Leser-Rezension zu „Sorry” von Zoran Drvenkar
am 3.06.2010
Nachdem ich soviel Gutes über "Sorry" gehört/gelesen habe, wollte ich es auch einmal lesen. Aber so ganz hin und weg wie manche bin ich leider nicht von dem Buch.
Zum Inhalt: Vier Freunde, die sich seit Kindertagen kennen, gründen einen "Agentur". Sie entschuldigen sich für andere (Privatpersonen, Geschäftsleute), die selbst zu feige sind und nicht den Mumm haben, es selbst zu tun. Alles läuft eigentlich soweit ganz gut, bis sie einen Auftrag von einem Herr Meybach annehmen. Wie sie leider erst zu spät feststellen, sollen sich die Freunde bei einer Leiche "entschuldigen". Und nicht nur das: Sie sollen sich auch um deren Entsorgung kümmern. Tun sie das nicht, tut Meybach den Angehörigen unserer vier Freunde Grausames an. Ein Katz-und-Maus-Spiel mit viel Verwirrung und ungeahnten Wendungen nimmt seinen Lauf.
Ich fand das Buch wirklich nicht schlecht, dennoch hat es meinen hohen Erwartungen nicht entsprochen. Und ich war verwirrt von den Kapiteln, die Überschriften wie "davor", "danach". "dazwischen" und "DU" trugen. Vielleicht sollte ich das Buch nach einiger Zeit nochmal zur Hand nehmen. Vielleicht verwirrt es mich beim erneuten Lesen ja ein bisschen weniger und ich kann den positiven Leserstimmen zustimmen. Bis dahin gibt es von mir aber nur 3 Punkte.

