Leser-Rezension zu „Die Rückkehr der Zauberer” von Wolfgang Hohlbein
am 16.08.2009
Klapptext
„Intensiv leuchtet der blaue Lichtfleck zwischen den Wolken auf. Dann explodiert der Himmel – und ein Feuerball stürzt auf die Erde herab! Seine Größe und Zerstörungsgewalt sprengen jede Vorstellungskraft. Fast ein Jahrhundert vergeht, bis Hendrick Vandermeer, ein Journalist unserer Tage, auf die Spur der rätselhaften sibirischen Tunguska-Explosion stößt. Er gerät in einen Strudel des Unfassbaren und muss alles über Bord werfen, was er bisher für die Wirklichkeit gehalten hat...“
Ich gebe gleich zu, dass es für mich schwer war, bei diesem Buch das Interesse vom Anfang bis zum Ende beizubehalten. Denn auch wenn dieses Buch vielversprechend beginnt, war für mich die Handlung ab einem gewissen Punkt mehr verwirrend als spannend. Ich konnte mich nicht wirklich mit dem Hauptcharakter Hendrick Vandermeer identifizieren und ich mochte ihn auch nicht besonders. Vor allem störten mich seine Überlegungen, welche seiner Leidensgenossinnen (Zwillinge mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften) besser zu ihm passt.
Es gibt aber gute Denkansätze, wie zum Beispiel, dass der Mensch der Natur schadet und der Kampf zwischen Gut und Böse, wobei Hohlbein hier nicht vom klassischen Schwarzweiß-Denken ausgeht. Denn die Grenze zwischen Gut und Böse kann leicht überschritten werden. Zitat von Vandermeer: „...Ich dachte immer, nur die bösen Jungs dürften morden und stehlen, um ihre Ziele zu erreichen.“
Das Buch hat seine Schwächen aber es ist trotzdem für kalte, dunkle Winterabende oder lange Reisen mit der Bahn bzw. dem Flugzeug geeignet.

