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Wispernde Schatten
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(47)

74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

freundschaft, schatten, geheimnis, schattenjäger, gefühl

Wispernde Schatten

Daniel Blythe , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.03.2013
ISBN 9783551520463
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Die zwölfjährige Miranda ist mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Firecroft Bay gezogen, nachdem ihr Vater verstorben ist. In der kleinen langweiligen Stadt wollen sie Abstand von dem schrecklichen Verlust gewinnen. Doch Miranda fällt es schwer, ganz normal durchzustarten, denn die Schatten in ihren Träumen begleiten sie auch in ihrer neuen Heimat. Ständig sieht sie sie und sogar bald am Tage – die Schatten. Was stimmt nicht mit ihr? Und kann die merkwürdige Gruppe aus Mitschülern ihrer neuen Schule ihr wirklich eine Antwort darauf geben?

 

Einschätzung

Mit seinem Mystery-Thriller und Jugendbuchdebüt sorgt Daniel Blythe für schräge, mysteriöse Momente, verpackt in einem leicht zu lesenden Roman, der Spaß macht.

Miranda sieht Schatten. Als wäre das nicht schon schlimm genug, muss sie sich nun in der langweiligen Stadt Firecroft Bay mit neuen Leuten anfreunden und dabei versuchen, ganz normal zu wirken. Doch dann wird sie von ein paar Mitschülern bemerkt und sie erkennen, dass Miranda besonders ist und eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzt. Miranda ist misstrauisch, trifft sich dann aber doch mit der Gruppe, die aus dem interessanten Josh, dem klugen Olli, der taffen Cal, der jungen Lyssa und einer Lehrerin der Schule besteht. Sie erzählen Miranda etwas von paranormalen Phänomenen und dass sie diese erforschen und bekämpfen müssen …

„Wispernde Schatten“ ist leichte Lesekost, mit einfachen Worten geschrieben, unterhaltsam und voller witziger Szenen. Besonders für junge Leser, die Geschichten nach dem Schema „ungewöhnliche Freunde-Gruppe geht Geheimniskrämerei auf den Grund“ mögen, eine echte Empfehlung.

Die Figuren habe ich mir allesamt gut vorstellen können. Da gab es die sympathische Protagonist, die neugierig an alles herangeht; den coolen Typ; die neunmalkluge Streberin, die man aber trotzdem irgendwie ins Herz schließt und weitere quirlige Charaktere, die der Geschichte Leben einhauchen. Insgesamt hätte die Story noch etwas mehr Spannung vertragen können, aber einige Entwicklungen in der Handlung haben darüber hinweg getröstet und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

 

Fazit

Verrückt, quirlig, leicht zu lesen – eine schöne Geschichte, besonders für jüngere Leser, die mysteriöse Geheimnisse in Romanen schätzen. Von mir gibt es gute 4 von 5 Punkten. (DL)

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Eine Marcelli weiß, was sie will
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(4)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

wein, fehde, liebe, weingutsfamilie, schwestern

Eine Marcelli weiß, was sie will

Susan Mallery , Stefanie Kruschandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Mira Taschenbuch im Cora Verlag, 01.05.2013
ISBN 9783862785872
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Inhalt

Brenna Marcelli ist verzweifelt: Ihr Großvater spielt mit dem Gedanken, das Weingut der Familie zu verkaufen. Und was bitteschön ist mit ihr? Sie, die doch alles tun würde, um das Familienunternehmen führen zu dürfen, wird einfach von ihrem Großvater ignoriert und übergangen. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an den Erzfeind höchstpersönlich, Nic Giovanni, und bittet ihn um finanzielle Hilfe. Der zeigt sich nun wahrlich überhaupt nicht abgeneigt, der ahnungslosen Brenna mit einer Finanzspritze unter die Arme zu greifen, denn damit könnte er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Nicht nur den Marcellis das Wasser abgraben, sondern sich zugleich an seiner ersten großen Liebe rächen …


Einschätzung

Der nächste Besuch auf dem Weingut der Marcellis steht an! Nach Katie und Francesca darf nun deren Schwester Brenna ran, und die Gute hat hier wahrlich keinen leichten Job. Muss sie doch an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen und dabei gleich zwei Männer in Schach halten. Zum einen ihre erste große Liebe in Gestalt von Nic Giovanni, zum anderen wird ihr auch noch in der eigenen Familie mit ihrem Großvater Lorenzo das Leben so richtig schwer gemacht.

Susan Mallery hat ja schon in den beiden Vorgängern angedeutet, wie die Story rund um Brenna gestrickt ist. Nach ihrer gescheiterten Ehe mit dem Loser Jeff möchte unsere Hauptprotagonistin jetzt richtig durchstarten und macht hier für meinen Geschmack einen richtig guten Job. Ob im Umgang mit ihrem ruppigen und oft abweisenden Großvater, wo sie oftmals die Geduld einer Heiligen an den Tag legt oder beim „Fraternisieren mit dem Feind“ – da gibt’s von mir beide Daumen hoch. Toll und geschmeidig erzählt die Autorin dieses begehrliche und auch angespannte Verhältnis zwischen Brenna und Nic und gewährt uns zugleich einen Blick auf die zehn Jahre zurückliegende gemeinsame Vergangenheit. Dabei macht Mallery das wirklich ganz geschickt, Brenna und Nic miteinander flirten zu lassen was das Zeug hält und gleichzeitig diesen „Elefanten“ ganz dick und fett im Raum stehen zu lassen. Einerseits fiebert man unweigerlich mit den beiden, andererseits wartet man immer auf den ganz großen Knall. Und wenn die zwei Hübschen dann auch noch bei Chardonnay, Cuvée und Co munter drauflos fachsimpeln, muss man einfach feststellen, es hier mit den ungekrönten Traubenkönigen von Kalifornien zu tun zu haben. :-}

Mit dem guten Nic haben wir eine echt italienische Sahneschnitte am Start, der nicht nur als Winzer, sondern auch als sexy Biker eine richtig gute Figur abgibt und für den man nach diesem Liebes-Desaster vor einem Jahrzehnt mehr als nur ein bisschen Verständnis aufbringen muss.

Nebendarsteller gibt’s hier auch wieder in Hülle und Fülle, die unsere Turteltauben angemessen Geleit geben und natürlich dabei für teilweise abenteuerliches Chaos sorgen. Allen voran die „kleine“ Mia , die hier vor allem den männlichen Teil der Truppe ganz kräftig aufmischt und irgendwie hat Mallery dem jüngsten Spross der Familie ein ganz anderes Gesicht verpasst als noch in Teil eins. Die Gute ist ja kaum wiederzuerkennen :-O

Einen etwas genaueren Blick bekommen wir diesmal auch auf den verlorenen Sohn Joe, der noch ein bisschen den wortkargen und geheimnisvollen Seal gibt, aber sein durchaus vorhandenes Potenzial schon mal aufblitzen lässt. Und schließlich bekommt der Kerl ja auch noch seine eigene Story … Vorfreude ist ja schließlich die schönste Freude. Interessanterweise gibt’s hier auch ein intensiveres Kennenlernen mit dem sonst so selbstherrlich agierenden Familienpatriarchen, der uns dabei einige ganz persönliche Einblicke in sein bisher eher noch unbekanntes Seelenleben gewährt. Sicherlich kommt bei uns Leserinnen da schon so etwas wie Verständnis und ja, zugegebenermaßen auch Nachsicht mit dem alten Mann auf, aber Lorenzo ist und bleibt mein persönlicher Stinkstiefel.  ;-)

 

Fazit

Ein toller dritter Teil der Familien-Saga rund um die Marcelli-Enkel, bei der sich die gute Brenna aber so was von überhaupt nicht hinter ihren Schwestern verstecken muss, sondern an der Seite von Nic alles gibt. Daher 5 von 5 Punkten für diese romantische Versöhnung  zwischen den Marcellis und den Giovannis und mal sehen, was Bruder Joe noch so alles auf der Pfanne hat. (AK)

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Die Creeds: Wo die Hoffnung lebt
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(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Creeds: Wo die Hoffnung lebt

Linda Lael Miller
E-Buch Text: 364 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.04.2013
ISBN B00C96HYJI
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Brody Creed ist wieder in Lonesome Bend! Und zwar für immer. Nach jahrelangem rastlosen Umherreisen und Auftritten beim Rodeoreiten heißt es nun zur Ruhe kommen und sich ein eigenes Heim schaffen. Brody möchte eigentlich nur das, was Bruder Conner mit Tricia erreicht hat: sich Niederlassen und eine eigene Familie gründen.

Und würde sich da an seiner Seite eine gewissen Carolyn Simmons nicht hervorragend machen? Doch die Dame gibt sich noch etwas sperrig und zeigt sich nicht besonders willig, es dem Schwerenöter leicht zu machen. Kein Wunder, hat Brody sie doch vor Jahren nach einem kurzen Stelldichein schnöde verlassen, ohne sich um Carolyns Gefühle zu scheren …

 

Einschätzung

Nach Cousin Steven und Zwillingsbruder Conner geht’s nun in die finale Runde mit den Creeds. Last, but not least darf nun der gute Brody ran, und für meinen ganz persönlichen Geschmack macht er das doch einen Deut besser als sein Bruderherz in „Wo nur die Liebe zählt“.

Kurze, aber wahrlich keine langweiligen Auftritte Brodys gab es ja bereits in den beiden Vorgängern und haben schon für die ein oder andere Aufregung gesorgt. Habe ich damals bemängelt, dass es Conner und Tricia an Lebhaftigkeit fehlt und die beiden von reger Schüchternheit befallen sind, kann man das von Brody nun wahrlich nicht behaupten. Da hat die Autorin doch einen eher gegensätzlichen Charakter geschaffen. Auf den ersten Blick und im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder wirkt er doch eher wie ein moderner Tunichtgut. Erst beim genaueren Hinsehen erlaubt uns die Autorin einen umfassenden Blick auf unseren Hauptprotagonisten, was sie uns gar nicht mal so einfach macht – so finde ich zumindest. In vielen Szenen – speziell nach Dialogen mit Carolyn – lässt sie Brody zu häufig lächeln oder grinsen und gibt einem das Gefühl: so richtig ernst nimmt der Kerl das Ganze nicht. Ob das an der Übersetzung liegt, kann ich nicht sagen, aber das habe ich doch in einigen Passagen als etwas störend und unpassend empfunden.

Die gute Carolyn macht an Brodys Seite eigentlich einen richtig guten Job und versucht, meist auch ganz erfolgreich, bei diversen Wortwechseln nicht den Kürzeren zu ziehen oder sich ins Bockshorn jagen zu lassen. Ansonsten fand ich auch die gemeinsamen Auftritte von Carolyn und Tricia ziemlich gelungen; da wird Frauenfreundschaft noch ganz groß geschrieben.

Ansonsten liegt der Fokus auf der Entwicklung der Love Story. Um es unseren Turteltauben nicht ganz so einfach zu machen, hat die Autorin beiden nicht nur eine doch etwas tragische Vergangenheit angedeihen lassen, sondern ihnen auch eine gemeinsame, wenn auch recht kurze Historie auf den Leib geschrieben. Da gibt’s noch etwas Diskussionsbedarf, bevor das obligatorische Happy End eingeläutet werden darf.

Richtig gut hat mir übrigens gefallen, dass Conner und Tricia ihren mehr als fairen Anteil an Auftritten bekommen und im Geschehen auch noch munter mitmischen dürfen. Find’ ich persönlich immer klasse, wenn liebgewonnen Protagonisten aus den Vorgängerbänden auftauchen und ihren Senf zum akuten Geschehen abgeben :-}

 

Fazit

Linda Lael Miller präsentiert uns zum Abschluss ihrer Trilogie einen grundsoliden und unterhaltsamen Western Romance, der nicht mit absoluten Highlights glänzen kann, aber durchaus eine runde Sache darstellt. Fans von schneidigen, Lasso schwingenden Cowboys hoch zu Ross werden hier sicherlich auch gut bedient sein. Von mir gibt’s gute 4 von 5 Punkten für Brody und seine Carolyn! (AK)

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Watersong - Sternenlied
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(48)

141 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

sirenen, meerjungfrauen, jugendbuch, amanda hocking, mythologie

Watersong - Sternenlied

Amanda Hocking , Violeta Topalova , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.03.2013
ISBN 9783570161593
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

~Inhalt~

Gemma ist sechzehn Jahre alt und eine echte Wasserratte. Sie liebt es, nachts alleine im Meer zu schwimmen, obwohl ihre ältere Schwester Harper und ihr Vater es nicht gern sehen, vor allem, weil in letzter Zeit immer wieder Jugendliche auf mysteriöse Weise verschwunden sind. Aber Gemma muss einfach schwimmen. Doch dann passiert das Unfassbare: sie wird von drei rätselhaften jungen Frauen, die sich ihr als Sirenen offenbaren, verwandelt, sodass sie selber einen Fischschwanz bekommt, sobald sie ins Meer geht. Dieses Abenteuer ist für Gemma neu, aufregend, aber auch extrem gefährlich …

~Einschätzung~

Autorin Amanda Hocking ist vielen Fantasy-Lesern ein Begriff, denn aus ihrer Feder stammt unter anderem die „Unter dem Vampirmond“-Reihe, sowie die „Die Tochter der Tryll“-Trilogie. Mit „Watersong“ widmet sie sich dem Wasser, den Themen Sirenen und der ersten Liebe und hält jede Menge fantasievolle Szenen bereit.

Gemma schwimmt nicht nur gern, sondern auch sehr gut. Sie trainiert regelmäßig und liebt es, nachts im Meer schwimmen zu gehen. Schwimmen ist ihre große Leidenschaft, dabei ahnt sie nicht, dass sie bald mehr mit dem Meer verbinden wird als kleine Schwimmausflüge, denn drei Sirenen umgarnen sie und wollen sie zu sich holen. Dabei steht für Gemma alles auf dem Spiel, denn sie wird ihre Familie und ihren Freund Alex für immer verlassen müssen … Wie wird sie sich entscheiden?

Eine schön erzählte Fantasygeschichte, die gerade für Leser interessant sein dürfte, die die gefährlichere Art der Meerjungfrau mögen. Amanda Hocking versteht es, mit ihrer klaren, leicht lesbaren Sprache unterhaltsame Szenen zu kreieren. Auch die Charaktere haben mir gefallen. Die meerverliebte sympathische Gemma, aber auch der coole Alex, ihre Schwester Harper, die für Gemma eher so etwas wie ein Mutterersatz ist, da ihre richtige Mutter seit einem Unfall nicht mehr für sie sorgen kann, und auch der Vater, der Gemma zwar nicht gerne nachts schwimmen sieht, es ihr aber trotzdem erlaubt, weil er spürt, wie wichtig ihr das Meer ist. Man fühlt mit den Figuren vom Anfang bis zum Ende mit.

Eine schöne Geschichte rund um Gefühle, Liebe, Ängste, Sirenen und die Gefahr des Meeres.

~Fazit~

Fantasy, Liebe, Drama, alles vereint in diesem romantisch schön erzählten Roman! Für Jugendliche aber auch für erwachsene Leser, die der Protagonistin Emma ins Meer voller Gefahren folgen wollen, ein Blick wert. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. (DL)

Band: „Watersong“
Band: „Lullaby“ (engl.)
Band: „Tidal“ (engl., Juni.2013)
Band: „Elegy“ (engl., August 2013)

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In einer heißen Sommernacht
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(2)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

In einer heißen Sommernacht

Sandra Brown , Claudia Geng
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.03.2013
ISBN 9783442379859
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

~Inhalt~
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Ella Barron hat alle Hände voll zu tun, sich und ihren zehnjährigen Sohn Solly finanziell über Wasser zu halten. Einzig ihre kleine Pension mit einigen wenigen stetigen Gästen hilft ihr, wirtschaftlich gut über die Runden zu kommen. Als eines Tages der Doktor der Stadt einen entfernten Verwandten von ihm in ihrer Pension einquartiert, ändert sich Ellas Leben von Grund auf. Der gut situierte David Rainwater sorgt nicht nur dafür, dass Ellas finanzielle Sorgen kleiner werden, sondern schafft es auch, das Herz seiner Pensionswirtin Stück für Stück zu erobern. Doch das Glück währt nicht lange, denn in dem kleinen Städtchen Gilead brodelt es gewaltig …
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~Einschätzung~
-
Aber hallo … Was haben wir denn hier? Einen Sandra Brown Schmöker, der – so finde ich – recht ungewöhnlich und auch ein bisschen atypisch für die Autorin anmutet. Aber hey, ich will mich gar nicht beschweren – ganz im Gegenteil – die Überraschung ist voll gelungen! Wir haben hier weder einen Uralt-Schmöker aus den frühen Neunziger Jahren noch eine spannenden Thriller, mit denen sie ja in letzter Zeit groß auffährt.
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Die Autorin entführt uns hier in eine ganz besondere Ära der Vereinigten Staaten: nämlich Mitte der Dreißiger Jahre in eine Zeit, die von einer Wirtschaftskrise geprägt wurde und in der Rassismus eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat. Eine texanische Kleinstadt namens Gilead wird hier zum Schauplatz des Geschehens, in der eben besagter Rassismus und soziales Elend den Hintergrund für diese Geschichte bilden. Dieses spezielle Setting mit doch recht komplizierten äußeren Einflüssen macht das Ganze zu einem echt tollen Leseerlebnis.
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Wir haben es hier mit einer Hauptprotagonistin zu tun, die zunächst die etwas spröde und übermäßig korrekte Pensionswirtin gibt. Dabei füllt sie diese Rolle wirklich in Perfektion aus, und man versteht während des Lesens sehr schnell, warum sie eben ist, wie sie ist. Mit der Last der finanziellen Situation und vor allem wegen dem schweren Schicksals ihres Sohnes zeigt sie sich sehr bemüht, sich dem Leben einer provinziellen Kleinstadt komplett anzupassen und nicht aus dem Rahmen zu fallen.
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Da bedarf es dann einem männlichen Pendant, der Ella stückweise aus ihrem Schneckenhaus holt, sich ihr und ihrem Sohn behutsam nähert und so im Laufe des Geschehens ein zartes Pflänzchen der Liebe erblüht. Brown macht es uns Leserinnen auch ganz leicht, diese vorsichtige Annäherung der beiden nachzuvollziehen, während man mitverfolgen kann, wie wunderbar David den rücksichtsvollen Gentleman gibt.
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Sandra Brown hat unserem Duo eine bittersüße Liebesgeschichte auf den Leib geschrieben, die eigentlich schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt ist. Darüber werden wir Leserinnen auch recht früh in Kenntnis gesetzt, sodass wir diese traurige Melancholie während des Geschehens mittragen. Besonders ist hier auch, dass die Autorin gar nicht mit ihren für sie so typischen Liebesszenen aufwartet, sondern die Love Story sehr subtil und behutsam erzählt. Das inszeniert sie wirklich mit Bravour, lässt uns Leserinnen intensiv mitleiden und mitfühlen, sodass man sich während des Geschehens immer wieder fragt, wie soll das bloß enden? Also mit gewissen Spannungselementen darf hier durchaus gerechnet werden! Aber muss es gleich so arg sein? heul
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Bei so was gibt’s in der Regel bei mir ja immer erhöhten Wasserstandspegel in den Äuglein, und Sandra Brown gibt hier wirklich mächtig Gas, um dem ein oder anderen Taschentuch zum Einsatz zu verhelfen. Ein dramatisches Finale, dass der Bezeichnung „Happy End“ im eigentlichen Sinne des Wortes nicht gerecht werden kann, aber von der Autorin trotzdem mehr als stimmig in Szene gesetzt worden ist. Ich persönlich finde ja, da hat sie sich mal wieder selbst übertroffen!
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~Fazit~
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Leserinnen, die Sandra Brown mal von einer gänzlich anderen Seite erleben möchten, liegen mit „In einer heißen Sommernacht“ genau richtig. Eine bewegende und ergreifende Love Story, die durch stille Behutsamkeit besticht, dazu ein außergewöhnliches Setting und fertig ist eine ganz außergewöhnliche Lektüre. Für den Facettenreichtum von Sandra Brown samt der tüchtigen Ella und der kurzen und dramatischen Liebe ihres Lebens gibt’s von mir die volle Punktzahl! (AK)

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Rockoholic
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(27)

57 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

jugendbuch, rock, musik, freundschaft, england

Rockoholic

C. J. Skuse , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.02.2013
ISBN 9783551520401
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

~Inhalt~
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Die 16jährige Jody kann es kaum erwarten, ihre Lieblingsband live zu sehen! Stundenlang steht sie für das Konzert an und dann ist es endlich soweit: sie sieht ihren Lieblingssänger Jackson hautnah! Doch nicht genug der Aufregung, denn plötzlich nimmt der Abend ein ganz anderes Ende und Jody findet Jackson in ihrer Garage wieder! Spannung, Chaos und skurrile Momente sind da natürlich vorprogrammiert!
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~Einschätzung~
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Mit ihrem neuen Roman „Rockoholic“, der mit einem charmanten Schreibstil, viel Witz und tollen Figuren daherkommt, rockt C.J. Skuse, von der bei chicken house auch das Buch „Ziemlich krumme Dinger“ erschienen ist, die Buchwelt!
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-Zitat-
„Ich habe gerade mal drei Songs bei dem Konzert mitgekriegt, Mac…“
„Das gibt dir aber nicht das Recht, den Leadsänger mit nach Hause zu nehmen, Jody.“
„Ich weiß.“
„Die meisten Leute geben sich mit 'nem T-Shirt oder 'nem Poster zufrieden. Aber nicht Jody, nein, Jody schnappt sich gleich ein Bandmitglied.“ (S.94)-Zitat Ende-
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Wo Jody ist, herrscht Chaos! Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrem besten Freund Mac und natürlich beschäftigt sie sich wahnsinnig gern mit ihrer Lieblingsband und allen voran ihrem Lieblingsrockstar Jackson Gatlin. Dass gerade dieser gottesgleiche Typ sich durch skurrile Umstände bald in ihrer Garage befindet, ist der Gipfel ihrer Schwärmerei. Aber wie soll das weitergehen? Jody ist hin und hergerissen…
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Neben einer liebevollen, chaotischen, temperamentvollen Hauptfigur, die selber noch dabei ist, sich kennen und lieben zu lernen, spielt auch Mac eine große Rolle. Er ist so was wie die „beste Freundin“ für Jody, ein amüsanter Typ mit viel Charme. Wie alle anderen Figuren sind die beiden einfach klasse skizziert, man kann sie sich alle wunderbar vorstellen und sie werden durch wenige Sätze lebendig.
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Besonders der erfrischende Schreibtstil, der mit sehr viel Schwung daherkommt, spannend ist und viel Spaß bereitet, macht diese rockige Story aus! Skuse versteht es, Komik in Worte zu packen. Ein Buch, das als wahrer Schmunzel-Garant daherkommt! Verrückt, spaßig, einzigartig – ein toller Schmöker für alle Rockfans und die, die es werden wollen.
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~Fazit~
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Mit „Rockoholic“ vereint C. J. Skuse Themen wie Schwärmerei, die Liebe zu einer Band und rockige Musik sowie skurrile Situationen und Witz in einem herrlich schrägen Mix! Dafür gibt’s von mir 5 von 5 Punkten. (DL)

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Touched - Die Schatten der Vergangenheit
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(62)

194 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

beschützer, heiler, liebe, remy, asher

Touched - Die Schatten der Vergangenheit

Corrine Jackson , Heidi Lichtblau
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Thienemann Verlag, 01.01.2013
ISBN 9783522201650
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

~Inhalt~
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Remy und Asher haben sich körperlich von den vorangegangenen Geschehnissen erholt, seelisch jedoch noch lange nicht. Jeder macht sich Sorgen um den anderen und so kommt es öfters zu Reibereien. Zudem möchte Remy mehr über ihre Kräfte erfahren und nimmt daher Kontakt zu ihrem Großvater auf, der sich mit Heilern auskennt und ihr vielleicht helfen könnte. Asher ist dagegen. Er macht sich große Sorgen, zumal Heiler und Beschützer sich nicht verstehen und Remy nun mal keine reine Heilerin ist. Remy hat ihren Großvater nie kennengelernt, weil er ihrer Mutter die Schuld am Tod seiner Frau gegeben hat und so ist Remy überrascht, als er sie zu sich einlädt. Asher begleitet sie widerwillig, doch nachdem anfangs alles nach einem friedlichen Besuch aussieht, ändert sich das schlagartig, als eine Heilerin getötet wird und Asher verschwindet …
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~Einschätzung~
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“Touched: Die Schatten der Vergangenheit” ist der zweite Teil der paranormalen Young Adult Trilogie von Corrine Jackson, deren erster Teil mich schon völlig verzaubert hat. Ich war sehr gespannt, wie es denn mit Remy und Asher weiter gehen wird, und auch bei dieser Geschichte war ich ab der ersten Seite wieder völlig gefesselt. Corrine Jackson hat einen sehr gefühlvollen und bildlichen Erzählstil, so dass ich mich direkt im Geschehen wiederfand und das Buch bis zum Ende gar nicht mehr aus der Hand legen konnte (und wollte).
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Die Geschichte um Remy lebt hauptsächlich von den leisen Tönen, den gefühlvollen Momenten, Remys Gefühlen und Gedanken und der Liebe zwischen Asher und ihr, die von der Autorin so wundervoll beschrieben wird. Doch die Geschichte punktet auch – im Vergleich zum ersten Band – mit mehreren spannungsgeladenen Momenten, sowie mit gelungenen humorvollen Szenen, z.B. wenn Remy sich mit Gabriel, Ashers Bruder, kabbelt.
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Remy und Asher sind zwei sehr starke Charaktere. Nachdem sie im ersten Band die große Gefahr durch Dean überlebt haben und Asher sogar sein Leben für Remy geopfert hätte, sind die beiden sich näher als je zuvor. Trotzdem kommt es des Öfteren zu Reibereien, vor allem da Asher immer besorgt um Remy ist, Remy aber ihren eigenen Kopf hat und sich nicht von ihm ändern lassen will. Remy hat aus der Zeit mit Dean eine regelrechte Aversion dagegen, sich etwas sagen zu lassen, sodass dies einige Male zu Konflikten führt. Zugleich möchte Remy mehr über sich selbst, ihre Kräfte und die Vergangenheit erfahren und setzt so Ereignisse in Gang, die eine Gefahr für sie, Asher und ihre Familien bedeuten.
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Asher liebt Remy mit Herz und Seele und wenn er auch manchmal versucht, ihr Vorschriften zu machen, so geschieht dies immer nur, weil er sie schützen möchte. Nachdem er sie fast verloren hätte, ist er nun stets besorgt um sie und versucht daher auch ständig ihre Gedanken zu lesen, was Remy ganz und gar nicht passt, auch wenn sie eigentlich weiß, dass er es nur gut mit ihr meint. Die Beziehung der beiden ist schwierig, doch sie wussten von Anfang an, dass ihre Liebe gegen alles verstößt, was ihre beiden Gruppen kennen. Doch egal welche Schwierigkeiten sich ihnen in den Weg stellen, sie geben sich nicht auf und kämpfen um ihre Liebe und ihre Zukunft.
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Die Liebesgeschichte hat mich wieder völlig verzaubert seufz Ich war so froh, als ich den zweiten Band in der Hand halten durfte, und das einzige Manko, das ich finden konnte: die Geschichte war viel zu schnell vorbei und nun beginnt das Warten auf den dritten Teil, dem ich voller Spannung entgegenfiebere.
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~Fazit~
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“Touched – Die Schatten der Vergangenheit” ist ein wundervoller Mittelteil der Trilogie und muss sich nicht hinter dem ersten Band verstecken. Die Charaktere sind bezaubernd, die Stimmung mitreißend und die Lovestory zwischen Remy und Asher hat mich unglaublich berührt. Absolute Kaufempfehlung! Von mir gibt es 5 von 5 Punkten und ein Amazing für den Keeperstatus. (TS)
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Reihe:
1. Touched 1: Der Preis der Unsterblichkeit
2. Touched 2: Die Schatten der Vergangenheit
3. noch nichts bekannt

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Fleischessünde
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(3)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

reaper hölle romantik action isis

Fleischessünde

Eve Silver
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783862785124
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

~Inhalt~
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Malthus Krayl jagt im Auftrag seines Vaters – den Gott Sutekh, der über Chaos und Verderben herrscht – nach dunklen Seelen, die sich dieser einverleibt, um seine Macht zu vergrößern. Diesmal ist er unterwegs, um sich einen Priester der Setnakhts zu holen, der am Mord von Malthus´ Bruder beteiligt war, um ihn zu befragen. Auf seiner Mission begegnet ihm Calliope Kane, eine Isistochter, die den Priester für sich beansprucht. Und damit noch nicht genug, gibt es auch noch andere „Individuen“, die sich für Kuznetsov interessieren.
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Im Kampf um Kuznetsov kann Calliope vorerst mit dem Setnakhts-Priester entkommen, doch Malthus ist ihr bald auf der Spur und fordert seine Beute ein. Der Verdacht liegt nahe, dass es unter den Isistöchtern eine Verräterin gibt und Calliope kann niemandem mehr vertrauen. Malthus und Calliope müssen zusammenarbeiten, wenn sie ihr Ziel erreichen wollen und bald lodern die Flammen der Leidenschaft lichterloh …
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~Einschätzung~
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Mit „Fleischessünde“, dem dritten Teil der Otherskin-Serie, ist Eve Silver wieder eine faszinierende Mischung aus Fantasy, aufregenden Abenteuern und einer stürmischen Romanze gelungen.
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Im Mittelpunkt steht die Jagd nach den Mördern von Lokan Krayl, ein Sohn des Gottes Sutekhs. Sutekh’s Söhne sind Halbgötter, da sie mit sterblichen Frauen gezeugt wurden und fungieren als Seelensammler, sogenannte „Reaper“. Lokan´s Leiche wurde in vierzehn Teile zerstückelt und in alle Winde verteilt, um seine Wiederauferstehung zu verhindern. Seine Brüder haben nun die Aufgabe alle Teile zu suchen, um ihn wieder zum Leben zu erwecken.
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Dieses Mal wird die Geschichte von Malthus Krayl erzählt, der die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Lokan schon aufgegeben hat. Er ist auf der Suche nach dessen Mördern, um Rache zu üben. Ansonsten verbringt er seine Zeit in den Armen schöner Frauen und genießt sein Leben. Malthus glaubt nicht mehr an die Liebe und bevorzugt kurze, unverbindliche Affären. Als er auf Calliope trifft, wird sein bisheriges Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Warum geht ihm diese Isistochter nicht mehr aus dem Sinn? Das kann doch nicht wirklich Liebe sein …
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Calliope ist eine Kämpferin im wahrsten Sinne des Wortes. Bei den Isistöchtern hat sie alle Arten der Kampfkünste gelernt, aber Liebe wurde ihr nie entgegengebracht. Sex praktiziert sie nur, um ihre Energiereserven aufzuladen, doch wahre Gefühle sind ihr fremd. Auch sie fällt aus allen Wolken als sie merkt, dass sie sich zu dem „Reaper“ hingezogen fühlt. Als sich endlich beide ihren Gefühlen stellen, entbrennt eine leidenschaftliche Romanze, die für ausreichend erotische (Lese-)Stimmung sorgt.
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In „Fleischessünde“ erfahren wir auch wieder Neues von den anderen Brüdern und ihren Frauen. Die Beziehung unter den Brüdern ist sehr eng und jeder steht für den anderen ein. Alastor, Dagan und Malthus haben vieles gemeinsam, sie sind alle Typen nach dem Motto „harte Schale – weicher Kern“, lieben ihre Frauen über alle Maßen und gehen in ihrer Beschützerrolle auf – was wünscht sich eine Frau mehr?
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Die Story wurde in kurze Kapitel mit wechselnden Perspektiven verpackt, so erhalten wir auch Zugang zu Informationen von den Herrschern und Bewohnern der verschiedenen Unterwelten. Die Einblicke in die ägyptische Mythologie und die Auszüge aus dem ägyptischen Totenbuch finde ich persönlich sehr faszinierend. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und unterhaltsam. Humorvolle Szenen und die teilweise nicht sehr feine Ausdrucksweise der Protagonisten, haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
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Aufgrund der längeren Wartezeit auf das Erscheinen dieses Buches brauchte ich einige Zeit, um mich wieder in die Geschichte einzulesen. Die verschiedenen Reiche der Unterwelt und ihre Zwischenwelten, sowie die etwas komplizierten Namen aller Beteiligten, machen die Geschichte außerdem ein wenig schwer lesbar.
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Der Schluss war sehr aufschlussreich, endlich wurde der wahre Mörder entlarvt! Mit Schrecken habe ich verfolgt, wer der Täter war und aus welchen Beweggründen er gehandelt hat. Aber an dieser Stelle möchte ich nicht mehr verraten …
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~Fazit~
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Wie alle Teile der Reihe ist auch „Fleischessünde“ in erster Linie ein Fantasy-Roman gespickt mit Elementen der ägyptischen Mythologie, angereichert mit leidenschaftlichen, erotischen Szenen und fantastischen Abenteuern. Ich vergebe 4 von 5 Punkten und freue mich jetzt schon auf den letzten Teil, der voraussichtlich im September 2013 erscheint und von Lokan handeln wird. (PH)
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1.) Herzenssünde
2.) Seelensünde
3.) Fleischessünde
4.) Feuersünde (erscheint voraussichtlich im September 2013)

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Die Auserwählte
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(35)

113 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, dystopie, los angeles, apokalypse, mia price

Die Auserwählte

Jennifer Bosworth , Thomas Bauer
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 18.02.2013
ISBN 9783442477012
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

~Inhalt~
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Mia ist so etwas wie ein menschlicher Blitzableiter; sie wurde schon unzählige Male vom Blitz getroffen und sie liebt es. Auch wenn dabei nicht alles glimpflich für sie ausgeht, fühlt sie sich dennoch unglaublich lebendig, wenn die Energie sie durchfließt, dass sie regelrecht süchtig danach ist.
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Als Los Angeles von einem Erdbeben verwüstet wird, beginnt eine harte Zeit für Mia. Tagelang lag ihre Mutter unter Trümmern begraben und ist nun nicht mehr sie selbst, und nun muss Mia sich um alles kümmern. Doch das ist nicht gerade einfach, denn die Stadt ist verwüstet, Plünderer und Leute, die alles verloren haben, machen die Straßen unsicher. In dieser Zeit, in der die Menschen nach einem Funken Hoffnung suchen, bilden sich zwei fanatische Gruppen, und beide scheinen es auf Mia abgesehen haben, immerhin könnte sie der Schlüssel sein, die Welt zu retten oder sie zu vernichten …
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~Einschätzung~
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Mit „Die Auserwählte“ legt Jennifer Bosworth eine interessante Mischung aus Dystopie und paranormaler Young Adult-Geschichte vor, die mich ab der ersten Zeile in den Bann gezogen hat. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und leichten Schreibstil; erzählt wird in der Ich-Form, was den Leser direkt an den frechen und selbstironischen Gedanken der Protagonistin teilhaben lässt. Sehr gelungen, wie ich finde – ich bin begeistert.
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Mia Price ist nach außen hin eine etwas stachelige Protagonistin. Aufgrund ihrer Vergangenheit bleibt sie lieber für sich und lässt niemanden an sich heran außer ihren Bruder Parker. Nachdem ihre Mutter aufgrund ihrer Psychose nicht mehr für die Familie sorgen kann, bleibt es an Mia hängen, sich um alles zu kümmern, wobei sie oft Angst hat, dieser Verantwortung nicht gewachsen zu sein.
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Die Story setzt vier Wochen nach dem Erdbeben an, als Mia und ihr Bruder Parker wieder zur Schule gehen und Mia dort gleich am ersten Tag von beiden Seiten fanatischer Gruppen angesprochen wird. Auf der einen Seite sind die Anhänger „Jünger“ von Propheten, die alle weiß tragen und Vergebung predigen, was bei Mia aufgrund ihrer Vergangenheit einen wunden Punkt trifft. Auf der anderen Seite gibt es die „Suchenden“, welche einige Begabte in ihrer Mitte haben – Menschen, die nach einem Blitzschlag gewisse Fähigkeiten haben wie z.B. Gedankenlesen. Auch diese wollen Mia auf ihrer Seite wissen, haben doch beide Gruppen erkannt, was Mia selbst nicht erkennen will – dass sie eine zentrale Rolle um den Fortbestand der Erde einnimmt. Mia kann und will lange nicht daran glauben, sie will sich auch keiner der Gruppen anschließen, weil sie keinem vertraut und auch sich selbst nicht trauen kann, sobald sie in die Nähe von anderen Menschen kommt.
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Die Geschichte ist wirklich toll geschrieben. Mia ist ein sehr interessanter Charakter, den man anfangs mit einem Schmunzeln beachtet, mit der Zeit jedoch liebgewinnt. Ihre ironische, teils zynische Sicht der Dinge und ihre Kommentare haben einen Großteil meines Lesegenusses ausgemacht. Ich hätte gern noch einiges mehr über ihre Kräfte und Möglichkeiten erfahren, und auch das Ende war ein wenig schnell abgehandelt, doch meinem Spaß an der gelungenen Geschichte hat das keinen Abbruch getan. Die Idee, die hinter der Story steckt, empfand ich als etwas erfrischend Neues und so hoffe ich, von dieser Autorin weitere spritzige Geschichten serviert zu bekommen.
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~Fazit~
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„Die Auserwählte“ ist eine spritzige und ideenreiche Geschichte, die mich durch die ironischen Kommentare, die vielfältigen Ansätze, die schrullige Hauptfigur und den tollen Schreibstil fesseln konnte. Fans von Young Adult Dystopien, die keine allzu düstere Geschichte lesen möchten, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten. (TS)

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Von wegen Liebe
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(35)

92 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, freundschaft, sex, duff, bianca

Von wegen Liebe

Kody Keplinger , Anja Galic
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.02.2013
ISBN 9783570308394
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

~Inhalt~
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Wesley Rush. Umwerfend gut aussehend, selbstbewusst, charmant und aus reichem Hause stammend. Kein Wunder, dass ihm die Mädchen der Hamilton High zu Füßen liegen. Alle, bis auf Bianca, die Wesley für einen eingebildeten, aufgeblasenen Scheißkerl hält. Als er ihr auch noch eröffnet, dass er sie für die DUFF (die unattraktive fette Freundin) ihres weiblichen Dreiergespanns hält und sich mit ihr nur deshalb unterhalten möchte, um an Jess und Casey ranzukommen, platzt Bianca der Kragen und sie schüttet dem Kerl ihre Cola ins Gesicht.
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Bald gerät Biancas Leben ordentlich aus den Fugen und sie muss erkennen, dass sich dieser dauergeile Scheißkerl perfekt anbietet, um Ablenkung zu schaffen. Es bleibt jedoch nicht nur bei verbalen Attacken; sobald sich Wesleys Arme um sie legen, ist ihr Kopf auf wundersame Weise leergefegt. Warum ihn also nicht benutzen, um für wenige Augenblicke von all ihren Problemen zu flüchten? Blöd nur, wenn man plötzlich erkennt, dass der Mistkerl gar nicht so übel ist, wie angenommen und Gefühle ins Spiel kommen …
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~Einschätzung~
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„Von wegen Liebe“ ist der Debütroman der jungen, amerikanischen Autorin Kody Keplinger, den sie im zarten Alter von 17-Jahren geschrieben hat. Davon abgesehen, dass ich allein deswegen schon den Hut vor der Autorin ziehe, muss ich an der Stelle gleich anmerken, dass sie mit diesem Jugendroman eine unglaublich tolle, einfühlsame, aufregende und nachdenklich stimmende Geschichte gezaubert hat, der man in keinster Weise das Alter der Autorin anmerkt. Im Gegenteil, die Story liest sich unglaublich flüssig, ja leichtfüßig und routiniert, gespickt mit viel Humor und Situationskomik – herrlich!
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Die Geschichte wird in der Ich-Form geschildert, aus der Sicht von Bianca – ein zynisches, junges Mädchen, das mich mit ihren bissigen Kommentaren nicht bloß einmal herzhaft zum Lachen gebracht hat. Trotz ihrer zynischen Seite ist sie unglaublich liebevoll, steht zu ihren beiden besten Freundinnen, sorgt sich um ihren Vater und macht sich viele Gedanken über die seltsamen Verhaltensweisen ihrer Mitschüler, die sie oft nicht wirklich nachvollziehen kann. Liebe? Was für ein Quatsch! Als Teenager kann man höchstens Zuneigung für jemanden empfinden!
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Als Wesley ihr eröffnet, dass er sie für eine DUFF hält, ist sie nicht nur wütend auf den Kerl – das Wort verfolgt sie ab nun auf Schritt und Tritt, und ob sie will oder nicht, sie muss sich damit auseinandersetzen.
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Die Anziehung zwischen den beiden beruht anfangs ausschließlich auf Körperlichkeiten, sodass sich die Romanze erst nach und nach ganz leise und schleichend entwickelt, was mir unglaublich gut gefallen hat. Keine Liebe auf den ersten Blick, keine Klischees, kein Herumgeschmachte, wie man es so oft in romantischen Jugendbüchern vorgesetzt bekommt und dennoch sehr gefühlvoll und emotional.
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Obwohl alles ganz unverbindlich zwischen den beiden anmutet, spürt man schon bald, dass es hinter Wesleys Fassade mehr zu entdecken gibt, als nur den Frauenaufreißer, den er nach außen hin gibt. Bianca mit ihrer offenen, unverblümten und direkten Art rüttelt den Kerl unwillentlich wach, muss dabei aber erkennen, dass sie sich selbst schon lange etwas vormacht, was ihre eigenen Gefühle betrifft …
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Die Autorin hat sich hier nicht nur mit Themen wie Selbstbewusstsein oder Selbstfindung beschäftigt, auch Themen wie Freundschaft, Eifersucht und Verlustängste wurden toll aufgearbeitet. Dazu kommt eine heikle Familiensituation, der Bianca sich stellen muss. Unterstützt wird sie von ihren beiden besten Freundinnen, die so unglaublich loyal, aufrichtig und liebeswert sind, dass man sie einfach mögen muss – eine wirklich runde Sache!
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Empfehlen würde ich den Roman Lesern ab dem Alter von 16 Jahren. Davon abgesehen, dass die Figuren 17 sind und die Themen auch eher Leser ab diesem Jahrgang ansprechen werden, zeigt die Autorin keinerlei Berührungsängste dem Thema Sexualität gegenüber – auch wenn diese Szenen nicht völlig ausformuliert werden.
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~Fazit~
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Kody Keplinger hat mit „Von wegen Liebe“ einen wahnsinnig tollen, aufregenden, rührenden, emotionalen, witzigen und zugleich bittersüßen Roman für junge Erwachsene geschrieben, der von der ersten Seite an fesselt, mitreißt und durchgehend für beste Leseunterhaltung sorgt. Diese Autorin sollten man sich merken! Für mich – als Fan von jugendlichen, nicht ganz unkomplizierten Liebesgeschichten – ein wirkliches Highlight, daher gibt es von mir auch nicht nur 5 von 5 Punkten, sondern auch ein Amazing für den Keeperstatus! (Cat)

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Der Tod kommt lautlos
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(3)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der Tod kommt lautlos

Erica Spindler
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783862785056
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

~Inhalt~
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Melanie May ist alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohnes und Polizistin in einer Kleinstadt namens Whistlestop. Mehrere Männer, die der häuslichen Gewalt beschuldigt wurden, werden plötzlich tot aufgefunden. Melanie glaubt nicht an einen natürlichen Tod und beginnt verbissen mit ihren Ermittlungen. Bald kann sie Ergebnisse vorlegen und wird offiziell mit dem Fall betraut. Dies gefällt ihrem Ex-Mann gar nicht, der sofort das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn einklagt. Bei ihren Ermittlungen bekommt Melanie Hilfe vom FBI-Agent Connor Parks, der als Profiler ein psychologisches Profil vom Täter erstellen soll. Als der Ehemann ihrer Schwester ebenfalls das Opfer des Serienkillers wird, gerät Melanie selbst in Verdacht …
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~Einschätzung~
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Erica Spindler ist mit „Der Tod kommt lautlos“ ein hervorragender Thriller gelungen, der den Leser nicht nur aufgrund seines hohen Spannungsbogens fesselt, sondern der auch durch die einfließenden psychologischen Aspekte für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Die Autorin hat sich in diesem Buch wieder mit der Frage „Gut oder Böse“ auseinandergesetzt, was den Leser selbst in einen Interessenskonflikt stürzt.
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Der Einstieg erfolgt mit der Szene eines Mordes, wo wir an den Gedanken und Beweggründen des Täters teilhaben, der sich selbst als der „Tod“ bezeichnet. Der „Tod“ ist überzeugt von der Richtigkeit seiner Tat und macht sich die Schwächen seiner Opfer zunutze, um einen natürlichen Tod vorzutäuschen.
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Melanie May ist geschieden, lebt mit ihrem vierjährigen Sohn Casey in einer kleinen Gemeinde und hat aufgrund ihrer schweren Kindheit eine sehr enge Beziehung zu ihren anderen beiden Drillingsschwestern. Nach der Scheidung hat sie sich als Polizistin ausbilden lassen und ist nun in Whistlestop tätig. Sie ist überaus ehrgeizig und fühlt sich zu Höherem berufen. Als in ihrem Einsatzgebiet ein Mord an einer jungen Frau passiert, wird sie gemeinsam mit dem FBI-Agenten Connor Parks mit den Ermittlungen betraut. Zur gleichen Zeit geschehen mysteriöse Todesfälle. Bei den Opfern handelt es sich um gewalttätige Männern, die Morde werden als Unfälle deklariert, was aber aufgrund der Häufigkeit etwas suspekt erscheint.
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Melanie ermittelt auf eigene Faust und kann bald Ergebnisse vorweisen. Der Verdacht liegt nahe, dass ein Serientäter sein Unwesen in der Umgebung treibt. Ihr Engagement in diesen Fällen missfällt ihrem Ex-Mann Stan sehr, der dies für zu gefährlich hält und prompt das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn beantragt. Trotz ihrer Ängste, ihr Kind zu verlieren, ermittelt sie verbissen weiter, was ich als Mutter nur schwer nachvollziehen konnte. Sie zieht sich immer mehr von ihren geliebten Schwestern und ihren Freunden zurück und hat nur mehr wenig Zeit für ihren Sohn. Während der Zusammenarbeit mit dem FBI kommen sich Melanie und Connor auch in privater Hinsicht näher und verbringen einige Zeit miteinander.
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Agent Connor Parks ist Profiler beim FBI und wegen seiner Vergangenheit ein Held mit vielen Ecken und Kanten. Der unaufgeklärte Mord an seiner Schwester hat tiefe, seelische Narben hinterlassen und belastet ihn noch heute. Seinen Kummer ertränkt er immer öfter im Alkohol, und von dem einstig erfolgreichen Agenten ist nicht mehr viel übrig. Die Suspendierung vom Dienst macht ihm nicht wirklich etwas aus, so kann er sich weiterhin mit seinen eigenen Ermittlungen im Falle seiner Schwester befassen. Die Zusammenarbeit mit Melanie May gestaltet sich anfangs schwierig, doch sie schafft es schließlich, ihn mit ihrer forschen, unerschrockenen Art aus seiner Lethargie zu reißen. Er entwickelt starke Gefühle für sie, muss aber vorher mit seiner Vergangenheit abschließen, um sich auf Melanie einlassen zu können.
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Connor war mir von Anfang an sympathisch – ein Kerl mit harter Schale und weichem Kern, genau mein Typ! Die Affäre zwischen Melanie und Connor entwickelt sich erst spät und lässt ein wenig romantische Stimmung aufkommen.
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Die Nebenfiguren geben der Story die nötige Würze; die lebhafte Beschreibung ihrer Vorgeschichten und Charaktereigenschaften sowie ihre Stärken und Schwächen machen sie dementsprechend sympathisch oder helfen zumindest mit, ihre Beweggründe zu verstehen. Der psychologische Aspekt spielt auch in „Der Tod kommt lautlos“ wieder eine große Rolle, was mir persönlich besonders gut gefallen hat. Die Autorin beschreibt sehr emotional welchen Einfluss unschöne Kindheitserlebnisse auf die spätere Entwicklung einer Persönlichkeit haben können oder wie einschneidende, dramatische Erlebnisse das ganze weitere Leben bestimmen.
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Erica Spindler stellt mit ihrem Werk das gesamte System der Strafverfolgung im Falle von Gewalttätigkeiten von Männern gegenüber Frauen und Kindern in Frage. Viel zu oft kommen diese Typen ohne Strafen davon und terrorisieren weiterhin ihre Familien, die in Angst und Schrecken leben. Ich muss sagen, dass ich mir zwischenzeitlich selbst nicht mehr sicher war, was „gut oder böse“ ist und habe mich dabei ertappt, immer öfter Melanies Hartnäckigkeit, den Täter zu finden, zu hinterfragen. Man neigt dazu sich für das Wohl der armen Seelen auf die Seite des Täters zu stellen, obwohl dies nicht gesetzeskonform wäre.
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Der Schreibstil ist flüssig und man findet sich sehr schnell ins Geschehen ein. Man hat zwar bald einen Verdacht wer der Täter sein könnte, aber das Ende der Story hat mich dann doch überrascht und zugleich fasziniert.
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~Fazit~
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Mit „Der Tod kommt lautlos“ ist der Autorin ein hervorragender Thriller gelungen. Die Story zeichnet sich durch fesselnde Spannung, interessante psychologische Sichtweisen und durch eine kleine Romanze mit einem tollen Heldenpaar aus. Ein absolut lesenswertes Buch, daher vergebe ich volle 5 von 5 Punkten. (PH)

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Eine Marcelli geht aufs Ganze
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(9)

18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

freundschaft, liebe, wein, märz13, schwestern

Eine Marcelli geht aufs Ganze

Susan Mallery
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783862785087
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

~Inhalt~
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Francesca Marcelli fackelt nicht lange, als ihr der attraktive Sam Reese bei einer ihrer Recherchen für ihre Doktorarbeit in Psychologie über den Weg läuft. Attraktiv, charmant und mit jeder Menge Sex-Appeal erfüllt er deutlich mehr Kriterien als erhofft – denn dank einer spontanen Wette mit ihren Schwestern sollte der nächste halbwegs geeignete Kerl zumindest kurzzeitig ihre Östrogene etwas in Schwung bringen. Da eigentlich von Beginn an die Chemie bei Francesca und Sam stimmt, sind beide nicht abgeneigt, eine temporäre Bindung ohne allzu große Verpflichtung einzugehen. Doch kaum zeigt sich das lang brach liegende Liebesleben Francescas’ richtig in Schwung gekommen, sorgt ein verwöhnter zwölfjähriger Teenager abrupt dafür, dass traute Zweisamkeit zwischen Sam und Francesca reines Wunschdenken ist …
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~Einschätzung~
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Die Marcellis zum Zweiten! Da bin ich doch auf jeden Fall dabei, gerade nachdem uns schon Katie Marcelli so verheißungsvoll in „Eine Marcelli gibt nicht nach“ in die Familie eingeführt hat. Und da ist ja noch die ein oder andere Schwester zu vergeben. Weiter macht hier die gute Francesca, die natürlich im Vorgänger schon einige Auftritte hatte und uns als junge Witwe und angehende Psychologin vorgestellt wurde.
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Als Partner bekommt es Francesca mit einem Kerl zu tun, der für meinen Geschmack schon das gewisse Etwas hat. Da hat Mallery dem guten Sam eine charmante und verwegene Attraktivität mit auf den Weg gegeben, die einem echten Romanhelden richtig gut zu Gesicht steht. Zudem haben mir Francesca und Sam als Paar ausnehmend gut gefallen, weil man so schön diese prickelnde und sexy Anziehungskraft wahrnehmen kann und irgendwie immer auf den nächsten Stolperstein wartet.
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Die Autorin gönnt den beiden nämlich gar keine lange Atempause, um sich eingehend kennenzulernen, nein … der wahrlich nicht immer umgängliche Sprößling von Sam stellt die zwei nicht nur vor eine riesengroße Herausforderung, sondern es gibt mit dem Girlie auch jeden Menge Jubel, Trubel, Heiterkeit im Hause Reese. Auch wenn das Ganze nicht wirklich rund läuft und manchmal etwas chaotisch wirkt, hat mir dieser zweite Teil noch einen Tick besser gefallen als sein Vorgänger. Vielleicht gerade deshalb, weil unser Paar so viele Widrigkeiten zu überstehen hat und dabei beim Lesen nie wirklich Langweile aufkommt; Verschnaufpausen sind uns keine gegönnt.
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Sicherlich tut sich der gute Sam manchmal recht schwer als Neuvater und nicht all seine Reaktionen auf die Aktionen seines zugegebenermaßen nicht pflegeleichten Töchterchens kommen hier gut, aber das macht Francesca mit ihren souveränen Auftritten dann wieder mehr als wieder wett. Susan Mallery hat unseren Turteltauben auch einige ganz heiße Liebesszenen mit auf den Weg gegeben, die bei dem ganzen Miteinander das I-Tüpfelchen sind und diese sexy Anziehungskraft noch mal richtig schön unterstreichen.
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Natürlich ist auch wieder die gesamte Marcelli-Sippe mit von der Partie. Die poltern munter nach aller Regeln der Kunst durch das Programm und geben ihre altmodischen und antiquierten Standpunkte zum Besten. Sicherlich sind da viele Szenen von der Autorin sehr liebevoll gezeichnet, ob das obligatorische Wangenkneifen bei den jungen Leuten, das gemeinsame Schneidern eines Brautkleides oder auch das unabdingbare „Massenkochen“ – was sich aber Patriarch Lorenzo wieder so alles leistet … nee, da konnte ich mich schon in Teil eins nicht anfreunden und kann es hier noch viel weniger. Dass es auch vorteilhafter geht, zeigen die Auftritte von Großvater Reese, der durchaus auch nicht immer geschmeidig kommt, aber dem hat Mallery zumindest eine schrullige Liebenswürdigkeit angedeihen lassen, z.B. wenn er seiner neuen Urenkelin verbal aufzeigt, wo der Hammer hängt. Zudem gibt’s auch noch neue Enthüllungen rund um die einzelnen Familienmitglieder …
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~Fazit~
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Ein lebhafter, bisweilen liebenswert chaotischer zweiter Teil der Marcelli Saga mit launigen Hauptdarstellern, die uns eine temperamentvolle Romanze präsentieren. Flankiert wird unser Paar von lebhaften Helfershelfern, die uns Leserinnen dabei schmissig und beschwingt unterhalten. Von mir gibt’s für diesen zweiten Auftritt der Marcellis volle 5 von 5 Punkten! (AK)

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Wo nur die Liebe Zählt: Die Creeds
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(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Wo nur die Liebe Zählt: Die Creeds

Linda Lael Miller
E-Buch Text: 291 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.02.2012
ISBN B00BBFP1VG
Genre: Sonstiges

Rezension:

~Inhalt~
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Tricia McCall sitzt fest! Und zwar im Nirgendwo mitten in der Pampa namens Lonesome Bend, wo der Ortsname schon Programm ist! Dort muss sie so lange ausharren, bis sie die Hinterlassenschaften ihres Vater in Form von Campingplatz und Autokino verkauft hat, um dann wieder schleunigst ihr geliebtes Leben als ausgemachte Großstadtpflanze in Seattle aufzunehmen. Dort wartet zudem noch ein gewisser Hunter, mit dem sie ja eigentlich noch eine Art Beziehung laufen hat. Lieber Großstadtmetropole als dieses staubige Hinterland. Wäre da nicht ein gewisser Conner Creed, der durchaus mehr zu bieten hat als der ohnehin schon verheißungsvolle erste Blick …
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~Einschätzung~
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Der nächste Creed steht bereit! Nach Steven in „Wenn ein Herz nach Hause kommt“ darf jetzt Cousin Conner das Lasso schwingen und seine Angebetete einfangen. Besagter Cowboy hatte ja schon im ersten Teil seinen fairen Anteil an Auftritten, sodass man sich den guten Mann auch schon mal so ein bisschen zum Lesen zurecht legen konnte.
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Im Prinzip kommt der Kerl ja auch nicht allein, sondern hat noch einen Zwilling im Schlepptau, der hier – für meinen persönlichen Geschmack zumindest – für das Salz in der Suppe gesorgt hat. Glücklicherweise, sonst wäre nämlich das aufregende Lesevergnügen doch ein bisschen kurz gekommen.
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Wir haben es hier mit zwei Hauptprotagonisten zu tun, die unglücklicherweise eine ganz entscheidende Charaktereigenschaft verbindet, die einem das Leben als „gefügige“ Leserin doch etwas schwer macht: nämlich Schüchternheit. Und diese Eigenschaft zelebrieren unsere Turteltauben ausgerechnet dann schon fast exzessiv, wenn sie aufeinander treffen, obwohl sie eigentlich für ihr romantisches Techtelmechtel in die Puschen kommen sollten. Da geht’s dann oft einen Schritt vor und zwei Schritte zurück. Vielleicht hätte da ein Akteur gereicht, um das „Blümchen-rühr-mich-nicht-an“ zu geben; dem Gegenpart hätte man durchaus ein konträres Naturell angedeihen lassen können. Dieses etwas behäbige Turteln zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. In dieser Hinsicht hätte bei den Zweien ruhig etwas mehr Schäkern und Anbaggern ganz gut getan. In vielen gemeinsamen Szenen wirken beide etwas brav und bieder, da hätte für meinen Geschmack der gute Conner gerne mal mehr den lässigen Cowboy raushängen lassen dürfen und Tricia weniger die zugeknöpfte Maid.
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Die Nebenprotagonisten in Gestalt von Urgroßmutter Natty oder Patenkind Sasha sind hier wirklich bemüht, etwas Leben in die Bude zu bringen, können letztendlich das Ruder aber nicht mehr entscheidend herumreißen. Interessanterweise zeigt sich gerade Tricia in Gesellschaft dieser beiden Damen verbal deutlich besser aufgestellt als in Conners Gegenwart und hilft so auch uns Leserinnen über die ein oder andere gemächliche Passage hinweg. Meine persönlichen leserischen Highlights waren hier aber eindeutig die hitzigen Zusammentreffen der Zwillinge. Dieser Bruderzwist hat dann doch noch einiges wieder wett gemacht, wobei die noch nicht aufgearbeitete Vergangenheit zwischen den beiden und auch einige Andeutungen bezüglich Brodys zukünftiges Liebesleben einen doch schon mal ganz optimistisch auf den Nachfolger stimmt.
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Dass Linda Lael Miller es eigentlich drauf hat, richtig gute Western Romances aufs Papier zu zaubern, hat sie in der Vergangenheit ja schon reichlich unter Beweis gestellt. Ob historisch oder zeitgenössisch – als da wären die McKettricks im guten alten Wilden Westen oder eben auch besagte Familie in der Gegenwart - da hat uns die Autorin eindrucksvoll gezeigt, was einem kernigen Cowboy gut zu Gesicht steht.
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~Fazit~
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Ein solider, aber eher unauffälliger Western Romance, bei dem die beiden Hauptakteure doch sehr zurückhaltend und bedächtig zu Werke gehen, wobei den beiden ein Hauch Lebhaftigkeit fehlt. Nun gut, heißt es eben jetzt: Alle Hoffnungen auf Bruder Brody, der dann in „Wo die Hoffnung lebt“ im Mai 2013 zeigen darf, was er so drauf hat. Von mir gibt’s gute drei von fünf Punkten für diesen zweiten Teil der Creeds Trilogie. (AK)
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Der Prinz in meinem Märchen
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(7)

40 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

freundschaft, england, roman, frauen, bücher

Der Prinz in meinem Märchen

Lucy Dillon , Sina Hoffmann
Flexibler Einband: 591 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 18.02.2013
ISBN 9783442478514
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

~Inhalt~
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Anna McQueen und Michelle Nightingale sind beste Freundinnen. Als Michelle sie auch noch zu Geschäftsführerin ihres neu erworbenen Buchladens macht, ist das für die Büchernärrin Anna wie Balsam auf ihre Wunden. Läuft es privat als Stiefmutter dreier aufmüpfiger Gören gerade mehr schlecht als recht, bieten die Schmöker in dem urigen Geschäft wunderbar tröstende Ablenkung von den privaten Problemen, die Anna schwer auf der Seele liegen. Aber ebenfalls die nach außen so tough und stark wirkende Geschäftsfrau Michelle trägt schwer an ihrem Privaten und beiden Frauen fällt es mehr als schwer, ihr Leben in die richtige Bahnen zu lenken …
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~Einschätzung~
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Lucy Dillon habe ich eigentlich erst seit „Liebe kommt auf sanften Pfoten“ auf meinem Lese-Radar, denn mit diesem Schmöker hat sie bei mir richtig Eindruck gemacht und deshalb war jetzt „Der Prinz in meinem Märchen“ eigentlich auch Pflichtprogramm. Häufig nähert man sich dann mit einer immensen Erwartungshaltung an den Nachfolger, gefolgt von einer gewissen Enttäuschung, aber in diesem Fall gab es ein einwandfreies Erfolgserlebnis!
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Mit Anna und Michelle lernen wir zwei völlig unterschiedliche Frauen kennen, die jede auf ihre eigene Art ihren Weg in mein Leserherz gefunden hat, aber – zugegebenermaßen – hat der Familienmensch Anna irgendwie einen ganz besonderes Fleckchen dort erobert. Während Michelle sich uns meist verbissen und zugeknöpft zeigt, ist Anna schon eher mal geneigt ist, uns ihre wahrlich nicht kleinen Probleme anzuvertrauen. Vielleicht liegt auch ein bisschen der Reiz des Schmöker darin, dass eben unser Duo charakterlich auf den ersten Blick so verschieden auftritt und auch völlig ungleiche Zukunftspläne verfolgt. Aber wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt …
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Sicherlich dominieren die beiden Mädels mit ihren Auftritten das Geschehen und da zeigt sich auch der Klappentext des Buches leicht irreführend, denn nicht nur Anna allein steht hier im Fokus, sondern die beiden machen eindeutig halbe-halbe. Will heißen, gerechte Einsätze für beide mit ihren Problemen, und die Autorin gibt uns Leserinnen da auch reichlich Gelegenheit, mitzufühlen und mitzuleiden. Dazu spürt man auch ganz wunderbar, wie sich die zwei Seite für Seite ganz subtil verändern: Der Kontrollfreak Michelle lernt dann auch mal Fünf gerade sein zu lassen und Übermama Anna versucht, sich mal eine mehr als gerechte Portion Egoismus zu eigen zu machen, obwohl … da hätte sie für meinen Geschmack in dieser Hinsicht gerne noch mehr Enthusiasmus an den Tag legen dürfen (bei diesen unsäglichen Stiefkindern und konfliktscheuen Ehemann!)
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Außer unserem weiblichen Gespann gibt’s natürlich auch noch das passende Testosteron dazu, das sich für das momentan nicht ganz so ausgewogene Gefühlsleben der beiden Damen verantwortlich zeigt. Ob der Ex von Michelle oder auch Annas’ Göttergatte: Für die Herren der Schöpfung gibt’s hier nun wahrlich nicht die besten Haltungsnoten …
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Lucy Dillon scheint auch eine Affinität zu Hunden zu haben, sind doch einige dieser liebenswerten Tölen schon in „Liebe kommt auf sanften Pfoten“ zum Einsatz gekommen, gibt’s auch hier mit Dalmantiner Pongo und „Ladenhüter“ Tarvish zwei wirklich süße Köter, die an der Seite unserer Leutchen eine richtig gute Figur abgeben. Übrigens findet hier auch Juliet samt einigen anderen Romanfiguren aus oben genanntem Schmöker ganz kurze Erwähnung.
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Der Autorin gelingt es auch hier einmal mehr ganz hervorragend, die emotionale Komponente bei ihren Romanfiguren auf den Punkt herauszuarbeiten. Da geht natürlich ihr fluffig-charmanter Schreibstil mit viel Liebe zum Detail geradezu Hand in Hand. Wenn sie beispielsweise Michelles enthusiastische Gedankengänge zum Dekorieren oder Annas Faible für Bücher zu Papier bringt, kann man selbst als Leserin fast die Begeisterung der beiden spüren.
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~Fazit~
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Ein wunderbar warmherziger Frauenschmöker, der seinem Genre Chick Lit mehr als gerecht wird und mit zwei echt tollen Hauptprotagonistinnen zu überzeugen weiß. Von mir gibt’s volle 5 von 5 Punkten für Anna und Michelle! (AK)

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Schokolade für dich
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Schokolade für dich

Sheila Roberts
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783862785094
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

~Inhalt~
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Samantha Sterling kämpft mit allen Mitteln um das finanzielle Überleben ihrer Schokoladenfirma „Sweet Dreams Chocolates“. Da steht ihr mittlerweile fast das Wasser bis zum Hals und die letzte Rettung wäre ein weiteres Darlehen der ortsansässigen Bank. Doch da gibt es ein Problem in Gestalt des neuen Bankdirektors Blake Preston, der nicht gewillt ist, weiteres Geld in das marode Unternehmen zu stecken. Samantha zeigt sich kämpferisch und macht Nägel mit Köpfen: Ein heimisches Schokoladenfestival am Valentinstagwochenende in Icicle Falls soll dort nicht nur die allgemeine wirtschaftliche Lage ankurbeln, sondern vor allem Samanthas heiß geliebte Firma wieder in die schwarzen Zahlen bringen. Wäre da nur nicht besagter Banker, der ihr dabei scheinbar jede Menge Steine in den Weg legt und Samantha trotzdem in seiner Nähe immer so ein gewisses Kribbeln verspürt …
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~Einschätzung~
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Schokolade und Herzschmerz? Die Kombination geht doch eigentlich immer, oder? Wenn man dann auch noch so ein ansprechendes Cover vor die Nase gehalten bekommt, sollte doch einer netten Liebesgeschichte inklusiver süßer Leckereien nichts im Wege stehen. Zumal der Verlag den Schmöker auch dem Genre „Romance“ zuordnet, sodass man da als Leserin natürlich auch in dieser Hinsicht gewisse Erwartungen hat.
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Einleitend sollte man vielleicht auch noch erwähnen, dass der Klappentext uns Leserinnen meiner Meinung nach doch so ein bisschen in die Irre führt. Suggeriert der doch, dass wir es hier schwerpunktmäßig mit einer Love Story zwischen Samantha und Blake zu tun haben, was so eigentlich nicht ganz stimmt. Im Fokus steht hier nämlich Samantha mit ihrem eindringlichen Versuch, das Familienunternehmen vor dem Ruin zu retten und das Techtelmechtel zwischen unserer toughen Geschäftsfrau und ihrem Banker ist da eher schmückendes Beiwerk.
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Als Solistin und toughe Kämpferin für den Familienbetrieb hat mir die Romanfigur Samantha eigentlich recht gut gefallen. Sicherlich sieht sie sich da oft einigen plötzlichen Widrigkeiten ausgesetzt und manche ihrer Auftritte wirken hin und wieder auch verbissen, aber das spiegelt eben auch ihre leidenschaftliche Hingabe für die Firma wieder. Faszinierend da eben auch, wie sie mit dieser unbändigen Energie die halbe Stadt ansteckt und begeistert. Na ja, fast alle…
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Unser männlicher Hauptprotagonist hingegen lässt mich da jetzt ehrlich gesagt nicht in wahre Jubelarien ausbrechen. Von dem Kerl hätte ich mir deutlich mehr erwartet: ein ehemaliger Footballspieler, der als Bankleiter in seine ehemalige Heimatstadt zurückkehrt und sozusagen nach Gutdünken den Geldhahn auf- und zudrehen kann, was natürlich auch nur die halbe Wahrheit ist. Was ist hier an Potenzial vertan worden! Hat die Autorin diese Sequenz doch für meinen Geschmack viel zu schnell und nebensächlich abgehandelt und dem guten Blake da einfach zu wenig Profil gegeben. Da kommt der Bursche oft ein wenig blass und fast schon ängstlich rüber. Als Paar agieren die beiden jetzt auch nicht allzu verschwenderisch und wer auf einige prickelnde Liebesszenen hofft, wird auch nicht wirklich fündig werden.
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Wirklich wunderbar gelungen, wie Sheila Roberts hier das Kleinstadtleben von Icicle Falls einfängt: Da stellt sie uns eine Menge facettenreiche Bewohner und Ladenbesitzer vor, die charakterlich so ziemlich die ganze Bandbreite verschiedener Spezies abdecken, ob ein grabschender Bürgermeister, ein schofeliger Barbesitzer oder auch Restaurantbesitzerinnen, die durchaus noch die die ein oder andere eigene Story verdient hätten. Das trifft übrigens auch auf die beiden Schwestern Samanthas’ zu, die jedenfalls hier ganz gute Ansätze zeigen – insbesondere wenn ich da an Cecily und besagten schofeligen Barbesitzer denke…
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Übrigens gibt’s für die echten Schokoladen-Junkies unter uns zum Ende des Schmökers wirklich „lebensnotwendige“ Infos in Form von supertollen Rezepten von diesem tückischen, aber unverzichtbarem Hüftgold, die nicht nur für reichlich Kinnwasser sorgen … nee, man fühlt sich auch noch unweigerlich bemüßigt, sich direkt mal auf die Suche nach adäquatem Ersatz zu machen und landet dabei unweigerlich bei der ach so „ordinären“ Tafel Schokolade.
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~Fazit~
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Ein Schmöker, bei dem man jetzt nicht unbedingt das bekommt, was Leserin erwartet, denn romantisches Geplänkel gibt’s nur in überschaubarer Menge - aber Samantha als Retterin in Not der Schokoladenfabrik, wo sie wirklich alles gibt, kommt gar nicht so übel. Von mir gibt’s solide 3 von 5 Punkten für unsere verbissene Kämpferin … und mal schauen, was die restlichen Bewohner von Icicle Falls noch so drauf haben! (AK)

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Angel City Love
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(21)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

engel, liebe, schutzengel, unsterblich, los angeles

Angel City Love

Scott Speer , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.12.2012
ISBN 9783570308516
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

~Inhalt~
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Der geborene Engel Jackson Godspeed soll diese Woche die Zulassung als Schutzengel erhalten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und alle Fernsehsender berichten laufend über den attraktiven Superstar.
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Maddy Montgomery lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel Kevin, der ein kleines Diner führt. Sie besucht die Angel City Highschool und hilft in ihrer Freizeit im Lokal aus, da sich ihr Onkel keine weitere Bedienung leisten kann.
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Als Jackson der Zufall in Kevin's Diner führt und er auf Maddy trifft, geschieht etwas völlig Unvorhergesehenes: er verliebt sich Hals über Kopf in Maddy, ein Menschenkind und auch sie fühlt sich sehr zu Jackson hingezogen. Doch für Menschen ist kein Platz in der Glitzerwelt der Engel!
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Als Maddy Opfer eines Unfalles zu werden droht, eilt ihr Jackson zu Hilfe und rettet sie. Jackson wird zum Ausgestoßenen, da er damit das höchste Gesetz der Schutzengel gebrochen hat, denn er darf nur „Schutzbefohlenen“ helfen, die ihren Schutz teuer bezahlt haben. Er befürchtet, dass diese Übertretung seinen Tod zu Folge haben könnte und auch Maddy wird nicht unbeschadet davonkommen …
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~Einschätzung~
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Scott Speer präsentiert uns mit „Angel City Love“ einen tollen Auftakt zu seiner Engelsserie und damit eine gelungene Mischung aus Fantasy mit einer zuckersüßen Romanze als Beigabe. Der Autor hat sich bereits als Film- u. Musikvideoregisseur in Hollywood einen Namen gemacht – „Angel City Love“ ist sein Romandebüt.
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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und zum Lesen des Buches animiert, und ich muss sagen, dass meine Erwartungen voll und ganz erfüllt wurden. In dieser Serie leben die Engel unter den Menschen und sind eigentlich, bis auf ihr Aussehen, eher wenig engelhaft. Wohlbetuchte Klienten können sich ihren „Schutz“ bei der Schutzengel-Agency teuer erkaufen; alle anderen dürfen auf keine Hilfe hoffen. Die Engel leben als Stars in Hollywood, sind reich und äußerst attraktiv. Es gibt eigene Engelsfernsehsender, wie z. B. A! oder ANN (Angels News Network), die den ganzen Tag über ihre Stars berichten, sowie Engelsmode oder Engelsparfüm. Dass dies nicht jedem gefällt, ist klar, so haben sich einige Anti-Engels-Aktivisten zusammengetan, die alle Engel am liebsten tot sehen würden.
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Die Geschichte wird abwechselnd aus Maddys und Jacksons Sicht erzählt, zusätzlich dürfen wir noch an den Gedanken des Detectives David Sylvester teilhaben, der mehr zu wissen scheint, als er anfangs preisgibt.
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Jackson ist bereits in jungen Jahren ein Star und führt ein privilegiertes Leben in Reichtum und Glamour. Noch diese Woche soll er seine Approbation als Schutzengel erhalten, worauf er sehr stolz ist. Als er Maddy kennenlernt, gerät sein bisheriges Leben aus den Fugen. Er verliebt sich auf den ersten Blick in sie und bekommt sie nicht mehr aus dem Sinn. Obwohl Maddy ihn mehrmals zurückweist, fühlt er sich ihr trotzdem stark verbunden. Als Maddy das Opfer eines Unfalles zu werden droht, eilt er ihr, ohne Rücksicht auf die Folgen, sofort zu Hilfe. Jackson würde sein Leben für Maddy geben und auf alles verzichten, was ihm bisher so wichtig war. Was für ein Held! seufz
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Maddy lernt schon früh, dass das Leben kein Honigschlecken ist. Das Diner ihres Onkels geht mehr schlecht als recht und von schicken Klamotten und anderen Annehmlichkeiten kann sie nur träumen. Sie versteht den ganzen Aufruhr wegen der Engel nicht, im Gegenteil sie verurteilt deren Lebensweise und den Tatbestand, dass nur „zahlende“ Personen in den Genuss des Schutzes der Engel kommen. Als sie Jackson unter Vorspiegelung falscher Tatsachen kennenlernt, spielen auch ihre Gefühle verrückt, doch als sie die Wahrheit erkennt, betrachtet sie ihre Beziehung zu ihm eher nüchtern.
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Am Anfang des Buches lernen wir beide Protagonisten in ihrem Lebensumfeld kennen, wobei mir persönlich einige Passagen etwas zu langatmig waren. Ich hatte schon befürchtet, dass sich der ganze Roman nur auf Oberflächigkeiten beschränkt (z. B. welche Markenschuhe man zu welchem Kleid trägt usw.), doch ab dem Zeitpunkt, wenn die beiden das erste Mal aufeinandertreffen, entwickelt sich das Ganze doch zu einem wirklich mitreißenden Roman.
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Als Leser kann man sich gut in die Gefühlslage von Jackson und Maddy hineinversetzen, deren Beziehung zueinander von vorne herein zum Scheitern verurteilt scheint. Bis zum Schluss bleibt es doch eher bei kleinen Annäherungsversuchen und der Anbahnung einer zarten Liebesgeschichte; wer hier also hauptsächlich prickelnde Romantik erwartet wird enttäuscht werden. Allerdings handelt es sich hier ja auch um den ersten Teil eine Reihe.
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Nebenbei kommt es immer wieder zu rätselhaften, grausamen Engelsmorden, wobei auch Jackson von der Polizei als Mörder verdächtigt wird. Die Polizei tappt längere Zeit im Dunkeln, da sie von den Engeln keine Hilfe erwarten können. Detective Sylvester weiß nur eines sicher: Engel können nur von Engeln getötet werden …
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Scott Speer legt bei der Identifizierung des Bösewichtes einige falsche Spuren und ich muss gestehen, dass ich nicht mit diesem Ausgang gerechnet habe. Der Schreibstil des Autors ist eingängig und unterhaltsam und passt sehr gut zu der erzählten Geschichte.
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~Fazit~
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Scott Speer präsentiert uns mit „Angel City Love“ einen tollen Auftakt zu einer Engelsserie der etwas anderen Art. Es handelt sich hier nicht um eine typische Engelsgeschichte, wie wir sie schon aus zahlreichen anderen Büchern kennen, sondern um einen Roman mit neuen Ideen und mit Glanz und Glamour. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, daher vergebe ich gute 4 von 5 Punkten (Tendenz steigend!). Der 2. Teil mit dem Originaltitel „Natural Born Angel“ wird in Amerika im April 2013 erscheinen und wir deutschsprachige Fans werden uns wohl noch etwas gedulden müssen. (PH)

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Das Hohe Lied der Liebe
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das Hohe Lied der Liebe

Stephan Sigg , Hauptmann & Kompanie
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Gabriel Verlag/Thienemann, 01.01.2013
ISBN 9783522303255
Genre: Lyrik & Drama

Rezension:

~Inhalt~
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„Das hohe Lied der Liebe“ erzählt in kurzen Geschichten und Gedichten kleine Anekdoten rund um das Thema Liebe. Dabei werden Situationen aus dem Alltag von Jugendlichen gezeigt, die genauso passieren könnten. Ob nun über das erste Treffen; die Angst, jemanden verlieren zu können oder einfach eine kleine Überraschung als Liebesbeweis, die gezaubert werden will, erzählt wird: die Geschichten sind klein, kompakt und schön zu lesen.
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~Einschätzung~
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Autor Stephan Sigg hat bereits einige Kinder und Jugendbücher veröffentlicht und mehrere Interpretationen von biblischen Texten. Mit „Das hohe Lied der Liebe“ interpretiert er den gleichnamigen Text aus der Bibel neu und beschäftigt sich in einer kleinen, schönen Sammlung aus Gedichten und Geschichten mit dem Thema Liebe.
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Da ich nicht finde, dass man unbedingt herausliest, dass der Autor sich hier auf einen biblischen Text bezieht, werde ich dies an dieser Stelle mal außer Acht lassen. Für mich waren die Geschichten und Gedichte einfach nur kleine schöne Werke rund um das Thema Liebe, die man auch als solche lesen und verstehen kann.
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„Das hohe Lied der Liebe“ lässt sich leicht lesen und wird vor allem für Kinder, bzw. Jugendliche interessant sein, die Gedichte und Kurzgeschichten mögen. In den kleinen Geschichten gibt es immer wieder andere Charaktere, über die man wegen der Kürze der jeweiligen Storys nicht sehr viel erfährt, aber gerade so viel über sie liest, dass man versteht, um wen und was es da geht und sich kurzweilig unterhalten fühlt. Eine schöne kleine Lektüre zum Nachdenken, Stöbern und Lächeln. Lesenswert!
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~Fazit~
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„Das hohe Lied der Liebe“ ist eine kleine Sammlung aus Geschichten und Gedichten zum Thema Liebe, das sich leicht lesen lässt, zum Nachdenken anregt und Spaß macht. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten. (DL)

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Du lebst, solange ich es will
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(5)

21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

jugendbuch, thriller, rezension, 4 sterne, krimi/thriller

Du lebst, solange ich es will

April Henry , Franziska Gehm
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Planet Girl, 01.01.2013
ISBN 9783522503297
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

~Inhalt~
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Ein Anruf in Petes Pizzeria. Drew nimmt ab und wird von einem Mann gefragt, ob Gaby, eine Mitarbeiterin, die Pizzen ausliefert. Aber Gaby hat die Schicht mit Kayla getauscht. Kayla fährt die Bestellung aus und ist plötzlich verschwunden. Eine schreckliche Zeit beginnt: niemand weiß, was mit Kayla passiert ist, wo sie ist und ob sie überhaupt noch lebt. Nur Gaby, die sich schuldig fühlt, glaubt noch daran, dass Kayla am Leben ist. Zusammen mit Drew will sie denjenigen finden, der Kayla gefangen hält …
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~Einschätzung~
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Dass April Henry großartige Thriller schreiben kann, durfte ich schon mit ihren Büchern „Lauf, wenn es dunkel wird“ und „Breakout“ feststellen, die ich ebenfalls mit Begeisterung gelesen habe. Auch „Du lebst, solange ich es will“ stillt die Gier nach toll gestrickter Spannung!
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Gaby arbeitet in einer Pizzeria und fühlte sich dort bisher immer recht wohl. Die Arbeit macht Spaß und die meisten Kollegen sind nett. Doch dann soll ein Vorfall alles ändern, denn ihre Mitarbeiterin Kayla verschwindet während einer Auslieferung und jeder weiß: eigentlich hätte es Gaby treffen sollen, denn ein mysteriöser Anrufer hatte nach ihr verlangt. Bald schon glauben alle an Kaylas Tod. Gaby will das nicht wahrhaben. Kayla muss einfach leben! Aber wer hält sie gefangen und was will derjenige von ihr? Nur Drew steht ihr zur Seite und zusammen finden sie Unglaubliches heraus …
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Unheimliche Spannung, tolle Charaktere und eine Geschichte, die bis zum Ende recht undurchsichtig bleibt, obwohl die Autorin nie mit zu viel Infos geizt, das macht dieses Buch aus! Der Leser erfährt schon recht früh, wer nun für Kaylas Verschwinden verantwortlich ist und warum dieser Jemand eigentlich Gaby wollte, aber all seine Beweggründe bleiben weiterhin undurchschaubar. Man fiebert mit Gaby und Drew regelrecht mit, ob sie Kayla finden und muss bangen: Ist der Täter wirklich bereit, Kayla zu töten, nur, um sie durch Gaby zu ersetzen?
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Die Hauptcharaktere sind die kluge Gaby, die sich durch ihr strenges Elternhaus etwas unterdrückt fühlt, und der coole Drew. Die beiden finden durch diese schreckliche Tat zueinander, obwohl sie so verschieden sind. Auch aus Kaylas Sicht wird erzählt. Ebenso lernt man viele interessante Nebencharaktere kennen, z.B. gibt es einen Hauptverdächtigen, der alle überzeugen möchte, dass er nichts mit der Tat zutun hat und sich dabei selber in Gefahr begibt … Eine rundum gelungene Mischung! Zudem ist Henrys Schreibstil sehr angenehm zu lesen.
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„Du lebst, solange ich es will“ ist für mich eine klare Empfehlung wert, nicht nur, weil ich mittlerweile ein April-Henry-Fan geworden und sehr gespannt auf weitere Bücher aus ihrer Feder bin, sondern, weil das Buch wirklich unheimlich lesenswert ist!
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~Fazit~
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„Du lebst, solange ich es will“ ist ein weiterer spannender Thriller von April Henry, die mit viel Einfallsreichtum, tollem Schreibstil und packender Spannung beweist, dass sie großartige Bücher für Jugendliche schreiben kann, die aber auch Erwachsenen sicher gut gefallen werden! Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. (DL)

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Herzblut - Gegen alle Regeln
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(19)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

hexen, vampire, liebe, melissa darnell, verbotene liebe

Herzblut - Gegen alle Regeln

Melissa Darnell
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783862785131
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

~Inhalt~
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In Jacksonville sind die Mitglieder des Clanns die Elite, so auch an der Highschool, die Savannah besucht. Früher war sie mit einigen Mitgliedern befreundet, vor allem mit Tristan Coleman, doch von einem Tag auf den anderen änderte sich dies und nun ist Savannah eine Ausgestoßene, die von den Mitgliedern des Clanns nicht nur gemieden, sondern drangsaliert und verspottet wird. Sie versteht nicht, wieso das so ist, bis sie eines Tages erkrankt und sich verändert und ihre Eltern ihr offenbaren, dass sie anders ist. So anders, dass sie für die Mitglieder des Clanns lebensgefährlich werden kann, wenn sie die Kontrolle über sich verlieren sollte.
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Savannah ist ein Dhampir und ihre vampirische Hälfte giert nach der Energie der Clann-Mitglieder. Als Vampir hat sie einen Tranceblick, der bei direktem Augenkontakt Besessenheit in den Jungs weckt, die sie anschaut. Als sie von 3 Schulkameraden verfolgt wird, beginnt Tristan sich Sorgen um sie zu machen, denn anders als Savannah vermutet, hat er ebenfalls nie aufgehört, seine beste Freundin zu vermissen. Als Savannah in Gefahr gerät, wird Tristan klar, was er für sie empfindet und er beginnt, um sie zu kämpfen, so lange, bis Savannah die möglichen Konsequenzen ignoriert und sich heimlich mit ihm trifft …
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~Einschätzung~
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“Herzblut – Gegen alle Regeln” ist der Beginn einer paranormalen Young Adult Reihe der amerikanischen Autorin Melissa Darnell, und damit präsentiert sie uns eine wundervolle und herausragende Geschichte a la Romeo und Julia.
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Eine Liebe, die nicht sein darf, weil die Familien es verbieten. Zwei Jugendliche, die sich ihrer Gefühle dennoch nicht erwehren können und so alle Regeln brechen, weil sie ohneeinander nicht sein wollen. Wow, kann ich nur sagen! Diese Geschichte hat mich schlichtweg absolut vom Hocker gehauen. Als ich begann, hatte ich nur kurz ein paar Seiten lesen wollen, doch über der gefühlvollen Geschichte und dem flüssigen und fesselnden Schreibstil der Autorin habe ich völlig die Zeit vergessen und noch bis in die Nacht hinein gelesen.
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Melissa Darnell hat mit Savannah und Tristan zwei unglaublich wundervolle Charaktere erschaffen, die ich schon nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen hatte, als wären es meine besten Freunde. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihrer beider Perspektiven erzählt, so dass man tiefe Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle erhält.
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Gleich zu Beginn wird einem klar, dass es Savannah immer noch sehr weh tut, dass sie von ihren ehemaligen Freunden gemieden, ja mittlerweile sogar verspottet und absichtlich schlecht behandelt wird. Auch über Tristan, ihren Freund aus Kindertagen, ist sie nie hinweggekommen, auch wenn sie sich das alles nach außen hin nicht anmerken lässt. Durch die Veränderungen, die ihre genetische Konstellation mit sich bringt, wird es für Savannah nicht einfacher. Einzig das Tanzen bringt ihr noch Freude, das sie dann aber aufgeben muss, um ihre Familie nicht zu gefährden. Das ist für sie ein großes Opfer und ich habe sie dafür bewundert, wie sie das Wohl ihrer Mutter und Großmutter über ihre eigenen Sehnsüchte stellt. Ihre Gefühle für Tristan versucht sie anfangs ebenfalls zu unterdrücken, denn auch diese bringen sie und ihre Familie in Gefahr, doch irgendwann kommt sie nicht mehr gegen ihr Herz an, und ihre Liebe zu Tristan, die sie geheim halten müssen, ist bittersüß und wundervoll. Gleichzeitig hat sie jedoch auch extreme Schuldgefühle, weil sie alles verheimlichen müssen und weil sie denkt, dass allein Tristan der gebende Teil ihrer Beziehung ist, weil er so viel für sie aufgibt.
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Tristan sieht das jedoch ganz anders. Savannah war seine beste Freundin und seit seine Eltern ihm den Umgang mit ihr verboten haben, vermisst er sie. Als ihm klar wird, dass sie die Einzige für ihn ist, setzt er alle Hebel in Bewegung und zieht ein Ass nach dem anderen aus dem Ärmel, um ihr nahe zu sein, und damit sie einsieht, dass sie zusammengehören. Tristan ist wirklich ein Traum von einem Helden, doch trotz seines Aussehens und seiner Handlungen, ist er doch nicht „zu perfekt“. Nein, er ist ein Junge, der liebt und dafür ist er bereit, auch das eine oder andere Opfer zu bringen.
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Für mich beinhaltet diese Geschichte wirklich eine Menge Herzblut und ich kann gar nicht richtig ausdrücken, wie sehr sie mir ans Herz gegangen ist. Ein einziges Problem habe ich allerdings mit diesem Buch: wie soll ich es aushalten, bis September auf den nächsten Teil zu warten?
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~Fazit~
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“Herzblut – Gegen alle Regeln” hat alles, was ich mir von einem herausragenden Buch in diesem Genre erwarte: überaus sympathische Charaktere, eine fesselnde, mitreißende Handlung und eine wundervoll romantische Liebesgeschichte a la Romeo und Julia. Von mir eine absolute Kaufempfehlung und gleichzeitige Suchtwarnung. 5 von 5 Punkten und ein Amazing für den Suchtfaktor obenauf. (TS)
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Reihe:
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1. Herzblut – Gegen alle Regeln
2. Herzblut – Stärker als der Tod (erscheint September 2013)
3. Consume (erscheint August 2013 auf Englisch)

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Schattenspur
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(9)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

paranormal romance

Schattenspur

Mara Laue
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.02.2013
ISBN 9783864431449
Genre: Science-Fiction/Fantasy

Rezension:

~Inhalt~
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Drei mysteriöse Fälle von Katatonie rufen eine Spezialeinheit des FBI auf den Plan, und zwar nicht Irgendeine, sondern die Truppe von Cecilia O’Hara, einer Sonderabteilung des FBI, die zur Aufklärung von Verbrechen mit okkultem Hintergrund gegründet wurde. Agent Wayne Scott und sein Partner Travis Halifax sind nun beauftragt, diese Angelegenheit von katatonischer Starre in Savannah zu untersuchen. Im Rahmen dieser Ermittlungen lernt Wayne die attraktive Kia kennen, bei der zunächst nicht klar ist, inwieweit sie in diese Verbrechen involviert ist. Fest steht nur, beide sind von Beginn an fasziniert voneinander und haben viel mehr gemeinsam als diese gegenseitige Anziehungskraft. Doch darf eine aufkeimende Liebe zwischen einem FBI-Agenten und einer Verdächtigen sein …?
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~Einschätzung~
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Mara Laue mit „Schattenspur“? Wäre beinahe unbemerkt an mir vorbeigegangen, wenn mich nicht eine Bekannte mit der Nase drauf gestoßen und mir den Schmöker ans Herz gelegt hätte. Als ausgemachter Fan von Romantic Suspense bin ich in der Regel für gute Tipps für Schmöker dieses Genres immer zu haben. In diesem Fall bin ich echt froh, dass diese Empfehlung so gut hingehauen hat. Aber außer ausgewogenem Love & Crime gibt’s noch die ein oder andere nette Beigabe in Form von paranormaler Elementen, die Mara Laue unseren Special-Agents wirklich hervorragend auf den Leib geschrieben hat.
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Mit Wayne und Kia lernen wir zwei Hauptprotagonisten kennen, bei denen man von Beginn an diese unterschwellige Anziehungskraft spüren kann. Interessanterweise gibt die Autorin ihnen aber auch gleich zu Beginn eine gewisse Wachsamkeit und Vorsicht voreinander mit auf den Weg, was das Ganze doch etwas prickelnder und anregender macht. Wir Leserinnen haben da natürlich eindeutig den Vorteil zu wissen, was diese distanzierte Zurückhaltung ausmacht. Etwas, was unsere beiden Turteltauben ja erst noch voneinander rausfinden müssen … Als Liebespaar liefern die beiden einen richtig guten Job ab und erstmal geoutet, gibt’s für unser Duo in Sachen leidenschaftlicher Hingabe kein Halten mehr.
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Wirklich besonders und sicherlich auch nicht Usus bei gängigen Liebesromanen, dass unser Heldenpaar gemischt-rassig unterwegs ist. Der gute Wayne verliebt sich doch tatsächlich in eine junge Frau , bei der durchaus eine gewisse Halle Berry mit langen Haaren hätte Patin stehen können – eine Kombination, die ich persönlich so noch von keiner Love Story kenne. Obwohl, wenn ich mich recht erinnere, hat Suzanne Brockmann mal ein rein afro-amerikanisches Liebespaar in ihrer „Heartbreaker“ Serie am Start gehabt.
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An Nebenprotagonisten mischt die Autorin kräftig durch; da ist so ziemlich alles an unterschiedlichen Charakteren dabei, was das Leserherz mitunter begehrt: ein Kollege, der immer mal mit einem flotten Spruch auf den Lippen glänzen kann; mit der guten Samantha eine weitere interessante Kollegin, die ebenso wie der gute Travis mit einer ungewöhnlichen Gabe aufwarten kann und last but not least ein ziemlich fies agierender Bösewicht, der so herrlich skrupellos durch die Szenerie walzt und dem Wort „machtgeil“ eine ganz neue Bedeutung gibt.
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Als Setting hat sich die Autorin auch was ganz Besonders ausgedacht. Da entführt sie uns Leser in die Südstaaten der USA an die Küste von Georgia mitten hinein in das verschlafene Savannah, mit der sich die Autorin natürlich auch jede Menge exotische Lebensart in ihre Lektüre holt, was auch eine ganz spezielle Faszination ausstrahlt. Dazu bedient sie sich mit dem Voodoo einer kreolischen Religion, die sie hervorragend in das Geschehen einbringt. Das Ganze kombiniert Mara Laue so anschaulich, dass man als Leserin in der ein oder anderen Passage dieses exotischer Flair samt erdrückender Hitze der Südstaaten fast verspüren kann.
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~Fazit~
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Ein wunderbarer paranormaler Romantic Suspense, der mit wirklich interessanten Romanfiguren aufwarten kann, dazu ein apartes Ambiente bietet und mit einem spannenden Plot zu überzeugen weiß. Von mir gibt’s volle 5 von 5 Punkten für dieses mystisch-okkult angehauchte Love & Crime und die Hoffnung, dass vielleicht die oder der ein oder andere vielversprechende D.O.C. Agent demnächst bereit ist, seine paranormale Gabe etwas ausführlicher zu demonstrieren. (AK)

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Wer zuletzt lacht, küsst am besten
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(26)

58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

texas, liebe, sex, familie, sadi

Wer zuletzt lacht, küsst am besten

Rachel Gibson , Antje Althans
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 18.02.2013
ISBN 9783442477500
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

~Inhalt~
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Sadie Hollowell kehrt nur mit größtem Unbehagen in ihre texanische Heimatstadt Lovett zurück. Dem verschlafenen Städtchen und der elterlichen Ranch hat sie damals nur zu gern den Rücken gekehrt, um peinigende Erinnerungen an ihre Kindheit hinter sich zu lassen. Eine Hochzeit in der Familie zwingt sie zur Heimkehr. Nun muss Sadie sich doch ihrer schmerzhaften Vergangenheit stellen und versuchen, mit ihrem Vater endlich Frieden zu schließen. Als wären diese familiären Probleme nicht schon genug, gerät auch noch ihr Liebesleben mächtig ins Trudeln, als sie den sexy, aber etwas ungehobelten Vince Haven von der Straße in Richtung Lovett aufgabelt, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Gerüchteküche in dem kleinen texanischen Kaff nur so brodelt …
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~Einschätzung~
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Rachel Gibson? Die Frau steht mit ihren Schmökern auf meiner Auto-buy Liste und da wird auch gar nicht lange gefackelt, sondern direkt zugeschlagen. Und mit „Wer zuletzt lacht, küsst am besten“ war es ja nach einer gefühlten Ewigkeit auch mal wieder Zeit für eine Neuerscheinung. Und ehrlich? Ich war gespannt wie ein Flitzebogen, wie es denn nun mit Vince Haven weitergeht. Ja genau …, der Kerl aus „Küssen hat noch nie geschadet“.
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Da haben wir den guten Vince ja schon ein wenig näher kennenlernen dürfen, wo er sich als Bruder und Onkel von Autumn und Conner seine ersten Sporen verdient hat. Sicherlich war er da schon nicht als die liebenswerteste Person auf Gottes Erdboden unterwegs, aber irgendwie hatte ich als Leserin doch das Gefühl, bei dem Kerl ist noch reichlich Potenzial vorhanden, also hab’ ich da voll auf Rachel Gibson gesetzt. Irgendwie hat es dann aber für meinen Geschmack nicht ganz hingehauen. Vince macht hier bei seinen Auftritten wahrlich nicht immer eine gute Figur und es einem dadurch auch nicht sonderlich leicht, ihn besonders zu mögen.
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Der Bursche ist hier als ausgemachter Beziehungsphobiker unterwegs und zeigt sich eigentlich während des ganzen Geschehens emotional sehr distanziert und das zieht er auch gnadenlos bis zum Happy End durch. Und eben auch besagtes „Wir leben glücklich bis zum Ende aller Tage“ ist der Autorin jetzt in meinen Augen nur bedingt gelungen, sondern wurde recht flott und kühl abgehandelt. Ich weiß auch nicht, ob man hier wirklich von einer romantischen Liebesgeschichte sprechen kann, denn von „Liebe“ zwischen unseren beiden Hauptprotagonisten kann man nur bedingt sprechen. Vielleicht eher von heißen Dates bei denen sie sich gegenseitig an die Wäsche gehen, um danach wieder jeder seiner eigenen Wege zu gehen.
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Im Großen und Ganzen ist die Story wirklich ganz nett zu lesen, aber mir persönlich fehlt so ein bisschen die Tiefgründigkeit und emotionale Substanz bei den Romanfiguren. Da gibt Gibson den beiden zwar eine Menge seelischen Ballast aus der Vergangenheit mit auf den Weg, aber irgendwie und irgendwo hat sie da zwischendrin dann auch so ein bisschen den Faden verloren. Ein Ex-Navy-Seal, der unter einer Art Posttraumatischer Belastungsstörung leidet und eine junge Frau, die mit der hohen Erwartungshaltung ihres Vaters an sie von klein auf ihre Probleme hat. Diese beiden Bausteine hätte die Autorin gern noch ein bisschen verfeinern dürfen, doch diese Thematik hat sich auch im Sand zerlaufen.
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Ich möchte jetzt bei dem Schmöker gar nicht von einer absoluten Enttäuschung sprechen, aber restlos überzeugt hat Gibson mich hier ganz sicherlich auch nicht. Noch während des Verfassens der Rezi bin ich wirklich am Überlegen, mit wie vielen Punkten ich diesen Schmöker bewerten soll. Fällt mir ehrlich gesagt sehr schwer, da mir einfach diese Aha-Augenblicke gefehlt haben. Ich habe beispielsweise auch ein bisschen die witzig-vergnüglichen Momente vermisst, einzig wenn Vince mit der jungen Becca „fachsimpelt“ und väterlicher Rat gefragt ist, kam für mich die typisch spielerisch-amüsante Komponente ins Spiel.
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Kurze Erwähnung finden übrigens auch Daisy und Jack aus „Er liebt mich, er liebt mich nicht“ und ebenso Daisys etwas schräge Schwester Lily spielt eine kleine Nebenrolle, bei der sich glücklicherweise den Ball schon deutlich flacher hält als noch in oben genannten Schmöker.
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~Fazit~
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Eine etwas seelenlose Beziehungskomödie, bei der sich Rachel Gibson jetzt nicht unbedingt in Hochform zeigt, für eingefleischte der Autorin aber allemal ein Muss. Romantischer Herzschmerz wird nur in überschaubarer Menge geboten und im Gesamtpaket wirkt der Schmöker doch etwas unausgereift. Von mir gibt’s schweren Herzens „nur“ 3 von 5 Punkten mit Tendenz nach oben und setze da all meine Hoffnungen auf die gute Lily, die dann als nächstes in „Rescue me“ ihr Unwesen treiben darf. (AK)

  (15)
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Happy End für Anfänger
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(6)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

kater, vergebun, liebe, neuanfan, reue

Happy End für Anfänger

Lucy Robinson , Kristina Lake-Zapp
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 18.02.2013
ISBN 9783442477043
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

~Inhalt~
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Fran O’Callaghan leidet ganz furchtbar unter der Trennung von ihrem Freund Michael. Hat der sie doch tatsächlich an ihrem dreißigsten Geburtstag fallen lassen und erbittet sich eine Kontaktsperre von neunzig Tagen. So viel Elend und Herzeleid kann Fran auf Dauer nicht gut tun, daher ist Ablenkung jetzt dringend nötig. Dafür sorgen in dem Fall ihre Freunde und zwingen der armen Fran jede Menge schräge Online-Dates aufs Auge. Die wehrt sich zwar zunächst mit Händen und Füßen dagegen, findet dann aber langsam Geschmack am „Daten“. Und warum sich nicht amüsieren und dabei gleichzeitig Michaels dubiose Machenschaften im Auge behalten?
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~Einschätzung~
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Liebeskummer? Haben wir Mädels den nicht alle schon in irgendeiner Form kennenlernen müssen? Wohl leider schon und vielleicht ist es gerade deshalb immer mal wieder interessant zu lesen, wie andere Leidensgenossinnen mit dem Thema umgehen. Na ja …, klar ist es in den meisten Schmökern eher eine fiktive Sache – es sei denn, man schnappt sich gerade mal eine „wahre Geschichte“ – aber ist es nicht manchmal auch nett, mit den geplagten Hauptprotagonistinnen auf „Rachefeldzug“ zu gehen oder sich mit den Damen so richtig schön in Selbstmitleid zu suhlen?
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So ähnlich gestaltet sich das nämlich hier auch, denn die Autorin erzählt uns in „Happy End für Anfänger“ die „Leidensgeschichte“ der guten Fran und sorgt gleichzeitig dafür, dass man sich an vielen Stellen des Schmökers herrlich mit unserer Geschlechtsgenossin identifizieren kann. Auch wenn einige Szenen natürlich ein bisschen überzogen oder gar reißerisch rüberkommen, aber hey …, wir haben hier ja schließlich einen Chick Lit an der Hand! Da wird vor Stärken und Schwächen der guten Fran kein Halt gemacht, und gerade besagte Schwächen machen die junge Frau so wahnsinnig sympathisch, ob sie nun mit akribischer Hingabe zur Vorzeige-Stalkerin mutiert, sich mal wieder angeschickert durch peinliche Auftritte hervor tut oder einfach nur durch liebenswerte Tollpatschigkeit auffällt.
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Flankiert wird Fran von einer ganz ungewöhnlichen Truppe von Freunden und das sind mal richtige Spezies: Die sind sich wirklich für nichts zu schade und gehen mit ihr durch Dick und Dünn, selbst wenn Fran mal wieder deutlich über das Ziel hinaus schießt und das tut sie oft schmunzel
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Ob die osteuropäische Nachbarin Stefania, die nicht nur mit herbem Charme, absonderlich kulinarischen Köstlichkeiten und schrägen Outfits beeindruckt, der talentierte Kameramann Dave oder „Schlampenfreundin“ Leonie und last but not least ein Stubentiger, der nach einer amerikanischen Jazz-Legende benannt ist und das Elend von „Frauchen“ mit einer guten Portion Vorsicht beäugt.
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Also eins muss man der Autorin auch lassen: Dem Thema Alkohol widmet sie sich wirklich mehr als ausführlich und zeigt da wenig Berührungsängste. Sicherlich gibt sie da dieser doch manchmal heiklen Thematik hier häufig eine lässige und amüsante Note, aber was die sich hier alles hinter die Binde kippen … Respekt! Das Ganze hat aber – zumindest für mich – auch einen etwas bitteren Beigeschmack. Die Mutter unserer Hauptprotagonistin ist nämlich als langjährige und sehr starke Alkoholikern unterwegs und manövriert sich da doch hin und wieder in peinliche Situationen. Ob da die „Saufgelage“ der Tochter immer passend sind, ist natürlich immer Ansichtssache. Nur gut, dass da Kameramann Dave nicht nur ein Händchen für sein Arbeitsgerät hat, sondern auch mit jeder Menge Einfühlungsvermögen und Feingefühl ausgestattet ist …
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Alles in Allem präsentiert sich dieser Schmöker aber wirklich als eine runde Sache und bietet locker-leichte Lesekost, was sicherlich auch dem fluffigen Schreibstil Robinsons’ zu verdanken ist: Etwas Tiefgang bei den Romanfiguren, ein exaltierter Plot mit witzigen Momenten und ein richtig klasse Happy End … fertig ist ein flotter Frauenroman.
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~Fazit~
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Ein Chick Lit, der dem Thema „Liebeskummer“ mehr als gerecht wird und mit wunderbar exzentrischen Romanfiguren zu überzeugen weiß. Dabei wird auch aufzeigt, wie toll Freundschaft funktioniert; dass auch beim allerschlimmsten Herzeleid irgendwann mal Land in Sicht ist und man entspannt sagen kann: Andere Mütter haben auch schöne Söhne! Von mir gibt’s gute 4 von 5 Punkten für Fran samt ihrem Trio Infernale! (AK)

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Die Verstummten
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111 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

geisterfahrer, mord, rechtsmedizin, raf, münchen

Die Verstummten

Stephanie Fey
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 11.02.2013
ISBN 9783453409798
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

~Inhalt~
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Carina Kyreleis ist mit ihrem Vater Matte, der Polizist ist, unterwegs zum Kindergartenabschluss ihres Neffen. Abgelenkt durch ihr Gespräch werden sie fast von einem Geisterfahrer gerammt, der danach in die Leitplanke kracht. Carina leistet bei dem jungen Mann erste Hilfe, danach fahren sie und ihr Vater zu den Eltern, um diese über den Unfall zu informieren. Dort angekommen, finden sie ein makabres Blutbad vor: die Eltern wurden getötet und in ihren Hochzeitskleidern auf dem Bett drapiert. Was als einfacher Mord mit versuchtem Selbstmord erscheint, wird wirklich kritisch, als die Untersuchungen ergeben, dass die Tochter der Familie verschwunden ist …
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~Einschätzung~
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“Die Verstummten” ist der zweite Thriller der Autorin Stephanie Fey um die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis, der sich jedoch auch ohne Vorkenntnisse aus Band eins gut lesen lässt. Die Geschichte ist ungeheuer vielschichtig aufgebaut; es gibt verschiedene vergangene und gegenwärtige Erzählstränge, die erst mit der Zeit ein komplexes und vollständiges Bild ergeben. Durch die bis zum Ende offen bleibenden Fragen ist man als Leser stets gespannt auf den weiteren Verlauf der Story.
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Carina ist eine interessante und problembelastete Heldin, mit der ich sehr gut mitfühlen konnte. Aufgrund der kürzlich erhaltenen Information, adoptiert worden zu sein, wird ihr Leben in den Grundfesten erschüttert. Alles, woran sie glaubte, ist dadurch zerbrochen; und auch ihr Vater ist ihr keine Hilfe – er will ihr weder den Namen, noch die Identität der Mutter verraten und auch über die Adoptionspapiere ist nicht zu erfahren, warum ihre leibliche Mutter sie verlassen hat. Ich mochte Carina sehr und hätte ihren Vater manchmal schütteln mögen, weil er ihr immer wieder ausweicht und ihr so die Antwort vorenthält. Trotz ihrer privaten Sorgen lässt sie sich nicht unterkriegen und ist in ihrem Job sehr aufmerksam und genau. Sie legt bei ihren Untersuchungen viel Wert auf kleine Details und zählt daher auch zu den gefragten Experten.
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Auch die weiteren Personen und geschichtlichen Aspekte, die in der Geschichte auftauchen, sind gut eingeflochten und dargestellt. Besonders gut gefallen hat mir der Erzählstrang, der zurück ins Jahr 1991 geht und einen nie aufgeklärten Mord, den angeblich die RAF ausgeführt hat, in die Handlung miteinbezieht.
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Frau Fey hat mehrere Handlungsstränge zu einer fesselnden Geschichte verwoben – die Hauptgeschichte um Carinas und Mattes Ermittlungen und die Entführung der Tochter der Familie Loos; dann den Fall eines zu Tode geschüttelten Babys, welchen Carina bearbeitet hat; die Gesichtsrekonstruktion eines unbekannten Schädels und die Geschichte um Carinas Mutter – wodurch eine sehr spannende, komplexe und mitreißende Geschichte geworden ist. Trotz der vielen Details und Handlungsstränge habe ich nie den Überblick verloren – gerade durch die abrupten Zeiten- und Ortswechsel wurde die Story niemals eintönig.
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„Die Verstummten“ ist für mich in lesetechnischer Hinsicht ein Volltreffer, und natürlich musste ich mir nun auch „Die Gesichtslosen“ zulegen, da ich unbedingt noch mehr von Carina Kyreleis erfahren möchte.
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~Fazit~
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“Die Verstummten” ist eine rasante und spannende Geschichte mit einem guten Schuss Thrill. Die vielschichtige Handlung, sowie die sympathische Hauptprotagonistin Carina haben mich überzeugt und aus einer guten Geschichte eine wahre Perle werden lassen. Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung für Thrillerfans, außerdem 5 von 5 Punkten. (TS)
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Reihe:
1. Die Gesichtslosen
2. Die Verstummten

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Verlockung der Leidenschaft: Roman
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Verlockung der Leidenschaft: Roman

Emma Wildes
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.02.2013
ISBN B009FQGSDI
Genre: Sonstiges

Rezension:

~Inhalt~
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Jonathan Bourne, Earl of Augustine, hält sich eher widerwillig in England auf, muss er doch dort seine drei Halbschwestern nach dem Tod des gemeinsamen Vaters unter die Haube bringen. Dies möglichst binnen kurzer Zeit, denn Jon möchte dem snobistischen London möglichst bald den Rücken kehren und in seine eigentliche Heimat, Amerika, zurückreisen. Doch nicht nur seine älteste Schwester macht ihm da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, nein, auch die jüngste Tochter des Duke of Eddington, Lady Cecily – praktisch schon mit Lord Drury verlobt – lässt das für ihn ansonsten langweilige London in einem ganz neuen Licht erscheinen …
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~Einschätzung~
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Die „Notorious Bachelors“ sind Geschichte, es leben die „Ladies in Waiting“! Ehrlich gesagt, war ich auf diese Neuerscheinung echt gespannt und die Vorfreude war auch riesig, denn zum Ende der „Notorious Bachelors“ hat Emma Wildes – für ihre Verhältnisse jedenfalls – doch so ein Tick geschwächelt. Ja, ich weiß, das ist natürlich Jammern auf ganz hohem Niveau, aber sie ist auch irgendwie selbst „schuld“ *schmunzel – hat sie uns in der Vergangenheit ja doch echt verwöhnt mit ihren Schmökern.
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Im ersten Teil ihrer neuen Serie stellt uns Emma Wildes mit Cecily und Jonathan zwei gänzlich unterschiedliche Hauptprotagonisten vor: Sie, die tadellose Tochter eines hochwohlgeborenen Dukes mit absolut untadeligem Stammbaum; er als ungeschliffener Halb-Engländer mit Indianerblut in seinen Adern. Dazu spielt die Autorin auch eigentlich ganz geschickt mit der äußeren Erscheinung der beiden und stellt wirklich ganz explizit die Gegensätzlichkeit heraus. Hell und Dunkel gleich Unschuld und Verruchtheit. Da ist sie auch echt bemüht, dem guten Jon ein bisschen ein „Bad Boy“ Image angedeihen zu lassen und ihm einen schuftigen Ruf auf den Leib zu schneidern. Ist ihr meiner Meinung nach aber nur teilweise gelungen, denn trotz einiger „Fauxpas“ auf dem gesellschaftlichen Parkett wirkt das doch häufig eher harmlos und brav. Ein bisschen mehr Schurke wäre echt toll gewesen, da hätte der Kerl gern mal häufiger die Londoner High Society aufmischen dürfen!
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Die gute Cecily zeigt sich ebenfalls als ganz unkomplizierte und patente Person, die weder in ihrer Familie noch bei Jon auf allzu große Widerstände trifft. Probleme werden da vom eigentlich scheinbar strikt auftretenden Vater als auch der gedachten strengen Großmutter in null Komma nix gelöst – außer bei Cecilys Schwester Eleanor läuft’s hier für jeden wirklich rund.
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Die Love Story zwischen Cecily und Jon ist an für sich auch ganz herzig und süß, hat sich für meinen Geschmack aber einfach etwas zu schnell entwickelt und große Stolpersteine hat die Autorin ihnen auch nicht wirklich in den Weg gelegt. Da hätte Wildes unseren beiden Turteltauben auch gern etwas mehr prickelnde Leidenschaft mitgeben und Jon den ach so unkonventionellen Earl gern mal richtig raushängen lassen dürfen. Beide Romanfiguren agieren mir da ein Hauch zu „smooth“ und etwa ab Mitte des Buches hat sich beim Lesen doch ein Hauch von Langweile bei mir breit gemacht, teilweise so ausgeprägt, dass sich mein Lesefokus fast schon komplett auf den Subplot rund um Cecilys Schwester Eleanor gerichtet hat und auch auf die Story rund um Jons Schwester Lilly.
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Ich hätte mir insgesamt doch etwas mehr Andersartigkeit und Kreativität von der Autorin gewünscht. Mir war unser Heldenpaar einfach zu nett und fast schon zu unauffällig. Eine gute Dosis Pfiff und Dynamik wären da Gold wert gewesen! Wer die Schmöker von Emma Wildes kennt und liebt, wird vielleicht verstehen, was ich meine. Was wir hier in „Verlockung der Leidenschaft“ präsentiert bekommen, gab es so oder ähnlich schon etliche Male und wenn man diesen Schmöker zuschlägt ist es: „Aus den Augen, aus dem Sinn“ und das ist eigentlich kein spezifisches Merkmal für einen Wildes Roman.
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Ich muss zugeben, dass ich doch ein bisschen hin- und her gerissen war, was ich denn nun an Punkte für diesen Schmöker springen lasse. Ich habe lange zwischen drei und vier Punkten geschwankt, habe mich schließlich für eine Vier-Punkte-Wertung entschieden, da mir einfach der Schreibstil der Autorin wahnsinnig gut gefällt und der auch hier wieder auf ganzer Linie überzeugt, während wir hier allemal einen grundsoliden Schmöker haben.
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~Fazit~
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Ein Regency, der jetzt nicht mit etwas besonders Außergewöhnlichem zu überzeugen weiß, weder bei den Romanfiguren noch dem Plot, aber durchaus für nette und entspannte Unterhaltung sorgt. Von mir gibt’s gute 4 von 5 Punkten für den soliden Auftakt der „Ladies in Waiting“ Serie. Und da ja noch Luft nach oben ist – mal schauen, ob Jons Schwester Lilian es in „Eine skandalöse Lady“ im Juni 2013 dann einen besseren Auftritt hinlegt als ihr Bruder! (AK)

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Schnupperküsse
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trennung, nachbar, kinder, bauernhof, cathy woodman

Schnupperküsse

Cathy Woodman , Irene Eisenhut
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.02.2013
ISBN 9783442379989
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

~Inhalt~
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Jennie Copeland muss sich und ihr Leben nach einer schmerzhaften Scheidung wieder neu sortieren. Fort aus der Großstadtmetropole London rauf aufs Land ins beschauliche Talyton St. George, um dort in neuer Umgebung beruflich als Konditorin und privat als souverän auftretende alleinerziehende Mutter dreier Kinder durchzustarten. Leider hat sie da die Rechnung ohne ihr aufmüpfiges Trio gemacht, das gar keine Lust auf Landleben hat und seiner Mutter das Leben nicht immer leicht macht. Doch ein Lichtblick oder in dem Fall eher ein optisches Highlight hat Jennie auch schon auf dem weiblichen Radar: Nachbar Guy Barnes, stolzer Besitzer der Farm nebenan und zu Jennies Glück ein absoluter „Tierversteher“ …
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~Einschätzung~
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Wir sind mal wieder zu Gast in Talyton St. George! Auf diesen dritten Besuch in dem beschaulichen kleinen Städtchen war reichlich Vorfreude vorhanden, denn die beiden Vorgänger haben eindeutig Lust auf mehr bei mir gemacht. Nachdem in „Stadt, Land, Kuss“ und „Dann muss es Liebe sein“ die beiden Tierärzte Maz Harwood mit ihrer besseren Hälfte Alex die Hauptrollen spielten, gibt’s nun gänzlich neue Charaktere kennenzulernen: Die Großstadtpflanze Jennie und an ihrer Seite ihr etwas sperriger Nachbar Guy, der sich des öfteren Mal als Retter in der Not ins Spiel bringen darf, vor allem wenn es um tierische Probleme geht und die gibt’s hier reichlich.
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Mit Jennie erleben wir eine Frau, die mit ihren vierzig Lenzen eigentlich in der Blüte ihres Lebens stehen sollte, und wie sagt man so schön: Die Kinder sind aus dem Gröbsten raus und jetzt kommt die Zeit, in der sich „Frau“ vielleicht mal selbst verwirklichen und eigene Wünsche und Träume wahr werden lassen kann. Nur hat sich unsere Hauptprotagonistin diesen Zeitpunkt nicht freiwillig ausgesucht, sondern muss sich diesem komplett neuen Lebensabschnitt nach einer gescheiterten Ehe stellen. An für sich macht sie das auch ganz geschmeidig und legt da auch einiges an Enthusiasmus an den Tag. Davon hätte sie dann durchaus auch gerne mal mehr in Konfrontation mit Mr. Unsympathisch Himself David, besagtem Ex-Mann, an den Tag legen dürfen. Der – wie könnte es auch anders sein – den Abflug mit einem deutlich jüngeren Fahrgestell gemacht hat und sowieso in Punkto Kindererziehung alles besser weiß. Auch in den verbalen Konflikten mit ihrem störrischen pubertierenden Teenager-Sohn agiert Jennie mir doch einen Tick zu nachgiebig und gutmütig und hätte da für meinen Geschmack durchaus mal häufiger mit der Faust auf den Tisch schlagen können.
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Die Love Story rund um Jennie und Guy steht hier gar nicht so sehr im Fokus des Geschehens, sondern ist eher schmückendes Beiwerk und entwickelt sich wirklich vorsichtig und zurückhaltend. Passt auch irgendwie ganz gut zu unserem männlichen Protagonisten Guy, der wunderbar den „Bauern“ gibt und an Jennys Seite eine wirklich gute Figur macht.
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Die Autorin lässt hier übrigens unsere Hauptprotagonistin den Rührbesen schwingen was das Zeug hält. Außerdem hat sie jedem Kapitel ein eigenes Backwerk gewidmet, ob Kuchen, Muffins oder lecker Gebäck: Da sorgt sie beim Lesen in einigen Szenen für reichlich Kinnwasser, wenn die gute Jennie loslegt und die tollsten Kreationen zaubert. Woodman liefert uns detaillierte Beschreibungen bei der Zubereitung dieser Kostbarkeiten, „vergisst“ aber zu meinem echten Bedauern, ausführliche Rezepte dazu zu verfassen. Ich hätte da durchaus gern die ein oder andere genauere Anleitung gehabt sabber
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Woodman versteht es hier einmal mehr, tierische Nebendarsteller mit in die Story einzubauen – ob ein psychotisches Pferd, eine diebische Töle und Hühner, die doch bitteschön beim Eierlegen etwas mehr Tempo an den Tag legen sollten. All das, kombiniert mit einer netten Love Story und einem ansprechenden Plot bietet eigentlich auch ein nettes Gesamtpaket für nette Lesestunden. Kleinere Abzüge gibt’s wie oben schon erwähnt, bei manchem Handeln und Tun Jennies’, was bei mir schon mal das ein oder andere verständnislose Kopfschütteln ausgelöst hat, aber die Frau steht nun mal eher auf Kuschelkurs und Friedenspfeife.
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Übrigens muss man die beiden Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben, um sich als Leserin in Talyton St. George heimisch zu fühlen, denn die Autorin nimmt jetzt nicht allzu häufig Bezug auf vorangegangene Ereignisse, sondern konzentriert sich fast ausschließlich auf das Hier und Jetzt.
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~Fazit~
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Ein durchaus gelungener dritter Teil der „Talyton St. George“ Serie, der für meinen Geschmack doch einen Tick schwächer als seine beiden Vorgänger daherkommt, nichtsdestotrotz wunderbar locker-entspannte Leseunterhaltung bietet. Von mir gibt’s gute 4 von 5 Punkten für unsere talentierte Konditorin samt Kinderschar und kernigem Naturburschen! (AK)

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