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Bluternte
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(3)

6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Bluternte

Sharon J. Bolton , Marie-Luise Bezzenberger , Sharon Bolton
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.10.2012
ISBN 9783442478590
Genre: Krimi/Thiller/Horror

Rezension:

"Bluternte" von Sharon Bolton lässt sich wirklich flüssig runterlesen. Es ist sehr einfach geschrieben, so dass man nicht wirklich mitdenken muss oder ins Grübeln kommt.
In den ersten Kapiteln erinnert das Buch sehr stark an einen Horrorroman á la Phil Rickman. Stimmen und Geräusche in Kirchen, seltsame alteingesessene Dorfbewohner, die Neulinge nicht unbedingt begeistert aufnehmen, seltsame, grenzwertige Rituale und unaufgeklärte Vermisstenfälle in der vergangenheit. Dazu noch eine behinderte Psychologin, der man wünscht, dass sie sich besser um sich selbst kümmert und eine recht banale Liebesgeschichte.
Sehr schnell wurde mir klar, dass der Täter innerhalb der wenigen Dorfbewohner zu finden ist, wirklicher Nervenkitzel kam nie auf, das Tempo wurde immer gleich gehalten.
Ich möchte nicht sagen, dass das Buch mir nicht gefallen hätte, es gäbe jetzt aber auch keinen Knaller oder Grund, weshalb ich es nochmals lesen oder unbedingt empfehlen müsste.
Es ist halt mal eine nette Lektüre für Zwischendurch so als Psychothriller mit Gruseleffekt, wenn man sich denn durch alte Kirchen und ungepflegtem altem Friedhof in eine dementsprechende Atmosphäre verleiten lässt.
Die Autorin hat eine Schauspiel Ausbildung und Theaterwissenschaften studiert und lebt derzeit mit ihrer Familie in Oxford.

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Ghost Street
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(15)

26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

mystery, morde, rassenhass, serienmord., ermittlung

Ghost Street

Josh Ericson
Flexibler Einband: 303 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 14.09.2011
ISBN 9783800056422
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Sehr oberflächlich geschrieben!
Das Buch "Ghost Street" hat mich nicht überzeugt! Ich hatte einen Mystik-Thriller erwartet, so mit feinem Kitzel, interessanter Geschichte, aber dem Hauch des Unnatürlichen.
Gelesen habe ich einen Groschenroman.
Das Thema ist sehr interessant, ich hätte auch gerne etwas mehr über die Machenschaften des Ku- Klux- Klans gelesen, dieser Rassenproblematik, die offensichtlich in vielen Köpfen der amerikanischen Bevölkerung auch heute vorhanden ist. Auch der Fall an sich hätte spannend ausgearbeitet werden können, die Figuren durchaus interessant, aber igendwie wie eine unfertige Martix wirkend, vielleicht wurde versehentlich das erste grobe Konzept gedruckt?
Ach, was hätte man as der Geschichte machen können? Spannung, Tempo, Nervenkitzel, Gänsehaut-Atmosphäre, aber es liest sich unfertig, oberflächlich, ohne Tiefe, ohne dass es berührt, ohne jegliche Spannung. Auf den letzten 80 Seiten musste ich mich zum Lesen zwingen und dies will was heissen.
Also unter schöner Lektüre, unter Mystik-Thriller hatte ich etwas anderes erwartet, auch der Klappentext ist so nicht ganz richtig, bin wirklich am Rätseln, ob derjenige, der den Klappentext entwarf, nicht vom Hörensagen etwas verfasste.
Aber gut, damit muss man leben.
Es Handelt vom Aufblühen des Ku-Klux-Klans, frühere Morde werden an den Nachkommen der ehemals getöteten nachgestellt. Eine Assistentin des Staatsanwaltes hatte sich in ihrer Abschlussarbeit mit diesen alten Fällen beschäftigt und arbeitet nun mit den ermittelnden Polizisten zusammen. Hin und wieder taucht ein seltsamer Mann auf, der offensichtlich über mehr Informationen verfügt, allerdings verschwindet er auch wie durch Geisterhand und kann nur vage Hinwiese geben.
Bemerken möchte ich noch, dass jeder Katzenhalter, dessen Tier solche offensichtliche Schmerzen hat, dafür einen Tierarzt aufsuchen sollte, das Tier ienfach tagelang im Korb leigen zu lassen ist Tierquälerei.
Zwei Sterne wegen des faszinierenden Covers, an welchem ich mich kaum sattsehen konnte.

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Tags: ermittlung, geist, ku-klu-klan, serienmord.   (4)

  

 

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
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(280)

503 Bibliotheken, 8 Leser, 7 Gruppen, 112 Rezensionen

vampire, liebe, camp, hexen, werwölfe

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 01.06.2012
ISBN 9783841421272
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Wow, was für ein toller Einstieg in eine tolle neue Serie!
Bekanntes Strickmuster, aber so liebevoll ausgearbeitet, so spannend und tiefgehend, wie man es in diesem Genre selten findet!
Hätte ich eine Teenager-Tochter, ich würde ihr diese Serie auf alle Fälle zu lesen geben!
Kylie ist 16 Jahre alt und erlebt eine sehr schwere Phase: Ihre Eltern lassen sich scheiden, sie vergöttert ihren Vater, soll aber zukünftig bei der sehr distanzierten und kühlen Mutter weiterleben, Kylies Oma ist kürzlich verstorben, ein wichtiger Halt für Kylie, ihre Freundin Sara interessiert sich mehr für Jungs als für ihre Freundin aus Kindertagen und schliesslich hat auch kurz zuvor Kylies Freund, den sie wirklich vermisst, mit Kylie Schluss gemacht, weil sie auf sein Drängen nicht nachgegeben hat und einfach noch nicht bereit war für die erste sexuelle Erfahrung.
Ein bischen viel in diesem Alter. Keine Schulter in Sicht, an die man sich anlehnen kann, niemand, mit dem man wirklich reden könnte.... und dann kommt die Mutter mit der super-tollen Idee, dass Kylie über die Sommerferien in ein Camp soll.
Kylie fühlt sich abgeschoben, sie ist der festen Mienung, es handele sich um ein Erziehungscamp für Schwererziehbare, denn sie wurde wenige Tage zuvor bei einer Razzia bei einer Party polizeilich festgenommen. Obwohl Kylie selbst weder Alkohol noch Drogen konsumierte, ist sie jetzt aktenkundig.
Und dann ist da noch dieser Stalker! Ein Soldat, der sie ständig belauert, den aber komischerweise kein anderer wahrnimmt!
Das Buch hat mich überzeugt, die Figuren liebevoll und realistisch ausgearbeitet, sehr spannend und voller Wendungen, kein Kapitel mit Längen, eher im Gegenteil: die Spannung steigt, die Gefühle kochen hoch, Rätsel werden rätselhafter und glaubwürdig gelöst! und last but not least: Eine Art Open End, das mich fluchen liess, als die letzte Seite gelesen war!
Eines der wenigen Bücher, die nicht irgendwann gezwungen zum Ende kommen oder unrealistisch werden, oder krampfhaft konstruiert nach Lösung suchen. Sicher könnte man hinterher einiges in Frage stellen, aber man muss es nicht, man kann es so hinnehmen, wie es geschrieben wurde.
Ich denke, die amerikanische Autorin hatte grossen Spass während des Schreibens, man fühlt es, wenn man das Buch liest, dass sie in und durch ihre Protagonisten lebt. Die Zerissenheit von Kylie, diese Verwirrung in diesem Alter, dieses einerseits einen Freund haben wollen, aber eben für Sex nicht bereit zu sein, diese Schamhaftigkeit und auch diese Unentschlossenheit sich zwischen verschiedenen Jungs zu entscheiden, das ist so klasse geschrieben, so natürlich, dass ich hoffe, dass Teenager dieses Buch in die Hände kriegen und lesen! Nach unzähligen Jugendromanen, in denen man den Jugendlichen glaubhaft macht, dass erste Liebe so einfach und schmerzlos ist, so oberflächlich und simpel, man suche sich den schönsten Jungen und der isses... ist diese Verwirrung und die ersten Annäherungen und Verunsicherungen und dieses "sich-selbst-nicht-mehr-kennen" und die Reaktionen des Körpers hier ganz toll beschrieben.
Ich kann es kaum erwarten Band zwei zu lesen!
Band 1: Shadow Falls Camp, Geboren um Mitternacht
Band 2: Shadow Falls Camp, Erwacht im Morgengrauen

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Tags: camp, eltern, feen, freundschaft, gestaltwandler, hexen, kampf, liebe, scheidung, serie, vampire, übernatürliches   (12)

  

 

Hüter des Uhrwerks
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(24)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

fantasy, wegstein, hüter, saya, vergangenheit

Hüter des Uhrwerks

Ingrid Pointecker
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Verlag Mondwolf, 01.05.2012
ISBN 9783950300246
Genre: Science-Fiction/Fantasy

Rezension:

"Das Ende kam nicht wie von allen erwartet, nicht zum errechneten Zeitpunkt und auch nicht mit einem verheerenden Knall. Weder stellte sich eine plötzliche Erleuchtung ein, noch endete die Welt, wie wir sie kannten, in einer Katastrophe. Das Ende kam damit, dass alles von neuem begann."
Diesen Satz habe ich grade aus der Inhaltsangabe kopiert. Etwas, das ich normalerweise nicht mache! Hier konnte ich nicht anders, denn ich finde es unendlich schön, mystisch, spannend und auf den Punkt gebracht!
Als ich das bei der Ankündigung des Buches las, kamen mir sofort die Forschungen in Weltall und Vorgeschichte in den Sinn!
Gab es uns früher alle schon einmal? Wie oft gab es auch auf dieser Erde schon hochentwickelte Kulturen?
Gibt es überhaupt irgendetwas, sei es ein Gefühl, ein Gedanke, eine Erfindung, eine Erkenntnis, die es nicht schon früher einmal gab?
Sind wir tatsächlich nur ein "neues" Repeat mit einem unendlichen Return zum Beginn?
Sehr positiv überrascht war ich auch von der Wirkung des kleinen, schmalen Büchleins, das in einfacher Ausführung doch die Blicke gefangen hält und beeindruckt.
Gut, die Person auf dem Cover hätte ich mir anders gewünscht, mystischer, geheimnisvoller, so wurde ich spontan an Drizzt, dem Dunkelelf von R.A. Salvatore oder bestenfalls an eine Romanfigur von Harry Potter erinnert.
Auch während ich die ersten Kapitel las, war ich sehr angetan, genoss diese Art des Erzählens, dieses in sich passend, und war mir sicher, dass dies mein bestes Debüt des Jahres 2012 wird!
Als ich dann weiter las, sehr viel zu lesen ist es nicht, störte ich mich aber auch mehr und mehr an diesem altbekannten Strickmuster: Bei Jugendlichen erscheint auf der Stirn ein Zeichen, sie entwickeln Fähigkeiten, die geschult werden müssen, werden oft durch Vorurteile verkannt, Grüppchen spalten sich ab und bilden eine Gegenpartei, die alles bekämpft und -last but not least- die Welt ist in Gefahr!
Gut, dieses Schema hat ja schon oft gut funktioniert, und Dank dafür, dass mein letztes Abenteuer dieser Art schon einige Jahre zurück liegt, war es sicher schön, ein neues ähnliches zu lesen, aber, wenn ich ehrlich sein darf: Vielleicht lag es am Umfang des Buches, ich wurde mit den Figuren nicht warm.
Ich konnte mein Herz so nicht reinhängen wie bei ähnlichen (sehr ähnlichen) Büchern! Bei Kämpfen kam kein Tempo dazu, die vielen Fähigkeiten blieben unübersichtlich, ich fing nirgends an zu fiebern. Ich konnte weder die Mühsal des Reisens in meinem Knochen spüren, noch die Erleichterung oder Sorge der anwesenden Figuren teilen. Ich blieb aussen vor und las recht schnell das Buch zu Ende, mit dem Gefühl, ich habe gerade die Einleitung gelesen zum eigentlichen Buch!
Ist das so? Oder stecke ich schon mitten im Abenteuer drin?
Wie viel kommt da noch? Wird es eine längere Reihe oder eine Trilogie oder war dies gar ein Ende? Noch bevor es anfing?
Ich fühle mich nach dem Lesen um eine Geschichte betrogen! Was hat es denn jetzt mit dem Uhrwerk auf sich? Mit dem ewig neuen Beginn? Oder geht es doch "nur" um Gut und Böse? Um die Weltmacht? Warum wurden dann harmlose Menschen gemeuchelt und nicht die Hüter?
Leider keinerlei Information. Weder um den Fortgang der Geschichte, kein Hinweis auf zukünftige Titel im Buchanhang, noch, wann man diese erwarten darf, nichts rein gar nichts.
Dafür, dass dieses dünne Buch, das –ich wiederhole mich- wie eine Einleitung rüberkommt, dann auch noch fast 15 Euro kostet, kann ich beim besten Willen keine 5 Sterne vergeben. Ich schwanke inzwischen zwischen 3 und 4 Sternen, weil mich diese Einleitung jetzt auch nicht so neugierig machen konnte, dass ich den Buchhandel stürmen werde, um ja nicht ein eventuelles nächstes Buch zu verpassen!
Sollte es eine Trilogie sein, dann hätte man bei dem Umfang auch gerne alle Bände in einem Buch abdrucken können, gerne hätte ich dann auch 5 Euro mehr bezahlt, hätte aber eine sich aufbauende Geschichte weiter lesen können!

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Tags: hüter, menschheit, uhren, uhrwerk, wissen, zeit   (6)

  

 

Evermore - Die Unsterblichen
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(188)

353 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, unsterbliche, fantasy, tod, evermore

Evermore - Die Unsterblichen

Alyson Noël
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.09.2011
ISBN 9783442473793
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Eine sechsteilige (?) Serie von der Autorin Alyson Noel. Ich las im Klappentext, dass die Autorin eine fünfteilige Serie plante, aber ich dachte, ich hätte bereits ein sechstes Buch entdeckt!
Wichtig ist nur, dass diese Bücher schon kurz nach dem Erscheinen die Bestsellerlisten der New York Times stürmten und sich wochenlang dort hielten.
Woran jetzt dieser Hype liegt, das hat sich mir jetzt nicht so ganz erschlossen, zu ähnlich fand ich die Geschichte zu den Biss Büchern, auch wenn in Evermore Vampire scheinbar keine Rolle spielen.
(Für mich ist es eher eine Wortklauberei: Vampir hin oder her, wenn man hunderte von Jahre lebt ohne augenscheinlich zu altern, sich schneller bewegt als man kucken kann, Gedanken gelesen und manipuliert werden können und man einen seltsam, medizinischen roten Saft trinken muss, dafür kaum was isst, also bitte, lohnt sich da die Streiterei, ob man "Vampir " ist oder nur ein "Unsterblicher"?)
Aber gut, für mich ist die Serie deswegen so interessant, weil ich Fan der zweiten Serie um Riley bin, allerdings wurde die Serie um Riley erst nach Evermore geschreiben.
Zur Erklärung: Riley ist die jüngere Schwester von Ever, der Protagonistin von Evermore. Riley, die Eltern von Ever und der Haushund Buttercup sind bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen. Ever hat schwer verletzt überlebt, lebt seitdem bei der unverheirateten Tante Sabine und kann Auren sehen, Gedanken lesen/sehen und bei Kontakt die Empfindungen und den zukünftigen Schicksalsweg derjenigen Person sehen.
Dies hat zur Folge dass Ever sich absondert, sich hinter Kapuzenpullis versteckt und Kontakt zu Mitschülern meidet.
Bis zu dem Tag als Damen in die Schule kommt. Seine Gedanken kann Ever nicht sehen, alles scheint bei ihm so "normal" und doch so seltsam, denn sein Verhalten, seine Äusserungen und seine Fähigkeit überall Blumen erscheinen zu lassen, lassen Ever zweifeln. Wer ist er, und was passiert mit ihren Freunden? Ihr einziger Halt ist Riley, die tote Schewester, die täglich zu Besuch kommt und Ever das Gefühl gibt, nicht gnaz allein zu sein.
Aber "Loslassen" lernen gehört zu einer grossen Lektion in unserer Gesellschaft, in unserem Leben, wie gerne halten wir auch an negativen Dingen fest, nur weil sie uns vertraut sind. Ever lernt, dass sie Riley freigeben muss für ien Leben nach dem Tod, sie muss lernen Vertrauen in das Schicksal und die Vefrnunft zu haben und -das betrifft uns alle- mutig neue Wege zu gehen, auch auf die Gefahr hin, dass es die falsche Entscheidung ist, die wir treffen.
Zur Seite steht ihr Damen, mit dem sie offensichtlich eine unerfüllte, ewig dauernde Liebe verbindet, die alles andere als einfach und unkompliziert ist.

Flüssig zu lesen, nicht anspruchsvoll, spannend und einfach anders. Gefühlsbetont, sehr sympathische Protagonisten, ich denke, dies ist das Geheimnis des Erfolges. Man liest diese Reihe mal nebenbei, man muss nicht nachdenken, wird nicht gefordert, gleiches Strickmuster wie die erfolgreichen Biss Bücher, aber eben doch durch die Auseinandersetzung mit Tod und Esoterik etwas inhaltsreicher als die Entscheidung zwischen Vampir und Werwolf.
Ich bin gespannt auf den zweiten Teil!

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Tags: aura, gedanken lesen, geister, liebe, tod, unfall, unsterbliche, überleben   (8)

  

 

Die Bürde des Blutes
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(15)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

london, thriller, fliegenmann, familie, mystery

Die Bürde des Blutes

Sarah Pinborough , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 479 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 01.02.2011
ISBN 9783800095353
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Anfang einer Trilogie!
Aus dem Verlagshaus "Otherworld" habe ich den Beginn einer Trilogie um Cass gelesen! Laut Klappentext ging ich davon aus, dass es eine Art Psychothriller-Reihe wird, mit einem "etwas anderen" Ermittler, dem komplizierten Cass, introvertiert, drogenabhängig und mit unbewältigtem Trauma aus seiner Zeit als verdeckter Ermittler! Und durch seine verletze Art hat Cass auch eine Ausstrahlung, die Männer oft wütend werden lässt, aber Frauenherzen schmelzen lässt.
Ein Serienmörder geht um, der an den Leichen Fliegeneier ablegt. Die Ermittlungen beginnen, wer könnte es sein, was bedeuten die Botschaften, was verbindet die ermordeten Frauen? Wo werden diese ausgewählt, warum wo und wie der Polizei präsentiert? Ein Profiler wird hinzugezogen.
Parallel hierzu ermittelt die Polizei noch bei einem Schusswechsel, bei dem versehentlich zwei Jungs getötet wurden.
Cass Jones hat eigenltich genug zu tun mit seinem Privatleben. Seine verfahrene Ehe mit einer Frau, die er über alles liebt, zu der er aber irgendwie kein Zugang findet. Ständig nervt ihn sein jüngerer Bruder und bittet um ein persönliches, sehr wichtiges Gespräch und eigentlich will Cass nur Ruhe.
Durch das Belastungssyndrom unfähig zur Ruhe zu kommen, greift er wieder zu Drogen und ist alles andere als ansprechbar und anwesend. Als er wieder zu sich kommt, im Wagen sitzend auf einem Parkplatz, erfährt er vom Tod der Familie seines ausgeglichenen Bruders, der offensichtlich erst Sohn, Ehefrau und sich dann selbst hinrichtete.
Die Wellen schlage über Cass zusammen, er kommt in Bedrängnis, wird sogar selbst verdächtigt und muss eigene Wege der Ermittlung gehen, die bis weit in die Vergangenheit reichen, aber auch Auswirkungen für die Zukunft haben!
Das Buch ist ein unglaubliches Werk an Faszination!
Es ist kein Thriller, sondern ein Mystery!
Anfangs dachte ich, Cass würde Geister sehen, da er unter Drogen stünde, aber mehr und mehr entwickelt sich der Roman zu einem Fantasy-Science Fiction-Psycho-Thriller, so voller Wendungen und unvorhersehbaren Aspekten dass mir ab und zu fast die Haare zu Berge standen!
Aber eben nur fast! Und seltsamerweise blieb das Buch für mich immer "nur" ein Buch. Will sagen: Ich lebte nicht im Buch während des Lesens, sondern blieb aussen vor, auch wenn es manchmal so spannend war, dass ich nicht bemerkte, wie die Seiten vorbeiflogen.
Aber es gab eben auch viele Szenen, zu denen ich nicht so ganz und gar Zugang fand, Cass vielleicht etwas zu introvertiert, als dass es mich so ganz und gar erfasste, niemand da, mit dem man sympathisieren kann, es fehlt der Autorin noch an Mut, den Leser so voll und ganz zu packen, Figuren so persönlich zu gestalten, dass es einen bis ins Innerste trifft. Aber das kommt noch, da bin ich mir sicher!
Das Ende des Buches lässt vieles offen und es ist ein MUSS Teil 2 zu lesen!

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Tags: cass, die bank, ermittlung, familie, mord, mystry thriller!, verrat, verschwörung   (8)

  

 

Siberia
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(16)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

flucht, siberia, düster, rosita, sibieren

Siberia

Ann Halam
Fester Einband: 281 Seiten
Erschienen bei Sauerländer Düsseldorf, 15.01.2007
ISBN 9783794180547
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch "Siberia" ist nicht nur ein wunderschön gestaltetes Hardcoverbuch mit wunderschönem Coverbild, die Autorin Ann Halam widmet sich hier einem sehr ernsten und interessanten wissenschaftlichem Thema: Der Genbank, in der alle bekannten Gene und Genome aufbewahrt werden.
Im totalitären Regime der Zukunft will die Regierung möglichst alles ausrotten, was wild ist und nicht benötigt wird.
Rositas Mutter flüchtet mit ihrer kleinen Tochter in ein Arbeitslager und lehrt der kleinen Tochter im Geheimen alles, was sie selbst über die Natur und die Naturwissenschaft weiss. Sie ist auch Hüterin einer Genbank über alle Tierarten. Die verschiednene Tierarten kann man wachsen lassen durch eine chemische Reaktion auf einem Nährgel.
Womit die Mutter nicht gerechnet hat: Ihre Tochter ist extrem wissbegierig und aufgeweckt. Mit ihrer pfiffigen Art und dem Drang sich der Allgemeinheit nicht unterzuordnen, fällt sie in der Schule nicht nur den Mitschülern auf und das Drama nimmt seinen Lauf: Sie wird von der Mutter getrennt, die Mutter wird bestraft und Rosita wird von der Gesundheitspolizei überwacht.
Eine sehr schön geschriebenes Buch, eine intelligente und sehr spannende Geschichte und durchweg traurig.
Wie oft war ich entsetzt und konnte das Buch trotz allem nicht aus der Hand legen!
Ich habe schon viele Zukunftsromane gelesen, die sich mit einer totalitären Macht in der Zukunft beschäftigen, sehr erstaunlich, dass die meisten Zukunftsromane in diese Richtung gehen; mit der Aufgabe der Persönlichkeit und der Aufgabe jeglichen Eigentums, aber diese Geschichte mit der Genetik der Tiere, die aus einer Nussschale wachsen und geformt werden können, das war so einzigartig, so traurig und doch wunderschön, dass ich dieses Buch gerne wieterempfehlen möchte.
Es ist auch keinesfalls ein Biologiebuch, kaum wissenschaftliche Erklärungen oder Begriffe, denn es ist aus der naiven Sicht des kleinen Mädchen geschrieben, die natürlich erwachsener wird, aber man sieht die komplette Geschichte durch ihre Augen. Der Leser ist genauso entsetzt wie Rosita als dieser klar wird, dass sie eben ihre Mutter verraten hat, dass sie falsche Rückschlüsse zog über die Tierwelt, den falschen Menschen vertraute.
Das ergibt natürlich noch einen zusätzlichen Reiz und ein zusätlzliches Mitgefühl mit dem Mädchen.
Spannend und temporeich, keine Längen oder absehbare Geschichtsabläufe, ich bin wirklich begseistert, auch wenn man an vielen Stellen ein bischen mehr Raffinesse mit einbauen hätte können. Das Ende des Buches kam dann doch sehr plötzlich, aber gut, jede Geschichte muss mal enden, und ich finde es immer interessant, wenn Autoren eine Botschaft haben, einen Grund, warum es ihnen selbst wichtig war, das Buch zu schreiben und sei ein "nur", um an Wissenschaftler zu erinnern und den Menschen nochmals ins Gedächtnis zu rufen, dass es in Russland eine Genbank für alle Pflenzen, Viren und Lebewesen gibt. Eine Tatsache, die schon viele Autoren zu interessanten Thrillern angregt hat!

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Tags: arten, aussterben, chromosomen, flucht, geheimnis, genbank, mutationen, regime, vererbung, überleben   (10)

  

 

Die Poison Diaries
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(248)

422 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 79 Rezensionen

liebe, pflanzen, gift, weed, england

Die Poison Diaries

Maryrose Wood , Alexandra Ernst , Jane Northumberland
Fester Einband: 265 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 06.06.2011
ISBN 9783841421241
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Das Buch "The Poison Diaries" Teil 1, "Liebe ist unheilbar" habe ich fast in einem Rutsch gelesen! Was für ein wunderbares, mystisches, geheimnisvolles und wunderschönes Buch!
Wie schön kann Fantasie mit Geschichte verknüpft werden!
Interessant ist auch, dass die Idee zur Geschichte von Jane Northumberland stammt, der Frau des 12. Herzogs von Northumberland, dei auf Alnwick Castle lebt ("Windsor des Nordens"). Auf dem Gelände des Alnwick Castle wurden öffentliche Gärten angelegt, u.a. der berühmte Gift- und Apothekergarten, der jährlich etwa 800.000 Touristen anzieht! Geschrieben wurde der Roman nach den Anregungen von Mayrose Wood, die früher im Theater arbeitete, bevor sie Autorin wurde. "Die Poison Diaries" sind das erste übersetzte Werk der Autorin!

So, ich versuche vom Inhalt nicht mehr zu verraten als im Klappentext, obwohl es mir extrem schwerfällt, zu gerne würde ich hier den kompletten Inhalt wiedergeben, der einfach nur geheimnisvoll, spannend und überwältigend ist, voller interessanter Details über die Wirkungsweise der Pflanzengifte, so bösartig, gänsehaut-trächtig, so gehimnisvioll und mitreissend geschrieben!
Jessamine ist 16 Jahre alt und lebt alleine mit ihrem Vater in einer alten Kapelle. Es ist das Jahr 1800. Der Vater beschäftigt sich intensiv mit Pflanzen, deren Inhaltsstoffe und Heilungskräfte. Besonders die Giftpflanzen aus der ganzen Welt sind von Interesse, denn er ist der festen Meinung, was krank macht, das kann in richtiger Dosierung auch heilen. So legte er vor unzähligen Jahren einen Giftgarten an, darin züchtet er Giftpflanzen der ganzen Welt, von hohen Mauern umgeben, mit Eisentor und Schloss gesichert. Doch er tut sich schwer, auf der Suche nach verschollenen Rezepten der Medizin der Mönche reist er weit und findet doch so gut wie nichts. Bis er eines Tages Besuch bekommt von einem Betreiber eines der vielen Londoner Irrenanstalten, die es um diese Jahrhundertwende gab. Dieser bringt ihm ein Findlingskind, ein Monster, ein Aussätziger, der scheinbar über Heilwissen verfügt, denn er hat mit Kräuterzugaben im Tee die Irren geheilt, dafür aber ein Dorf vergiftet.
Der Vater nimmt ihn auf, in der Hoffnung herausfinden zu können, woher dieser Junge die Gabe und das Wissen hat. Wie weit dabei sein krankhafter Ehrgeiz geht, das ist Inhalt des 1. Buches!

Mit Gänsehaut las ich das Buch mit nur einer kurzen Unterbrechung. Ich liebe die Mystik, die viele historische Geschichten umgibt, diese Faszination der Pflanzengifte und der Möglichkeit, diese in der Medizin zu nutzen. Was wurden früher nicht für grausame Versuche an "Irren" gemacht, nur um mehr über Wirkung und Gegenmittel herauszufinden. Wie manisch haben manche "Wissenschaftler" dabei ihre Ziele verfolgt, dabei so aggressiv und stümperhaft wirkliches Wissen nicht anerkannt. Das Buch ist so dunkel, so düster, in der Sprache dem Jahrhundert angepasst, die Atmosphäre schwappt über die Buchdeckel und man riecht die Blüten und hört den Wind rauschen. Und man ahnt, dass Recht und Unschuld keinen gerechten Weg gehen!
Ich muss unbedingt die weiteren Teile lesen!

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Tags: ehrgeiz, heilung, krankheit, liebe, pflanzengift, rezepte   (6)

  

 

Die Insel der besonderen Kinder
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(500)

949 Bibliotheken, 13 Leser, 12 Gruppen, 205 Rezensionen

insel, fantasy, kinder, monster, zeitschleife

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Fester Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 27.10.2011
ISBN 9783426283684
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Das Buch "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs ist ein ganz aussergewöhnliches Buch!
Zuerst dachte ich, es wäre eine Art Sachbuch über Kinder mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten. Früher habe ich Bücher über diese Phänomene gesammelt, die Kindern, Erwachsenen und Gegenständen zuerkannt wurden.
Oft waren es einfache Doppelbelichtungen oder Tricks, aber eindrucksvoll sind diese alten Aufnahmen auf alle Fälle.
Hier hat der Autor von 10 Sammlern Fotos ausgesucht und verwendet, die eben in den frühen Jahren der Fotographie entstanden: Hängender Junge ohne Gesicht, schwebendes Mädchen, Mädchen am Pool mit 2 Schatten, Mädel komplett eingeschlossen in einer Flasche, Frau mit Pfeife, Junge mit Bienenschwärmen am Körper und vieles mehr.
Viele dieser Bilder kannte ich schon und es war interessant, wie der Autor sich durch diese Fotos zu einer phantastischen Geschichte anregen liess:
Ein 15 jähriger Junge verliert seinen Grossvater, der diese seltsamen Fotos in einer Schachtel aufbewahrte und dem Enkel als Kleinkind gezeigt hatte: Er hatte diese Kinder selbst gekannt, sie waren gemeinsam mit ihm auf einer Insel im Kinderheim, gehütet und erzogen von einem pfeiferauchenden Vogel!
Als der Grossvater stirbt bittet er den Enkel, sich auf die Suche nach dem Kinderheim zu machen.
Da der Junge schwer mit dem Tod zu kämpfen hat, hat er doch Monster am toten Körper des Grossvaters gesehen, beschliesst die Familie, nach Absprache mit dem Psychologen, dass eine Reise auf besagte Insel sicher hilfreich wäre. Vielleicht ist der Tod besser zu verarbeiten, wenn man die Wurzeln des Grossvaters besucht.
Die Geschichte ist raffiniert, schön geschrieben und gerade am Anfang oft gruselig. Das Einflechten der Fotos scheint so nahtlos, dass man wirklich denkt, anders kann es gar nicht sein, jetzt wird mir endlich klar, wie das Foto zustande kam!
Es liest sich spannend und flüssig, nichtsdestotrotz habe ich nur 3 Sterne gegeben, weil mich die zunehmenden Fehler des Drucks, mal fehlte hier ein Buchstabe, mal da, zunehmend nervten.
Es war sicher viel Mühe, die Fotos passend zu suchen, trotzdem hätte ich mir doch gewünscht, dass die Geschichte nicht so unglaubwürdig und abgedreht endet. Eben war noch ein logischer Fluss und Spannung, plötzlich wendet das Blatt in einen monsterartigen Thriller, dem einfach die Atmosphäre fehlte. Einerseits nahm das Tempo zu, andererseits wurde es unglaubwürdig und plump. Schade, hätte der Autor im gleichen Stil weitergeschrieben, sich Zeit gelassen, gerne hier und da weitere Unglaubwürdigkeiten eingeflochten, wäre der Roman vielleicht 200 Seiten dicker, hätte aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen, so habe ich 2 Tage nach Beenden des Buches schon vergessen, wie es endete!
Oder kommt vielleicht ein zweiter Band? Geht die Geschichte in den Zeitschleifen weiter? Folgen mehrere Zeitreisen zur Rettung der Welt mit einem Wiedersehen mit den Eltern?
Ich bin gespannt!

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Tags: fähigkeiten, insel, kinder, monster, zeitreisen, zeitschleifen   (6)

  

 

Der siebte Schwan
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(80)

217 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

zigeuner, fantasy, schwäne, brüder, tater

Der siebte Schwan

Lilach Mer
Flexibler Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 05.01.2011
ISBN 9783453527492
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Meine Güte, was für ein unsagbar tolles Buch: Unbedingt lesen!!!!
"Der siebte Schwan" von Lilach Mer, einer deutschen Autorin, ist eigentlich ein Fantasy-Roman.
Aber eigentlich auch nicht. Es hat mehr ernsthafte, historische Fakten verarbeitet als manch sogenannter "historischer Roman"!
Das Buch ist einfach unbeschreiblich! So ergreifend, traurig, spannend, mit vielen unerwarteten Wendungen, so verträumt die Sprache, so voller Atmosphäre und Gefühl, leicht und flüssig zu lesen und voller Magie!
Wilhelmina ist ein Mädchen in einer alten Gutshof-Familie, die Mutter kränklich, der Vater sehr streng. Sie schleicht sich gerne auf den staubigen Dachboden, denn dort liegen so wundervolle Dinge, die zum Träumen einladen, zum die Zeit vergessen. Da liegt auch eine alte Spieluhr, zu deren Walzertakt "Mina" so gerne tanzt und alles um sich vergisst.
Alles wäre so schön, so ruhig und geordnet, wäre da nicht ein Medaillon mit den lachenden Gesichtern zweier Jungs in der Schublade der Spieluhr.
Als der Arzt, ein alter Freund der Familie zu Besuch ist, hört Mina zufällig ein Gespräch mit, der Arzt versucht die Eltern zu überzeugen, dass Mina in ihrer verträumten Art nicht normal sei, sie unbedingt behandelt werden müsse. Mina flüchtet aus dem Haus und findet in eine Parallelwelt, in der die Zigeuner ihr Schutz bieten.
Als Gutshof-Mädel ist ihr diese Welt völlig fremd, aber langsam versteht Mina gewisse Zusammenhänge und beschliesst, der Sache auf den Grund zu gehen.
So, mehr möchte ich nicht verraten, der Klappentext war mir bei diesem Buch aber wirklich etwas zu dünn, das Buch enthält wesentlich mehr, ist um ein vielfaches spannender als es der Klappentext vermuten lässt.
Als Anhang findet der Leser einige Erläuterungen zu den Graphiken (alte Zeichen der Zigeuner), zu den geschichtlichen Daten im Buch, über die sehr enrsthaften Aspekte des Buchinhalts.
Ich finde, dass trotz umfangreicher Recherche zu den geschichtlichen Daten, die Autorin sehr gut in der Geschichte auf den historischen Bezug verzichtet hat. Dadurch wirkt das Buch wirklich wie ein Fantasy-Roman, man käme beim Lesen nicht auf die Idee, was sich an Dramatik und Realität dahinter verbirgt.
Toll gemacht!
Wie oft habe ich mich schon über historische Bücher geärgert, die im Abspann erläuterten, dass mal eben Daten und Werkzeuge und geschichtliche Ereignisse um eben mehrere hundert Jahre verschoben wurden, nur damit es in die Liebesszene passt!
Ich möchte hier aber auch nicht verraten, um welche Themen es im Einzelnen geht, dass es sich mit Zigeunern und deren Geschichte und Bräuche befasst, das kann man sicher erahnen, aber da ist noch so vieles mehr!
Das Buch hat mich in einer sehr nachdenklichen und melancholischen Stimmung zurückgelassen, ich vermisse die Geschichte schon jetzt und wünsche mir viele weitere Leser für dieses Buch!
Ich bin sehr gespannt, was wir zukünftig von Lilach Mer zu lesen bekommen! Tolles Debüt!

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Tags: kindsentführung, melodie, parallelwelt, psychiatrie, schwäne, spieluhr, suche, zigeuner, zinken   (9)

  

 

Die fremde Frau
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(40)

58 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

liebe, england, mord, sarah, sizilien

Die fremde Frau

Lesley Turney , Monika Köpfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Pendo, 01.09.2011
ISBN 9783866123038
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut. Keine Ahnung, was ich unter dem Titel "Die fremde Frau" erwartet habe, aber ganz bestimmt nicht diese Geschichte, die ich dann gelesen habe.
Die Autorin Lesley Turney ist eine Journalistin, die in ihrer Freizeit Romane verfasst, die Ideen dazu fallen ihr auf ihren langen Hundespaziergängen ein.
Zum Inhalt nur so kurz: Eine Frau, die kürzlich ihr neugeborenes Kind verlor, ertappt den Ehemann, den der Leser nie zu Gesicht bekommt, beim Fremdgehen. Kein einmaliger Seitensprung, sondern eine ganz ernsthafte Affaire mit ihrer besten Freundin.
Überstürzt und unüberlegt begleitet sie ihre Schwester auf eine längere Reise. Lernt dort einen allein erziehenden Mann kennen, der dringend ein "Kindermädchen" für seinen kleinen Sohn sucht. Vom ersten Augenblick von diesem Mann fasziniert, dessen Frau offensichtlich die Familie verlassen hat, verliebt sich die Protagonistin und zieht zu diesem -eigentlich völlig unbekannten- Mann.
Kaum im Haus eingezogen, hört sie Stimmen, sieht Erscheinungen und leidet an fürchterlichen Phobien.
Was geschah wirklich mit der verschwundenen Ehefrau? Lebt sie mit einem Mörder unter einem Dach?
Trotz diverser Warnungen der Familie möchte sie nicht nach Hause zurück, sondern flüchtet sich mehr und mehr in eine heftige Depression mit Halluzinationen.
Ein sehr interessantes Thema. Liest sich so als Inhalt auch ganz spannend. Es hapert nur bei der Umsetzung.
Unabhängig davon ist ein ähnliches Thema schon so oft Inhalt eines Mystery-Romans gewesen, dass ich hunderte Seiten das Gefühl hatte, eine Nacherzählung mit leicht anderen Aspekten zu lesen.
Was mich aber ganz besonders entsetzte, das war der fürchterliche sprachliche Stil. Holpernd und polternd werden Sätze aneinandergereiht, die nicht zueinander passen. Es kommt so gar kein Lesefluss auf. Und mit dem Wissen, dass die Autorin durchaus eine entsprechende Ausbildung genoss und täglich mit dem Schreiben ihren Lebensunterhalt verdient, habe ich mich doch entschlossen, statt 3 Sterne nur 2 Sterne zu geben.
Mir hat die gesamte Ausführung nicht gefallen. Es wurde weder Spannung, noch Stimmung noch Grusel transportiert, kein Tempo, keine Raffinesse, das hat mich sehr enttäuscht.
Da hätte ich einfach mehr erwartet: Mehr Tiefe, mehr psychologische Aspekte, mehr Kribbel.
So habe ich mich durch die 480 Seiten gelesen, ständig nachblätternd, wie viele Seiten denn noch gelesen werden müssen, das sollte eigentlich nicht der Sinn der Sache sein.

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Tags: betrug, familie, liebe, mystik, verbrechen, verlassen   (6)

  

 

Der Ahnhof
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(32)

46 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 22 Rezensionen

allgäu, krimi, walcher, mathilde, hof

Der Ahnhof

Joachim Rangnick
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.11.2010
ISBN 9783548609928
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

"Der Ahnhof" von Joachim Rangnick ist offensichtlich schon der 6. (?) Teil einer Serie um den Journalisten Robert Walcher, der mit Adoptivtochter und Haushälterin Mathilde, zusammenlebt.
Mathilde hat so eine Art "zweites Gesicht", so dass es sich hier eigentlich nicht um einen Krimi im herkömmlichen Sinn handelt, sondern eher um einen Mystery mit Schauplatz im deutschen Allgäu.
Eigentlich lese ich Mysteries sehr gerne, dieses leichte Gänsehautgekribbel, dieses Unerklärliche, das man ja auch so oft im wirklichen Leben erlebt, das dann so offen bleibt, ob es nun wirklich "Unerklärlich" ist, oder "Zufall" oder vielleicht einfach doch ein logischer Zusammenhang besteht, den man so auf Anhieb nicht sehen konnte....
Ja, eigentlich....
Und eigentlich hat Herr Joachim Rangnick einen sehr humorvollen Schreibstil, der aber eben nicht so wirklich passt, wenn man einen ernsthaften, dramatischen, gewalttätigen und logischen Krimi schreiben möchte.
Ich war hin und hergerissen.
Der Beginn dieses Buches ist unglaublich düster, grausam, traurig und spannend. Dann kommt der Switch in die heutige Gegenwart und nichts will mehr so richtig passen: eine alternde Hauhälterin, die offensichtlich alles "hellsieht", genaue Angaben zu Tatwaffen und Tathergang einen Tag zuvor per e mail schicken kann, aber eben dadurch als Haushälterin völlig Fehl am Platze ist. Ein verliebter Journalist, der die gute Seite darstellt, der keine Schwierigkeiten hat, sich Hals über Kopf zu verlieben und alles läuft so unsympathisch glatt... und der Bösewicht, völlig überzogen dargestellt, so unendlich das Böse an sich, sogar dem Exorzismus widerstehend, so grausam und über Generationen gewaltätig... ich mag dieses Schwarz-weiss-malen nicht. Das passt nicht, nimmt vollständig die Spannung und ist einfach so offensichtlich, dass es in keinster Weise spannend und gruselig wurde.
Recht begrenzte Personenzahl insgesamt, das kann zwar sehr angenehm sein, ist aber so unspannend und in der Fantasie einengend, dass ich hier einfach nicht mehr als 3 Sterne vergeben kann!
Schöne Lektüre für Zwischendurch zum Entspannen, nichts wirklich umwerfendes.
Bedeutet: Sollte ich Gelegenheit haben, weitere Bände zu lesen, werde ich sicher mal reinkucken, ich werde aber nicht in den Laden eilen und mir diese Serie selbst in den Schrank stellen!

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Tags: exorzismus, geister, mystik, schuld   (4)

  

 

Im Schein der Finsternis
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(48)

133 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

riley, fantasy, sommerland, tod, seelen

Im Schein der Finsternis

Alyson Noël , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 06.07.2011
ISBN 9783442203840
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Der 2. Band um Riley!
Nach "Das Mädchen im Licht", der 1. Band, in dem wir Riley kennenlernen durften, geht es nahtlos im 2. Band "Im Schein der Finsternis" weiter: Riley hatte ihre tote Tätigkeit als Seelenfängerin angenommen und vorerst das Projekt erfolgreich beendet.
Sie will ein wenig ausspannen am Meer, die tote Seele etwas baumeln lassen, als sie mehr oder weniger versehentlich über einen Geist stolpert: Rebecca, ein Mädchen aus dem Jahr 1733, die bei einem damaligen Aufstand der Sklaven elendig umkam.
Ihr Führer Bodhi versucht sie verzweifelt vom weiteren Verlauf abzuhalten: Es dürfen nur die Seelen gerettet werden, die vom Rat auserwählt und bestimmt wurden, das Handeln auf eigene tote Faust ist streng verboten!
Aber was sind schon Verbote?
Ausserdem war sie doch eben erfolgreich, und das noch bei einem sehr kniffligen Fall, also, was osllte Riley abhlten, sich dieses Mädchen und deren Probleme mal anzusehen?
Leider bemerkt sie die sinnvollsten Einwände erst. als es bereits zu spät ist und sie mitten in der Selle hängt, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt, zu stark sind die Hassgefühle und der jahrhundertalte Zorn von Rebecca.

Also, dieses Buch hat mich schlichtweg begeistert. Wieder liest man sich innerhalb weniger Stunden durch das Buch und lernt so nebenbei nachzudenken über "Vergbenung", "Mitleid", "Mitgefühl", "Liebe" und der "Macht des Wollens".
Im Grunde ein Ratgeber und Führer durch das tote Leben, der aber sehr wohl auch unter den Lebenden funktioniert.
Statt sich in irgendwelche negativen Gedanken reinzusteigern sollte man sich immer mal wieder selbst ausbremsen, sich Zeit nehmen, die eigene Situation, egal wie schlimm, möglichest nüchtern und neutral zu bedenken und wirklich keine Scheu haben , auch völlig neue Wege zu beschreiten, dieses "es geht nicht", das gibt es nicht!
Da ich selbst grade wieder eine Entscheidung getroffen habe, die vielen unverständlich ist, ich aber merke, es ist nicht mein Weg, das zu tun, was die Gesellschaft als "man muss es hinnehmen und dankbar sein" vorschreibt, hat mir dieses kleine Fantasy-Büchlein wirklich Mut gemacht.
Und so sollte es eigentlich auch sein, nicht umsonst sagte man früher man kann auch Berge versetzten, wenn man nur dran glaubt.
Was ich ebenfalls bemerkenswert finde: Die Geschichte des Sklavenaufstandes gab es 1733 wirklich, eigentlich aus psychologischer Sicht sehr interessant: Die sklaven versklavten die Adligen und ehemaligen Gutsbesitzer zur Feldarbeit, die sich Jahre später wieder zu einem Aufstand zusammenrotteten, um ihrerseits erneut Sklaven anzuheuern, die unter dementsprechend miesen Umständen die miese, aber nötige Arbeit übernhemen sollten.
Also zum eigentlichen Nachdenken, oder Überdenken der Sklavenhaltung hat das Kennenlernen der Kehrseite nicht gereicht!

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Tags: band 2, hass, jenseits, liebe, riley, seelen, tod, vergebung, zorn   (9)

  

 

Die Stadt der Regenfresser
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(112)

256 Bibliotheken, 5 Leser, 12 Gruppen, 44 Rezensionen

abenteuer, peru, humboldt, jugendbuch, expedition

Die Stadt der Regenfresser

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Loewe, 15.09.2009
ISBN 9783785565742
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

"Die Stadt der Regenfresser" ist der Auftakt zur Trilogie um die Chroniken der Weltensucher von Thomas Thiemeyer.
Schöne Hardcover-Ausgabe mit wunderschöner Weltkarte im Buchdeckel, grosse Buchstaben, d.h. die Seiten sehr leicht und schnell zu lesen, dickes Papier, dadurch ordentlich schnelles Vorwärtskommen ist dieses "dicke" Buch innerhalb von 2 tagen gemütlich zu lesen!
Ich habe mich überwunden, hier doch 3 Sterne zu geben, ausschlaggebend war die ausführliche und informative Begriffserklärung zum Ende des Buches. Dadurch erhält das Buch doch auch noch Lehrreiches, auch wenn der übrige Inhalt für mich nicht sonderlich spannend und nicht fesselnd war.
Aber zur Kurzzusammenfassung:
Carl Friedrich Donhauer nennt sich selbst Humboldt, den Sinn der eigenen, frechen Namensgebung habe ich nicht wirklich verstanden, aber gut, ich muss auch nicht alles kapieren.
Jedenfalls haben die dargestellten Abenteuer wirklich nichts mit den Abenteuer des legendären Alexander von Humboldt zu tun.
Schade eigentlich, ich hätte es viel spannender gefunden, eine Art Biographie zu lesen!
Der selbsternannte Humboldt reist in ein fremdes Land, um ein vergessenes Volk zu erforschen, dabei sind 2 Teenager, die die Reise natürlich durch ihre Intelligenz und Pfiffigkeit zum Erfolg führen!
Gut, das hat mich nicht so sehr gestört, allerdings finde ich doch, dass "Jugendbuch" nicht gleich "Jugendbuch" ist, eine altersangabe wäre doch hilfreich!
Der Schreibstil natürlich sehr einfach, auch die Abenteuer schnell zu durchschauen und relativ unkompliziert zu meistern.
Was mich aber ärgerte ist, dass Herr Thiemeyer "altbewährtes" aus anderen Romanen hier wiederkäute. Vielelicht auch andersrum, aber die Sache mit dem Sprachkasten, an dem man nur Knöpfe dreht um dann die absonderlichsten Sprachen grammatikalisch korrekt zu verstehen, dass ist langsam ein alter Hut und völlig unglaubwürdig.
Solche und ähnliche dinge nehmen mir den Spass am Lesen, man bekommt als Leser dne Eindruck, dass das Lesen anderer Bücher des Autors nicht mehr von Belang ist, da ja offensichtlich vor Wiederholungen nicht gescheut wird.
Schade.
Hoffentlich mache ich im 2. Teil nicht die gleiche Erfahrung nochmals!

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Tags: abenteuer, humboldt, inka, volk   (4)

  

 

Im Bann der Hexer
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(1)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Im Bann der Hexer

Florian Biege , Alexander Berger
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Egmont EHAPA, 05.04.2011
ISBN 9783770434862
Genre: Comic & Humor

Rezension:  
Tags:  

  

 

Das Mädchen im Licht
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(112)

236 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

fantasy, riley, tod, bodhi, geister

Das Mädchen im Licht

Alyson Noël , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 189 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 04.02.2011
ISBN 9783442203833
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Riley ist ein junges Mädchen, mal eben 11 Jahre alt. Sie freut sich so auf ihre kommende Teenager-Zeit, blickt zu ihrer wenigen Jahre ältern Schwester auf und hat noch so viele Pläne und Ziele, aber es soll anders kommen: Ein Autounfall beendet das Leben von ihr, den Eltern und ihrem Hund auf tragische Weise. Nur die Schwester überlebt und geht zurück zur Erde.
Wie ist das Tod-sein? Ist es wirklich so anders als das Leben davor? Riley hat Probleme sich in der neuen Welt, der Totenwelt einzugewöhnen, es fehlen noch zu viele ihrer Freunde, zu viele Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld.
Aber der Alltag holt sie ein: Auch hier muss Riley zur Schule, auch hier warten Aufgaben auf sie.
Sie wird zur Seelenfängerin. Sozusagen ein gutartiger Geist, der zur Erde zurückgeschickt wird, um wandernde, verlorene Seelen aufzuspüren und aufzusuchen. Sie soll diese dazu bewegen, über die Brücke zu gehen, in die Totenwelt, da, wo der weitere Weg wartet.
Es wird ihr ein Führer zur Seite gestellt und auch der Hund darf mit.

Nur etwa 180 Seiten dick, grosse Schrift, also Lesespass für nur wenige Stunden, aber ich habe ja schon den 2. Band hier liegen und werde gleich mal weiterlesen.
Etwas sehr einfach geschrieben, eben eher ein Jugendbuch, aber es muss ja nicht immer die schwere Kost sein: Mal etwas für zwischendurch, wenig anspruchsvoll, dafür nicht wenig lustig.
Lachkrämpfe hatte ich u.a. bei der Szene, als Riley den Poltergeist sucht und dabei selbst ins Visier von menschlichen Geisterjägern gerät.
Gar nicht so leicht, so ein totes Leben.
Offensichtlich kann ich mir die Hoffnung auf ein "endlich ausruhen" und liegenbleiben im Sarg bis in die Puppen endgültig abschminken.

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Tags: seelen, tod   (2)

  

 

Dämonenhunger
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(144)

224 Bibliotheken, 1 Leser, 8 Gruppen, 40 Rezensionen

dämonen, weltuntergang, fantasy, elfen, feen

Dämonenhunger

Timothy Carter , Sabine Reinhardus
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 01.07.2009
ISBN 9783426503324
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Dämonenhunger, geschrieben vom Autor Timothy Carter ist im Hause Knauer schon im Jahr 2009 erschienen, das englische Original im Jahr 2007 unter dem Titel "Epoch".
Vieleleicht liegt es daran, dass ich nicht wirklich ins Buch gefunden habe. Den Geschichtsablauf als Count down zu gestalten, d.h. mit der höchsten Kapitelzahl zu beginnen und auf Kapitel 1 herunter zu zählen war damals eventuell eine tolle Idee, wurde aber inzwischen von vielen anderen Autoren, auch anderer Genre, aufgegriffen und ebenfalls umgesetzt.
Auch Dämonenbücher gibt es ja inzwischen von diversen Autoren, mal mehr lustig, mal mehr langweilig.
Hier fand ich die Geschichte von Vincent, der in einer kleinen Familie mit Vater, Mutter und Bruder aufwächst und immer so als ungeliebter Aussenstehender gilt, nicht besonders mitreissend oder spannend.
Die Eltern und der Bruder sind begeisterte Sektenanhänger, der missratene Sohn hat eher ein Händchen für Paranormale Begebenheiten und besitzt eine beosndere Neigung zur Magie. Er wird zum Zünglein an der Waage, denn bald soll die gesamte Welt untergehen, und an ihm liegt es, dieses eventuell noch zu verhindern.
Der Fantasy-Roman soll lustig sein, gelacht oder gelächelt habe ich leider nicht, ich war eher genervt. Es ist eine leichte, anspruchslose Lektüre, so für zwischendurch. Man verpasst nichts, wenn man dieses Buch auslässt und sich die Zeit für sinnvollere Bücher nimmt.
Ansonsten kann man es eben mal schnell durchlesen, im Gedächtnis behalten wird man davon nicht sehr viel.
Während des Lesens hatte ich auch imemr mal wieder den Eindruck, dass ich es eventuell schon mal gelesen habe.
Daher jetzt auch hier diese "Kurz-Rezi", damit mir nicht ein drittes Mal das Buch über den Weg läuft.
Was mir gut gefiel, das war das Cover, die Aufmachung des Taschenbuchs. Manchmal wundert man sich: nichtssagende, billige Taschenbücher erhalten ein raffiniertes Outfit, während inhaltlich tolle Bücher oft mit wenig ansprechenden oder gar völlig unpassenden Coverbildern ausgestattet werden.
Hier für die Gestaltung des Buches 1 Stern extra!

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Tags: dämonen, elfen, vernichtung, weltuntergang   (4)

  

 

Strange Angels: Verflucht
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(117)

256 Bibliotheken, 4 Leser, 9 Gruppen, 64 Rezensionen

zombie, werwölfe, vampir, werwolf, dru

Strange Angels: Verflucht

Lili St. Crow , Sabine Schilasky
Fester Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 25.03.2011
ISBN 9783426283455
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Strange Angels, Verflucht ist der 1. Band einer Reihe um ein 16 jähriges Mädel, das mit einer magischen Gabe "gesegnet" (=verflucht) ist, und die nach dem tragischen Tod des alleinerziehenden Vaters auf sich gestellt ist.
Sie muss sich magischen Wesen wehren, die in ihr grosse Gefahr sehen, allerdings kennt sich Dru mit all den Wesen und Mächten kaum aus, da sowohl der Vater als auch die Grossmutter, bei der Dru nach dem Tod der Mutter lebte, kaum sinnvolles zur magischen Ausbildung beitrugen, wohl in der Hoffnung, sie könnten Dru vor ihrer "wahren Bestimmung" schützen!
Bekanntes Strickmuster?
Der Reiz einer solchen Geschichte lässt wohl nie nach, hier auch mal ganz neu aufgelegt, mit neuen magischen Wesen, neuen Ideen der Wahrnehmnung und der Waffen, aber eben doch nicht wirklich überraschend.
Sehr einfach geschrieben, aber manchmal schon zu derb und unpassend im Ausdruck, ohne jeglichen Humor, fiel es mir nicht leicht, wirklich Spass am Lesen zu haben.
Da entschädigt dann auch nicht die herrliche Hardcover-Ausgabe des Pan-Verlags, die ja immer zum Reinblättern und Lesen einlädt.
Sehr wirr die Gechichte, man kommt nicht recht vorwärts, zu langatmig, immer gleiche Muster, die sich wiederholen von Kapitel zu Kapitel, irgendwann fragt man sich, was das Buch eigentlich erzählen will. Eine Straffung der Geschichte hätte dem Horror sicher keinen Abbruch getan, es gelang der Autorin auch nicht wirklich die unheimliche Umgebung zu transportieren, was eigentlich schade ist. Die Charaktere blieben mir auch verschlossen, ich konnte nicht recht warm werden, keine Sympathie fassen, denn zu verwirrend die Gedankengänge, zu wenig nachvollziehbar, was in den Köpfen vor sich ging.
Wirklich schade, am Ende des Buches habe ich mich ernsthaft gefragt, wofür immerhin 384 Seiten verwendet wurden, denn erst jetzt scheint die Geschichte zu starten.
Es bleibt abzuwarten, wie es weitergeht, ob eine Steigerung kommt, ob die Autorin zu einem flüssigeren Geschichtsablauf findet, ich bin jedenfalls gespannt auf die kommenden Bände.
Die Autorin schreibt als Lili St. Crow, ein Pseudonym für Lilith Saintcrow, die aus New Mexico stammt und heute mit Familie in Vancouver lebt.

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Tags: jagd, kampf, magie, vampir, werwolf, zombie   (6)

  

 

Die Stadt der Seelen
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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

träume, pandaemonium, dämonen, vivana, lindwurm

Die Stadt der Seelen

Christoph Lode
Flexibler Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 08.02.2011
ISBN 9783442471744
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Pandaemonium "Die Stadt der Seelen" von Christoph Lode ist der 2. Band der Trilogie um Pandaemonium.
Das Buch knüpft nahtlos am 1. Band an, d.h. die Geschichte geht prompt einen Tag nach den Ereignissen in Band 1 weiter. Sollte der geneigte Leser also die Möglichkeit haben, so sollten beide Bände direkt hintereinander gelesen werden.
Bei meiner Lektüre war es erscheinungsbedingt so, dass doch einige Wochen dazwischen waren und schon hatte ich Probleme, die unzähligen Namen richtig zuzuordnen.
Zum Inhalt möchte ich nicht viel verraten, sonst verrate ich zu viel vom Inhalt des 1. Bandes.
Bei der Trilogie um Pandaemonium geht es um die Verschiebung der Machtverhältnisse. Eine skrupellose Frau eignet sich Macht an, eine Macht, die ihr nicht zusteht, die sie nicht ohne fremde Hilfe ausüben kann und die vor allem das bisherige Leben aller Lebewesen gefährdet und auf eine negative Art verändert.
Im Kampf gerät dieses Gefüge erstmals ins Wanken, ein Protagonist wird in eine Art Paralleluniversum geschleudert, in welchem ungute Geister und Dämonen herrschen.
Eine Delegation macht sich auf, um ihn dort zu suchen und wieder in die normale Welt zu bringen.
Derweil übt sich ein anderer Protagonist weiter im Beeinflussen der Träume, die über Macht und Herrschaft entscheiden.
So hat der Leser auch hier 2 Geschichtsfäden, die zeitgleich laufen, aber unabhängig voneinander stattfinden, bis sich die Wege der Gesschichten im letzten Drittel kreuzen. Es kommt zu einem fürchterlichen Verrat, bevor das Buch endet.
Die Situation kurz vor Schluss, dieses nicht-mehr-wissen, was Recht oder Unrecht ist, diese Hilflosigkeit der Protagonisten, dieses freundschaftliche Verbundensein und doch auf gegenseitigen Meinungen beharrend, die eine feindliche Situation hervorruft, das hat mich sehr beeindruckt und mich bewogen, diesem Band 4 Sterne zu geben.
Ansonsten -ähnlich wie Band 1- flüssig geschrieben, kaum oder kein Humor, leicht zu lesen, kein grosser Anspruch, phasenweise fast leicht durchschaubar und damit in Gefahr langweilig zu werden, eine leichte Lektüre für Zwischendurch.

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Tags: dämonen, gelbes buch, macht, pandaemonium, träume   (5)

  

 

Gegen die Zeit
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(55)

103 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

steampunk, london, fantasy, magie, magier

Gegen die Zeit

Bernd Perplies
Flexibler Einband: 423 Seiten
Erschienen bei Lyx, 08.02.2011
ISBN 9783802582653
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Band 2 der überragend tollen Trilogie von Bernd Perplies "Magierdämmerung".

Nahezu nahtlos schliesst der 2. Band an den Ereignissen des 1. Bandes an. Und auch wenn der Autor die Veröffentlichung des 2. Bandes als "Schwergeburt" in Erinnerung behalten wird, für mich war es purer Genuss.
Keine einzige Zeile ist zu wenig oder zu viel. Kein Nachlassen des Tempos, des Ideenreichtums, der Spannung, des Humors und dem Voranschreiten der Geschichte!
Ganze 419 Seiten voll von Wendungen und Zusammenkommen und Auseinanderdriften, ohne Rücksicht auf Verluste werden liebevoll eingeführte Schauplätze gegen neue, nicht minder raffinierte eingetauscht.
Hatte ich Angst, dass nach Ankommen des Grossvaters mit Enkelin in London ein spannender Geschichtsfaden endet, die Geschichte an Inhalt verliert, es war völlig unbegründet, denn neue Fäden -im wahrsten Sinne des Wortes- werden gesponnen, verknotet und auseinandergedröselt.
Einfach Hammer!
Wäre ich die Autorin dieses Werkes, ich hätte längst die Übersicht verloren, aber Bernd Perplies scheint doch so viele Gehirnwindungen mehr zu haben... oder arbeitet er gar mit bunten Karteikärtchen... ich bewundere nicht nur die Fantasie, sondern auch die Fähigkeit bei so vielen Personen, Orten und Problemen die Übersicht zu behalten.
Ab und zu verlor ich sogar das eigentliche Ziel aus den Augen, nicht so der Autor, der in 419 Seiten die Geschichte und die Ereignisse von etwa 3-4 Tagen wiedergibt.
Ich dachte immer mein Leben sei abwechslungsreich und kaum zu bewältigen, was so alles innerhalb einer Woche geschieht, aber gegen diese interessante Zeit scheint mein Leben eher schlaftablettenähnlich zu verlaufen.
Viel Lesestoff, keine Langeweile, kein Problem auch nach Pause nach dem 1. Teil wieder in die Geschichte zu finden, denn so nebenbei tauchen alle wichtigen Figuren wieder auf und führen den Leser nochmals ein.
Toll gemacht!
Auch sehr schön die beibehaltene Gestaltung des Covers, die Zeitungsartikel zu Beginn jedes Kapitels, ich freue mich ungemein auf den 3. Band, der leider wohl auch der letzte dieser Trilogie sein wird!
Ob es wohl gelingt, das Chaos aufzuhalten, die Energiepforten wieder zu schliessen? Wir werden es lesen!

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Tags: 1897, chaos, dunholm, london, magie, silberner kreis   (6)

  

 

Das Haus der kalten Herzen
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(43)

101 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

winter, fantasy, zauber, century, sarah singleton

Das Haus der kalten Herzen

Sarah Singleton , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.02.2010
ISBN 9783570306475
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

"Das Haus der kalten Herzen" von Sarah Singleton aus der cbt-Jugendbuchreihe ist ein ganz aussergewöhnliches Buch!
Spannend von der ersten Silbe, einfallsreich, flüssig geschrieben, leicht zu lesen, aber berührend und gefangennehmend.
Zum Inhalt: Die Familie Varga ist anders. Sie leben nicht rund 46 Jahre, was laut Bibel das zu erreichende Alter eines Menschen ist, sondern mehrere hundert Jahre. Sie stammen aus Italien, eine kleine Familie zog vor etwa 100 Jahren nach England auf den Landsitz Century.
2 Töchter wurden geboren, von denen Mercy eine spezielle Gabe hat: Sie kann Geister sehen. Mit ihrer 2 Jahre jüngeren Schwester lebt sie mit Vater, Gouvernante und Haushälterin in dem dunklen kalten Haus. Es ist immer dunkel, immer Winter, keine Veränderung seit unzähligen Jahren.
Durch eine überraschende Begegnung beim Ausgang in den vereisten Garten, fängt Mercy an Fragen zu stellen: Wie alt bin ich, wo ist meine Mutter, wie lange ist es schon Winter, wann hatte ich zuletzt Geburtstag?
Je mehr sie nachforscht, desto mehr Fragen und Geheimisse zeigen sich, aber desto heftiger wird sie auch von der Gouvernante bekämpft.
Was verbirgt der Vater, welcher Fluch hängt über der Familie?

Ein unglaublich spannendes Buch! Interessante, gut durchdachte, in sich schlüssige Geschichte. Die Autorin zeigt eine wirklich tolle Fantasie, fernab aller Vampire und anderen Anderswesen.
Nicht sehr umfangreich, daher auch mal eben etwas für zwischendurch. Eigentlich wollte ich auch nur mal neugierig reinlesen, bin aber spontan hängengeblieben und hab es fast in einem Rutsch durchgelesen.
Schön geschrieben, ich hoffe, ich kann von dieser Autorin noch mehr zu lesen bekommen.
Das geliehen Buch wandert auf alle Fälle auf meine Wunschliste!

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Tags: century, familientragödie, fluch, winter, zauber   (5)

  

 

Der Venuspakt
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(211)

383 Bibliotheken, 1 Leser, 11 Gruppen, 50 Rezensionen

vampire, feen, liebe, venuspakt, magie

Der Venuspakt

Jeanine Krock
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Egmont vgs, 15.07.2009
ISBN 9783802582295
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

"Der Venuspakt" von Janine Krock ist ein Roman aus dem Hause Lyx.
Nuriya, eine Fee, die ihre Herkunft unterdrückt, wird in den Heimatort gerufen. Sie soll ihrer Schwester zur Hand gehen, die dort einen Laden betreibt.
Sie trifft einen Mann, der sie völlig fasziniert, noch weiss sie nicht, dass es ihr Schicksal sein wird, sich als Seelenpartnerin mit ihm, einem mächtigen Vampir zu verbinden, um den Venuspakt zwischen Feen und Vampiren zu erneuern.
Was diese beiden Geschöpfe der Anderswelt alles durchmachen müssen, um zueinander zu finden, das ist der spannende Inhalt des Buches.
Die Erotik kommt nicht zu kurz, den Humor habe ich vermisst.
Ansonsten ist der Roman leicht zu lesen, bischen schwer der Einstieg mit all den Namen und Wesen, die da auftauchen, aber man liest sich recht flott ein und durch.
Wirklich beeindruckt hat mich der Inhalt nicht, obwohl es durchaus spannend ist.
Ich hoffe, die Geschichte der beiden Protagonisten geht noch weiter, schliesslich sind noch einige Fragen offen.
Der zweite offizielle Band "Die Sternseherin" erzählt von der dritten Schwester Estelle, die im ersten Band nur immer mal wieder erwähnt wird.

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Tags: feen, vampire, venuspakt   (3)

  

 

Bis in die Ewigkeit
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(53)

129 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

liebe, abschlussball, engel, gabe, vampir

Bis in die Ewigkeit

Meg Cabot , Lauren Myracle , Stephenie Meyer , Barbara Müller
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.09.2010
ISBN 9783442375714
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Das vorliegende Taschenbuch aus dem Haus blanvalet enthält 5 "Kurzromane" der Autoren Meg Cabot, Lauren Myracle, Kim Harrison, Michele Jaffe und Stephenie Meyer.
Allen gemeinsam ist das Thema "Abschlussball", offensichtlich in den USA ein sehr wichtiges Ereignis im Leben der Jungendlichen.
Es handelt von jungen Erwachsenen, die entweder über besondere Begabungen verfügen oder zu leichten Opfern okkulter Wesen werden.
Manchmal schön schauerlich und gruselig, andere eher spannend.
Erstaunt hat mich, dass mir die Kurzromane der eher für mich unbeklannten Autorinnen Myracle, Harrison und Jaffe wesentlich spannender und abgerundeter vorkamen und mir persönlich wesentlich besser gefielen.
Besonders ein Kurzroman hat mir besonders gut gefallen, "Küsschen, Küsschen", da habe ich es bedauert, nicht mehr lesen zu können. Diese Geschichte ist ausbaufähig!
Mit nur 316 Seiten ein kurzer Lesespass, so für Zwischendurch oder vor dem Schlafengehen ideal!

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Tags: abschlussball   (1)

  

 

Des Teufels Maskerade
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wien, prag, fantasy, vampir, gestaltwandler

Des Teufels Maskerade

Victoria Schlederer
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, W, 01.12.2009
ISBN 9783453526556
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Hammer!!!
Dieses Buch bekommt von 5 möglichen Sternen 10.
"Des Teufels Maskerade" von der Autorin Victoria Schlederer ist der Gewinner des grossen Heyne Schreibwettbewerbs 2009.
Ich musste dieses Buch einfach lesen und hatte das Glück bei einer Leserunde mit Autorin teilnehmen zu können, ein Highlight für mich zum Ende des Jahres 2010!
Aber zum Inhalt: Der Baron Dejan Sirco arbeitet als privater Ermittler der Dedektei für okkulte Angelegenheiten in Prag Anfang des 20. Jahrhunderts.
Er lebt zusammen mit einem ehemaligen Strassenjungen Mirco, den er Jahre zuvor bei sich aufgenommen hat, und Sir Lysander Sutcliffe, der -nachdem er etwa 200 Jahre als körperloser Geist herumirrte- derzeit im Körper eines Otters steckt. Sehr enge Verbindungen hat er nach wie vor zur Stadtdirne Esther, die zum Dreh- und Angelpunkt aller Geschichtsabläufe wird.
Unterwegs in Wien, wo der Herr Baron, grosser Fan von Automobilrennen, an welchen er aktiv teilnimmt, derzeit verweilt, ereilt ihn ein neuer, sehr verworrener Auftrag: Ein alter Bekannter, Graf Felix Trubic, selbst Geheimagent Seiner Kaiserlichen Majestät, benötigt dringend die Hilfe bei der Aufklärung einer persönlichen, okkulten Angelegenheit, bei der es um sein eigenes Leben geht.
Umgehend kehrt Dejan zurück, trifft sich mit dem Grafen, wobei der Leser erfährt, dass es sich hierbei um eine sehr verworrene, prekäre Situation handelt, die erst mal mehr Fragen und Probleme aufwirft als gedacht.
Dass auch Dejan sich in ernste Lebensgefahr begiebt, bleibt dabei nicht aus.

Selten las ich eine derart verzwickte, intelligente, äusserst humorvolle Geschichte!
So viele unterschiedliche Fäden, Fälle und ungelöste Probleme, alles löst sich zu seiner Zeit, es kommt niemals Langeweile auf.
Liebevoll und sehr detailliert ausgeschmückte kriminalistische Dedektivarbeit, so viele Nebengeschichten, die facettenreich den Ablauf beleuchten, immer neue Wege und Sackgassen eröffnen, es hat unglaublich Spass gemacht, diesen Roman zu lesen!
Man grübelt mit, man lässt sich in die Irre führen, um Seiten später mit einem Aha-Effekt zum Weg zurück zu finden, einfach gelungen!
Dabei kommt der Humor nicht zu kurz! Wie oft habe ich laut gelacht, gechmunzelt, das Buch beiseite gelegt, nur um einen tollen Abschnitt gleich nochmal zu lesen!
Zum Schluss kann ich sagen: Dieses Buch werde ich mit Sicherheit noch ein zweites und drittes Mal lesen.
Die Autorin hat so viele Details eingeflochten, da reicht ein einmaliges Lesen nicht aus, um alles zu erfassen!
Um diese bunte Geschichte auch von allen Seiten zu erzählen, denn eine Person hätte nicht ausgereicht, um den Leser durch alle Details zu führen, nutzt die Autorin Schriftwechsel, Tagebucheintragungen und den Wechsel der Erzähler.
Zusätzlich aufgelockert wird das Buch durch die zahlreichen Bleistiftzeichnungen, denen man aber viel zu wenig Beachtung schenkt, weil der Fortlauf der Geschichte so wahnsinnig spannend ist.
Zuletzt möchte ich noch die unglaublich schöne Sprache der Wiener Autorin erwähnen. Ich habe versucht mich beim Schreiben der Rezension anzupassen.
Sie ist blumig, charmant und holt den Leser in eine eigene Welt Anfang des 20 Jahrhunderts. Schon alleine das war einfach purer Spass, den Stress des Alltags in dieser Sprache zu verlieren!

Die Autorin, Victoria Schlederer, ist 1985 geboren, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Tschechisch in Wien und Rotterdam, lebt derzeit in Wein und arbeitet fleissig an einem weiteren Buch, das einige Jahre später spielt und dem Leser ein Wiedersehen mit einigen Protagonisten ermöglicht, die aber dann eine Nebenrolle übernehmen werden!
Liebe Victoria, ich bin unglaublich gespannt, das noch namenlose Buch steht bereits auf meiner Wunschliste!

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Tags: dedektei, familie, okkulte angelegenheiten, prag, wien   (5)

  

 

Renegat
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merege, kampf, lichtstein, reise, krieg

Renegat

Torsten Fink
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.10.2010
ISBN 9783442266937
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Nach "Nomade" und "Lichtträger" nun der letzte Teil der Trilogie um die streitsüchtigen Hakul, dem Lichtstein, der Sturmwinde (Kreole) und dem Krieg um die Macht!
Und ich muss sagen, ich bin ohne Einschränkung begeistert!
Spannend, flüssig und intelligent geschrieben, gruselig, lustig und mystisch, eine tolle Mischung, die mich Nächte durchlesen ließ, aufgrund derer ich in der U Bahn vergaß auszusteigen und der gesamte Haushalt liegenblieb!
Ich fand es spannender als die Tolkien Bücher, gruselig durch die mystischen Winde, die unheimliches im Wind flüstern, lustig durch Yeku, einem bösen Geist, der in einem knorrigen Stab lebt und zu passenden Momenten so sarkastisch und treffend seinen Senf dazugibt, ich habe mich wirklich bestens unterhalten.
Viel möchte ich zum Inhalt nicht sagen, denn sonst verrate ich zu viel des Inhaltes der ersten beiden Bände.
Ich empfehle jedem Leser diese Trilogie, der gerne Fantasy liest, sich gerne in andere Welten entführen lässt und Mystik liebt!

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Tags: awin, hakul, kampf, kariwa, krieg, lichtstein, macht, merege, reise, steppe   (10)

  

 
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