Der Todesstoß“ ist zwar etwas schwächer als seine Vorläufer kann aber dafür zweifach punkten: einmal durch den neuen dauerhaften Charakter Abu Dun und die Einführung der Werwölfe in die „Chronik-Reihe“. Unbefriedigend bleibt das sehr schleppende Vorankommen, was die Frage nach der Herkunft der Unsterblichkeit angeht.
Mehr
Weniger
0 Kommentare