Leser-Rezension zu „Die Attentäterin” von Yasmina Khadra
am 4.05.2009
Amin ist ein angesehener Chirg in Israel. Er hat einen israelishen Pass, ist aber palästinensischer Herkunft, ein Beduinensohn.
Er und seine Frau sind an das israelische Leben gut angespasst. Erfolgreich, wohlhabend, gut angesehen, sich lieben sich und haben viele Freunde und Bekannte.
Doch eines Tages wird Sihem Oper eines Anschlags. Die Polizei behauptet, das sie die Selbstmordattentäterin sei.
Das kann Amin nicht glauben. Als er den Beweis für die Tat aber in den Händen hält macht er sich auf die gefährliche Suche nach den Hintergründen.
Das Buch ist melancholisch, traurig und zeigt beide Seiten dieses Krieges.
Amins Zerrissenheit wird nachvollziehbar geschildert. besonders eindringlich sind die Beschreibungen der schrecklichen Verletzungen und der Zustände in umkämpften Gebieten. Mir kommt das sehr realistisch vor.

