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Unsterblich - Tor der Dämmerung
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90 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, jugendbuch, zombie, vampir, allison

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.06.2013
ISBN 9783453268579
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Julie Kagawa hatte mich mit ihren Plötzlich Fee Bändern auf ihrer Seite. Daher habe ich mich auf diesen Band gefreut und habe mich auch gefragt, was für eine Art Buch sie jetzt schreibt. Plötzlich Fee war ja etwas sehr mädchenhaft (und vor allem so märchenhaft). Als ich gelesen hatte, dass es um Vampire geht, war ich etwas am Zweifeln. Wird es wirklich gut? Vielleicht sogar so gut wie Plötzlich Fee (der erste Teil hatte mich schon sehr schnell in Bann gezogen)?

Ich muss sagen, es war etwas anders als erwartet. Auch etwas anders, als ich von Julie Kagawa erwartet habe. Es soll nicht heißen, dass ich es schlecht fand. Ganz im Gegenteil. Es war toll.

Allison ist 17 Jahre alt und lebt in einer Vampirstadt. Auch wenn sie in einer Vampirstadt lebt, hasst sie die Vampire wie die Pest. Sie hat keine Eltern und weigert sich den Vampiren zu gehören. So muss sie um ihr Überleben kämpfen. Mit drei anderen lebt sie in einer Schule. Als sie eines Tages ein Keller voller Essen gefunden hat, berichtet sie den anderen davon. Sie entschließen sich hinauszugehen und das Essen zu holen. Das Problem: Die Verseuchten. Als sie von den Verseuchten angegriffen werden und ihre Freunde sterben, kommt ein Vampir zu ihr und stellt ihr eine Wahl. Entweder er verwandelt sie, denn sie liegt im Sterben, oder er lässt sie sterben. Was tiefer als ihr Hass geht, ist ich Überlebenswille. So entschließt sie sich ein Vampir zu werden, geht in die Welt hinaus und trifft eine Gruppe Menschen, die das Eden suchen … 

 Also das ist wirklich ganz anders als die Plötzlich Fee Reihe. Es war ernster und es hat einen anders mitgerissen als die andere Reihe. Es war ernster. Die Art wie Allison hungert und auch wie sie ihre Umgebung aufnimmt, war zwar nicht wirklich detailliert aber nicht schlecht. Ich hätte mir da mehr gewünscht. Was man viel erfahren hat, war über ihr Denken und größtenteils ihr Hass gegenüber Vampire. Am Anfang war es sehr gut aber im laufe des Buches ändert sich das sehr gut in gut. Vor allem als sie zum Vampir wurde. Da hätte ich mir mehr eindrücke gewünscht oder einfach ein bisschen Spannung. Es war interessant zu lesen doch war es so monoton. Ihre Umwelt wurde zwar nicht knapp beschrieben aber teils emotionslos. Trotz der vielen Seiten kam es mir vor, als würde einfach nicht viel erzählt, sondern nur eine Geschichte, die man auch gut in 400 Seiten zusammenfassen können. So hätte es wahrscheinlich emotionsvoller werden können. 

Trotzdem fand ich es nicht schlecht. Es war halt etwas anders. Auch als sie zum Vampir wurde. Ich hatte mir vorgestellt, dass sie mehr in Verzweiflung fällt, da ihr Hass doch recht groß war. Ich hatte mich geirrt. Sie kam gar nicht dazu ihren Hass zu vertiefen.

Von der Person her hat mir Allison sehr gut gefallen. Sie ist so ein Charakter, der gerne etwas weiß. Auch ist sie schlagkräftig und hat lustige Gedanken. Vor allem hat sie ein Bemerkenswerten willen. Sie ist ein Charakter, mit dem ich mich gerne angefreundet habe und gerne was über sie gelesen habe.

In diesem Buch kam wirklich kein Charakter zu kurz und man erfährt genau die richtige Menge etwas von ihnen.

 Fazit:

Etwas lasch aber doch ein bemerkenswertes Buch, dass man gerne liest. Die vielen Seiten kommen einem nach hinein gar nicht so viel vor. Vor allem wird es ab der Mitte immer spannender und liest immer schneller. Trotzdem hat es ein paar schwächen wie, dass es nicht wirklich detailliert beschrieben wird oder detailliert und emotionsvoll. Trotz dieser Macke kann ich es doch jeden empfehlen, der mal etwas anderes lesen will. Julie Kagawa schafft es wieder einmal einen in eine andere Welt zu entführen. Diesmal sogar ist es nicht so märchenhaft wie die Plötzlich Fee Reihe.

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Für immer mein 01
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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe, manga, bogenschießen, erster kuss, verliebtheit

Für immer mein 01

Saki Aikawa , Costa Caspary
Flexibler Einband: 179 Seiten
Erschienen bei EMA - Egmont Manga und Anime, 05.04.2011
ISBN 9783770474882
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Meine Meinung:
Das ist jetzt das zweite Manga das ich von Aikawa-san lese. Es ist toll gestaltet und auch wieder etwas an sich, dass einen praktisch zu dem Manga hinzieht. Die Person auf dem Cover ist einer der Hauptpersonen Kosuke. Dieser Gesichtsausdruck von ihm und der Hintergrund. Also ich finde das Cover einfach toll. Solche mag ich besonders.
Man erkennt, dass es ein Shojo ist (Mädchenmanga), doch es ist nicht so übertrieben dargestellt wie bei manchen anderen. Das finde ich einfach klasse.


In der Gesichte geht es darum, dass Hotaru schon seit einiger Zeit in einen Studenten verliebt ist, dieser ist Lehrer an ihrer neuen Schule geworden und sie versucht einfach in seiner Nähe zu sein. Wäre da nicht sein nerviger kleiner Bruder Kosuke da. Dieser scheint immer in ihrer Nähe zu sein und einfach nur herunter zu machen. Und dann kommt auch noch dazu, dass er ihren ersten Kuss gestohlen hat …

Also ich mag diese Autorin/Mangaka immer mehr. Sie zeichnet und schreibt genau die Geschichten, die ich mag.
Diesmal wird man langsam in das Manga eingeführt. Es bleibt trotzdem spannend. Man erfährt viel über die Hauptcharaktere. Hotaru zum Beispiel. Sie ist sehr nahe am Wasser gebaut. Es ist nicht so, dass es einen stören würde, im Gegenteil, das macht es gerade so toll. Die Charaktere passen einfach klasse zu diesem Manga und der Geschichte.
Ich liebe ja solche Mangas (hab ich schon mal erwähnt). Und genau diese Mischung aus viel und doch nicht zu viel ist hier enthalten.

Auch der Zeichenstil ist wieder mal toll. Diesmal es hat sich ein wenig gewandelt (wenn man es mit dem Manga >In love with you< vergleicht). Es ist einfach anders gezeichnet und doch ist vieles gleich. Nur wenn man genau hinschaut, fällt es einem auf. Hier finde ich aber die Ohren etwas seltsam. Die sind einfach zu groß und so abstehend.

Fazit:

Alles in allem ist es ein tolles Manga, das von der Geschichte her einen wirklich überzeugt. Man liest dieses Manga unglaublich schnell durch und die Geschichte bleibt auch einem eine Weile im Kopf. Die Zeichnungen sind mal etwas anderes und verleihen dem Manga ein gewisses Etwas. Wieder einmal hat mich diese Mangaka überzeugt. Alle die Mangas mögen und vor allem Liebesgeschichten die kompliziert sind mögen, werden von diesem Manga hin und weg sein! Ich werde die Reihe jedenfalls zu Ende lesen.

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In Love With You 01
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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

manga, schule., liebe

In Love With You 01

Saki Aikawa
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei EMA - Egmont Manga und Anime, 01.10.2012
ISBN 9783770478484
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Meine Meinung:

Von einer Freundin habe ich schon einmal von dieser Autorin gehört.Daher wollte ich mal wissen, wie die Mangas von ihr sind.Zuerst zu der Aufmachung. Man sieht direkt, dass es ein Mädchenmanga ist. Das heißt nicht, dass es Jungs nicht lesen dürfen oder so. Es zeigt nur, dass es hierbei um eine Liebesgeschichte geht.Die Farben auf dem Cover sehen sehr schön aus und es fällt einem direkt ins Auge. Die Personen sind schön gezeichnet und man sieht auch hierbei, dass die Autorin einen eigenen Zeichenstil hat. Was natürlich klasse ist.

In dem ersten Band geht es darum, dass die Hauptperson (Yuna) immer noch an ihren Exfreund hängt. Als sie ein Klassenkamerad fragt, ob sie mit ihm zum Feuerwerk geht, haben es ihre Freundinnen schon für sie entschieden: Sie geht! Der Junge, der sie gefragt hat, (Shiina) gesteht Yuna die Liebe und bald darauf kommen sie zusammen. Was beide nicht ahnen konnten, ist, dass Yunas Exfreund wieder in die Stadt zieht.

Also für mich klang allein schon dieses Beziehungschaos vielversprechend. Ich liebe so etwas in den Mangas richtig. Es macht alles so toll … kompliziert. So etwas ist zwar nicht gerade neu aber trotzdem verliert es nie den Reiz. Auch die Personen sind toll dargestellt und vor allem gezeichnet. Man merkt gar nicht, wie schnell man das Manga durchgelesen bekommt.

Die Geschichte beginnt auch gleich damit, dass Shiina Yuna fragt, ob sie mit ihm ausgeht. Viele Mangakas dehnen das aus und bringen das eher am Ende des ersten Bandes. Das Aikawa-san das gleich dran gebracht hat fand ich einfach nur klasse. Danach passiert so viel in dem Manga (darauf will ich lieber nicht drauf eingehen, sonst hör ich gar nicht mehr auf). Es hat sich jedenfalls gelohnt es zu lesen. Nicht nur von der Geschichte her, sondern auch vom Zeichenstil.
Der Zeichenstil hat etwas an sich, das man überall sieht und doch ist es mal etwas Neues. Man merkt, dass Aukawa-san ihre persönliche Note mit dazugegeben hat und das find ich toll. Es ist niedlich und doch nicht zu niedlich. Genau passend. Vor allem passt es auch zu der Geschichte. Oft hab ich schon Mangas gelesen, die vom Zeichenstil her toll waren, auch von der Geschichte her, aber beides zusammen war einfach nichts.


Fazit:
Ein wirklich tolles Manga, das ich jeden empfehlen kann, der auch so komplizierte Beziehungen liebt. Jedenfalls es liebt zu lesen. Es ist ein toller erster Band, der sich ziemlich schnell liest und durch die Zeichnungen einem auch im Gedächtnis bleibt. Auch die Geschichte ist klasse, obwohl sie nicht gerade neu ist.
Also für mich hat es sich gelohnt das Manga zu lesen und ich bin schon gespannt, wie die anderen Bänder so sind.

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Lions - Hitze der Nacht
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131 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

gestaltwandler, wölfe, löwen, kampf, liebe

Lions - Hitze der Nacht

G. A. Aiken , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 463 Seiten
Erschienen bei Piper, 08.11.2011
ISBN 9783492268318
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:



Also erst einmal: Ich liebe die Bücher dieser Autorin. Ich hab schon die ganze Dragon Reihe hier zu Hause und, auch mit sehr viel Verspätung jetzt auch Band 1 der Lions Reihe, ich find sie einfach klasse. Der Schreibstil, die Geschichte: Einfach zum Lieben.

Das Cover hier finde ich besser als beim ersten Band der Dragon Reihe. Ich finde allgemein solch Cover nicht schlecht, solange es zur Geschichte passt.


In diesem Buch geht es um Gestaltenwandler die ihre Partner suchen. Um genau zu sein Löwen die ihre Partnerinnen suchen. Find ich so weit gut. Auch die Umsetzung war nicht schlecht, wenn auch mit ein paar seichten Stellen.


Die Art wie die Autorin schreibt und übergangslos von einer Sicht zur anderen wechseln kann, finde ich einfach klasse. Es macht es spannender da man sowohl die weibliche als auch die männliche Version der Geschichte so näher erfährt.
Dabei geht es auch sehr viel um Gefühle. Es wird genau beschrieben, in was für einer Beziehung die Personen zueinanderstehen, ohne dass es langweilig wird. Die Autorin schafft es, dass es sehr spannend und aufregend klingt und ehe man sich versieht, hat man schon die Hälfte durch.

In diesem Buch sind zwei Geschichten vorhanden. Die einte dreht sich um wahrscheinlich die wichtigeren Personen und in der Zweiten eher um die Nebencharaktere. So kann man auch sehen, wie die Personen auf andere wirken. Allgemein hat die Autorin die Personen sehr gut getroffen und spannend beschrieben. 


Am Anfang fand ich es bisschen langweilig, da ich es eigentlich so erwartet habe, wie in der Dragon Reihe. Also blutig. Doch so war es nicht. Es ging zwar direkt mit einem Mordfall los aber das kam mir eher wie ein Nebenthema vor. Was ich sehr schade fand. Im Vordergrund stand eher die Beziehung von Mace und Dez.  Ich finde es zwar gut aber trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass eher die Handlung und nicht das Liebesleben oder die Beziehung im Vordergrund steht.
Ab der Mitte an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich hab es richtig genossen, wenn die Verwandten der beiden in die Geschichte getreten sind. Das hat es unterhaltsam gemacht. Allgemein, so war es auch bei der Dragon Reihe, finde ich solches Aufeinandertreffen richtig unterhaltsam und das macht die Geschichte eins Stückchen besser.

Am Ende war es ein gelungenes Ende. Ich denke mal das es ein Ende war, denn dann begann eine zweite Geschichte mit zwei Nebenpersonen.
Das finde ich an der Autorin so gut, sie schließt nicht einfach die Personen aus, sondern nimmt jeden Charakter wichtig und bringt die Geschichte passend in das Buch hinein. Hier waren diesmal die Charaktere aus der Hauptgeschichte, sag ich mal einfach so, eher die Nebenrollen, obwohl sie sehr pressend waren.
Die Charaktere hier haben mir genauso gut gefallen wie die Charaktere in der ersten Geschichte. Hier fand ich aber die Geschichte einen Tick besser, obwohl sie, meiner Meinung nach, zu kurz war. Hier stand eher die Liebesgeschichte, zwar nicht im Hintergrund, neben der Handlung in dem Buch. Das hat mir sehr gut gefallen.
Zudem waren die Charaktere einfach sympathisch.

Fazit:


Ein tolles Buch, was ich jedem empfehlen kann. Vor allem die zweite Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Wer die Dragon Reihe geliebt hat wird hier es mögen, da es ja schon anders ist. Ich persönlich fand die Dragon Reihe besser. Ich bin aber gespannt, wie es mit der Reihe wohl weiter geht.

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Vom Schicksal bestimmt: Soul Seeker 1 - Roman
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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

kojote, haus, leben, liebe, new mexico

Vom Schicksal bestimmt: Soul Seeker 1 - Roman

Alyson Noël
E-Buch Text: 445 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 10.09.2012
ISBN B008O8SBRY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung: 


Ich habe viel von diesem Buch oder allgemein von dieser Reihe gehört. Irgendwann, nach einer richtig guten Rezension über dieses Buch, musste ich es mir zulegen. Es klang interessant und es wurde hochgepriesen, dass es wirklich gut sei. Besser als Evermore. Der Klapptext hat mich auch angesprochen. So hab ich mich sehr gefreut, als ich dieses Buch bekommen habe.

Außerdem mag ich das Cover sehr. Ich finde es einfach wunderschön und es spricht wirklich einen an. Auch die Cover der weiteren Bänder sind wirklich gut. Ich mag das Es, wie die Farben so zueinanderpassen und wie auffällig das ist. Man kann irgendwie nicht daran vorbei laufen, ohne dass es einen ins Auge fällt.



Die Geschichte beginnt auch gut. Ist nicht langweilig aber auch nicht interessant. Ein Mittelding. Man lernt die Hauptperson und ihre wichtigsten Menschen etwas näher kennen. Auch was mit ihr nicht stimmt, oder das sie etwas Besonderes ist. Ich finde, die Gefühle sind sehr gut von ihr dargestellt und man versteht sie etwas. Vom Charakter her hat mir aber Daire (die Hauptperson) nicht wirklich gefallen. Sie ist … so eingebildet.

Die Großmutter von ihr fand ich nicht schlecht auch, wenn sie etwas unecht gewirkt hat. Allgemeinen waren mir die Charaktere so fern.

Ab der Mitte traf sie ihren Seelenverwandten. Was ich da gut fand, ist, dass sie es wusste, dass es er ist. Immerhin etwas.


Was mich aber gestört hat, waren diese Sprünge. Es passiert etwas, wo man ruhig so 20 Seiten hätte schreiben können, doch die Autorin überspringt es einfach. Sie lässt es aus und ab und hab ich mich gefragt, ob vielleicht jemand mein Lesezeichen auf eine andere Seite hineingeschoben hat (ist meiner Mutter schon paarmal passiert). Man muss es sich so vorstellen: Es passiert ein Autounfall auf der Flucht vor der Oma. Daire wird angefahren und nächste Seite, zack, ist sie wie ein Herz und eine Seele. Da grübelt man doch nach, wie hat die Oma sie gefunden, wie hat sie reagiert, wieso hat sich Daire doch entschlossen bei ihrer Oma zu bleiben, und vor allem das Erbe der Familie anzunehmen?

 Diese Fragen bleiben unbeantwortet.

Am Ende aber wurde es mir zu schnell. Das ganze Buch über war die Geschwindigkeit gut und die Ereignisse super geschildert (außer natürlich, dass es diese Sprünge gab). Am Ende überschlug sich alles. Wie immer auf gerade einmal gefühlte 20 Seiten alles zusammengefasst was man bisschen genauer machen könnte.



Was mir gefallen hat, war einfach die Idee. Man konnte es schnell lesen und es war auch nicht langweilig dargestellt von der Autorin. Die Umgebung wurde klasse beschrieben und man konnte sich alles Bildlich vorstellen.



Fazit:


Die Geschichte an sich hat mir aber sehr gut gefallen. Es war nicht wie die Evermore Reihe, ganz und gar nicht, und war gut geschrieben.

Die Personen waren etwas eigen aber auch nicht wirklich schlecht dargestellt.Mich haben sie nicht angesprochen. Trotzdem war es eine gute Geschichte, die man schnell lesen konnte und man sich nicht wirklich schnell gelangweilt hat.

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Liebesbrief mit links
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Liebesbrief mit links

Kozue Chiba
Flexibler Einband
Erschienen bei Tokyopop, 01.08.2012
ISBN 9783842004221
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Meine Meinung:


Da es sich hier um ein Einzelband handelt, ist es wieder eine Sammlung von Kurzgeschichten. Es sind insgesamt fünf Stück.

Auf dem Cover sieht man auch schon den Titel und auch die Hauptperson von der ersten Kurzgeschichte.Ich finde das Cover sehr schön und ansprechend. Auch der Titel passt super.


In der ersten Geschichte, >Liebesbrief mit Links<, geht es darum, dass ein Mädchen immer etwas auf ihre Hand kritzelt. Das fällt ihrem Sitznachbar natürlich gleich auf und spricht sie darauf an. Da aber sie aber in ihn verliebt ist, reagiert sie schüchtern auf ihn. 

Taiga, der Junge in den sie verliebt ist, nimmt die Möglichkeit beim Schopf und unterhält sich von da an mit ihr, indem er, wie sie, auf seine Hand schreibt ...

Ich finde die Idee einfach klasse. Man kann so vieles daraus machen und es gibt wahrscheinlich sehr viele Wege, die Geschichte umzusetzen. Kozue Chiba hat es perfekt gemeistert, diese Geschichte auf ihre Art umzusetzen. Es ist niedlich, fesselnd und interessant. Man will einfach weiter verfolgen, was aus ihnen wird. 

Nur die Wendung am Ende finde ich einfach zu plötzlich. Da hätte man es anders gestalten können.

Der Zeichenstil ist niedlich gehalten und spricht mich sehr an. Es ist nicht zu kindisch, das sieht man ja auf dem Cover schon, aber auch nicht zu ernst gezeichnet. Ein Mittelding eben.




Die zweite Geschichte heißt: Das Riesenrad im Abendlicht<. Darin geht es wie immer um einen Jungen und ein Mädchen. Sie kennen sich schon von klein auf und waren unzertrennlich. Allerdings hat sich das geändert, als sie älter geworden sind. Früher sind sie immer in einen Vergnügungspark für Kinder gegangen und das hat sie sehr verbunden. Als aber feststeht, dass dieser Vergnügungspark abgerissen werden soll, gehen die beiden ein letztes Mal dorthin ...
Hier hat sich der Zeichenstil der Autorin geändert. Es ist anders geworden, als bei der ersten Geschichte. Eher schlechter. Da merkt man, dass sie je nach Geschichte entweder weniger Zeit hatte, unter Zeitdruck stand, oder einfach eine ältere Geschichte genommen hat. Aber es ist nicht furchtbar. Nur komisch, wenn man die vorherige Geschichte sieht und dann sie mit dieser hier vergleicht. Der Hintergrund hier ist aber wirklich gut gestaltet, was manches wieder wettmacht.  Richtung Mitte bessert es sich auch wieder aus und es ist genauso gut wie die erste Geschichte.

Der Titel der Kurzgeschichte passt sehr gut hier dazu. Man sieht auch gleich am Anfang das Riesenrad und die beiden als Kinder. Wirklich bezaubernd. Man wird von Anfang an in ihre jetzige Beziehung hineingeführt, was ich sehr gelungen finde. Es wird nicht lange drum herum geredet, was auch aus Platzgründen wahrscheinlich nicht geht, und so kommt man direkt auf dem Punkt, was der Geschichte einen gewissen Reiz verleiht. Hier wüsste ich nicht, wie man es anders hätte darstellen können und so ist es einfach nur, von der Geschichte her, perfekt. Eine perfekte Kurzgeschichte, dass einen gut unterhält. 


In der dritten Geschichte, >Liebe auf Umwegen<, ist von der Idee her wirklich reizend. Ein Mädchen, das ausversehen den falschen Jungen die Liebe gesteht. Sie hat den Liebesbrief in das falsche Fach hinein geworfen. Aber sie kann ja schlecht sagen, das er der falsche Junge ist. So kommen sie irgendwie zusammen und bald bildet sich auch in ihr so etwas, was liebe ist.

 Anscheinend scheint es in Japan solche Geschichten richtig angesagt zu sein. Mich stört es nicht. Ich finde solche Geschichten immer lustig und haben etwas Humorvolles an sich, das einen sofort an die Geschichte fesselt. Auch wird es so interessanter. 

Hier ist der Zeichenstil kindlicher gehalten. Es sieht genau so aus, wie man die Hauptperson vorstellt (sie ist immerhin vierzehn Jahre alt).

Ich finde vor allem noch toll, dass man in der kurzen Zeit noch ein Date hineinbringen konnte. Das lockert die Geschichte etwas auf, bevor man zum Ende geleitet wird.


Die vierte Geschichte, >Eine riskante Distanz<, ist zwar nicht vom Zeichenstil her mit den ersten Geschichten zu vergleichen aber schlecht ist es nicht. Es sieht eher nach einer älteren Geschichte aus.

Hier geht es darum, dass die Hauptperson, ein Mädchen, einen Bruderkomplex hat. Sie verwöhnt ihn und ist praktisch sein größter Fan. Allerdings gesteht er ihr einfach aus heiterem Himmel, dass er adoptiert worden ist, was ihm nicht so viel ausmacht wie ihr. So hat er etwas abstand zu ihr gewonnen und sie endlich mal zur Ruhe gebracht. Doch anstatt jetzt einfach getrennt ihre Wege zu gehen, ärgert er sie. Und sie weiß einfach nicht, was für Gefühle das jetzt wirklich sind, die sie empfindet ...

Eine Bruder Schwester liebe Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Eigentlich nur einmal gelesen und zwei Mal angesehen. Hier fand ich es gut, dass sie nicht wirklich Blutsverwandte wahren/sind. 

Auch die Gefühle und das Unwohlsein der Hauptperson ist gut dargestellt.

Richtung Ende ist es wie jedes Ende. Sie finden zueinander. 


Die fünfte und letzte Geschichte heißt >Nacktes Geständnis<. Hier ist die Geschichte mal wirklich anders als andere Geschichten. Hier geht es darum, dass die Hauptperson, ein Mädchen, einen Job sucht und auch einen findet. Sie nimmt sofort den Job an und geht auch ohne Hintergedanken hin. Aber der Job ist etwas anders, als sie sich vorgestellt hat. Der Junge in dieser Geschichte ist nämlich Künstler und anstatt eine Hilfe zu suchen, die ihm bei sei seiner Arbeit hilft, sucht er Aktmodels. Da sie aus lauter Panik die Situation aber falsch versteht, zerstört sie ausversehen ein Bild und muss für ihn jetzt arbeiten. Als Putzfrau.

Ich finde die Geschichte außergewöhnlich und einfach unterhaltsam. Mir ist am Anfang nicht mal aufgefallen, dass ein Altersunterschied von fünf Jahren zwischen den Hauptpersonen liegt. Mit dem Mädchen fühlt man sich gleich verbunden. Wie sie reagiert, als sie in die Wohnung hinein kommt und lauter nackte Frauen sieht, ist es natürlich sich zu fragen, ob man nicht im falschen Film gerade ist. Ich wäre da wahrscheinlich umgekippt, so prüde, wie ich bin.

Ich finde es niedlich, wie die beiden sich immer besser kennenlernen und der Junge sich eigentlich nicht so großartig verändert. Es ist ziemlich schwer eine Kurzgeschichte zu schreiben und zu zeichnen, in der die Hauptperson sich zwar verändert, aber nicht wirklich sehr viel und das es nicht so plötzlich ist. Das kann Kozue Chiba einfach sehr gut. 

Das Ende hier fand ich ... überraschender als bei den anderen. Natürlich kommen sie wieder zusammen doch, wie sie zusammenkommen ist ... lustig. Ein anderes Wort als lustig fällt mir hierbei einfach nicht ein.



Fazit:

Ein Manga mit vielen tolle Kurzgeschichten und einzigartigen Ideen. Was ich hier noch so toll finde, ist, dass kurz vor der Geschichte die Autorin in sehr kurzen Sätzen erzählt, was sie sich bei der Geschichte gedacht hat. So was mag ich sehr an den Mangas. So fühlt man sich der Autorin näher und die Geschichten 

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Ich hab dich stets geliebt
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

manga, kurzgeschichten, kayoru, shojo, lehrer

Ich hab dich stets geliebt

Kayoru
Flexibler Einband
Erschienen bei Tokyopop, 01.04.2012
ISBN 9783842003804
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Meine Meinung:


Es werden hier ganz viele Kurzgeschichten erzählt, die alle wirklich rührend sind und aus allen wirklich viel machen könnte. Es sind diese typischen Geschichten, die ein Mädchenherz höher schlagen lassen. Insgesamt sind es vier Geschichten.

Anfangen tut es mit der längsten Kurzgeschichte: >Ich hab dich stets geliebt<. Wie der Titel schon verrät, geht es darum, dass ein Mädchen einen Jungen, der vor langer Zeit weggezogen ist, immer noch liebt, obwohl dieser sie nicht wirklich als das wahrnimmt, was sie ist. Ein junges Mädchen auf dem Weg zu einer Frau. Ich fand bei dieser Geschichte toll, dass es eben eine Kurzgeschichte war. Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Geschichte gut ankommen würde, wenn sie etwas länger wäre, aber mehr als ein Manga würde daraus nicht werden. Danach währen es immer wieder Wiederholungen.

Hier sieht man die Bemühungen von der Zeichnerin wirklich sehr. Es ist dieser typische Zeichenstil, dass diesem Manga leben einhaucht. Man liest die Geschichte hier gerne und auch die Szenen werden mit der Art wie sie zeichnet sehr gut dargestellt.


Die zweite Geschichte hat mir da sehr gut gefallen. Sie heißt >Geliebte Bestie< und passt wirklich perfekt als Titel zu dieser Kurzgeschichte. Ich wünschte mir, davon hätte die Autorin mehr zeichnen können. Es war einfach lustig. Man hatte ein bisschen was zu lachen, da die Hauptdarstellerin sehr schusselig vorkam. Es geht eigentlich wieder darum, dass ein Mädchen einem Jungen die Liebe gestehen will. Doch jetzt kommt das Lustige dabei. Sie sagt es ausversehen zu jemand anderem und auch noch vor ihrem Schwarm. Dieser nimmt das Liebesgeständnis, das wirklich sehr gut formuliert worden war, an und schon sind die beiden ein Paar. Da kann ich ganz gut verstehen, wieso die Hauptperson hier nicht den Mumm hat zu sagen, es tut mir leider, aber dich habe ich nicht gemeint. Der Junge, der ihr Freund jetzt ist, ist ein Rowdy.

Hier ist der Zeichenstil auf das typische Mauerblümchen trifft auf den harten Jungen gehalten. Mir persönlich gefällt so etwas sehr. Bei solchen Geschichten spürt man die Emotionen der Personen und auch ihr Wesen. Zudem hat man einfach was zu lachen.


>Fingerspitzen voller Liebe< ist die dritte Kurzgeschichte. Hier geht es darum, dass von einem Mädchen, die Hauptperson, deren größter Traum ist, Nagelstylisitin zu werden. Sie ist allerdings schüchtern und traut sich nicht wirklich die Menschen in ihrer Umgebung auf sie aufmerksam zu machen. Durch einen beliebten Jungen in ihrer Klasse gelingt es ihr, Anschluss zu finden.

Ich finde das richtig toll. Wirklich. Dass der Junge so hilfsbereit war und einfach mal versucht hat, sie aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Da verstand ich allerdings nicht, wieso die beiden jetzt ein paar werden mussten.

Hier wurde der Zeichenstil etwas unvorsichtiger und nicht mehr so detaillierter wie am Anfang. Gefiel mir in dem Zusammenhang mit der Geschichte aber gut.


>Alles gute kommt von oben!< ist die vierte und letzte Geschichte. Ich glaube, sie ist die kürzeste, aber auch eines meiner Lieblingsgeschichten in diesem Manga. Es ging darum, dass ein Mädchen sehr tollpatschig ist und die Treppe hinunter fällt. Dort landet sie auf einen Jungen. Dieser verliebt sich in sie und bittet sie um ein Date. Man sieht wie sie ausgehen und auch hier ist etwas zum Lachen.

Auch hier wurde der Zeichenstil etwas vernachlässigt, doch auch hier passte es sehr gut. Es war einfach niedlich gezeichnet.


Fazit:


Alle Geschichten sind auf ihre Art ein Meisterwerk. Vor allem hat mir >Geliebte Bestie< und >Alles gute kommt von oben!< sehr gut gefallen. Man kann dieses Manga immer wieder lesen und es wird nicht langweilig. Der Zeichenstil ist hier auch toll und man sieht auch bei der ersten Geschichte, wie sehr sie sich angesträngt hat.

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Evernight - Hüterin des Zwielichts
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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Evernight - Hüterin des Zwielichts

Claudia Gray , Marianne Schmidt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.03.2013
ISBN 9783442380510
Genre: Science-Fiction/Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:


Das Cover finde ich, wie bei den anderen Bändern, schön. Es ist nicht hässlich aber auch nicht wirklich sehr schön.  Aber natürlich habe ich gefreut, da es sehr spannend in Band 2 zu Ende ging. So ging ich mit viel Hoffnung an dieses Buch heran und wurde auch belohnt.


Gleich von Anfang an konnte mich die Autorin fesseln. Es war spannend und nicht so sehr vorhersehbar, wie ich geglaubt habe. Ich dachte wirklich, dass es jetzt plötzlich wie in den 0815 Büchern endet, da der zweite Band schon spannend war. Als es aber nicht so war, war ich wirklich froh. Das Ende hat mich sogar sehr überrascht und auch zu Tränen gerührt. Ich bin nur froh, dass es noch einen weiteren Band gibt.

Die Autorin hat gleich von Anfang an Spannung in die Geschichte mit eingebracht. Dort wo es aufgehört hat, ging es gleich weiter. 

Bianca (Hauptperson) und Lucas (Hauptperson) sind aus der Evernight Akademie abgehauen und zum schwarzen Kreuz geflüchtet. Dort verstecken sie sich eine Weile und Bianca muss versuchen unauffällig sich zu verhalten. Immerhin ist sie eine geborene Vampirin und hat damit auch besondere Kräfte. Aber auch ihre schwächen. Alles, was sie will ist, eigentlich nur mit Lucas ein ganz normales menschliches Leben zu führen. 

Doch ihre Eltern sehen ihre Zukunft darin, dass sie zur Vampirin wird. Und die Geister wollen sie nicht hergeben und haben ein spezielles Leben schon für sie vorher gesehen ...


Ich fand es interessant zu sehen, wie sie im schwarzen Kreuz alle Leben. Man erfährt ihre Gewohnheiten und auch einfach ihr Alltag. In den ersten beiden Bändern konnte man Biancas Welt näher kennenlernen und jetzt ist Lucas Umgebung dran. Bianca, die eigentlich selber zu den Vampiren gehört, auch wenn sie ein schlagendes Herz hat, trainiert jetzt um Vampire zu töten. Man erfährt ihre Gefühle während dessen und auch wie sie sich immer mehr verändert.

Lucas will alles tun, um mit Bianca ein normales Leben zu leben, dass sie sich wünscht. Er ist sogar bereit sein bisheriges Leben für sie aufzugeben. Nur wie wollen sie das anstellen? Das schwarze Kreuz lebt zurück gezogen und gibt ihr Geld mit bedacht aus. Das heißt: Nur das Nötigste wird gekauft.

Genau das fand ich toll. Man konnte in die Organisation hinein blicken und hat so noch einen besseren Eindruck von ihnen. Im größten Teil des Buches wird genau das erläutert. Natürlich aber auch, wie schwer es Lucas und Bianca doch haben, da sie kaum Zeit für sich haben und Bianca auch ab und zu Blut braucht.

Die Charaktere wurden auch hier wieder genauer beschrieben und auch die Nebenrollen von Band 1 und 2 kommen mehr in Szene. Vor allem hat mich gefreut mehr über Biancas und Lucas Freunde zu erfahren.



Ich wünschte mir, dass es etwas länger gedauert hätte. Das man mehr Action erlebt hätte und das beide ein bisschen länger in Lucas Welt geblieben wären. Das man mehr und mehr über diese Organisation erfahren hätte. Ihre Schattenseiten. Das sie noch mehr Menschen davon überzeugen hätten können, dass nicht alle Vampire böse sind. Aber so fand ich es auch nicht schlecht. 

Fazit:


Eine wirklich tolle Fortsetzung. Ich kann die Reihe nur jeden weiter empfehlen, da sie spannend und toll geschrieben ist. Auch die Idee ist nicht schlecht und man verfolgt diese Geschichte gerne. Auch wenn es mit den Vampiren mittlerweile etwas abgedroschen klingt, hat es doch noch etwas an sich. 

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Göttlich verliebt
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(315)

653 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 104 Rezensionen

götter, liebe, helen, griechische mythologie, josephine angelini

Göttlich verliebt

Josephine Angelini
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.03.2013
ISBN 9783791526270
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
 

VORSICHT KLEINE SPOILER GEFAHR (ich hab euch gewarnt)

 

Das Cover finde ich einfach wunderschön, schon von Band 1 an. Es passt super zur Geschichte, und wenn man den Schutzumschlag abnimmt, sieht es auch toll aus. Die ganze Aufmachung passt einfach.

 

Es geht endlich weiter mit Helen. Sie, Orion und Lucas sind Blutsgeschwister. Sie hat zwar geschafft Ares los zu werden, doch hat noch was Schlimmeres herauf beschworen. Krieg zwischen ihnen und den Göttern, denn die Parzen haben vorherbestimmt, dass eine neue Ära beginnen soll und die Kinder die Eltern vom Thron stürzen sollen. So ganz wie sie es geplant haben, wird es allerdings nicht. Sie haben nicht Helens Sturheit mit hinzugenommen ...

 

Also ich muss sagen, dass mich dieses Buch überzeugt hat. Ein wirklich gelungenes Ende. Ich fand es fast von Anfang bis Ende spannend und hey, ich hab das Buch Samstag angefangen und damit meine Blockade von den letzten Tagen bewunden. Ich hatte sofort Lust es anzufangen, nachdem ich es bekommen habe und es hat auch nicht lange im Regal stehen müssen (nicht mal einen Tag um genau zu sein). Nachdem ich es beendet habe, finde ich es schade, dass es überhaupt zu Ende ist. Ist aber wahrscheinlich besser so.

Die Autorin hat wirklich alles aus der Geschichte herausgeholt und ich kann mir nicht vorstellen, was sie anders machen hätte sollen. Naja, als Helen so viel Macht hatte, fand ich es schon komisch und doof, dass Lucas und Orion nicht auch ein wenig abbekommen haben. Es passt aber auch zur Geschichte. Die Aufmachung der Geschichte ist einfach toll. Die Autorin beschreibt auch hier sehr gut. Nicht zu viel und auch nicht zu wenig.

Auch die Sichten der Personen fand ich klasse. Es kam manchmal mitten drin (so kam es mir vor) und man wurde nicht verwirrt. Es passte einfach.

Ich fand es klasse, wie Helen am Anfang leicht verrückt herüberkam. Das hat richtig gut gepasst, da sie ja mehr Macht hatte als alle zusammen und Macht macht ja manchmal verrückt.

Das Einzige was mich hier gestört hat war, dass sie einfach zu viel Macht hatte. Aber das war ein minimaler Makel.

Vor allem hat mir an dieser Geschichte gefallen, dass Helen sich an ihre früheren Leben erinnern konnte und die Autorin es geschickt mit in die Geschichte eingebracht hat, ohne dass es einem zu viel wurde.


Die Charakterbeschreibung von Orion hat mir sehr gut gefallen. Ich glaube, er war einer meiner Lieblingspersonen (abgesehen von Claire). Ich fand das Ende nur schade von ihm, da es sehr schnell kam und er irgendwie zu schnell zur Einsicht kam. Das fand ich schade.

 

Helen war wirklich eindrucksvoll. Sie ist mir auf eine Art sympathisch und auf die andere kann ich sie irgendwie nicht ausstehen, keine Ahnung, woran das liegt. Ihre Art ändert sich kaum im Buch und sie steht immer nur zu dehnen, die sie liebt.

 

Lucas war einfach Lucas. Er hat etwas an sich, dass mich stört. Er wirkt für mich wie eine Heulsuse und einfach ein Weichei. Aber ich mag es, wie er vom Aussehen her beschrieben wird. Vor allem wie ich ihn mir vorstelle. Aber eines ist sicher: Ihn kann ich mir nicht als Herrscher über den Hades vorstellen. Keine Ahnung wieso.


Fazit


Alles in allem ein gelungenes Ende, das mir überzeugt hat. Ich bin schon ein bisschen traurig, dass es fertig ist. Aber besser jetzt als das es später einen aus den Ohren heraus hängt. Ich kann diese Reihe jeden nur wärmstens empfehlen.

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Im Herzen die Rache
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321 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 83 Rezensionen

rache, furien, jugendbuch, freundschaft, liebe

Im Herzen die Rache

Elizabeth Miles , Birgit Salzmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 16.01.2013
ISBN 9783785573778
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover ist einfach Hammer. Es sieht toll aus und hat etwas an sich, dass perfekt zum Buch passt. Oder zum Titel. Auch der Titel passt gut zur Geschichte. Ich finde aber, dass das Cover besser war als die ganze Geschichte.

In dem Buch geht es darum, dass Em sich in den Freund ihrer besten Freundin verliebt hat. Als die Freundin dann eines Tages in den Urlaub geht mit ihrer Familie, passiert auch was zwischen den beiden. Sie wird von Schuldgefühlen praktisch aufgefressen. Zur gleichen Zeit trifft auch Chase ein Mädchen, das interessant ist. Ty. Ty bringt ihre Cousinen mit in die Geschichte. Was die Hauptpersonen nicht wissen ist, dass Ty und ihre Cousinen sehr viel in dieser Geschichte zu bestimmen hat. Denn sie haben auch etwas mit dem Selbstmordversuch eines Mädchens zu tun, den beiden Hauptpersonen nicht gerade fremd ist …

Ich fang gerade Mal mit den Dingen an die mir am Buch sehr gut gefallen haben. Abgesehen vom Cover natürlich.
Ich finde es toll, dass es in zwei Sichten von zwei Personen erzählt wird, die eigentlich nicht wirklich viel Miteinander zu tun haben. Beide Personen, also Em und Chase, gehören zu den angesagten. Chase gibt sich Mühe dazuzugehören und Em eher nicht. Man erfährt viel über ihren Alltag, ihre Gefühle und das, was sie bereuen.
Es war sehr schön alles beschrieben und ich habe dieses Buch gerne gelesen. Es ging ziemlich schnell durch und man hatte auch keine Schwierigkeiten den Schreibstil zu verstehen. Die Grundidee der Geschichte ist wirklich toll und ich hab mich richtig gefreut, als ich es im Januar bekommen habe.

Jetzt zu den Dingen, die mir eher nicht so gut gefallen haben.
Es wurde sehr gut erzählt und man konnte leicht in die Geschichte einsteigen. Alles gut. Doch irgendwie hat mir die Spannung gefehlt. Es sollte doch ein wenig grusliger, ein wenig mysteriöser sein, wenn es um Geister geht und Reue, oder etwa nicht? Das hat mich am meisten gestört. Die Spannung. Wenn die noch vorhanden gewesen wäre, dann wäre es toll gewesen.
Ganz Spannung hat es allerdings nicht gefehlt, versteht mich nicht falsch. Es hat einfach gefehlt, dass es noch Spannender wird.

Die Charaktere waren alle irgendwie naiv.
Em gehört zu den beliebten Leuten. Zu denen, die was zu sagen haben. Ihre Noten sind klasse und sie wird als ein schlaues Köpfchen beschrieben. Sie kommt einfach mit allen klar. Vom Aussehen her hat sie lange schwarze Haare und ist ziemlich groß. Sie ist 17 Jahre alt. Für diese 17 Jahre kommt sie mir aber recht naiv vor und man sagt ja sie ist ein schlaues Köpfchen, davon hab ich aber wenig mitbekommen.

Chase gehört auch zu denen, die was zu sagen haben. Er achtet penibel darauf, dass sein Ruf bewahrt wird. Alles, was er will ist, zu den Reichen zu gehören. Was er nicht tut. Er wohnt mit seiner Mutter außerhalb in einem Wohnwagen. Alle wissen das und ziehen ihn leicht damit auf, dass er nicht so viel Geld hat wie die anderen. Doch er lässt die dummen Sprüche nicht an sich ran. Man erfährt von der ersten Seite an, wie sehr er gerne dazugehören will. Das finde ich toll. Für mich hatte er etwas an sich, dass faszinierend war. Auch als er Ty getroffen hat, seine Absichten am Anfang, wie schnell sie in Vergessenheit geraten sind. Einfach toll. Da hätte ich mir aber die Erkenntnis gewünscht, dass er sich verliebt hat.

Fazit:

Eine tolle Geschichte, die zwar etwas lahm ist, aber sehr schnell zu lesen ist. Die Geschichte an sich ist eine tolle Idee. Was ich besonders mag, ist das Cover. Einfach toll. Was mich gestört hat, war, dass es nicht Spannender wurde und dass die Hauptpersonen etwas zu naiv waren.
Aber sonst ist es ein Buch, das nicht schlecht ist aber auch nicht direkt gut.

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Leuchtend wie Yukis Liebe
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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

kayoru, manga, kurzgeschichten, romantik

Leuchtend wie Yukis Liebe

Kayoru
Flexibler Einband
Erschienen bei Tokyopop, 01.08.2012
ISBN 9783842003811
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover ist wirklich toll. Die beiden Personen auf dem Cover sind die Hauptpersonen aus der ersten Geschichte. Ich finde, dass beide wirklich gut gezeichnet worden sind und auch der Titel ist gut getroffen.

In diesem Manga geht es darum, dass jeder der Hauptpersonen in jeder Geschichte etwas haben, was ihnen am Herzen liegt. Sei es ein besonderes Hobby oder einfach nur ein Junge.
In allen Geschichten wird es in der Sicht des Mädchens erzählt. Besonders gefällt mir die erste Geschichte. Darin geht es um ein wohlhabendes Mädchen, Yuki, das in ihren Kindheitsfreund verliebt ist. Dieser aber scheint nur freundschaftliche Gefühle für sie zu haben. Ob sie sich da wohl nicht irrt?

Diese Geschichte ist die längste Kurzgeschichte in diesem Manga. Mir hat es sehr gut gefallen, da man erkennen konnte, dass sehr viel Gefühl in den Geschichten gesteckt hat. Auch die Zeichnungen sind gelungen. Ab und zu hat es mir zwar gestört, dass die Mädchen ein wenig klein sind, aber naja.
Bei den Jungs hat sich der Mangaka sehr viel Mühe gegeben, was man auch erkennen kann. Die Situationen sind auch sehr gut getroffen worden und auch der Hintergrund ist fantastisch.

Die zweite und dritte Geschichte hat mir zwar auch gut gefallen, doch die waren mir viel zu kurz. Vor allem die letzte Geschichte. Die wäre super für eine ganze Reihe gewesen.
Auch hier sind die Personen sehr gut dargestellt. Man erfährt auf den wenigen Seiten sehr viel über die Wesenszüge der Personen und auch ihrer Umgebung.
Der Zeichenstil der Personen, wenn sie vom nahen gezeigt werden, erinnert mich stark an Arina Tanemuras Zeichnungen, was ich wirklich toll finde. Aber anders als Arina Tanemura kann Kayoru Hände und Füße zeichnen.

Fazit:

Alles in allem sind es atemberaubende Kurzgeschichten, dass jedes Mädchenherz höher schlagen lässt. Dieses Manga ist ein typisches Shojo. Ich liebe es und kann es nur jeden empfehlen.

  (7)
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Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
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677 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 127 Rezensionen

glas, liebe, fantasy, ida, midas

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Ali Shaw , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 397 Seiten
Erschienen bei script5, 09.01.2012
ISBN 9783839001318
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Ich finde das Cover sehr schön und auch die Aufmachung dieses Buches.Es hat Silber wirkende Seiten, die wirklich sehr schön zu dem Buch passen. Bei jedem Kapitelanfang ist eine Art Blumenwiese zu sehen. Ich finde, das passt alles sehr gut zu dem Buch.Auch der Titel passt perfekt zur Geschichte, da es wirklich um ein Mädchen geht, das von den Füßen aufwärts zu Glas wird. Die Geschichte wird in der Sicht von den beiden Hauptpersonen erzählt und ab und an kommen noch die Sicht von den Nebencharakteren mit dazu. Ich finde, dass es eine gute Idee ist und auch gelungen, denn so erfährt man die Dinge in einem anderen Blickwinkel.
Die Geschichte an sich ist eine sehr schöne Idee. Ein Mädchen, das langsam zu Glas wird. Klingt doch interessant. Doch bei der Umsetzung ist es leider nicht so gelungen, wie ich es erwartet habe.Es fehlt etwas ganz Bestimmtes. An manchen Stellen wird es deutlicher als bei anderen. Das Gefühl der Person nahe zu sein, während man liest.Diese wichtige Sache fehlt. Es erscheint unwichtig, doch das macht irgendwie das ganze Buch aus. Ob es gut oder schlecht ist. Ob man die Handlungen einer Person nachvollziehen kann oder nicht. Ob man sich überhaupt in dieser Geschichte verlieren kann. Ich konnte es nicht.

Der Schreibstil war ja in Ordnung, nichts Hervorragendes oder was Besonderes wo ich jetzt sagen würde, wow, das ist ja mal richtig schön geschrieben. Es ist eher mittelmäßig.
Die Charaktere sind in ihrer eigenen Welt gefangen mit ihren Problemen. Sie haben alle ein Wesen, das nicht echt wirkt. Sie haben ihre Hobbys. Auch die Wesenszüge, was manche Menschen so an sich haben.
Man erfährt viel von dem jungen Mann Midas Crook. Er hat eine Kindheit hinter sich, wo alle distanziert sind. So auch hat sein Wesen eine Distanz zu anderen Menschen angenommen. Er fühlt sich nicht wohl unter anderen und hat auch panische Angst davor, irgendwelche Gefühle außer Angst zuzulassen. Er geht an alles gut überlegt ran. Allein beim Fotografieren kann er seine Ruhe finden.

Während dem Fotografieren trifft er die junge Frau Ida. Sie ist lebensfroh gewesen, das sieht man ihr an, doch etwas zerrt sie aus. Sie ist vom Charakter her sehr direkt und offen. Sie hat viel erlebt und ist auch nicht zurückhaltend wie Midas. Eigentlich genau das Gegenteil. Sie hat eine glücklichere Kindheit als Midas erlebt, der immer wieder an diese zurückdenkt.
Auch seine Panik gegenüber anderen Menschen verstehe ich nicht.
Bei beiden Personen konnte ich mich aber nicht hinein versetzen. Sie erscheinen mir unwirklich und das stört mich am meisten.
Die Geschichte geht von der Handlung her sehr schleppend voran. Es wird andauernd von einem Wesen erzählt, das einen zu Glas machen kann, doch wirklich nachgewiesen wird es nicht. Anstatt nach einer Lösung gleich zu suchen, kommt erst ab Seite 280 der erste wirkliche Versuch. Ob es da nicht dann ein bisschen zu spät ist?
Was ich eigentlich toll finden müsste, es aber nicht wirklich ist, sind die Rückblicke von Midas. Es ist klar, dass er ein Trauma von seiner Kindheit hat, doch andauernd daran zurück zu denken ist auch keine Lösung.

Fazit:
Die Idee hinter dieser Geschichte ist sehr schön, doch die Umsetzung ist nicht gerade gelungen. Es fehlen sehr viele entscheidende Dinge, die einen eigentlich an dieses Buch fesseln sollten.
Alles in allem hat mich dieses Buch nicht wirklich überzeugt.

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Kirschroter Sommer
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399 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

liebe, berlin, carina bartsch, elyas, freundschaft

Kirschroter Sommer

Carina Bartsch
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 25.01.2013
ISBN 9783499227844
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Ich mag das Mädchen sehr auf dem Cover. Sie sieht niedlich und so schön aus. Genau, wie ich mir Emily vorstelle. Den Typen allerdings eher weniger. Er ist nicht gerade der Elyas wie ich ihn mir vorstelle. Trotzdem gefällt mir das Cover sehr gut.

Was mir von Anfang an klar war, ist, das ist sicherlich nicht meine Genre! Allerdings klang der Inhalt so schön und ich musste es unbedingt lesen. Es ist ungewohnt kein Fantasy zu lesen, oder was annähernd so ist. Allerdings hat es auch seinen Reiz.

Vom Inhalt und Schreibstil her muss ich sagen, dass ich mich schon lange nicht mehr so köstlich amüsiert habe. Es ist spannend und vor allem witzig. Einige Male bin ich sogar vor Lachen in Tränen ausgebrochen. Das zieht die Geschichte keineswegs ins Lächerliche. Im Gegenteil: Man findet mehr und mehr Gefallen daran.

Die Geschichte wird in der Sicht von Emily erzählt. Sie erzählt von ihrem Leben und ihren Freunden. Natürlich ist da auch noch der Bruder von der besten Freundin, der ihr auf die Nerven geht. Elyas hat sie eine Ewigkeit nicht mehr gesehen, sieben Jahre um genau zu sein, und als seine kleine Schwester bei ihm einzieht (die beste Freundin von Emily), kommt Emily nicht drum herum mehr Zeit mit ihm zu verbringen. Elyas gräbt unentwegt Emily an und diese stoßt ihn einfach weg. Immerhin hat er ihr sehr wehgetan. Vor langer Zeit …

Es fängt spannend an, und ehe man sich versieht, ist man schon plötzlich hundert Seiten weiter. Es wird mit jeder Seite spannender und um ehrlich zu sein auch lustiger. Je mehr man liest, desto mehr kommt es einem vor, als verbringe man schon sein ganzes Leben mit den Charakteren im Buch. Ab der Mitte wünschte ich mir, dass es noch mehr Seiten haben muss.
Band eins darf doch nicht einfach so schnell zu Ende gehen, war mein erster Gedanke. Doch es ging schneller als gedacht zu Ende. So war ich froh, dass ich schon auch Band zwei hier liegen hatte.
Der Schreibstil ist flüssig und die Handlungen sind nachvollziehbar. Auch die Umgebung und die Personen konnte ich mir relativ gut vorstellen.

Die Personen haben mir alle sehr gut gefallen. Angefangen mit Emily. Sie ist sehr tollpatschig. Das macht sie liebenswert. Sie kann verletzend wirken, hat aber ein ganz lieben Kern. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich hab mich von Anfang an mit ihr richtig verbunden gefühlt, da ich auch sehr tollpatschig bin (und dazu kommt noch, dass ich mir selbst auf dem Heimweg verlaufe).

Elyas ist genau mein Typ. Naja, abgesehen von der Haarfarbe. Seine Beschreibung hat mir sehr zugesagt, deswegen gefällt mir auch die Version auf dem Cover von ihm nicht so recht. Er erscheint, wie ein typischer Mann der nur an das eine denkt. Allerdings verbirgt sich hinter dieser Maske eine sehr nette Seele.
Alex ist die beste Freundin von Emily und die Schwester von Elyas. Sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Ihre offene Art und auch das Sie so aufgeweckt ist einfach liebenswert. Vor allem gefällt mir besonders, dass sie ihr Herz auf der Zunge trägt.

Fazit:

Mein zweiter Roman was ich je gelesen habe und ich muss sagen, es war echt klasse. Mal schauen, vielleicht überzeugt es mich ja noch weitere solche Bücher zu kaufen. Ich persönlich kann es allen empfehlen, da es alles enthält, was man sich wünschen kann. Es ist witzig, hat einen tollen Schreibstil, die Personen sind klasse und das Beste: Es hat auch eine richtig tolle Geschichte.

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In deiner Welt
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33 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

emotionen, klinik, liebe, magersucht, freundschaft

In deiner Welt

Georg Huber
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Schirner Verlag, 09.02.2012
ISBN 9783843430234
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Auf dem Cover sind zwei Hände ineinander zu sehen. Das eine gehört einer Frau oder einem Mädchen, und das andere einem Mann oder einem Jungen. Es sieht sehr schön aus mit dem Hintergrund und passt auch sehr gut zur Geschichte in dem Buch.
In dem Buch geht es darum, dass Nick in seiner Wut und seinem Kummer in seiner Welt verloren ist. Ihm scheint so, als würden in seine Eltern nicht mehr Lieben und sein Vater sogar hassen. Als er ausversehen eine Scheibe einschlägt, wird er vom Richter zu Sozialstunden verdonnert. Als er von der Anzeige der Ladenbesitzerin erfährt, haut er von Zuhause ab und geht in den Park, um einfach Ruhe zu haben. Dort trifft er dann Jack, der wie aus dem Nichts erscheint. Erst erscheint ihm dieser Jack komisch, und das auch aus gutem Grund, doch nach einer Weile öffnet sich Nick ihm. Er erzählt von seiner Situation zu Hause und vertraut sich zum ersten Mal jemanden an. Jack hilft ihm seinen inneren Frieden zu finden und auch die Sozialstunden in einer Klinik für Magersüchtige zu meistern, die gar nicht mal so schlecht waren. Dort traf er nämlich Emily. Diese allerdings hat auch was mit Jack zu tun …
Ich fand von Anfang an, dass es sehr schön klang. Es ist, glaube ich, mein erster freiwilliger Roman ohne irgendeine, naja, fast irgendeine, Magie mit drinnen.
Es fängt auch gleich damit an, dass man die Sicht von Nick sieht. Wie er sich fühlt und auch die Beziehung zu den Eltern. Da kamen mir Nicks Probleme sehr bekannt vor. Immerhin hat sich, glaube ich, mal jeder mal unverstanden von den Eltern gefühlt.
Als Nick dann Jack trifft, veränderte sich seine Welt. Jack half ihm mit seinen Problemen fertig zu werden und auch mal zu lächeln und wie ein ehrliches Lächeln auf andere wirkt.
Die Beziehung zwischen Jack und Nick allerdings kam mir ein bisschen fragwürdig vor. Wie Nick am Anfang reagiert hat, fand ich selbstverständlich, doch nachhinein gab es so viele Dinge die einen stutzig gemacht hätten und auch so offen über seine Gefühle zu reden ist auch eigenartig. Als Nick dann auch anfängt offen gegenüber seinen Eltern zu sein und die alles zu akzeptieren schienen, war es für mich mehr als eigenartig.
Mein erster Gedanke war, so etwas gibt es doch gar nicht. Komplet offen zu den Eltern in dem Alter?
Am Anfang wurde auch über Nicks Hobby erzählt, doch dieses kam erst wieder am Ende vor. Das hat die Frage wie, gab es da keine Probleme, aufgeworfen. Auch, dass Nick sich nicht mehr mit seinem besten Freund getroffen hat.
Doch so schlecht, wie ich es grad kritisiert habe, war es gar nicht. Mir haben die Ratschläge von Jack sehr gefallen und das meiste ist mir auch selber aufgefallen. Wie mit diesem lächeln. Die Menschen scheinen in ihrer eigenen Welt so gefangen zu sein und sind so darauf fixiert normal zu sein, sich anzupassen und ja nicht anders zu sein, dass schon ein Lächeln sie aus der Bahn wirft. Als Erstes wissen sie natürlich nicht, wie sie reagieren sollen und so lächeln sie zurück. So auch war es in dieser Geschichte.
Jack scheint so einen inneren Frieden zu haben, dass ein Teil davon auch auf Nick übergegangen ist. Das hat mir an Jack gefallen. Auch, wenn er mir ab und zu etwas eigenartig vorkam.
Nick fand ich am Anfang sehr sympathisch. Nach einer Weile ging er mir zwar auf die Nerven und von einem Jungen gleich gestellt wie ich, ist er auf vierzehn runter gestuft worden. Er war zwar nachhinein wirklich noch sympathisch und auch in der Phase, als er nur geweint hat. Allerdings kam mir mein kleiner Bruder in dem Moment viel Reifer vor, der ist fünfzehn und auch sehr emotional.
Nick allerdings wandelt sich in der Geschichte und wird praktisch zu einem zweiten Jack. Er ist zwar noch schüchtern und nicht selbstbewusst, doch versucht er Emily zu helfen, was ich sehr rührend fand.
Die Zeit in der Emily in der Klinik war, kam mir zwar etwas kurz vor. Doch Emily an sich war mir auf Anhieb sympathisch.
Der Schreibstil des Autors unterstreicht dies auch noch. Wie er schreibt, ist wirklich toll und auch die Umgebung beschreibt er sehr schön.
Die Gefühle zwischen den Personen und vor allem die Gefühle von Nick spielen hier eine große Rolle und das verdeutlicht er auch sehr gut. Es ist spannend und unterhaltsam.

Fazit:

Alles in allem war es ein sehr gutes Buch, das mich gut unterhalten konnte. Ich konnte zwar aus Jacks Weisheiten nicht viel lernen, dafür aber sicherlich andere (immerhin weiß ich das meiste schon). Ein gutes Buch für zwischendurch. Kann es an alle empfehlen die rührende Geschichten lieben.

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Frostzauber
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(40)

67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

liebe, fantasy, winter, anthologie, magie

Frostzauber

Tanja Heitmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.12.2012
ISBN 9783499216640
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Es ist schon lange Weihnachten vorbei und endlich hab ich mich an dieses Buch herangetraut. Es ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten, die sehr schön von verschiedenen Autorinnen erzählt werden. Darunter ist auch eine Autorin (Tanja Heitmann), die mir nicht ganz so unbekannt ist. Von ihr hab ich auch ein paar Bücher hier stehen.Da es so schön geschneit hat hier, dachte ich, ich fange mit dem Buch endlich mal an.Es liest sich sehr leicht und mit seinen wenigen Seiten ist es auch ziemlich schnell fertig. Jede der Geschichten hat etwas an sich, wo ich mir wünschte, dass es ein wenig länger wäre. Da es Kurzgeschichten sind und jede so um die 40 Seiten lang ist, verstehe ich, dass die Handlungen sehr schnell vorangehen. Was ich sehr schade finde. Jeder dieser Geschichten hätte Potenzial auch länger zu sein.
Gleich als Erstes kommt die Geschichte >Unter dem Frosthauch< von Tanja Heitmann. Sie erzählt von einem Jungen, der viel lieber in den Wäldern ist als in einer Großstadt. Dort erzählt man sich gerne Märchen und eine davon handelt von einem Mädchen, das mit dem Winter kommt. Dieses Mädchen trifft der Junge Mako dann auch und gibt ihr einen Namen. Es wird erzählt, dass sie nur Unglück bringt, doch Mako erkennt gleich, das dem nicht so ist. Er sieht, wie einsam sie ist und das sie eher unglücklich ist. So freundet er sich mit ihr an …
Eigentlich ist es eine Liebesgeschichte, da es aber erst auf der letzten Seite was sich anbahnt, gefällt es mir besser, wenn es einfach am Anfang Freundschaft ist.Dass Mako so an der Natur hängt, lässt ihn für mich, wie einen tollen Menschen erscheinen. Auch Leira ist mir von Anfang an sympathisch.Ihre Sicht wird gleich am Anfang erzählt. Wie sie sich einsam fühlt, was ihr fehlt und wie ihr die Umgebung erscheint. Dann kommt die Sicht von Mato und teils auch von seinem Großvater (ganz, ganz kurz).Der Schreibstil hier ist recht flott. Es geht alles ziemlich schnell und doch ist es darauf bedacht, nichts Wichtiges auszulassen und wenn es sein muss auch bei ein paar Details länger zu verweilen als bei anderen. Das macht es zu einer tollen Geschichte.

Nach dieser Geschichte kommt >Cirque Indigo< von Lilach Mer. Es geht darum, dass ein Mädchen aus ihrer Heimat nach Frankreich geflüchtet ist. Dort trauert sie über ihre verlorene Heimat und auch ihre beste Freundin. Als sie sich entschließt ihrem Leben ein Ende zu bereiten, taucht ein mysteriöser Mann aus dem Nichts auf. Er lässt ihr eine Einladung zu einem Zirkus zurück und führt sie ins Wunderland.
Die ganze Geschichte wird in der Sicht von Marja erzählt. Es wird nicht gesagt, wie alt sie ist, deswegen schätze ich sie so auf zwanzig oder einundzwanzig. Sie erzählt von ihrem Kummer und ihrem Leid und flüchtet vor den Menschen. Als sie sich entschließt ihr Leben ein Ende zu bereiten, kommen auch die zwiespaltigen Gefühle in ihr hoch. Sie vermisst ihre Freundin, die wie eine Schwester für sie war. Sie hatten Pläne. Die Erinnerungen. Alles in allem sehr rührend. Als sie den jungen Mann Luc trifft, dessen Namen sie eigentlich noch nicht weiß, und in einen Zirkus kommt, kommen immer mehr Erinnerungen hoch. Es war nichts zu viel aber es kam mir vor, als wäre diese Geschichte viel länger als 30 Seiten. Es wurde so viel erzählt und man fühlte praktisch alles mit.
Die Autorin hat gekonnt ihren Schreibstil hier eingesetzt.
Die Zeit verging wie im Flug und doch war sie so langsam. Die Umgebung wie alles erzählt wurde und die Gefühle von Marja. Am Ende kam noch mehr Fantasie mit hinein, mehr Magie, darauf aber hätte man verzichten können. Die Geschichte allein mit dem Zirkus war toll, da hat es mit den Flügeln dann bisschen den Reiz abgenommen.

Die gefrorene Zeit von Mechthild Gläser hat mir sehr gut gefallen. Es wird von einem Mädchen erzählt, dass schon ihr ganzes Leben lang einen Jungen kennt. Dieser heißt Tom. Irgendwann fällt ihr allerdings auf, dass dieser nicht altert, und wundert sich. Eines Tages erzählt Tom Hannahs die Wahrheit. Er kommt aus einer anderen Zeit und altert nicht. Das schockiert sie zutiefst, doch ihre Liebe zu ihm lässt sich davon nicht ändern. Als er allerdings zurück in seine Zeit will und eine Zukunft haben will, weiß sie nicht was sie tun soll. Soll sie ihm diesen Wunsch gewähren, denn nur durch ihre Abschiedstränen kann er die Zeitmaschine in Gang setzen, oder soll sie egoistisch sein und ihn für immer bei sich haben?
Am Angang hat mir die Geschichte recht gut gefallen. Wie aus Hannahs Sicht alles erzählt wird, wie sich etwas in ihrem verändert und aus einem Freund, den sie schon 11 Jahre kennt ihre große Liebe wird, dass alles ist sehr interessant. Die ganze Geschichte über kam mir alles so echt vor und mit dem kleinen Hauch von Fantasie war ich zufrieden.

Richtung Ende aber ging alles so schnell. Vorher hat sich die Autorin so viel Zeit gelassen, die Umgebung bisschen geschildert, das Wesen von Hannah, Tom und sogar ein Teil von ihren Eltern und plötzlich geht die Geschichte zu Ende wie in einem Märchen. Das war eigentlich mein Minus. In den Geschichten davor ist es ein offenes Ende und hier zwar auch, doch nicht so wie davor. Es kam einfach viel zu schnell.Die Entscheidung lieber für immer in der Zeit festzustecken und seine einzige Möglichkeit weg zu werfen wieder zurück zu kommen, einfach weg zu werfen verstehe ich einfach nicht. Ja, man möchte sicherlich mit einer geliebten Person immer zusammen sein, doch man möchte auch das diese glücklich ist. Da hat mir ein bisschen mehr Hannahs Gefühle dazu gefehlt. Es kam mir am Ende richtig egoistisch vor, dass Hannah nur an sich gedacht hat. Am Ende hat sie ja auch bekommen, was sie wollte.

>Jenseits des Lichts< von Gesa Schwartz hat mir in Gegensatz zu der vorherigen Geschichte mehr gefallen. Da hab ich mir auch sehr gewünscht, dass es bisschen länger andauern könnte.
Obwohl das Ganze hier auch ein bisschen zu schnell ging.Thordis ist immer ein Vaterkind gewesen. Sie teilte mit ihrem Vater die gleiche Leidenschaft und auch vom Äußerem her. Doch als dieser verstorben ist, verfällt sie nicht in Einsamkeit. Sie erinnert sich an die guten Tage mit ihm. Natürlich vermisst sie ihn doch nimmt sie sich immer zu herzen, was er ihr immer gesagt hat.Als eines Abends sie praktisch jemand oder etwas in den Wald hinein ruft, zwischen den Schatten, geht sie dem nach. Sie liebt die Schatten und fühlt sich bei ihnen geborgen. Dort auf einer Lichtung trifft sieVidar. Durch einen Raben wird dieser verletzt und sie versucht sich um ihn zu kümmern. Als ein Sturm kommt und sie mit Vidar eingeschlossen in einer Höhle ist, verfällt sie ihm mehr und mehr. Doch, was ist, wenn der Sturm vorüber ist? Was passiert mit ihnen dann? Wird sie ihn jemals wieder sehen?
Ich fand, das die Geschichte eines, der besten war. Am Anfang erfährt man so viel und man kann richtig die Begeisterung von Thordis spüren.In ihrer Sicht wird auch die ganze Geschichte erzählt. Auch die Aufregung und die Verwunderung als sie Vidar trifft und mit ihm in einer Höhle festsitzt. Sie stellt es nicht infrage, dass er kein Mensch ist und das hat mir an ihr gefallen. Auch die Art von Vidar war sehr toll. So geheimnisvoll und doch so offen wie ein Buch (so kam es mir vor). Der Schreibstil der Autorin war auch nicht schlecht und man hat richtig mit gefiebert, wie es wohl ausgehen mag. Es ging drunter und drüber und das Ende war genauso toll. Mir hat diese Geschichte mit Abstand am besten gefallen.

>Preußischblau< von Antonia Michaelis hat mich da nicht so recht überzeugen können. Es ging darum, dass ein junger Mann, nicht richtig Erwachsen und auch kein Kind mehr, nicht so sein will wie alle anderen. Er ist von Beruf her ein Spieleerfinder. So bereist er viele Orte auf Messen und versucht die eine Person zu finden, die genauso anders ist wie er. Für mich erschien diese Art schon recht verzweifelt und das hat mir überhaupt nicht gefallen. In dem ganzen Buch wird nur einmal vielleicht sein Name erwähnt und der Rest sind Gedankengänge eines Verrückten (so erscheint es mir). Er versucht alles logisch zu erklären und doch glaubt er in dem Augenblick, als eine Frau, mehr Mädchen als Frau, vorbei kommt und ihm erzählt, sie sei eine Fee und ihre Flügel sind heraus gerissen wurden. Normalerweise liebe ich die Art von Geschichten doch diese war mir von anhieb an komisch und verwirrend.
Richtung Ende hin hat es für mich sich so angefühlt, als wäre über die ganze Geschichte nichts Besonderes geschehen.Die Autorin versucht Spannung in die Geschichte mit ein zu beziehen doch schafft sie es nicht, mich hiermit zu überzeugen. Es ist zwar schon interessant die Gedankengänge des Jungen zu verfolgen doch wirklich interessant war es nicht.

Die letzte Geschichte heißt >Das Lied des Eiswolfs< von Jennifer Benkau.Diese konnte mich mehr faszinieren als die davor.
Darin geht es darum, dass in einem Dorf jeder die Gabe besitzt, aus Eis etwas Lebendiges zu formen. Allerdings kann Lesla das nicht. Sie wird von ihrem Dorf ausgeschottet. Auch die Gefühle für ihre kleine Schwester wechseln zwischen Liebe, Eifersucht und Schuldgefühle. Als sie im Wald auf einen Eiswolf trifft, weiß sie nicht was sie tun soll. Immerhin kann man einen Eiswolf nur bezwingen, wenn man selber das Eis beherrscht, was sie nicht kann. Dann drängt sich die Frage, wer ihr den Eiswolf auf den Hals gehetzt hat. Nur die sehr Begabten konnten Eiswölfe erschaffen. Wer also wollte ihren tot?

Die Geschichte wird in der Sicht von Lesla erzählt. Wie sie sich ausgeschottet fühlt und wie ihre Familie darunter zu leiden hat, dass sie anders ist. Soweit gefällt es mir gut. Wie auch davor ist das hier eine Liebesgeschichte und sie hat ihren Partner Fynn schon getroffen.Allerdings kann sie ihm nicht sagen das Sie das Eis nicht beherrscht, da sie Angst hat, dass er sie auch so verachtend ansieht. Im Wald trifft sie drei Mal den Eiswolf. Sehr viel für so eine kurze Zeit.Mich hat es hier nicht gestört, dass die Geschichte so schnell voranging. Es war alles richtig spannend erzählt worden und hat auch nichts gefehlt. Für mich war es die erste Kurzgeschichte, die wirklich toll war und auch man zwar dazu ausführlicher schreiben könnte (also ein ganzes Buch) aber es nicht unbedingt sein muss. Es war einfach abgeschlossen.Hier ist der Schreibstil sehr toll. Es wird Spannung aufgebaut und auch die Umgebung und die Gefühle der Menschen werden gut erfasst. Die Bitterkeit von Lesla natürlich am besten. Das hat mir sehr gut gefallen.Am Ende, also wirklich ganz am Ende, war zwar eine Information, die ich gerne verzichtet hätte, aber alles in allem war die Geschichte perfekt.

Fazit:

Eine Kurzgeschichte nach dem anderen die einen in den Bann zieht. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es erzählt von Liebe und den Zauber des Winters.

Bewertung:

Unter dem Frosthauch: 5 von 5 Punkten
Cirque Indigo: 4 von 5 Punkten
Die gefrorene Zeit: 4 von 5 Punkten
Jenseits des Lichts: 5 von 5 Punkten
Preußischblau: 3 von 5 Punkten
Das Lied des Eiswolfes: 4 von 5 Punkten

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Die Mission: Demi-Monde: Welt außer Kontrolle 1
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(14)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

abklatsch, nazi, science fictio, science fiction, spannung

Die Mission: Demi-Monde: Welt außer Kontrolle 1

Rod Rees
E-Buch Text: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 21.01.2013
ISBN B009QB6KOO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover sieht wirklich toll aus. Darauf zu sehen ist ein Mädchen mit einem roten Mantel die eine Straße hinunter rennt. Oben sieht man ein Teil der Landkarte der Demi Monde. So passt es eigentlich recht gut zur Geschichte.

In dem Buch geht es darum, dass Ella Thomas ein Angebot bekommt, den sie nie im Leben angenommen hätte. Sie soll die Tochter der Präsidenten aus den Demi Monde befreien. Doch was sind die Demi Monde? Als Ella dort hinein eingeschleust wird, weiß sie nicht, wie sie alles unterscheiden soll. Es sind Dupes, das ist ihr klar. Doch sie sehen aus wie richtige Menschen. Sind die Menschen in den Demi Monde wirklich nur ein Programm? Dazu kommt, dass die Schrecklichsten aus der Geschichte der Menschheit in diesem Spiel die Kontrolle über diese Welt haben ...

Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, war ich voller Erwartung. Ein Buch über Computersimulationen. Klingt doch toll nicht?Ist es auch.Am Anfang hat mich das alles aber an ein Anime erinnert, das vor Kurzem erst ins Internet gestellt wurde. Darin geht es auch um ein Simulationsspiel, in dem man auch wirklich sterben kann. Dort sind die Menschen gefangen. In diesem Buch ist es so ähnlich.

Der Anfang war etwas schleppend. Es wird aber mit jeder Seite spannender. Was mir gefallen hat, ist, dass am Anfang jedes Kapitels ein Teil des Gesetzbuches steht (oder wie man das nennen kann).
Man sieht die Sicht von einer Person aus den Demi Monde. Die Geschichte wechselt sich zwischen Ella Thomas, Trixie Dashwood, Norma (die Tochter des Präsidenten) und Vanka ab. Vanka und Trixie leben in den Demi Monde. Sie sind vom Computer erschaffene Simulationen.

So erfährt man die Sicht von den Menschen aus den Demi Monde, die wirklich wie Menschen sind. Ich fand das richtig klasse. Auch die Sicht von zwei verschiedenen Menschen aus der realen Welt ist interessant. So kann man sehen, wie sie sich gegenseitig sehen.Ella ist eine farbige Jazzsängerin. Sie weiß, dass sie gut aussieht, und stellt das auch gerne zur schau. Sie war mir gleich von Anfang an sympathisch. Norma ist ein verwöhntes Mädchen die mit nichts zufrieden ist. Sie ist die Tochter des Präsidenten. Sie fand ich eigenartig und auf eine andere Art eher sympathisch. Sie macht keinen hehl daraus, was sie von den Demi Monde hält.

Die Art wie der Autor die Geschichte erzählt ist wirklich toll. Man erfährt mit jeder Seite mehr und mehr über die Menschen der Demi Monde und auch über die Umgebung. Es gibt viele Wörter, die man hinten nachschlagen kann. Ich persönlich hab es aber nicht gebraucht.

Fazit:

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es wird mit jeder Seite spannender und hat alles was ich von diesem Buch erwartet habe, sogar noch mehr.Ich bin froh, dass es erst der erste Band war, und freu mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ich kann es nur jeden empfehlen.

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Nur ein einziger Biss
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165 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

vampire, werwölfe, fantasy, liebe, darcy

Nur ein einziger Biss

Alexandra Ivy
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana TB, 01.05.2010
ISBN 9783453354333
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover finde ich nicht schlecht und von dem Titel her, kann man sich schon denken, um was es wohl hier geht.

Aber für die, die es noch nicht erraten haben: Es geht um Vampire. Um genau zu sein geht es um den Anasso (König der Vampire) Styx. Er ist sehr um das Wohlergehen seiner Untertanen besorgt und deswegen schreckt er auch nicht zurück, wenn es darum geht jemanden zu entführen. Darcy ist genau diese Person. Sie wird von den Werwölfen begehrt, die nicht mehr auf die Befehle des Anassos hören und ihre eigenen Pläne durchführen, und deswegen muss Styx sie entführen.Alles nur, damit die Werwölfe sich wieder ihm unterwerfen. Doch weder Styx noch Darcy hätte gedacht, dass genau dieser Schritt das ganzeverkomplizieren würde….

Vor einiger Zeit (bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe, um genau zu sein), hatte ich mir mal Band eins gekauft und war begeistert. Mit Band zwei ging es ebenso. Nun bin ich schon bei Band drei angelangt und ich muss sagen, trotz einiger Schwächen, hat es mir doch gefallen.
Die Geschichte beginnt spannend und es wird gleich von Anfang an die wichtigsten Personen vorgestellt. Das ganze Buch hin erfährt man so einiges über die Vampire und auch über die Werwölfe, sowie Darcys Vergangenheit.
Allerdings muss ich sagen, dass es einem schon von der ersten Seite an klar ist, wie die Geschichte endet. Das nimmt aber nicht die Lust daran, dieses Buch fertig zu lesen.
Am Ende hat mich eine Sache doch sehr gestört: Es ging einfach zu plötzlich. Viele Ereignisse auf zwei Seiten. Man wird praktisch, bevor es zu Ende ist, erschlagen.
Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und leicht zu lesen. Sie versucht immer Mal wieder es spannender zu machen, doch es ist und bleibt vorhersehbar. Man weiß einfach gleich, um was es sich wohl in dem Buch dreht. Allerdings macht es das nicht schlecht. Es bringt einen gewissen Reiz mit, es zu lesen. Die Autorin setzt gekonnt diese Schwäche ein und macht es deswegen erst spannend.
Die Charaktere sind stark und doch haben sie eine Schwäche.
Darcy ist von klein auf hin und her gereicht worden, weil sie zu Angst einflößend war. Irgendwann ist sie vom Heim ausgerissen und lebt seitdem alleine. Sie verdient ihr Geld und versucht normal zu erscheinen.
Als sie allerdings von Styx entführt wird, ändert sich dies.
Styx ist gewohnt alles zu bekommen, was er will. Immerhin ist er ja der König der Vampire. Am liebsten ist er alleine und genießt die Ruhe.Er lebt in einer Höhle, weit weg von der Außenwelt. Syx nimmt seine Verpflichtung als König sehr ernst und für ihn stehen das Volk und das Recht immer an erster Stelle.

Paar Charaktere sind auch noch vom ersten und zweiten Band dabei.Diese sind aber eher Nebencharaktere.

Fazit:

Es ist ein typischer Vampirroman, das man gerne zwischen durch liest.Wirklich vom Hocker reisen tut es einen nicht, doch dafür bekommt man immerhin eine gute Geschichte.
Es ist ein Buch, was man so zum Zeitvertreib gerne liest.

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Unsterblich wie ein Kuss
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(72)

139 Bibliotheken, 1 Leser, 12 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, vampire, patrick, violet, fantasy

Unsterblich wie ein Kuss

Mina Hepsen , Gertrud Wittich
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 11.01.2010
ISBN 9783442472093
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Unsterblich wie die Nacht hat mir einfach sehr gut gefallen und so dachte ich, dass dieses Buch nicht so gut sein könnte, wie der erste Band. Immerhin handelt es sich hier um zwei andere Hauptpersonen. Doch meine Erwartungen wurden übertroffen. Dieses Buch ist genauso gut wie Band 1.

Das Cover finde ich hier aber nicht so schön. Da fand ich Band 1 sogar noch besser gestaltet. Man sieht gleich, das es in diesem Buch um Vampire geht, da immerhin um die Person Fledermäuse sind und Blut aus dem Mund kommt.

Aber erst einmal sag ich euch, um was es hier geht.
Eine Blinde Zigeunerin ist auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Sie weiß, dass dieser ein Vampir ist. Als sie erfährt das Ismael in London ist, schließt sie sich einem Zirkus an. Dort lernt sie den Vampir Patrick. Jetzt muss sich Violet entscheiden: Will sie Rache oder entscheidet sie sich für die Liebe?

Eine Blinde die durch das Land zieht? Find ich eigentlich gut. Der Klapptext hat allerdings nicht so viel hergegeben, deswegen bin ich eher mit Vorsicht an dieses Buch ran. Das war aber ganz und gar unnötig. Gleich von der ersten Seite an ist man davon gefesselt.

Wie Mina Hepsen schreibt ist einfach toll. Es ist schlicht und doch hat es etwas an sich, was ich nicht benennen kann. Vielleicht Gefühl? Spannung? Sehr gute Beschreibung? Sehr gute Charaktere? Humor? Keine Ahnung.
Während dem Lesen konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie alles aussieht. Sogar in der Sicht von Violet, die ja eigentlich Blind ist. Sie hab ich vom ersten Augenblick an sehr gemocht.

Die Geschichte wird in der Sicht von Violet und Patrick erzählt. Ab und zu kommen auch von den anderen Nebencharakteren vor. Die Charaktere vom ersten Band sind auch hier dabei, wenn auch im Hintergrund. Das hat mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte ist von Anfang an Spannend aufgebaut und hat kaum, oder eher gesagt gar keine, Langweiligen Stellen. Man erfährt alles, was man wissen muss und wird nicht mit unnötigen Informationen belagert.
Auch die Charaktere sind nicht nervig, sondern toll. Ich liebe sie einfach. Sie haben alles was man erwarten kann.

Fazit:

Dieses Buch ist einfach toll. Während dem lesen versetzt man sich so in die Charaktere und in die Umgebung hinein, dass man sich leicht in diesem Buch verliert. Einfach zum lieben!

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Unsterblich wie die Nacht
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(148)

264 Bibliotheken, 1 Leser, 14 Gruppen, 30 Rezensionen

liebe, vampire, london, fantasy, vampir

Unsterblich wie die Nacht

Mina Hepsen
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 08.12.2008
ISBN 9783442469178
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover finde ich nicht so wirklich prickelnd. Es gibt bei solchen Covern (meiner Meinung nach) zu schnelle Vorurteile. Ja es ist ein Vampirbuch, doch ich finde, dass es kein typisches Vampirbuch ist.
In diesem Buch geht es zwar auch um Vampire, diese werden aber bis zu 600 Jahre alt, wenn nicht sogar älter. Es gibt also eine Altersbegrenzung unter ihnen. Auch können sie Kinder zeugen, wenn auch erst mit 500 Jahren. Sie werden zwar als Vampire geboren, leben aber bis zu der Pubertät als Mensch. Das ist, finde ich, schon mal ein Unterschied. Aber nun zu der Geschichte.

In dem Buch geht es darum, dass Angelica die Gedanken hören kann. Dies macht sie aber nicht mit Absicht. Was andere als Gabe sehen würden, sieht sie darin eher ein Fluch. Sie ging aus Sorge um ihren jüngeren Bruder nach London. Dieser will sie allerdings so schnell wie möglich verheiratet sehen. Sie allerdings würde am liebsten wieder zurück aufs Land gehen, wo sie schön alleine ist. Durch ein Missgeschick aber gelangt sie in finanzielle Nöte und ist notgedrungen sich einen Ehemann zu suchen. Dieser muss reich sein, dass ist die Bedingung. Doch als sie genau den Entschluss fasst, zu heiraten, kommt ihr der geheimnisvolle Alexander in die Quere…

Mit seinen wenigen Seiten konnte mich dieses Buch schon von der ersten Seite an einnehmen. Es ist interessant geschrieben, vor allem lustig, und man merkt gar nicht, wie schnell die Zeit vorbei geht.
Die Auseinandersetzungen zwischen Angelica und Mikhail (ihr Bruder) ist einfach zu komisch. Man merkt wie sehr sich die Geschwister lieben. Daran kommt auch nichts unecht herüber. Eher bewirkt es, dass man die Personen mehr und mehr einen ans Herz wachsen.

Der Schreibstil ist schlicht und doch überzeugend. Mit jedem Wort und jeder Seite in diesem Buch merkt man, dass die Autorin mit viel Begeisterung und viel Liebe in dieses Buch hinein gesteckt hat. Dementsprechend konnte es mich fesseln.
Großartig gestört hat mich eigentlich nur, dass das Ende ein bisschen zu schnell kam und es ein offenes Ende war. Ach ja, und natürlich das Cover.

Die Geschichte ging am Anfang recht gut voran, man wurde nicht mit unnötigen Informationen belagert, die man sowieso nie wissen wollte und kurz bevor es langweilig wurde, hat die Autorin gekonnt Spannung die Geschichte gebracht. Natürlich ist es so eine Sache mit dem Echtheitgrad wegen den Vampiren doch alles was ich über die Vampire oder die anderen gelesen habe kam mir so…echt herüber. Was wahrscheinlich eine besondere Rolle dabei spielt ist, wie die Charaktere zueinander stehen. Es scheint ja nicht so, als würde der Vampir sie aufsuchen, weil er sich in das Mädchen seiner Träume verliebt hat. Nein, weil es nicht so ist, dass er und sie nicht wissen, dass sie ineinander verliebt sind, das macht die Geschichte wirklich spannend. Auch, dass es immer wieder der Zufall ist, dass sie sich begegnen oder auch dieser Stolz, den jeder Charakter in dem Buch besitzt, lässt es ein wenig echter wirken.
Natürlich geht es nicht nur um Liebe. Es geht auch in eine Verfolgung und auch um Intrigen.

Fazit:

Alles in allem verspricht dieses Buch Spannung, Abenteuer (nicht viel aber passend) und eine wunderschöne Liebesgeschichte. Die Autorin, die unter dem Pseudonym als Mina Hepsen bekannt ist, schafft es mit ihrem schlichten Schreibstil und sehr guter Beschreibung mein Herz für diese Geschichte zu erobern. Wie sie es wirklich echt herüber bringt, die Beziehung jeder Person zu einem anderen, ist wirklich faszinierend.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!

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Mein fahler Freund
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(93)

147 Bibliotheken, 4 Leser, 5 Gruppen, 54 Rezensionen

liebe, zombie, zombies, seuche, julie

Mein fahler Freund

Isaac Marion , Daniel Sundermann
Fester Einband: 298 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.02.2011
ISBN 9783608939149
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover ist hässlich. Es passt zwar schon zur Geschichte, doch ich hätte es mir niemals im Leben gekauft. Man hätte so viel mehr machen können daraus. Es geht zwar um einen Zombie und ein Mädchen, das diesen Zombie verändert, doch da hätte man was besseres machen können. Auch der Titel ist schlecht übersetzt. Ich finde, da hätte man ruhig (wie auch das Cover) das vom Englischen behalten können.

Ich wollte dieses Buch unbedingt haben, als ich die erste Rezension darüber gelesen habe. Diese Faszination wollte ich auch erleben. Auch der Trailer hat da weiter geholfen. Immerhin wird dieses Buch dieses Jahr noch auf der Leinwand zu sehen sein. Ich freue mich schon.
Es gibt nur noch sehr wenige Bücher, die wirklich etwas neues haben und nicht nur ein Abklatsch von etwas ist, dass es schon so oft auf dem Markt gibt. Es gibt schon Bücher über Vampire, Hexen, Ghuls, Engel, Dämonen, Werwölfe, Elfen, Feen, usw. Doch Zombies? Bisher habe ich noch kein Buch damit gelesen.
Das ist also mein erstes Zombiebuch und ich bin begeistert. Es ist zwar ein bisschen anders als der Trailer, ich hab es mir komischer vorgestellt, doch es ist nicht schlecht.

Die Geschichte wird von R erzählt, der ein Zombie ist. Als er ein Gebäude mit seinem besten Freund M und ein paar anderen Zombies überlagert und die Menschen darin fressen, passiert etwas, was noch nie passiert ist. In R regt sich plötzlich was, als er von einem Jungen sein Hirn isst und damit die Erinnerungen von ihm sieht. Er schaut auf und sieht das Mädchen, an dem der Junge gedacht hat. Zum ersten Mal formt sich etwas auf seinen Lippen. Ein Name. Julie. Er kostet ihren Namen aus und schon wieder verändert sich etwas in ihm. Anstatt sie zu fressen, beschlagnahmt er sie. Sie steht jetzt unter seinen Schutz. Was beide nicht wissen ist, dass diese Entscheidung die Zombie Seuche verändern wird...

Die Kapitel sind wirklich toll gestaltet. Es ist zwar nicht viel aber bei jedem neuen Kapitel sieht man Anatomie Bilder. Von einem Gehirn, von einem Arm, von einer Hand usw. Es passt wirklich gut zur Geschichte.
Die Geschichte an sich ist in drei Teile aufgeteilt, mit dazu passenden Namen.Es zeigt den Rhythmus des Wandels der Zombies, oder eher von R und Julie.
Wie schon oben gesagt wird die Geschichte von R erzählt. Er ist anders als die anderen Zombies, das merkt man schon von der ersten Seite an. Man merkt, dass er nachdenkt, das er versucht etwas zustande zu bringen. Es wurde wirklich gut beschrieben wie sich Zombies fühlen und wie R die Umgebung wahr nimmt. Es wird auch erzählt, wie er einen Menschen isst, aber es ist nicht viel. Dieser Mensch verändert sein Leben. Über das ganze Buch hin begleitet dieser Mensch, seine Gedanken und sein Wesen, R. Es ist nicht nervig, sondern bringt einen gewissen Reiz mit sich, wenn plötzlich R und der Junge sich unterhalten. Natürlich geschieht das nur, wenn R schläft.

R ist so ein Charakter, der wirklich toll ist. Er ist das, was man unter einen Zombie versteht, doch auch wieder ganz anders. mit seiner Art nimmt er einen ein und man kann ihn gar nicht hassen. Er ist schlicht weg faszinierend.
Julie ist stark, selbstbewusst und strahlt einfach Freude und Kraft aus. Ich verstehe wieso R so fasziniert von ihr ist. Beide teilen die gleiche Leidenschaft: Die Musik. Julie ist nicht das unschuldige Mädchen, das man sonst so aus den Büchern kennt. Wirklich ans Herz gewachsen wie R ist sie mir zwar nicht aber sympathisch.

Die Art wie die Issac Marion schreibt ist wirklich toll. Der Schreibstil hat alles was ein gutes Buch ausmacht. Spannung, gute Wendungen, gute Beschreibungen, wirklich glaubwürdige Charaktere, eine sehr gute Geschichte und vor allem wirkt es nicht einfach so wie eine dahin geschmissene Geschichte, die nur so vor Unklarheiten strotzt.
Okay, in diesem Buch gibt es eins zwei Sachen, die ich noch gerne wissen würde, doch der Rest ist wirklich gut beschrieben. Es wurde viel aus der Geschichte heraus geholt und mit den wenigen Seiten fasziniert es einfach einen.

Fazit:

Trotz der wenigen Seiten, erzählt dieses Buch eine Geschichte, eine Geschichte, die manche in 700 Seiten zusammen fassen würden. Es kommt einen so vor, als würde man eine wirklich sehr lange und interessante Geschichte lesen, und dabei sind es nur 298 Seiten. Es hat einen guten Anfang, einen spannenden Mittelteil und ein hervorragendes Ende.
Ein Buch was ich, trotz wirklich scheußlichen Covers und schlechten Namen, einfach jeden Empfehlen kann.

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Endless
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(27)

87 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

vampir, vampire, liebe, lucien, meena

Endless

Meg Cabot , Margarethe van Pée , Margarethe Pée
Fester Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 01.07.2012
ISBN 9783764504465
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover ist wie bei Band 1 wirklich schön. Das Blau von dem Kleid sticht sehr schön heraus auf dem schwarzen Hintergrund.

Als ich Band 1 fertig hatte, wollte ich unbedingt Band zwei lesen. Ich wollte sehen wie Meena sich entscheidet, nachdem Sie Lucien sein Angebot sie zu verwandeln abgelehnt hatte.
Schon nach den ersten Seiten allerdings überkam mich die Langeweile. Es ist zwar interessant geschrieben, doch es war einfach zu voraussichtlich. Es war klar das Lucien unter allen Mitteln versuchen wird Meena wieder zurück zu gewinnen. Es war auch klar das Meena das nicht will.
Bis zum Ende habe ich geglaubt, dass Lucien das bekommt, was er wollte. Alles deutete darauf hin. Als ich aber das Ende gelesen habe konnte ich die Tränen nicht mehr zurück halten. Das Ende war nicht so wie ich es erwartet habe. Auch kam es so plötzlich.

Über das ganze Buch hatte ich das Gefühl das alles sich unnötig in die Länge zieht und dann kommt das Ende innerhalb von (geschätzte) zwanzig Seiten. Wenn das Ende nicht so toll und traurig gewesen wäre, wäre die Bewertung hier aber deutlich schlechter ausgefallen, da einfach alles so...nervtötend war.
Meena ging mir immer mehr auf die Nerven mit ihrer Meinung das Lucien eigentlich gut ist, aber sie nicht sieht, dass sie ihn zugrunde richtet, da sie ihn noch liebt. Aber sie liebt ihn ja nicht einmal mehr. Das merkt man schon von der ersten Seite an. Sie empfindet trauer, aber nicht liebe für Lucien. Nicht mehr. Ich versteh einfach nicht wie sich ihre Gefühle so ändern konnten, da sie in Band eins so verliebt in ihn war. Ab da an als er sie verwandeln wollte, hat diese Liebe aufgehört. Aber es ist doch verständlich das Lucien sie verwandeln will. Ich hatte die Hoffnung das die beiden doch noch ihr Glück finden.

Lucien ist für mich einfach wundervoll. Er versucht unter allen Mitteln, die manchmal nicht richtig erscheinen, Meena zurück zu gewinnen. Er weiß auch das sie Alaric eigentlich liebt und das ärgert ihn. Er versucht stärker zu werden und wendet sich dem Bösen zu, weil er denkt so mehr macht zu haben und Meena wieder zurück bekommt. Er beschützt Meena von weitem und das finde ich niedlich. Meena weiß das alles nicht zu schätzen und will einfach nur Abstand. Über das ganze Buch hin hatte ich nur Mitleid mit Lucien. Vor allem am Ende (ich verrate euch nicht, was am Ende passiert).

Fazit:

Schon von der ersten Seite an merkt man schon, um was es sich in dem Buch handeln wird. Es ist alles so voraussichtlich. Das Ende allerdings ist überraschend und macht es lohnenswert das Buch zu lesen, wenn man die Geduld hat, das ganze überflüssige zu lesen. Es erschien mir alles einfach unnötig in die Länge gezogen worden zu sein, was ich schade finde, da die Geschichte eigentlich gut ist.

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Asche und Phönix, inkl. E-Book
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437 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 89 Rezensionen

ruhm, fantasy, frankreich, ash, kai meyer

Asche und Phönix, inkl. E-Book

Kai Meyer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.11.2012
ISBN 9783551582911
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover ist recht hübsch. Ich finde es sogar noch schön und passend, wenn man den Schutzumschlag abnimmt. Darauf zu sehen sind dann Fotos. Sehr passend zu der Geschichte, da einer der Hauptpersonen gerne Fotos schießt. Der Titel passt auch sehr gut zu dem Buch.

In Asche und Phönix geht es darum, dass Parker und Ash in zwei verschiedenen Welten leben. Ash gibt sich als Putzfrau in Hotels aus und klaut den Reichen ihr Geld. Parker ist ein Schauspieler der genug davon hat nach der Pfeife seines Vaters zu tanzen. Als Parker Ash in seinem Zimmer erwischt, kommt sie ihm wie gelegen. Sie soll ihm helfen von der Bildfläche zu verschwinden. Allerdings hat Parker etwas gefährliches auf sich und seinen Vater aufmerksam gemacht, das schon vor seiner Zeit an seinem Vater interessiert war und nun sein Recht einfordert....

Von dem Autor Kai Meyer habe ich schon viel gutes gehört und das er wunderbare Bücher schreiben kann. So hab ich mich umso mehr gefreut, als ich endlich eines seiner Werke lesen konnte.
Der Autor kann wunderbar mit den Worten umgehen und beschreibt sehr gut, wie die Umgebung aussieht und auch wie die Charaktere sind. Er konnte auch wunderbar Spannung aufbauen und mit jeder Seite hat man das Gefühl, einen Geheimnis auf die Spur zu gehen.

Bisher habe ich noch kein Buch mit so einer Idee gelesen, was mir gut gefällt.
Am Anfang wirkt es aber wie ein typischer Groupie Traum. Ein Schauspieler hat Probleme mit seinem Vater und haut mit einem Mädchen ab, dass niemand kennt. Doch ganz anders wie in man denkt, ist Ash aber nicht darauf aus, berühmt zu werden. Sie ist eher ein Mensch, dem es gefällt, unsichtbar zu sein.
Mit Parker fährt sie nach Frankreich und erlebt Abenteuer, die sie sich nicht mal zu Träumen gewagt hatte. Sie lernt einen Freund von Parker kennen, sieht den Vater von Parker und natürlich auch den Bösewichten der Geschichte, der wirklich gut beschrieben wurde.
Die Sicht, in der man ließt, ändert sich zwischen Ash, Parker und dem Bösewicht. So kann man von allen erfahren, wie sie zu den Dingen stehen und wie sie wichtige Stellen empfinden. Am meisten ließt man aber in der Sicht von Ash.

Ash hab ich mir am Anfang als armes Mädchen vorgestellt, dass eher schwächlich ist. Doch schnell änderte sich das Bild von ihr. Sie wurde zu einer Person, die ich richtig gern hatte.
Über das ganze Buch hin habe ich Ash kein einziges mal nicht gemocht (wegen ihren Entscheidungen), was bei mir selten ist. Sie hat genau die Entscheidungen getroffen, die ich auch gemacht hätte.
Sie ist einfach so ein Mädchen, das direkt einem sagt was sie von einem hält und es nicht interessiert, ob man sie dafür verachtet. Da sie von ihren Eltern im Stich gelassen wurde, lebt sie eher allein. Ihr Hobby ist es, Fotos zu schießen.

Parker ist durch seine Rolle in einem Film bekannt geworden. Er genießt eigentlich die Aufmerksamkeit, hat aber genug davon alles von seinem Vater bestimmen zu lassen. Von klein auf wird er von seinem Vater kontrolliert.
Vom Charakter her ist er ein netter Kerl. Er ist schlau und sieht gut aus (so wurde er beschrieben).

Fazit:

Eine sehr gute Geschichte mit Höhen und tiefen, die einen Mitfiebern lassen. Die Personen werden sehr gut beschrieben und auch die Umgebung ist bildlich dargestellt. Man kommt sich vor, als wäre man in der Geschichte mit drinnen. Es gibt viele Spannende Stellen mit wirklich tollen Wendungen.
Es endet zwar wie man es erwartet hat, doch der Weg bis zum Ende bleibt spannend.
Ein Buch, dass ich jeden empfehlen kann.

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xx me! 07
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(10)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

liebe, handyroman, manga, lektionen, erste liebe

xx me! 07

Ema Toyama , Antje Bockel
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei EMA - Egmont Manga und Anime, 01.07.2012
ISBN 9783770478064
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover ist aus, als wäre der Inhalt leicht pervers. Darauf zu sehen sind die Hauptpersonen die sich in den letzten Bändern wacker vorgeschlagen haben. Nun sind alle zu sehen. Die Hauptperson ist natürlich die mit der Brille, die in der Mitte sitzt.

In dem Band geht es darum, dass Yukina sich ihrer Gefühle zu Shigure bewusst wird. Sie fühlt zum ersten mal Eifersucht. Shigure weiß jetzt langsam auch was er will und was er vor allem für Yukina fühlt. Als aber Mami, seine Sandkastenfreundin, ihm ihre liebe gesteht, ist er verwirrt. Er will Mami nicht verlieren aber Yukina auch nicht. Was soll er nur tun?
Währenddessen kommt Mami Stück für Stück an das Geheimnis von Yukina heran. Sie entdeckt bei ihr Zuhause die Bücher, die bald veröffentlicht wird und hat schon einen bösen Plan parat ...

Den letzten Band fand ich nicht gerade toll deswegen bin ich mit wenig Hoffnung an diesen ran gegangen. Im letzten Band ging mir alles einfach viel zu schnell und ich dachte schon, hier hört die Geschichte jetzt auf. Aber es war anders als ich erwartet hatte.
Die Geschichte hat wieder an Spannung gewonnen und es wurde vom Zeichenstil auch besser. Die Personen haben etwas mehr Seele bekommen, auch wenn die Handlungen von ihnen etwas vorhersehbar war.
Die Dialoge zwischen den Personen wirkt manchmal etwas Naiv aber das stört einem nicht, da jetzt der Zeichenstil wieder passt.

Fazit:
Besser als Band 6 aber leicht pervers. Ich kann nur sagen, wer Band 6 genauso fand wie ich, wird sich positiv überraschen lassen, von diesem Band. Es ist viel besser und der Zeichenstil ist auch wieder in Ordnung.
Alles in allem ist es wirklich ein lesenswerter Band.

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Isch geh Schulhof
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(48)

94 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

berlin, unterricht, lehrer, grundschule, aushilfslehrer

Isch geh Schulhof

Philipp Möller
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.09.2012
ISBN 9783404606962
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Meine Meinung:

Ich halte mich nicht lange mit dem Cover und der Wahl des Titels auf. Ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Mir persönlich gefällt der Titel und auch das Cover nicht besonders. Aber es kommt ja auf den Inhalt an.

Die Beschreibung des Buches oben passt sehr gut. Es geht in dem Buch hauptsächlich um die Bildung der Kinder un der Grundschule. Vieles erinnert einen an die RTL Shows, auch bekannt unter Assi TV. Die Kinder kommen aus Bildungsarmen Verhältnissen und können dementsprechend auch schlecht Deutsch. Ganz zu schweigen von anderen Fächern. Sie sind aggressiv und hyperaktiv. Die meisten haben auch ADHS.

Ich fand dieses Buch am Anfang etwas komisch. Ich wusste nicht so recht was ich davon halten sollte und auf eine Art war es sogar die ersten Seiten lustig. Doch als Herr Möller davon berichtet wie es in der Schule so vor sich geht, kommt mir nur eines in den Sinn. Das erinnert mich an meine alte Schule!
Es klingt zwar komisch aber ich komme aus einer Hauptschule die aus größtenteils aus Ausländern besteht. Sie sind aggressiv und hyperaktiv. Sie schreien die Lehrer an und hören auch nicht auf sie. Ich weiß wovon ich rede! Immerhin waren sogar viele aus unserer Klasse stolz darauf, dass wir schon zwei Lehrer und unter ihnen auch die türkisch Lehrerin verscheucht haben. Ich erinnere mich noch recht gut daran, wie sie weinend aus dem Klassenzimmer gerannt ist und nie wieder zurück gekommen ist. Natürlich habe ich erst am Anfang nicht verstanden, wieso das so war. Ich war da immerhin in der dritten Klasse. Aber die Erinnerung ist mit jedem Stück des Lesens dieses Buches weiter hervor gekommen.
Und so finde ich das Verhalten was viele aus der Schule, beschämenderweise auch ich, einfach nur unmöglich und peinlich.
Dieses Buch führt so einiges auf, wie es an manchen Schulen so vor sich geht und man kommt aber auch den Schülern näher, die eigentlich nichts dafür können.
Aus der Sicht eines Lehrers, der überhaupt kein Lehrer ist, kann man auch die der anderen Lehrer verstehen. Die Einstellung von: >Man kann sie ja sowieso nicht ändern< kenne ich nur zu gut.
Die Grundschullehrerin die ich hatte, war zum Beispiel Ausländerfeindlich, und das hat sie uns auch in der zweiten Klasse gesagt. Sie hat alle Ausländer immer ungerecht benotet und die meisten sind auch auf der Schule geblieben. Ich war sehr froh, als ich aus der Klasse dann raus kam und in der fünften meine Klassenlehrerin hatte. Sie hat versucht das lernen uns näher zu bringen.
So auch in dem Buch. Die Lehrer und auch Herr Möller versucht den Schülern das lernen bisschen näher zu bringen.
Die Art wie Herr Möller davon berichtet soll zwar lustig sein, für mich ist es eher traurig, da ich das alles kenne. Es härtet auf einer emotionalen Art ab.
Der Schreibstil ist wirklich gut gehalten und man kann alles verstehen. Herr Möller bringt jedes Unterrichtsfach und jeden Schüler einem näher. Man liest das Buch sehr schnell durch, trotz, dass es am Anfang eigentlich komisch war und man dachte, was für ein Buch ist bitte das?

Fazit:

Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen. Es stellt dar, wie einige Schüler aufwachsen und das sie eigentlich nichts dafür können, dass sie aggressiv und hyperaktiv sind. Es wird von einer Schule erzählt, die nicht die einzige unter ihnen ist. Leider gibt es viele solcher Schulen.
Aus der Sicht eines Lehrers, der eigentlich gar kein Lehrer ist, wird der Alltag eines solchen ein Stück näher an einen heran gebracht.

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Kami Kami Kaeshi 01
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(5)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

ema toyama, kami kami kaeshi, manga, sano, bürste

Kami Kami Kaeshi 01

Ema Toyama , Claudia Peter
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei EMA - Egmont Manga und Anime, 01.07.2012
ISBN 9783770478118
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Bedeutung:

Im japanischen hat ein Wort mehrere Bedeutungen. So kann man Kami als Gott benutzen oder auch als das Wort Haar( und auch als Papier). Der Titel heißt grob übersetzt so etwas wie: Die Götter/der Gott in meinen Haaren die ich zurücksende.

Meine Meinung:

Zum Cover muss ich sagen, dass die Person darauf sehr niedlich aussieht. Sie ist die Hauptperson in der Geschichte. Das Bild ist in Lila gehalten und es bringt praktisch den Titel zum Strahlen, da es rot/orange umrandet ist.

In der Geschichte geht es darum, dass ein Mädchen namens Mashiro die göttlichen Haare besitzt. Die Götter die mal ruhe brauchen kommen zu ihr und nisten sich in ihren Haaren ein. Mashiro wird allerdings von ihrer Familie festgehalten. Diese wollen die Kraft der Götter für sich nutzen. Als Mashiro das allerdings heraus findet das die Götter in ihren Haaren festsitzen, will sie sie befreien. Immerhin erfüllen die Götter las dank dann einen Wunsch. So kommt der Feuergott Hinokagu zum Vorschein und erfüllt ihren Wunsch frei zu sein...
Die Geschichte ist mal etwas neues. Es hat richtig Spaß gemacht es zu lesen. Allerdings finde ich es schade, dass die Hauptperson in der Geschichte so klein gezeichnet wurde. Sie ist immerhin 16!
Man wird von der ersten Seite an in die Familie und ihre hinterhältigen Pläne eingeführt. Es baut sich Spannung auf und man liest schnell weiter. So merkt man nicht, dass die Geschichte kaum voran geht. Immerhin ist das er erste Band und man merkt auch schnell, dass es weitere Bänder geben wird.

Die Art wie Ema Toyama zeichnet hat mich schon immer fasziniert. Ich bewundere sie. Allerdings muss ich sagen, wie oben schon erwähnt, dass es mich stört, dass die Hauptperson so klein gezeichnet wurde. Man hätte daraus auch so eine tolle Geschichte machen können.
Die Personen und auch der Hintergrund sind wirklich gut gezeichnet. Man fühlt sich direkt in der Geschichte.

Mashiro ist 16 Jahre alt. Mit drei Jahren würde sie auserwählt die Götter in ihren Haaren zu halten. Seitdem sind 13 Jahre vergangen. Sie ist aufgeweckt und wissbegierig Vieles kennt sie noch nicht und will es erfahren. Alles in allem ist sie ein Naives kleines Mädchen, das zum ersten Mal die Welt außerhalb ihres Zimmers sieht.

Hayate ist der Junge, der ihre Haare kämmt. Er wurde von der Familie beauftragt damit die Götter in ihren Haaren bleiben. Für mich ist er ein Rätsel.
Zudem hat er ein ernsthaftes Lolitakomplex.

Fazit:

Eine Geschichte von Ema Toyama die es bisher noch nicht gab. Es ist Lustig und toll (für den ersten Band). Die Zeichnungen sind auch spitze bis auf die Kleinigkeit, dass die Hauptperson aussieht wie eine vier jährige.

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