Rezension zu "Du" von Zoran Drvenkar

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Ivonnsche

Vor 1 Jahr

(5)

Die Story wartet mit einer unheimlichen Dichte an Figuren auf, deren Schicksale sich am Ende alle vereinen.

Ein Unbekannter, der seit Jahrzehnten ab und an in unterschiedlichen Zeitintervallen ganze Menschentrauben ungesehen auslöscht ohne einen übrig zu lassen, sei es auf der Autobahn, im Hotel oder im Dorf.

Fünf Mädchen, die alle ihre eigene Bürde tragen und plötzlich vor einem Drogenboss fliehen müssen.

Der Drogenboss, diverse Männer und Jungs, deren Weg die Mädchen kreuzen und die mit in den Strudel der Ereignisse hineingerissen werden….

Ein rasanter Thriller, der in einem Showdown endet.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wird jeweils aus der Du-Perspektive geschrieben. Es gibt an die 10 Figuren, deren Wegbegleiter man ist, bzw, die man ja selber ist, eben weil die Du-Perspektive verwendet wird. Das ist sehr ungewöhnlich und habe ich noch nie gelesen. Aber es führte zu einer besonders intensiven Wahrnehmung der einzelnen Gefühle und antreibenden Kräfte der Personen. Anfangs hat es noch etwas verwirrt sich erstmal in die vielen Individuen einzufinden und nicht miteinander zu verwechseln, aber dann war es das, was das Buch ausmacht. Neben der abgrundtiefen bösen und schonungslosen Story.

Lesenswert!

Autor: Zoran Drvenkar
Buch: Du
Du
Du
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