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Süd- und Mittelamerika
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Süd- und Mittelamerika

Richard Konetzke , Harald Bukor , Ruth Bukor , Richard Konetzke
Flexibler Einband: 390 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.02.2004
ISBN 9783596600229
Genre: Sach- & Fachbuch

Rezension:

Inhalt
Der Inhalt wird ja aus dem Titel mehr als deutlich. Nach einem kurzen praekolonialen Überriss über die indigenen Kulturen, behandelt Konetzke ausführlich die koloniale Zeit. Gegliedert ist das ganze nach thematischen Gesichtspunkten wie "Siedlungspolitik", "Bevölkerungsgeschichte" und "Kirche und Missionen".

Fazit
Der Überblick über die indigenen Kulturen ist definitiv zu kurz. Da verleitet der Name. Und er ist nicht nur zu kurz, sondern auch deutlich zu oberflächlich und unübersichtlich. Irrelevante Dinge werden seitenweise ausgeführt, während die tatsächlich interessanten und wichtigen Begebenheiten auf eine 1/3 Seite heruntergebrochen werden. Auch kann der Rest nicht überzeugen. Auf Grund eines fehlenden chronologischen Umrisses aller historischen Ereignisse ist dem Leser kein Fundament an die Hand gegeben die speziellen Themen, wie die oben genannten, im richitgen historischen Licht zu sehen.
Ergo: Einzelne Aspekte werden aus dem Themenkomplex herausgebrochen, analysiert, aber nicht in den historischen Kontext wiedereingebunden. Und wenn doch einmal, dann sehr unzureichend.

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Das frühe Rom und die Etrusker
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Das frühe Rom und die Etrusker

Robert M. Ogilvie
Flexibler Einband
Erschienen bei DTV, 01.03.1993
ISBN 9783423044035
Genre: Sonstiges

Rezension:

Überblick
In diesem Buch (1976) versucht Ogilvie die römische Frühgeschichte zu rekonstruieren und die Mythen der römischen Tradition auszusondieren.

Zusammenfassung
Sich einzelne Mythen der römischen Historiographie schnappend, nimmt Ogilvie diese vom logischen Standpunkt aus auseinander und zieht noch andere Wissenschaften, wie Numismatik (Münzkunde), Archäologie und mehr zu Rate. So beispielsweise, was an Camillus und dem Keltensturm dran ist, was an der Stadtgründung durch Romulus und Remus an Wahrheit enthalten ist.

Fazit
Ogilvie vermochte es, eine gute Brücke aufzubauen zwischen flüssiger, angenehmer Lesbarkeit und historischer Fachkompetenz. Mit kurzen Kapiteln ermöglicht er es auch (noch?) fachfremden Lesern thematisch am Ball zu bleiben, damit sie sich nicht in riesigen Artikeln verlieren. Auch gibt er sehr pointierte Überblicke zur Forschungslage zu einzelnen Begebenheiten, wenn etwas besonders umstritten ist.
Nur 4 Sterne, wiel ich seine Meinungen zu einzelnen Thesen und Gedankengängen nicht teile, nichtsdestotrotz ist seine Methodik sehr gut und übersichtlich.

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Time Stranger Kyoko
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manga, liebe, fantasy, arina tanemura, shojo

Time Stranger Kyoko

Arina Tanemura
Flexibler Einband
Erschienen bei EMA - Egmont Manga und Anime, 01.07.2003
ISBN 9783898857444
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Übersicht
Time Stranger Kyoko ist ein Comic in 3 Bänden, dessen Handlung sich um die Prinzessin Kyoko dreht, die ihre Zwillingsschwester von ihrem 16jährigen Schlkaf erwecken will.

Zusammenfassung
In ferner Zukunft hat sich die Welt zu einem einzigen Königreich verbunden. Die Protagonistin ist ist die junge Prinzessin Kyoko, die jedoch auch noch eine Zwillingsschwester hat: Ui. Doch Ui schläft seit ihrer Geburt. Kyoko hat nun den Plan gefasst, sie aufzuwecken, koste es, was es wolle. Doch das ist lediglich durch 12 "Magier" möglich, die Stranger genannt werden. Diese Stranger haben jeweils ein eigenes Fachgebiet. Doch diese Stranger wissen oft nicht, dass sie Stranger sind, sodass Kyoko eine umfassende Suche bevorsteht. Sie selbst entdeckt sich als Stranger der Zeit.
Als sie tatsächlich alle gefunden hatte und Ui durch eine Zeremonie erweckt wurde, stellte sich heraus, dass Kyoko eigentlich gar keine Königstochter ist, sondern die Tochter des Zeitgottes. Dieser hatte dem König seine Tochter anvertraut, damit sie richtig aufwächst. Doch Kyoko lässt sich dadurch nciht unterkriegen, sondern setzt ihren eigenen Willen durch udn kehrt auf die Erde zurück.

Fazit
Beim Lesen fiel mir richtig auf, dass Arina Tanemura begeistert ist von dem, was sie da tut. Das kam nicht nur in ihren kleinen persönlichen Schrieben an den Kapitelanföngen zutage, sondern auch bei den liebevollen detailreichen Zeichnungen. Auch die Idee ist prinzipiell sehr nett. Doch ist der Comic überfüllt. Zu viele Charaktere, zu wenig Entfaltungsraum, vieles wird lediglich kurz angeschnitten und später vorausgesetzt. Oft wusste ich die einzelnen Charaktere nicht zu unterscheiden, oder der Handlung zu folgen. Und das Ende ist totaler Quatsch. Absolut abrupt, kurz abgehandelt, chaotisch. Als hätte sie gegen Ende hin doch die Lust daran verloren.

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