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Ohne Blut
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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

rache, vergeltung, ohne blut, krieg, alessandro baricco

Ohne Blut

Alessandro Baricco , Anja Nattefort
Flexibler Einband: 102 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.01.2006
ISBN 9783423134163
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
Tags: kalt, krieg, mord, nina, rache, tito, vergeltung   (7)

  

 

Online fühle ich mich frei
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onlinesucht, facebook, sicherheitskraft, personenschutz, zielstrebigkeit

Online fühle ich mich frei

Julia Kristin , Daniel Oliver Bachmann
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Arena, 23.05.2012
ISBN 9783401067247
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Rezension:

Was wäre wenn ihr ab heute offline sein müsstet? Würdet ihr das aushalten? Oder könnt ihr an euch doch schon die ein oder anderen Suchtzeichen feststellen? Ihr habt Angst was zu verpassen? Ihr müsst zwingend der virtuellen Welt mitteilen, was ihr gerade erlebt habt oder wo ihr euch befindet?

Dann geht es euch teilweise wohl wie Julia Kristin.

Julia ist süchtig und weiß das auch. In der Onlinewelt fühlt sie sich frei und nimmt sich die Freiheit die sie in der realen Welt nicht hat. Seit der Pubertät ist sie süchtig, sie meldet sich in mehreren sozialen Netzwerken an. Immer mehr Freunde kommen dazu, ihre Posts werden massig kommentiert und sie kann ihre Meinungen frei äußern.

In ihrem Elternhaus gibt es immer mehr Zoff. Sie ist Adoptivkind und möchte im Alter der Pubertät wissen, wer ihre wirklichen Eltern sind. Ihre Adoptiveltern finden das nicht wirklich gut und versuchen sie davon abzubringen. Doch ihr Adoptivvater besitzt einen Computer und Julia schafft es, ihre Mutter ausfindig zu machen. Doch die Begegnung mit ihr verläuft anders, als erhofft, ein kleiner Rückschlag, doch genau diese Realität kann ausgeblendet werden.

Der PC ist eine gute Fluchtmöglichkeit für sie, denn sie merkt, wie bequem es doch ist, sich mit seinen Freunden virtuell zu treffen. Kontakt ist rund um die Uhr möglich, ohne das Haus zu verlassen und vor allem es ist immer jemand da, der zuhören kann, mit dem man kommunizieren kann. Wie jeder Teenager spielt sie anfangs erst Computerspiele. “Die Sommerolympiade”, ein einfaches PC-Spiel hat es ihr angetan, denn sie kann sich dort im Reiten beweisen und ist nie schlecht. Eine Bestätigung die ihr mehr als gut tut.

Nach und nach meldet sie sich in sämtlichen sozialen Netzwerken an. In einem trifft sie Freunde, in einem anderen kann man immer wieder Jungs kennenlernen und gemütlich chatten. Unterwegs ist sie nur sehr selten. Der PC nimmt sie immer mehr in Anspruch, sogar nachts wacht sie auf und schaut nach, wenn der Ton erklingt, der eine neue Nachticht verkündet. 24 Stunden am Tag läuft ihr PC. Zu ihren Adoptiveltern verliert sie immer mehr den Kontakt, mit ihnen kann man nicht so reden wie im Netz. Außerdem wollen sie von Julia, dass sie die Schule mit guten Noten beendet und anschließend eine Lehre macht.

Julia muss sich losreißen und schafft es zunächst auch. Bedingt verbringt sie wenige Minuten ohne PC. Sie möchte gern Personen schützen und versucht sich ihren Traum zu verwirklichen. Kampfsport gehört ab sofort zu ihren Beschäfitungen, neben dem Internet. Abends ist sie Türsteherin in einer Disco und fühlt sich mit ihrer Aufgabe wohl. In ihrem Zuhause herrscht genau deswegen keine gute Stimmung und letztendlich muss Julia eine Lehre in einer Sparkasse beginnen. Doch auch dort kann sie nicht aufhören, nebenbei die neusten Meldungen auAls Julia zudem bald stolze Smartphonebesitzerin ist, gibt es kaum noch Momente in denen sie nicht online ist. Ein schwerer Schicksalsschlag öffnet ihr letztendlich für einige Zeit die Augen und ob sie will oder nicht, dass Leben muss auch offline funktionieren und Julia bleibt keine Wahl.

“Online fühle ich mich frei” – aus der Reihe “Mein Leben” vom Arena Verlag stammt diese Biografie. Sobald man das Buch aufschlägt, hat man das Gefühl sich bei Facebook mit Julia zu treffen, denn ihr Facebook-Profil ist auf den ersten Seiten abgedruckt. Und mit einem Umblätter-Klick ist eine Facebookmeldung von ihr zu finden.

Die Onlinesucht nimmt immer mehr zu und anhand von Julia Kristin kann sicherlich jeder Leser einige Parallelen zu sich selbst ziehen. In der Onlinewelt werden keine Vorschriften gemacht, in der Onlinewelt kann man posten was man möchte, wie man möchte und selbst Auseinandersetzungen kann man schnell abwenden bzw. aus dem Weg gehen. Schlechte Laune wird einem nicht übel genommen und nach fünf Minuten sind manche Statusmeldungen einfach vergessen. Der scheinbare Freundeskreis wächst ins unermessliche höhe und wenn es einem schlecht geht, dauert es meist nicht lange, bis tröstende Worte in Kommentaren abgegeben werden.s den Netzwerken abzurufen.

Der Sport lässt sie aber nicht los, denn die Onlinespiele animieren sie, auch in der Realität so gut zu werden. Sie schafft es einen Job in einen Sicherheitsunternehmen in Stuttgart zu bekommen. Dieser Job begeistert Julia immer mehr und der PC rückt in den Hintergrund. Auch eine Zufallsbegegnung mit einem Jungen, öffnet ihr die Augen. Diese allerdings vertieft sich erst über das Netz, denn dort finden sich die beiden glücklicherweise wieder.

Kein dickes Büchlein, aber eins mit Tiefe, denn es geht nicht nur um das Verhalten im Internet, sondern allgemein um Julia Kristins Leben. Es befinden sich vor jedem Kapitel Facebook-Einträge von ihr und auch einige Fotos sind zu finden.

Keine Stelle im Buch ist fiktiv, jede Stelle ist authentisch, ungefiltert und direkt, was man auch spürt, denn sonst würde der Schreibfluss womöglich stocken.

Ich habe das Buch an einem Abend gelesen und bin froh es zu kennen. Julias Leben ist auf keinen Fall einfach und es ist nachvollziehbar, dass sie lieber in Chatrooms, Spiele, wie auch soziale Netzwerke flüchtet. Der Schicksalsschlag, der sie in jungen Jahren ereilt, ist nicht leicht, ob Julia allerdings dadurch ein anderer Mensch wird und was sie in der scheinbar Offline-Zeit erlebt, ist bedeutsam.

Passt auf euch auf und findet einen Weg – die Realität sollte nicht aus den Augen verloren werden…

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Tags: computersucht, facebook, krebs, lebenskraft, onlineentzug, onlinesucht, personenschutz, sicherheitskraft, zielstrebigkeit   (9)

  

 

Ohnmachtspiele
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wien, österreich, mord, schäfer, ermittlungen

Ohnmachtspiele

Georg Haderer
Fester Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 16.08.2010
ISBN 9783852186306
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Nach dem ersten Roman “Schäfers Qualen” , folgt mit „Ohnmachtsspiele“ nun der zweite Roman von Georg Haderer um den Major Schäfer.

Dieser hat nicht nur mit Morden und mehreren Leichen zu tun, sondern muss sich auch noch mit dem Ministerium ärgern. Auch persönlich geht es ihm nicht gut, er leidet unter Angstzuständen und Depressionen.
Schäfer setzt aber gern seinen eigenen Kopf durch und handelt lieber ohne andere. Als eine Leiche am Ufer gefunden wird, ist er zur Stelle und steigt wieder in seinen Beruf ein, obwohl er noch wegen psychischer Erschöpfung krankgeschrieben ist. Als eine weitere Frau ertrinkt, wird er sich seinem Gefühl immer sicherer. Es kann sich nicht um zwei Unfälle handeln, auch wenn dies dem Polizeipräsidenten am liebsten wäre. Schließlich wären dann die Fälle erledigt, man bräuchte keine weitere Ermittlungszeit verschwenden und auch kein weiteres Personal ordern, um die Morde aufzudecken. Sparen heißt das Motto, doch nicht mit Schäfer. Auch bei der nächsten Leiche, einem Junkie, wäre es am leichtesten, auf eine Überdosis zu schließen und die Akte für immer auf die Seite zu legen. Für Schäfer kann es sich nur um einen Serientäter handeln, der nach einem ganz bestimmten Muster mordet. Spielkarten lautet sein Schlüssel zum Lösen der Fälle. Auch wenn er noch so oft belächelt wird oder man ihm die Ermittlungen untersagen will, lässt sich Schäfer nicht davon abhalten. Er nimmt die Spur auf und koste es was es wolle.

„Rabimmel, rabammel, rabumm.“

Mit Major Schäfer hat Georg Haderer einen überaus liebenswerten und sympathischen Protagonisten geschaffen. Obwohl die Morde, die verstümmelten Leichen wie auch das graue Berufsleben im Büro des Polizeireviers nicht gerade aufmuntern und zum Lustig Sein animieren, lockert Schäfer die Stimmung. Mit Witz und Komik erreicht er mehr und macht die überangespannten täglichen Ereignisse ertragbarer. Ohne dabei das Ziel vor den Augen zu verlieren, gelingt es ihm auch mit seiner Vorgehensweise, die nicht dienstüblich ist, zu punkten. Er möchte etwas erreichen, er setzt sich durch, koste es, was es wolle.

Georg Haderer erzählt einen breitgefächerten Krimi, in dem er richtige und falsche Fährten so auslegt, dass der Leser jedem Hinweis nachgeht und sich genau wie Schäfer nicht aus der Ruhe bringen lässt. Schluss ist, wenn alle Fälle aufdeckt sind. Durch den oft humorvollen, witzigen Charakter Schäfers und durch stilistische Mittel drei Punkte statt Kommas in den Atempausen in Dialogen zu setzen, wirkt der Roman noch authentischer.

Festhalten, lesen, nicht ohnmächtig werden, kann ich nur raten.
Außerdem wird Schäfer weiter ermitteln, ein weiterer Roman wird folgen.

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Tags: ermittlungen, fährte, kommissar, leichen, morde, ohnmachtsspiele, polizei, schäfer, wien. spielkarten, österreich   (10)

  

 

Oskar und die Dame in Rosa
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77 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

tod, gott, liebe, krankheit, krebs

Oskar und die Dame in Rosa

Éric-Emmanuel Schmitt
Fester Einband: 104 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 13.12.2006
ISBN 9783596509874
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Ein wunderschönes, trauriges Buch. Einfach schön.

Der zehnjährige Oskar hat Leukämie und weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. Madame Rosa bringt ihn auf die Idee, über alles nachzudenken, was ihn bewegt - in 13 Briefen an den lieben Gott.

Unsentimental und unerschrocken erzählen Oskars Briefe von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust. In nur wenigen Tagen erlebt er auf wundersame Weise ein ganzes Menschenleben.

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Tags: 10 jahre, bewegende briefe, blau, catcherin, eltern, fehlgeschlagene knochenmarktransplantion, freunde, krankenhaus, krebs, kuscheln, küssen, letzte lebenszeit, leukämie, liebe, menschenleben in 12 tagen, oma rosa, oskar, schmerzhaft, tod, wasserkopf, weihnachten   (21)

  

 

Ohne ein Wort
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thriller, familie, verschwinden, psychothriller, krimi

Ohne ein Wort

Linwood Barclay , Nina Pallandt (Übersetz.)
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.07.2007
ISBN 9783548267432
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Stell dir vor, du wachst morgens auf, und deine Familie ist weg. Einfach futsch, unauffindbar. Du bist 14, hast über Nacht deinen ersten Vollrausch ausgeschlafen, dabei von einem Jungen geträumt. Und jetzt bist du mutterseelenallein ... Ein Vierteljahrhundert später. Cynthia Archer leidet immer noch unter dem Verlust ihrer Familie, die seit dem Morgen vor 25 Jahren verschwunden ist. Inzwischen ist sie selbst verheiratet und Mutter einer achtjährigen Tochter. Von dem Auftritt in einer TV-Sendung erhofft sie sich neue Erkenntnisse, insgeheim sogar ein Lebenszeichen der Eltern und des Bruders. Und tatsächlich passieren mit einem Mal komische Dinge im Leben der Archers. Geschickt konstruiert der Kanadier Linwood Barclay in den 50 Kapiteln seines Psychothrillers "Ohne ein Wort" ein persönliches Schicksal, das sich nach und nach zu einem Albtraum entwickelt. Besonders ist dabei die Erzählperspektive. Hörbuchsprecher Frank Arnold erzählt Cynthias Geschichte aus der Sicht ihres Ehemanns Terry, der Hörer wird dadurch zum Zeuge von Terrys großen Zweifeln, seinen eigenen Recherchen, seinen Hoffnungen und seiner bröckelnden Liebe zu Cynthia. Der Schauspieler, Radiosprecher und Regisseur Arnold macht seinen Job großartig: Er betont fassettenreich und trotzdem unaufdringlich, gibt jeder Figur eine eigene Stimme, ohne dabei verstellt oder zu akzentuiert zu klingen. Die von Linwood Barclay sehr plastisch geschilderten Szenen und Dialoge sind zwar manchmal etwas langatmig, Frank Arnold aber gelingt es, das Hörbuch durchgängig spannend zu halten - über eine Länge von immerhin neun Stunden hinweg

  (20)
Tags: betrug, doppelleben, gefahr, liebe, lügen, spannung, tod   (7)

  

 

Ottokar, das Früchtchen
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(5)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

schulzeit, eltern, ddr, kindheit, lehrer

Ottokar, das Früchtchen

Otto Häuser , Ottokar Domma
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Eulenspiegel, 01.01.1995
ISBN 9783359000679
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Ottokars lustige Erzählungen aus seinem Leben.

  (17)
Tags: eltern, lehrer, schabernack, schüler   (4)

  

 

Ottokar, der Weltverbesserer
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(6)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

streiche, schulzeit, jugendbuch, kindheit, ddr

Ottokar, der Weltverbesserer

Otto Häuser , Ottokar Domma
Fester Einband: 141 Seiten
Erschienen bei Eulenspiegel, 01.01.1987
ISBN 9783359001607
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Wieder ein schönes Buch über den kleinen großen Ottokar wie er in sich in der Schule benimmt, über Leher denkt, was er in seiner Freizeit macht und und und.

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Tags: erzählungen, ottokar, schulgeschichten   (3)

  

 

Ohne jede Schuld
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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

mbdb

Ohne jede Schuld

Molly Katz , Leo H. Strohm
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Blanvalet
ISBN 9783442359714
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags:  

  

 
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