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Rockoholic
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(27)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

jugendbuch, rock, musik, freundschaft, england

Rockoholic

C. J. Skuse , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.02.2013
ISBN 9783551520401
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

~Inhalt~
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Die 16jährige Jody kann es kaum erwarten, ihre Lieblingsband live zu sehen! Stundenlang steht sie für das Konzert an und dann ist es endlich soweit: sie sieht ihren Lieblingssänger Jackson hautnah! Doch nicht genug der Aufregung, denn plötzlich nimmt der Abend ein ganz anderes Ende und Jody findet Jackson in ihrer Garage wieder! Spannung, Chaos und skurrile Momente sind da natürlich vorprogrammiert!
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~Einschätzung~
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Mit ihrem neuen Roman „Rockoholic“, der mit einem charmanten Schreibstil, viel Witz und tollen Figuren daherkommt, rockt C.J. Skuse, von der bei chicken house auch das Buch „Ziemlich krumme Dinger“ erschienen ist, die Buchwelt!
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-Zitat-
„Ich habe gerade mal drei Songs bei dem Konzert mitgekriegt, Mac…“
„Das gibt dir aber nicht das Recht, den Leadsänger mit nach Hause zu nehmen, Jody.“
„Ich weiß.“
„Die meisten Leute geben sich mit 'nem T-Shirt oder 'nem Poster zufrieden. Aber nicht Jody, nein, Jody schnappt sich gleich ein Bandmitglied.“ (S.94)-Zitat Ende-
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Wo Jody ist, herrscht Chaos! Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrem besten Freund Mac und natürlich beschäftigt sie sich wahnsinnig gern mit ihrer Lieblingsband und allen voran ihrem Lieblingsrockstar Jackson Gatlin. Dass gerade dieser gottesgleiche Typ sich durch skurrile Umstände bald in ihrer Garage befindet, ist der Gipfel ihrer Schwärmerei. Aber wie soll das weitergehen? Jody ist hin und hergerissen…
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Neben einer liebevollen, chaotischen, temperamentvollen Hauptfigur, die selber noch dabei ist, sich kennen und lieben zu lernen, spielt auch Mac eine große Rolle. Er ist so was wie die „beste Freundin“ für Jody, ein amüsanter Typ mit viel Charme. Wie alle anderen Figuren sind die beiden einfach klasse skizziert, man kann sie sich alle wunderbar vorstellen und sie werden durch wenige Sätze lebendig.
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Besonders der erfrischende Schreibtstil, der mit sehr viel Schwung daherkommt, spannend ist und viel Spaß bereitet, macht diese rockige Story aus! Skuse versteht es, Komik in Worte zu packen. Ein Buch, das als wahrer Schmunzel-Garant daherkommt! Verrückt, spaßig, einzigartig – ein toller Schmöker für alle Rockfans und die, die es werden wollen.
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~Fazit~
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Mit „Rockoholic“ vereint C. J. Skuse Themen wie Schwärmerei, die Liebe zu einer Band und rockige Musik sowie skurrile Situationen und Witz in einem herrlich schrägen Mix! Dafür gibt’s von mir 5 von 5 Punkten. (DL)

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Rachekind
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(74)

177 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

thriller, janet clark, suche, wahrheit, mystery

Rachekind

Janet Clark
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 14.01.2013
ISBN 9783453409279
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

~Inhalt~
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Hanna kommt eines Abends von einem Event nach Hause und findet sich in ihrem persönlichen Albtraum wieder. Ihr Mann Steve ist verschwunden und ihre einjährige Tochter Lilou liegt leblos in ihrem Bettchen. Lilou kann gerettet werden, legt jedoch nach ihrer Nahtoderfahrung ein seltsames, verändertes Verhalten an den Tag.
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Hanna macht sich auf die Suche nach Steve und kommt der Wahrheit Schritt für Schritt näher. Ihre Nachforschungen bringen sie und Lilou in tödliche Gefahr, denn bald wird klar: ihren Mann, den Hanna unter dem Namen Steve Warrington kannte, hat es anscheinend nie gegeben. Wem kann Hanna noch vertrauen?
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~Einschätzung~
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Janet Clark präsentiert uns mit „Rachekind“ ihren zweiten Thriller für Erwachsene und damit eine hochexplosive Mischung aus atemberaubender Spannung und mystischen Elementen. Die Autorin konnte ihre Leser schon im April 2011 mit „Ich sehe dich“ begeistern und hat auch einige Jugendbücher zu Papier gebracht.
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Der Prolog, und somit der Einstieg in die Geschichte, hat mich gleich vom Hocker geworfen! Ich musste hier hautnah miterleben, wie ein lebloser Körper im Wald verscharrt wird und durfte auch noch an den letzten Gedanken dieser Person teilnehmen. Dann beginnt der Albtraum jeder Mutter: Hanna kommt nach Hause, ihr geliebter Mann Steve ist verschwunden und ihre Tochter Lilou liegt in ihrem Bettchen und atmet nicht mehr…
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Was danach folgt, ist ein raffiniertes Verwirrspiel, um das plötzliche Verschwinden von Steve und dessen wahrer Identität. Die Autorin legt viele falsche Fährten und steigert mit überraschenden Wendungen die Spannung bis ins Unermessliche. Die Story ist in kurze Kapitel unterteilt und spielt im Zeitraum vom 14. Mai bis zum 06. November.
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Neben der Haupthandlung um Hanna, bekommt der Leser auch immer wieder Einblicke in ein Tagebuch aus dem Jahre 1991, das einige Offenbarungen bereithält. Das Tagebuch wird von einem Jungen aus einem Kinderheim geführt und berichtet von täglichen Gewaltakten und von Kindesmissbrauch. Die darin enthaltenen Informationen lösen nach und nach offene Fragen, obwohl die Identität des Schreibers erst am Ende des Buches ans Licht kommt.
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Hanna war mir von Anfang an sympathisch! Sie ist eine starke Frau, die sich für ihre Familie einsetzt und lange Zeit an der Liebe zu Steve festhält. Hanna kann einfach nicht glauben, dass ihr geliebter Mann sie betrogen haben soll und aus eigenen Stücken verschwunden ist. So hält sie beharrlich an ihrer Suche und ihren Nachforschungen fest, obwohl sie sich damit in große Gefahr bringt. Man spürt ihre innere Zerrissenheit und leidet so richtig mit ihr mit. Vor allem ihre Sorge um die kleine Lilou, die sich nach dem Krankenhausaufenthalt stark verändert hat und Hanna immer öfter aus ihrem Leben ausschließt, lässt sich sehr gut nachvollziehen. Die Wesensänderung Lilou's legt den Verdacht nahe, dass Steve oder jemand anderer auf spiritueller Ebene mit Lilou kommuniziert, um die Aufklärung voranzutreiben. Als Hanna dann auch noch bemerkt, dass in ihrer Abwesenheit jemand in ihre Wohnung eindringt, fühlt sie sich nirgends mehr sicher und große Verzweiflung bricht aus. Sie hat das Gefühl verrückt zu werden und weiß überhaupt nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann.
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Die ebenso gut gezeichneten Nebencharaktere tragen zusätzlich zur Spannungssteigerung bei, da man ihnen einerseits vertraut, anderseits aber alle in Verdacht geraten, in dieses perfide Spiel verwickelt zu sein. So weiß man auch als Leser nicht mehr, woran man ist.
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Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, unterhaltsam und fesselnd. Sie schreibt keine zähen, langweiligen Szenen und die zahlreichen Wendungen sorgen dafür, dass der hohe Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite anhält. Alle offenen Fragen werden zum Schluss aufgeklärt, sodass man als zufriedener Leser zurückbleibt.
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~Fazit~
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Hochspannender Thriller mit mystischen Elementen und Gänsehautfaktor! „Rachekind“ erhält von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung und nicht nur 5 von 5 Punkten, sondern auch ein Amazing für den Keeperstatus! (PH)

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Ravenwood - Gefangene der Dämmerung
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(12)

38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

vampire, hexen, furie, queen, jugendbuch

Ravenwood - Gefangene der Dämmerung

Mia James , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 17.12.2012
ISBN 9783442478422
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

~Inhalt~
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April lebt mit ihrer Mutter im Londoner Vorort Highgate, wo seltsame Dinge vor sich gehen. Ihr Vater wurde ermordet und Menschen verschwinden oder werden tot aufgefunden. In ihrer Schule wimmelt es nur so von Vampiren, die unerkannt unter den Menschen leben und nichts Gutes im Sinn haben.
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April wurde als sogenannte „Furie“ geboren, sie überträgt einen Virus, der Vampire töten kann. Auch ihr Freund, der Vampir Gabriel, wurde von ihr durch einen Kuss infiziert und liegt nun im Sterben. Sie möchte ihn um jeden Preis retten, doch das Böse ist ihr bereits auf den Fersen…
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~Einschätzung~
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Mia James ist das Pseudonym für Tasmina Perry und ihren Ehemann John Perry, die hier mit „Gefangene der Dämmerung“ den zweiten Band der Ravenwood-Trilogie präsentieren. „Die Schule der Nacht“ ist bereits im August 2012 als Taschenbuch bei Goldmann erschienen und auf den dritten Teil mit dem Originaltitel “Sleeping Angel“ werden wir uns wohl oder übel noch etwas gedulden müssen.
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Im Prolog finden wir uns im Jahr 1888 in Whitechapel wieder und lernen jemanden namens Jack kennen. Wie nur unschwer zu erkennen ist, handelt es sich hier ebenfalls um eine Figur der Nacht, die ihren blutrünstigen Gelüsten nachgeht.
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Im Mittelpunkt steht wieder die 16-jährige April, die wir schon im ersten Band kennenlernen durften. Sie ist nach wie vor auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters und dem geheimen, weißen Buch „Liber Albus“, in dem angeblich geschrieben steht, wie sie ihren geliebten Gabriel retten kann. Gabriel wurde bei einem Kuss mit April mit einem Virus infiziert, den sie als sogenannte „Furie“ auf Vampire übertragen kann. Als Furie geboren zu sein bedeutet, dass April eine tödliche Gefahr für die ansonsten unsterblichen Vampire darstellt. April ist mit dieser „Erbschaft“ und den Geschehnissen der letzten Zeit hoffnungslos überfordert, das spiegelt sich auch in ihrer Grundhaltung wieder. Sie ist eine temperamentvolle Jugendliche, die sehr oft überreagiert. April fasst viele Dinge falsch auf, hasst es aber noch immer wie ein Kind behandelt zu werden. Sie ist ein bisschen wankelmütig, auch was die Liebe zu Gabriel betrifft.
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Der geheimnisvolle Gabriel Swift leidet zwar einerseits unter dem Virus, andererseits heißt er ihn willkommen. Es wäre die einmalige Gelegenheit für immer sein gehasstes Dasein auf dieser Welt zu beenden. Zwischen seinen zwiespältigen Gefühlen hin – u. hergerissen, geht er in seiner Beschützerrolle für April auf und ist ihr weiterhin bei der Suche nach dem Vampirregenten und dem Mörder ihres Vaters behilflich. Er beteuert ihr seine Liebe, doch April hat das Gefühl, dass er es nicht so genau mit ihrer Beziehung nimmt. Außerdem dürfte er mehr über die Vorgänge in Highgate wissen als er preisgibt und das nimmt sie ihm so richtig übel. Ihre Beziehung zueinander entwickelt sich daher nur sehr langsam. Wer nun heiße, erotische Szenen erwartet, ist hier an der falschen Adresse, da es sich um eine junge, zarte Romanze im Stil eines Jugendromans handelt.
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„Gefangene der Dämmerung“ ist ein packender, geheimnisvoller Vampirroman, der die Leserschaft mit spannenden Abenteuern und ein wenig Romantik gut zu unterhalten weiß. Das Buch besteht wieder aus einem Epilog und zwei Teilen. Der Schreibstil ist flüssig und mit humorvollen Szenen angereichert. Die Story wird aus der Perspektive von April geschildert. Die Erwachsenen in ihrem Umfeld scheinen alle mehr zu wissen, als sie verraten. So tappt auch die Leserschaft im Dunkeln bis einige Teilwahrheiten ans Licht kommen, die allerdings wieder neue Fragen aufwerfen. Wem kann April überhaupt noch vertrauen und wer könnte dieser ominöse Regent sein?
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Es empfiehlt sich auf alle Fälle zuerst den ersten Band dieser Reihe zu lesen, da es sehr viele Verweise darauf gibt und ansonsten das Grundverständnis fehlt. Es sind auch beim zweiten Band wieder einige Fragen offen geblieben und man kann es kaum erwarten bis im dritten Teil hoffentlich (!) alle Geheimnisse gelöst werden.
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Obwohl der Roman junge Erwachsene ansprechen sollte, muss ich gestehen, dass es auch mir außerordentlich gut gefallen hat, obwohl ich nicht mehr ganz in diese Kategorie passe. Einige Handlungen von April sind mir zwar zu überstürzt und unüberlegt erschienen, trotzdem kann man sich gut in das junge Mädchen hineinversetzen. Mir gefällt „Gefangene der Dämmerung“ noch besser als der erste Teil, da die Charaktere an Tiefe gewonnen haben und es noch mehr Geheimniskrämereien gibt. Ich kann es kaum erwarten mehr über April's Familiengeschichte zu erfahren und was es mit dem geheimnisvollen Jack aus dem Epilog auf sich hat. Das Cover ist super gut gelungen und spiegelt genau den Inhalt des Buches wieder.
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~Fazit~
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Packernder Vampir-Roman für junge Erwachsene mit hohem Spannungsbogen und exzellent ausgearbeiteten Charakteren, angereichert mit ein wenig Romantik. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und vergebe somit verdiente 5 von möglichen 5 Punkten. (PH)
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1) Die Schule der Nacht: Ravenwood 1
2) Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2
3) Sleeping Angel (deutscher Titel noch nicht bekannt)

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Royal House of Shadows: Die Traumprinzessin
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(11)

23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

osborn, elden, liebe, blutmagier, berserker

Royal House of Shadows: Die Traumprinzessin

Jill Monroe
Flexibler Einband
Erschienen bei Mira Taschenbuch im Cora Verlag, 01.11.2012
ISBN 9783862784783
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt
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Ein mächtiger Blutzauberer tötete das Königspaar von Elden und nahm den Thron in Besitz. Die Königin schaffte es noch vor ihrem Tod, ihre vier Kinder, mit Hilfe ihrer Magie, fortzuschicken.
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Die Prinzessin Breena begegnet in ihren Träumen einem starken Krieger, der sie mit seiner Leidenschaft und seiner Wildheit sofort in ihren Bann zieht. Als Breena durch die letzten magischen Kräfte ihrer sterbenden Eltern in ein anderes Königreich katapultiert wird, hat sie nur zwei Dinge im Sinn: „Rächen“ u. „Überleben“. Sie schlägt sich durch tiefstes Ödland und glaubt sich schon verloren. Plötzlich steht sie vor einer Hütte im Wald und der Bewohner ist niemand anderer als der Krieger aus ihren Träumen…
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Einschätzung
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Jill Monroe präsentiert uns mit „Die Traumprinzessin“ den 2. Teil der vierteiligen Saga „Royal House of Shadows“. Die zwei letzten Bände erscheinen jeweils in einem Abstand von einem Monat und zwar jeweils von anderen Autorinnen: „Das Herz des Werwolfes“ von Jessica Andersen (Dezember 2012) und „Lord der toten Seelen“ von Nalini Singh (Jänner 2013). Für den Auftakt der Serie sorgte die bekannte Autorin Geena Showalter mit „Der Vampirprinz“ (erschien bereits im Oktober).
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Was erwartet den Leser? Eine interessante Mischung aus Fantasy, gespickt mit ein bisschen Magie; aber auch prickelnde Spannung und eine heiße Love-Story werden der geneigten Leserin geboten.
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Im Mittelpunkt dieses Teiles stehen nun Prinzessin Breena und deren Erlebnisse in jener schicksalhaften Nacht des Überfalles auf Elden. Breena ist zwar die wohlbehütete Tochter des Königspaares, aber alles andere als langweilig. Im Gegenteil, sie meistert alle Aufgaben mit Bravour und besticht mit ihrer Natürlichkeit und ihrem Mut. Sie ist sich für nichts zu schade, denn auch sie hat nur ein Ziel: Rache an den Eroberern Elden´s und den Mördern ihrer Eltern.
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Breena und Osborn sind sich bereits in ihren Träumen begegnet und fühlen sich voneinander angezogen. Als sie sich plötzlich gegenüberstehen, leben ihre erotischen Traumphantasien wieder auf und sorgen für einige Unruhe. Es entwickelt sich eine wunderschöne Romanze mit prickelnden erotischen Szenen. Als Leser fiebert man mit den beiden mit und fragt sich ständig, wann sie endlich ganz zueinander finden.
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Osborn ist ein Held wie aus dem Bilderbuch! Er ist groß und gutaussehend und vor allem ein hervorragender, gefährlicher Krieger. Auch sein Leben ist von Rachegedanken an die Mörder seines Volkes geprägt – doch die Vergeltung muss warten, denn die Erziehung seiner kleineren Brüder hat Vorrang. Osborn versucht der erotischen Anziehungskraft zu widerstehen, da er sich trotz seiner „Bärenkräfte“ einer Prinzessin nicht würdig fühlt. Er möchte zwar immer den harten Kerl spielen, doch durch kleine Gesten verrät er immer wieder seinen weichen Kern. Als es hart auf hart kommt, eilt er Breena natürlich sofort zu Hilfe.
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Die Autorin hat einige märchenhafte Aspekte in die Story eingewebt, wie z. B. das Märchen von Goldlöckchen und den drei Bären. Die Verbindung vom Geist des Mannes mit dem Geist des Bären würde ich eher der indianischen Kultur zuordnen. Jill Monroe konnte mich mit ihrem flüssigen Schreibstil überzeugen, die Charaktere wurden glaubhaft beschrieben und hauchten der Story Leben ein. „Die Traumprinzessin“ hat mir persönlich sogar noch besser gefallen als „Der Vampirprinz“ von Geena Showalter.
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Fazit
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Paranormaler Fantasy Roman mit prickelnden, erotischen Szenen und heldenhaften Abenteuern. „Die Traumprinzessin“ ist eine interessante, unterhaltsame Lektüre mit einem überaus sympathischen Heldenpaar. Ich vergebe gute 4 von möglichen 5 Punkten und freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil dieser Serie. Äußerst gespannt bin ich, wie es mit den anderen Thronfolgern aus Elden weitergeht. (PH)
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1. Teil – Gena Showalter: Der Vampirprinz ( Oktober 12, Nicolai + Jane )
2. Teil – Jill Monroe: Die Traumprinzessin (November 12, Breena + Osborn )
3. Teil – Jessica Andersen: Das Herz des Werwolfs ( Dez. 2012, Dayn + Reda )
4. Teil – Nalini Singh: Lord der toten Seelen ( Jan. 2013, Micah + Liliana )

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Royal House of Shadows: Der Vampirprinz
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(20)

39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

vampir, blut, könig, rache, liebe

Royal House of Shadows: Der Vampirprinz

Gena Showalter
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783862784677
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt:
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Ein mächtiger Blutzauberer tötete das Königspaar von Elden und nahm den Thron in Besitz. Die Königin schaffte es noch vor ihrem Tod, ihre vier Kinder mit Hilfe ihrer Magie fortzuschicken.
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Durch die geschwächte Magie der Königin landet der Thronfolger Nicolai auf dem Sklavenmarkt in einem anderen Königreich. Angekettet und seiner eigenen Magie beraubt, fristet er nun ein Dasein als Sexsklave einer Hexenprinzessin. Nur sein Rachedurst und sein Wille zu fliehen, halten ihn aufrecht. Mit Hilfe seiner Restmagie gelingt ihm die Kontaktaufnahme mit Jane, einer Menschenfrau, die sich plötzlich vor dem magischen Schloss wiederfindet, in dem Nicolai gefangen gehalten wird. Jane kennt Nicolai bereits aus ihren durchwegs erotischen Träumen und möchte ihm helfen – doch nur unter gewissen Bedingungen!
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Nicolai glaubt vorerst nicht, dass ihm eine Menschenfrau bei seiner Flucht nützlich sein könnte. Doch er beschließt, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und nimmt Jane´s Hilfe in Anspruch. Dabei bemerkt er, dass Jane sehr starke Gefühle in ihm auslöst: nämlich heiße Begierde und Besitzanspruch! Und auch Jane fühlt sich sehr von Nicolai angezogen …
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Einschätzung:
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Gena Showalter, bekannt durch „Die Herren der Unterwelt“, präsentiert uns mit „Der Vampirprinz“ den Auftakt der vierteiligen „Royal House of Shadows“ – Saga. Die drei Folgeteile erscheinen jeweils im Abstand von einem Monat und zwar jeweils von anderen Autorinnen: „Die Traumprinzessin“ von Jill Monroe (November 2012), „Das Herz des Werwolfes“ von Jessica Andersen (Dezember 2012) und „Lord der toten Seelen“ von Nalini Singh (Jänner 2013).
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Den Leser erwartet eine Mischung aus Fantasy und Magie, aber auch spannende Abenteuer und vor allem heiße Liebesszenen kommen nicht zu kurz.
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Im Mittelpunkt der Story steht die Flucht des Vampirprinzen Nicolai und dessen Versuche, seine ihm genommenen Erinnerungen und magischen Kräfte wiederzuerlangen. Er benötigt seine Kräfte, um nach Elden zurückzukehren und um Rache am Blutzauberer zu üben.
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Mit Nicolai hat die Autorin auf den ersten Blick einen sicherlich aufregenden Helden geschaffen. Er ist groß, muskelbepackt und gutaussehend; darüber hinaus noch mutig und willensstark. Außerdem entwickelt er sich im Laufe der Lektüre zum Beschützer und leidenschaftlichen Liebhaber, der für Jane sein Leben geben würde. Nicht so gut gefallen hat mir hier allerdings Nicolais zeitweise abgehackte, animalische Denk- und Sprechweise, die den Lesefluss doch das ein oder andere Mal gestört hat. Damit meine ich vor allem Sätze wie „Mein.“ „Muss beschützen.“
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Jane hat bei einem Autounfall ihre Familie verloren, wurde selbst schwer verletzt und hat viele innere und äußerliche Narben davongetragen. Sie lebt völlig zurückgezogen in ihrer eigenen Welt und träumt oft von einem gefangengehaltenen Vampir. Als sie in der magischen Welt erwacht, wirft sie dies nicht aus der Bahn, im Gegenteil sie stellt sich den Anforderungen und gibt alles, um Nicolai zu retten.
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Besonders gut haben mir die Rückblicke in die Kindheit von Nicolai gefallen, wo geschildert wird, wie liebevoll die Königskinder aufgewachsen sind und wie eng die Beziehung unter den Geschwistern war. Die Liebesszenen wurden leidenschaftlich beschrieben, hätten allerdings weniger häufig ausfallen können.
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Insgesamt gesehen, hat mich die Story leider nicht voll überzeugen können, da es einige Unstimmigkeiten gab und ich auch mit dem Schreibstil der Autorin nicht ganz warm werden konnte – viele kurze Sätze und zahlreiche Wiederholungen störten den Lesefluss und an so manch einer Stellen hätte ich mir oft mehr Information gewünscht.
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Fazit:
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Ein solider Auftakt der „Royal House of Shadows“- Reihe, der mich jedoch leider nicht auf ganzer Linie überzeugen konnte, obwohl ich die „Herren der Unterwelt“-Serie von Gena Showalter gerne gelesen habe. Der zweite Teil „Traumprinzessin“ stammt aus der Feder von Jill Monroe und ich bin gespannt, was mich als begeisterte Fantasy Romance Leserin erwartet. Von mir gibt es für die Love Story von Nicolai und Jane 3 von 5 Punkten. (PH)
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1.) Der Vampirprinz von Gena Showalter (Oktober 2012)
2.) Die Traumprinzessin von Jill Monroe (November 2012)
3.) Das Herz des Werwolfes von Jessica Andersen (Dez. 2012)
4.) Lord der toten Seelen von Nalini Singh (Jänner 2013)

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Ravenwood - Die Schule der Nacht
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(16)

64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

vampire, ravenwood, furie, mia james, liebe

Ravenwood - Die Schule der Nacht

Mia James , Anja Galic
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.08.2012
ISBN 9783442477715
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt
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Die 16-jährige April Dunne übersiedelt mit ihren Eltern in den noblen Londoner Bezirk Highgate, da ihr Vater in der Nähe eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. April ist nicht gerade begeistert „die Neue“ auf der Eliteschule Ravenwood zu sein und alle ihre Freunde zurückzulassen. Bald darauf wird ein berühmter Rockstar in der gleichen Gegend ermordet, dessen ungeklärte Todesfolge einigen Gesprächsstoff aufwirft. Am ersten Schultag nimmt April auf dem Friedhof komische Geräusche und Schreie wahr. Als sie beschließt, nachzusehen, findet sie einen sterbenden Fuchs. Dabei läuft sie ihrem Mitschüler Gabriel Swift in die Arme, der sie vom Friedhof zerrt und in Sicherheit bringt. Am nächsten Tag wird bekannt, dass es auf eben diesem Friedhof noch einen Mord gegeben hatte - eine junge Frau ist bestialisch getötet worden.
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Auch in der Schule passieren eigenartige Dinge: Es verschwinden Mitschüler spurlos und manche Schüler legen ein seltsames Verhalten an den Tag. Caro, eine Klassenkameradin von April, vermutet eine Verschwörung zum Zwecke der Weltherrschaft. April schwärmt seit der Begegnung am Friedhof für Gabriel, und auch er zeigt an ihr Interesse. Als ihr Vater mit herausgerissener Kehle aufgefunden wird und Aprils Welt entgültig Kopf steht, beschließt sie, den Vorkommnissen auf den Grund zu gehen und den Mörder ihres Vaters zu finden. Doch wem kann sie noch vertrauen und was hatte Gabriel zur Mordzeit am Friedhof zu suchen? Die Ereignisse überschlagen sich und April gerät selbst in große Gefahr …
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Einschätzung:
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Hinter dem Pseudonym Mia James verstecken sich eigentlich Tasmina Perry und ihr Ehemann John Perry, die hier ihr Debütwerk „Die Schule der Nacht: Ravenwood“ präsentieren. Das Gesamtwerk besteht aus einer Trilogie und die zwei folgenden Teile sind in England unter dem Namen „Darkness Falls“ und „Sleeping Angel“ bereits erschienen. Die Übersetzung „Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2“ soll im Dezember 2012 im Goldmann-Verlag als Taschenbuch verlegt werden.
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„Die Schule der Nacht: Ravenwood“ ist eine gelungene Mischung aus Fantasy und Abenteuer, mit einer gehörigen Portion Spannung und einer zarten Romanze. Im Prolog reisen wir ins Jahr 1887 ins östliche London zurück und steigen direkt in eine dramatische Szene ein, wo ein junger Mann mit seiner sterbenden Frau den Verfolgern zu entkommen versucht. Die genauen Hintergründe erfährt der Leser allerdings erst gegen Ende des Buches. Der Roman wird anschließend in zwei Teile gegliedert und die Story wird aus der Perspektive von April Dunne geschildert.
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Im ersten Teil befinden wir uns in der Gegenwart und lernen die 16- jährige April, ihre Familie und neugewonnenen Freunden kennen. April ist eine Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenwerden mit allen Problemen, die die Pubertät so mit sich bringt. Sie leidet sehr am Umzug ihrer Familie nach „Highgate“ und fürchtet sich vor ihrem ersten Schultag in der neuen Schule. April ist anfangs ein unsicheres Mädchen, das sich selbst nicht für hübsch oder besonders klug hält. Sie agiert oft ein bisschen kopflos, was zur Folge hat, dass Gabriel sie häufig aus brenzligen Situationen befreien muss. Von ihren Eltern wird April meist noch als Kind behandelt und die ständigen Streitereien zwischen ihren Eltern setzen ihr sehr zu. Ihre Schwärmerei für Gabriel beginnt bereits am ersten Schultag; wird aber nach dem brutalen Mord an ihrem Vater auf eine harte Probe gestellt. In ihrer Mitschülerin Caro findet sie eine gute Freundin, die ihr in ihrer ausgeflippten Art mit Rat und Tat zur Seite steht.
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Mit Gabriel Swift wurde ein interessanter, undurchsichtiger Held geschaffen, der schon auf Grund seines Aussehens der Mädchenschwarm ist. Er taucht an mysteriösen Orten auf und verschwindet anschließend wieder für einige Zeit. Nun wird dem Leser auch klar, was es mit der Szene im Prolog auf sich hat: ohne zu viel zu verraten – bei dieser Szene war ich besonders gerührt.
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Im zweiten Teil versucht April mit Hilfe von Gabriel den Mörder ihres Vaters zu finden. Sie durchstöbert die Rechercheunterlagen ihres Vaters und entdeckt, dass ihr Vater an die Existenz von „Vampirnestern“ in London glaubte. Diese Entdeckung und auch Gabriels “Enthüllung”, stürzen April in ein wahres Gefühlschaos.
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Überaus faszinierend fand ich die historischen Einblicke in die Geschichte der Londoner Friedhöfe und die Schilderung der Geschichten der berühmten Serienmörder von London. Erwähnenswert ist auch der lockere, flüssige Schreibstil der Autoren, wodurch beim Lesen nie Langeweile aufkam. Spannende Abenteuer und jede Menge Action sorgen für den nötigen Thrill-Faktor und die Geheimniskrämereien laden zum Miträtseln ein.
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Ein Wermutstropfen, meiner Meinung nach, war, dass sich die Romanze zwischen April und Gabriel erst gegen Ende des Buches weiterentwickelt hat. Ich hätte mir hier mehr Leidenschaft und Romantik erwartet. Einige Gemeinsamkeiten mit „Twilight“ waren natürlich auch erkennbar, wenn man z. B. an die physische Schönheit der Vampire und den Hauptspielort – die Schule – denkt. Auf die Auflösung so mancher Geheimnisse muss sich der Leser noch bis zum Erscheinen von „Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2“ gedulden.
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Fazit:
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Düsterer Fantasy-Roman mit einer gehörigen Portion Spannung, voller Geheimnisse, verpackt mit ein wenig Romantik. Ich vergebe 4 von möglichen 5 Punkten und freue mich bereits auf den nächsten Teil, der für Dezember 2012 angekündigt ist. (PH)
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1) Die Schule der Nacht: Ravenwood 1
2) Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2 (erscheint im Dezember 2012)
3) Sleeping Angel (deutscher Titel noch nicht bekannt)

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Rühr nicht an mein dunkles Herz
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(13)

42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, ägypten, meredith duran, london, freundschaft

Rühr nicht an mein dunkles Herz

Meredith Duran , Antje Althans
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Lyx, 01.08.2012
ISBN 9783802587795
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Inhalt
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Lydia Boyce, die Älteste dreier Schwestern, hat sich nach einigen schmerzlichen Enttäuschungen in ihrem Leben mit dem Dasein als alte Jungfer abgefunden. Nun widmet sie sich mit ganzem Herzen ihrem Steckenpferd der Archäologie und unterstützt dabei ihren in Ägypten weilenden Vater bei seinen Geschäftsangelegenheiten von London aus. Doch auch da wird ihre unbändige Tatkraft jäh gebremst, als eine Grabsäule aus der Lieferung ihres Vaters sich als Fälschung herausstellt und Lydia verzweifelt versucht, den guten Ruf des Vaters wieder herzustellen.
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Dabei kommt ihr immer wieder James Durham, Viscount Sanburne, in die Quere, ein Mann, der bisher in der Hautevolee eher durch empörend skandalöses Verhalten aufgefallen ist als durch altruistische Hilfsbereitschaft, die er dann nicht ganz selbstlos der doch ziemlich verdutzten Lydia anbietet …
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Einschätzung
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Ruchloser Nichtsnutz meets altjüngferlichen Blaustrumpf! So kann man den Inhalt dieses doch ungewöhnlichen Historicals zunächst mal kurz und knapp zusammenfassen. Nach „Das Leuchten des Safranmondes“ ist dies mein zweiter Roman von Meredith Duran und ich war wirklich gespannt, was die Autorin uns so bietet, wenn wir nicht im exotischen Indien weilen, sondern das viktorianische England Schauplatz des Geschehens ist. Und für mich persönlich geht bei diesem Vergleich eindeutig England als Sieger-Location hervor!
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Duran stellt uns mit James und Lydia zwei sehr ungewöhnliche Hauptprotagonisten vor, die sich durch ihre Komplexität und Vielschichtigkeit hervortun und damit auch eine Art Herausforderung für uns Leserinnen darstellen – wobei es dabei eine echte Freude ist, diese Herausforderung anzunehmen. Da kann man so wunderbar wie bei einer Zwiebel Schicht für Schicht abziehen und zwei ganz bemerkenswerte Charaktere kennenlernen, die nach außen hin unterschiedlicher nicht sein könnten und doch bald merken, dass sie eine Menge gemeinsam haben.
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Mit dem guten James hat die Autorin einen jungen Adligen geschaffen, der selbstzerstörerisch und ja, fast schon masochistisch zu Werke geht und mit seinen glattzüngigen Verbalattacken immer mal wieder gerne zum Rundumschlag ausholt, dann mit Lydia auf ein vermeintlich unscheinbares Persönchen trifft, das ihm da durchaus auf Augenhöhe begegnet. Lydia, als alte Jungfer mit hohem Intellekt, gibt hier eine wirklich tolle Romanheldin ab. Mit viel Scharfsinn und Schlagfertigkeit von der Autorin ausgestattet, strahlt sie neben dem eloquenten James doch wahnsinnig viel Präsenz aus und ist ihm eine mehr als ebenbürtige Partnerin: eine wirklich reizvolle und aparte Kombination, die auch voll zum Tragen kommt.
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Interessanterweise lässt die Autorin unseren Turteltauben auch ein bisschen Zeit, was das romantische Tête-à-tête angeht und lässt die Funken zwischen den beiden erst im Laufe des Geschehens so richtig sprühen. Da kommen sich beide erst auf intellektueller Ebene näher und bemerken dann aber recht schnell, dass da doch mehr ist und man kann als Leserin herrlich Seite für Seite mitverfolgen, wie die beiden ihre ganz eigene Love Story zelebrieren.
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Die Liebesszenen überzeugen hier eindeutig eher durch Qualität als durch Quantität und sind sehr geschmackvoll und zurückhaltend, aber vor allem passend und sehr harmonisch auf unser Heldenpaar zugeschnitten. Die Autorin besticht hier mit einem sehr sinnreichen und ja, auch intelligenten Schreibstil, der die Gedankengänge und Überlegungen unserer Protagonisten sehr diffizil und ausgefeilt aufs Papier bringt und dabei auch philosophisch untermalt sind. Da zeigt sie fürwahr ein Gespür für feinsinnige und melancholische Nuancen, die uns sehr sensibel die Stimmungslagen unserer Romanfiguren aufzeigen.
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Absolute Highlights der Story für mich persönlich die geschliffenen und sprachgewaltigen Dialoge unseres Liebespaares, die vor originellen Bonmots nur so sprühen und mit viel dunklem Humor gespickt sind. Da schenkt sich unser Duo in ihren Wortgefechten rein gar nichts und man kommt sich als Leserin fast ein bisschen wie als Zuschauerin beim Tischtennis vor: links-rechts-links-rechts und dabei im Sekundentakt die Köpfe hin- und her bewegen, um ja keinen dieser rasanten Wortwechsel zu verpassen.
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Fazit
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Ein historischer Liebesroman mit einem Heldenpaar, das die Autorin mit dem gewissen Etwas versehen hat und mit seiner charismatischen Ausstrahlung auf ganzer Linie überzeugen konnte. Von mir gibt’s volle 5 von 5 Punkten für unseren zynischen Viscount samt seinem rechtschaffenen Blaustrumpf.
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Übrigens gibt’s dann im Februar 2013 eine Art Nachschlag, denn der hier in einer Nebenrolle auftretende Earl of Ashmore, Phin Granville, seines Zeichens Freund unseres Viscounts, steht dann in „Die Wahrheit deiner Berührung“ im Mittelpunkt des Geschehens. (AK)

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Rabenmutter
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(5)

18 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

psycho-drama

Rabenmutter

Lisa Scott , Herbert Fell
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.05.2012
ISBN 9783442378906
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt

Rose McKenna arbeitet als „Pausen-Mom“ in der Cafeteria der Schule ihrer Tochter, als plötzlich durch eine Explosion Feuer ausbricht. In der allgemeinen Panik muss sich Rose entscheiden: Soll sie die Mitschülerin von Melly, oder ihre eigene Tochter retten, die sich in der WC-Anlage befindet? Vor Ausbruch des Feuers hatte Amanda ihre Tochter wegen ihres Feuermales auf der Wange gehänselt.

Rose entscheidet sich für Amanda, bringt diese zur Tür, bemerkt jedoch nicht, dass das Mädchen noch einmal in die Cafeteria zurückläuft. Dann erst rettet sie ihre Tochter, die am WC ohnmächtig geworden ist.

Im Krankenhaus erfährt Rose, dass es drei Tote und ein schwer verletztes Kind, nämlich Amanda, gegeben hat. Amanda kämpft mit dem Tod und Rose steht schweren Anschuldigungen wegen unterlassener Hilfeleistung gegenüber. Rose setzt nun alle Hebel in Bewegung, um die Explosionsursache zu erheben und gerät dabei selbst in große Gefahr. Mitte in diesem Chaos dringt auch noch das düstere Geheimnis aus ihrer Jugendzeit an die Öffentlichkeit …

Einschätzung

Mit „Rabenmutter“ ist Lisa Scott ein äußerst spannender, aufwühlender und mitreißender Thriller gelungen, der sich schon nach den ersten Seiten als wahrer Pageturner entpuppte!

Rose McKenna, aus deren Sicht erzählt wird, ist die typische Vorstadthausfrau, außerdem eine fürsorgliche Mutter, die sich wie eine Löwin für die Belange ihrer Kinder einsetzt. Als das Feuer ausbricht, stellt sich für sie die fürchterliche Frage: Rette ich mein eigenes Kind oder das Mädchen, das mein Kind immer gemobbt hat? Sie entscheidet sich zuerst das fremde Kind zu retten und anschließend nach ihrer Tochter zu suchen. Eine sehr schwere Entscheidung, die wahrscheinlich nur sehr wenige Mütter getroffen hätten.

Dass Amanda dennoch beinahe ums Leben kommt, zieht für Rose eine wahre Odyssee nach sich – samt Klage mit der Option im Gefängnis zu landen – was nicht nur ihr starke Nerven abverlangt, sondern auch bei mir als Leserin für eine wahre emotionale Achterbahnfahrt gesorgt hat. Vor allem die Anfeindungen der Mitbürger und deren Kurzsichtigkeit haben mich mit Rose mitleiden lassen und stellenweise auch richtig wütend gemacht.

Verschlimmert wird ihre ohnehin tragische Situation dadurch, dass Rose mit ihrem Problem größtenteils alleine dasteht – was nicht nur daran liegt, dass die Familie erst kürzlich umgezogen ist, um neu anzufangen und Rose daher erst wenige Mitbürger der kleinen Stadt kennt. Auch ihr Ehemann ist nicht für sie da, verbringt viel Zeit im Büro und ist oftmals nicht mal telefonisch für sie erreichbar. Hier hätte man gerne mal jemanden an den Schultern gepackt und durchgerüttelt. Auch die beiden Kinder fordern die uneingeschränkte Aufmerksamkeit ihrer Mutter. Trotz allem bleibt Rose ruhig und lässt sich nicht davon abbringen, die Ursache für den Brand zu klären – was nicht nur Tragisches aus ihrer Vergangenheit wieder aufflammen lässt, sondern sie zudem in ungeahnte Gefahr bringt …

Ob im „wahren“ Leben die Story so ausgegangen wäre, nachdem einige hochrangige Personen involviert waren, sei womöglich dahingestellt. Auch Roses’s Gutmütigkeit würde an ihrer Stelle wohl kaum jemand in diesem Ausmaß an den Tag legen. Oftmals schlägt sie gut gemeinte Ratschläge einfach aus und macht sich das Leben damit unnötig schwer. Nichts desto trotz ist die Story spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Es war für mich unmöglich das Buch wieder aus der Hand zu legen, bis ich endlich wusste, wie die Sache für Rose denn nun ausgeht. Durch den angenehm flüssigen Schreibstil, der eingestreuten und teils überraschenden Wendungen und der kurzen, knackigen Kapitel steigt die Spannung rasant an und hält sich durchgehend.

Fazit
*
„Rabenmutter“ ist ein unglaublich spannender und mitreißender Thriller, der während dem Lesen für ein wahres Gefühlschaos bei mir sorgte. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung und zudem volle 5 von 5 Punkten. (PH)

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Rosendorn
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(76)

141 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

avalon, feen, rosendorn, liebe, fee

Rosendorn

Jenna Black , Christiane Meyer
Flexibler Einband: 397 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 26.01.2012
ISBN 9783426283509
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
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Das Leben der 16-jährigen Dana ist nicht gerade einfach. Ihre Mutter ist Alkoholsüchtig und nimmt die Verpflichtung ihrer Tochter gegenüber so gut wie nicht wahr. Dana leidet sehr unter den Umständen und wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren tristen Alltag, samt den ganzen Problemen und Sorgen hinter sich zu lassen. Als sie von ihrer betrunkenen Mutter wieder einmal übel bloßgestellt wird, beschließt sie, genau das zu tun: Aus ihrem Leben auszubrechen. Sie will nach ihrem Vater suchen, der, Erzählungen ihrer Mutter zufolge, in Avalon lebt und ein bedeutender Mann in der Feenwelt sein sollte.
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Kaum ist Dana in Avalon angekommen, entwickelt sich jedoch alles anders, als angenommen. Nicht nur ihre machthungrige Tante hat es auf sie abgesehen, auch eine studentische Untergrundbewegung ist hinter Dana her. Sie ist nämlich nicht nur eine Halbfee, sondern besitzt außerdem Fähigkeiten, die den beiden befeindeten Parteien in Avalon sehr gefährlich werden könnten...
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Doch wem kann Dana trauen? Ihrer machtgierigen Tante? Dem hübschen Feenjungen Ethan, der der Untergrundbewegung angehört? Ihrem Vater, der ebenfalls eine Machtposition anstrebt? Oder vielleicht doch ihrer alkoholkranken Mutter?
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Einschätzung:
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Mit "Rosendorn" präsentiert Jenna Black einen spannenden Jugendroman, der gleichzeitig der erste Teil der Faerie-Reihe ist.
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Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt und zwar aus der Sicht von Dana, was mir sehr gut gefallen hat, denn so konnte ich direkt an ihrer Gefühlswelt teilhaben, die nicht gerade die sonnigste ist. Viel zu früh wurde dem jungen Mädchen große Verantwortung aufgebürgt, womit es nicht klar kommt. Dana ist gezwungen, wie eine Erwachsene zu denken und zu handeln, scheitert aber natürlich immer wieder, weil es da auch diese Unsicherheit in ihr gibt, die sie lenkt und zu unüberlegten Handlungen treibt. Für mich verständlich, dass Dana Hals über Kopf flüchtet, in der Hoffnung, bei ihrem Vater einfach nur Kind sein zu dürfen. Doch in Avalon erwartet sie noch viel Schlimmeres. Als Spielball gerät sie zwischen zwei mächtige Fronten und steht vor dem nächsten Dilemma. Wem kann sie vertrauen?
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Auch die Nebenfiguren wie Ethan und seine Schwester Kimber wurden gut gezeichnet und für mich interessant dargestellt. Zwischen dem sexy Feenjungen Ethan und Dana entwickelt sich eine zarte Romanze, die jedoch abrupt endet - auch hier geht es wieder um Vertrauen, ein Thema, das sich, wie das Thema Alkoholsucht, wie ein roter Faden durch das Buch zieht und für den Verlauf der Geschichte wesentlich ist und für viele Konflikte sorgt.
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Darüber hinaus gibt es auch actiongeladene und spannende Szenen, die das Lesetempo immer wieder anziehen. Ebenfalls gut umgesetzt war die Vermischung zwischen realer und fiktiver Welt, also der Menschen- und der Feenwelt, die in diesem Fall parallel existiert. Man spürt, dass sich die Autorin viele Gedanken darüber gemacht hat, wie sie diese beiden Welten in Einklang bringen und dem Leser gleichzeitig auf interessante Weise näher bringen kann, ohne dabei zu ausschweifend zu werden und das ist ihr meiner Meinung nach gut gelungen.
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Was mich dazu bringt, einen Punkt abzuziehen, ist der Schluss der Geschichte. Ich weiß, es handelt sich um den Auftakt einer Reihe und ich möchte an dieser Stelle auch nicht zu viel verraten oder gar spoilern, nur so viel, dass ich doch etwas enttäuscht war, als ich das Buch zuschlug. Ich habe mir einfach mehr erhofft und konnte mich nur sehr schwer mit dem Ende anfreunden.
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Fazit:
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Trotz meines kleinen Kritikpunktes ist "Rosendorn" ein actionreiches Jugendbuch, das mit einem spannenden Plot, sowie mit erfrischenden Ideen zu überzeugen weiß und damit für kurzweiliges Lesevergnügen sorgt. Von mir gibt es liebevolle 4 von 5 Punkten! (PH)
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Ruf der verlorenen Seelen
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(51)

102 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

jugendbuch, violet, jay, thriller, eifersucht

Ruf der verlorenen Seelen

Kimberly Derting , Sylke Hachmeister
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, F, 20.01.2012
ISBN 9783649601494
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
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Violet Ambrose besitzt eine besondere Gabe. Sie spürt Echos toter, gequälter Lebewesen. Ihre Gabe ist ein Geheimnis. Nur ihre Familie und Jay, ihr Freund seit Kindestagen, wissen von der besonderen Fähigkeit, die Violet vor wenigen Wochen beinahe selbst das Leben gekostet hätte. Nun ist die Gefahr gebannt. Doch das schreckliche Erlebnis von vor wenigen Wochen sollte nicht das letzte dieser Art gewesen sein. Als Violet bei einem Ausflug mit ihrer Freundin Chelsa einen toten Jungen aufspürt, gerät sie ins Visier des FBI’s, was ihr Geheimnis in Gefahr bringt. Als wäre das noch nicht genug, fühlt sich Violet zunehmend beobachtet und verfolgt und die Vermutung, dass es jemand auf sie abgesehen hat, sollte sich auch bald bestätigen …
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Einschätzung
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„Ruf der verlorenen Seelen“ ist der zweite Teil der Bodyfinder-Serie von Kimberly Derting und wie bereits mit dem ersten Teil „Das Echo der Toten“ legt die Autorin auch hier wieder einen unterhaltsamen Jugendroman mit paranormalen Elementen vor, den ich jedoch ein bisschen schwächer als seinen Vorgänger finde.
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Zwar gibt es in „Ruf der verlorenen Seelen“ ebenfalls wieder einige Gänsehautmomente, die der Story eine gewisse Brisanz und Besonderheit verleihen, jedoch wurde dieses Mal recht früh die Spannung rausgenommen, was den Gegenspieler betrifft. Durfte man im ersten Teil lange rätseln, was es mit dem Täter auf sich hat, kann man hier schon nach wenigen Kapiteln die Zusammenhänge erkennen. Das fand ich zwar schade, jedoch nimmt dieser Kritikpunkt der Story im Großen und Ganzen nicht seinen Charme.
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Die Autorin legt in diesem zweiten Teil den Fokus eher auf die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Violet und Jay, wo dieses Mal nicht alles ganz glatt läuft und das wiederum fand ich wirklich sehr gelungen. Jay übernimmt hier wieder klar den reifen, überlegten und rücksichtsvollen Part, und versucht sich um Violet zu kümmern, während er viel Verständnis für ihre wirklich nicht einfache Situation aufbringt. Auch Violet erscheint mir im zweiten Teil etwas reifer als im ersten Teil. Auch wenn sie wieder einige Alleingänge unternimmt, wiegt sie zumindest vorher ihre Möglichkeiten ab. Dass ihre Gabe sie drängt, gewisse Dinge zu tun, wird nachvollziehbar erklärt und so sieht man über die eine oder andere Situation hinweg, die eine 17-Jährige vermutlich im Traum nicht tun würde. Aber ja, Violet ist ja auch keine gewöhnliche 17-Jährige. Und dann gibt es auch noch Chelsa, Violets Freundin, die mit ihrem losen Mundwerk immer wieder für Schmunzelmomente sorgt, was die Story noch mal richtig aufpeppt.
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Die neuen Nebencharaktere des FBI’s hingegen blieben ein wenig blass. Gerade über den geheimnisvollen Rafe hätte ich gerne mehr erfahren. Allerdings vermute ich, dass es Absicht war, nicht näher auf diese Figur einzugehen. Ich schätze und hoffe, dass er im nächsten Teil wieder auftreten und weiter ausgebaut wird und darauf freue ich mich schon. Die Sache mit dem FBI – ich will hier gar nicht zu viel verraten – birgt einiges an Potenzial für Folgebände, was ich natürlich toll fände.
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Spannende Momente gibt es natürlich auch. Auch wenn dieses Mal früh die Richtung vorgegeben wird, schafft es die Autorin auch hier wieder, durch unheimliche Szenen Spannung zu erzeugen. Was mir auch hier wieder richtig gut gefallen hat, ist, dass Kimberly Derting den Leser sehr nahe an Violets Gefühlseben teilhaben lässt. Obwohl aus der dritten Person und zwar aus Violets Sicht erzählt wird, werden ihre Gefühle, Ängste, Bedenken und Wünsche äußerst gut beschrieben und so fiebert man automatisch bis zum Showdown mit.
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Fazit
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Trotz meines kleinen Kritikpunktes fühlte ich mich auch vom zweiten Teil der Bodyfinder-Serie „Ruf der verlorenen Seelen“ wieder gut unterhalten. Die Autorin besticht mit einem gefühlvollen Schreibstil und mit schaurigen Gänsehautmomenten, die das Lesevergnügen abrunden. Obwohl auch hier die Story wieder in sich abgeschlossen ist, würde ich dennoch raten, mit dem ersten Teil „Echo der Toten“ zu beginnen, da die Bücher doch aufeinander aufbauen und einiges schon verständlicher ist, wenn man den ersten Teil zuvor gelesen hat.
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Von mir gibt es gute 4 von 5 Punkten und ich bin schon gespannt auf den dritten Teil, der allerdings erst im April auf Englisch unter dem Titel „The last Echo“ erscheinen wird. (PH)

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Rubinroter Schatten
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209 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 16 Rezensionen

vampire, liebe, mencheres, kira, cat

Rubinroter Schatten

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.08.2011
ISBN 9783764530877
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt

Mencheres, Meistervampir und Urvater seiner Sippe, ist seines Daseins auf der Erde müde. Die ewigen Machtkämpfe mit seinem Onkel Radjedef und der Verlust seiner Visionen setzen ihm mehr und mehr zu. Bei dem Versuch für immer von dieser Welt zu verschwinden, lernt er die Privatdetektivin Kira Graceling kennen. Ihr Mut, sein Leben zu schützen, imponiert Mencheres sehr, daher befreit er Kira aus einer brenzligen Situation und entführt sie zu sich nach Hause. Kira wird bald in die Streitigkeiten zwischen Mencheres und Radje hineingezogen und muss mit einem hohen Preis für ihren Mut bezahlen. Sie verliebt sich unsterblich in Mencheres und auch er fühlt sich sehr von ihr angezogen. Kann es Kira schaffen den mächtigen Meistervampir von seiner Todessehnsucht zu befreien und von ihrer Liebe zu überzeugen?

Einschätzung

„Rubinroter Schatten“ ist das 2. Spinnoff Buch der „Night-Huntress“- Serie und gefällt mir persönlich noch besser als die Neuerscheinung der Cat & Bones- Serie „Dunkle Sehnsucht“. Die beiden Charaktere der Hauptdarsteller Mencheres und Kira wurden lebhaft und interessant dargestellt und es fehlte auch nicht an prickelnder Spannung. Mencheres, der bisher immer eine Nebenfigur darstellte, wurde dem Leser in diesem Buch richtig sympathisch. Auch die Rückblicke in die Welt der alten Ägypter waren sehr interessant und wurden gut in die Handlung eingeflochten. Mit der Persönlichkeit „Kira“ hat die Autorin den Nagel auf den Kopf getroffen. Kira ist kein schwaches „Weibchen“, sondern eine toughe Frau, die mit Mut und ihrer ultimativen Liebe zu Mencheres, die Leserschaft begeistert. Das Buch lebt von der Romanze der beiden Protagonisten und auch an knisternder Erotik wurde nicht gespart. Man kann darauf hoffen, dass der nächste Teil mit der Hauptfigur „Vlad“ ebenso überzeugend wird.

Fazit

Wie immer begeistert Jeaniene Frost mit einem flüssigen, humorvollen und äußerst romantischen Schreibstil, einer tollen Story und Figuren, die man schnell ins Herz schließt. Prädikat: Absolut lesenwert! Man konnte wunderbar in die Scheinwelt der Vampire abtauchen und somit dem Alltag entfliehen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Von mir erhält „Rubinroter Schatten“ 5 von 5 Punkten und einen Amazing Button.

Serieninfo:

1 Teil: Spade und Denise Nachtjägerin: Roman
2 Teil: Mencheres und Kira

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