Leser-Rezension zu „Die Schuld des Tages an die Nacht” von Yasmina Khadra

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GreenTea GreenTea
Verfasst von GreenTea
am 17.01.2012
 

Große arabische Geschichten starten nicht wie ein x-beliebiger Thriller mit einem Paukenschlag, sondern brauchen Zeit - Zeit zum Atmen, wie ein guter Wein, den man gerade geöffnet hat. Wenn man diesen Geschichten aber Zeit gibt, geduldig bleibt und sich darauf einlässt, wird man umso mehr belohnt.
So auch bei "Die Schuld des Tages an die Nacht", der bewegten Geschichte von Jonas, die unmittelbar mit der Geschichte Algeriens, den Auseinandersetzungen zwischen Arabern und der Kolonialmacht Frankreich und dem algerischen Bürgerkrieg verbunden ist.
Yasmina Kahdra führt den Leser hinein in das Gewirr algerischer Städte, lässt den Leser durch seine detailreiche, Eindruck hinterlassende Sprache teilhaben an Jonas Schicksal und dem seiner Freunde. Seine Freunde sind unterschiedlichster Herkunft und gehören unterschiedlichen Religionen an, viel Stoff für Konflikte und schlimme Missverständnisse ...
Zudem begleitet Jonas eine unglückliche Liebesgeschichte, die tragische Züge aufweist und ihn sein ganzes Leben lang begleiten wird, ihn verzweifeln und aufbegehren lassen wird. Obwohl alles so perfekt sein könnte, wäre da nicht dieser Gewissenskonflikt im Raum, der alles zu beherrschen scheint ...
Ich möchte nicht zu viel verraten. Auf dieses Buch muss man sich einfach einlassen. Ich kann es nur empfehlen, es wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

 

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Die Schuld des Tages an die Nacht Die Schuld des Tages an die Nacht
Yasmina Khadra

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algerien, liebe, freundschaft, frankreich, kindheit

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Die Schuld des Tages an die Nacht
von Yasmina Khadra

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