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Cocoon - Die Lichtfängerin
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dystopie, liebe, adelice, arras, fantasy

Cocoon - Die Lichtfängerin

Gennifer Albin , Jakob Schmidt
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Egmont Verlagsgesellschaft, 01.10.2012
ISBN 9783863960285
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Das Cover sieht sehr schön aus. Es zieht einen praktisch an und man will wissen, um was es in diesem Buch geht. Es ist auffällig (positiv) und einfach wow.

In dem Buch geht es darum, dass Adelice eine Webjungfer ist. Ihre Eltern haben sie von klein auf so erzogen, dass sie den Test, den alle machen müssen, durchfällt. Dieser Test dient dazu, Webjungfern zu finden. Sie begeht aus versehen einen Fehler. Sie Webt. Als die anderen das mitbekommen, holen sie sie ab. Sie wird eine Webjungfer.
Für manche andere scheint es ein Segen zu sein.
Für sie ist es ein Fluch.

Die Geschichte verspricht schon mal einiges. Ich finde aber, dass man vom Klappentext nicht wirklich viel von dem Buch erfährt. Es dreht sich um so viel mehr und es ist um einiges interessanter, als was in der Beschreibung steht. So wanderte es erst mal auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Vor zwei Tagen allerdings, habe ich Lust bekommen es zu lesen. Gesagt getan.
Ich bin so froh, dass ich das Buch so schnell gelesen habe. Ich dachte schon, kein Buch interessiert mich mehr.
Dieses allerdings hat etwas an sich. Alles scheint zu stimmen. Die Geschichte, die Handlungen, die Charaktere, der Schreibstil. Es einfach perfekt.

Die Geschichte ist mal etwas anderes. Es ist aufregend erzählt und man fiebert mit. Vor allem die Idee allein mit den Webjungfern, ich wäre darauf nicht gekommen.
Das volle Potenzial wurde herausgeholt (vielleicht sogar noch mehr). Es wird in der Sicht von Adelice erzählt.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Es ist alles leicht sich vor zu stellen und etwas an der Art, wie die Autorin schreibt, fesselt einen. Man kommt von diesem Buch nicht los und man will es auch gar nicht.

Die Charaktere sind gut ausgebaut und haben eine eigene Seele. Jeder von ihnen ist wunderbar. Ich kann sagen, dass ich keines der Personen wirklich gehasst habe.

Adelice ist ein wirklich starkes Mädchen, die mich fasziniert. In ihrer Sicht wird die ganze Geschichte erzählt. Die Gedanken die sie fasst und auch wie sie sich verhält, nichts ist davon unnatürlich. Auch die Angst die sie verspürt, bringt sie einem näher. Sie ist ein einfaches Mädchen das gerne frei sein würde und nicht eine Webjungfer, auf die alle es abgesehen haben.

Jost ist achtzehn Jahre alt und sieht ziemlich gut aus. Seine Beschreibung und auch die Art wie er handelt wirken so lebendig. Als würde er direkt vor mir stehen. Da es in der Sicht von Adelice geschrieben ist, kommt es auch so vor, als würde er direkt mit einem reden. Er ist von Anfang an ein Typ, den man einfach mögen muss. Er steht zu den Dingen die er macht und scheint aufrichtig zu sein. Er ist einfach ein junger Mann, der mit seinem Leben fertig werden muss.

Erik scheint geheimnisvoll und auch leicht ein Arschloch (darf ich das überhaupt hier schreiben?). Er flirtet mit den Mädchen, als gebe es kein Morgen mehr. Seine Art aber ist wirklich und es scheint auch nicht aufgesetzt. Man merkt aber auch, dass er anders sein kann. Er ist zwar ein Weiberheld, aber schnell wird klar, dass er doch nicht so ein Arsch ist, wie ich dachte. Erik ist eine Person, die ich vermissen würde, wenn sie nicht auftauchen würde.

Jede Person, ist egal wie unwichtig sie erscheinen mag, ist sehr wichtig. Wenn eine der Personen fehlen würde, würde etwas fehlen. Man merkt das aber auch sehr deutlich und das finde ich einfach toll.

Fazit:

Ein Buch, was dieses Jahr das beste war. Ach was, das beste was ich bisher gelesen habe. Es stimmt alles daran und die Geschichte ist mal wirklich etwas Neues.
Ich kann nur sagen, dass es ein absolutes muss ist, dieses Buch zu lesen. An alle Bücherfans und auch an die, die es nicht sind: Holt es euch, ihr verpasst was, wenn nicht!

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