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Stuart Horten
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(19)

89 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

magie, rätsel, kinderbuch, zaubertricks, zauberei

Stuart Horten

Lissa Evans , Temujin Doran
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 01.09.2012
ISBN 9783939435532
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

In dieser wunderbar magischen Erzählung geht es um den kleinen zehnjährigen Stuart genannt Shorty. Ja recht klein ist Stuart, denn er ist der kleinste Junge seines Jahrgangs. Und das, wo doch seine Eltern sehr groß waren, das bedeutete das er neben ihnen stehend, wie eine Ameise aussah. Mit fast dem gleichen Wortlaut beginnt der erste Band Stuart Horten - Acht Münzen und eine magische Werkstatt und hat mich sofort in seinen geheimnisvollen Bann gezogen. Stuart`s Mutter, von Beruf Ärztin, bekommt einen neuen Job angeboten, der über huntert Kilometer von zuhause entfernt ist. Das ist der Grund, warum die Familie zu Beginn der Sommerferien nach Beeton zieht, zufällig in die Stadt, in der sein spleeniger Vater geboren wurde. Ja spleeniger Vater trifft es rundum genau, ist dieser doch von Beruf Kreuzworträtsel Autor und für Sohnemann in mancher Hinsicht recht peinlich. In Beeton angekommen erfährt Stuart, dass er einen Großonkel hatte, der ebenso klein wie er war und dazu noch ein berühmter Magier seiner Zeit gewesen ist. Großonkel Kenny ist aber vor vielen Jahren auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Das weckt seine Neugierde, aber von seinem Vater ist nicht wirklich was rauszubekommen, weiß dieser doch auch nicht mehr. Allerdings findet Stuart in einem alten Kästchen, das der Großonkel seinem Vater geschenkt hatte, acht Münzen und eine verborgene Nachricht: »Ich muss weg, und es kann sein, dass ich nicht mehr zurückkehre. Wenn ich nicht wiederkomme, gehört meine Werkstatt und alles, was sich darin befindet, dir - wenn du sie finden kannst. Und wenn du sie findest, dann bist du auch der Richtige dafür. Herzlich, dein Onkel Kenny PS: Beginne deine Suche in der Telefonzelle auf der Hauptstraße.« Und somit beginnt das magische Abenteuer mit Stuart Horten und den acht Münzen auf der Suche nach der magischen Werkstatt. Die Autorin Lissa Evans hat hier eine Geschichte erschaffen, die durch liebevolle, wunderliche und charakterstarke Protagonisten glänzt. Mit ihrem leichten und aufgeweckten Schreibstil hat sie mich völlig begeistert und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und ich hätte noch ewig weiterlesen können. Die 304 Seiten waren vor lauter Spannung viel zu flott weggelesen, von daher bin ich total neugierig auf Stuarts zweites Abenteuer, das ja schon im Januar erschienen ist.
  Fazit: Ein Kinderbuch? Ja, aber nicht nur! Ich empfehle jedem Bücherfreund, der auch Harry Potter mit Begeisterung verschlungen hat dieses Buch. Sie wird euch begeistern, diese Kombination aus Magie, Humor und spannendem Abenteuer!

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Stigma
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(100)

196 Bibliotheken, 3 Leser, 6 Gruppen, 29 Rezensionen

thriller, hypnose, trauma, therapie, kindermörder

Stigma

Michael Hübner
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 13.04.2011
ISBN 9783442474172
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Kurzbeschreibung:

13 Jahre sind vergangen, seit Tom Kessler einem Kindermörder über Stunden hilflos ausgeliefert war, bevor er gerettet wurde. Noch immer leidet Tom unter Panikattacken, kann sich aber an nichts erinnern. Dann wird ein kleines Mädchen ermordet. Neben der Leiche findet man einen Zettel, der nur von dem damaligen Täter stammen kann. Er droht damit, Toms Trauma zu wiederholen. Auf Anraten seiner Ärztin beginnt Tom eine Hypnose-therapie, die ihn in die Vergangenheit versetzt. Doch die Erinnerungen an jenen Tag sind so grausam, dass die Rückführung außer Kontrolle gerät ...

Mein Leseeindruck:

Wow, einfach ein absolut geniales Erstlingswerk das Michael Hübner da geschrieben hat, mit einem schönen flüssigen Schreibstil. Ich muss ja zugeben dass ich zu Beginn das Buch kaum zur Seite legen konnte aber dann war ich immer wieder mal versucht es aus dem Fenster zu werfen, da es stellenweise derart grausam war und ich nicht weiterlesen konnte bzw. wollte. Das Buchmenschlein ist nämlich zart besaitet wenn es ums Thema Kinder geht. Aber nach kurzen Lesepausen konnte und wollte ich vor allem weiterlesen und ich sag`s euch "Es hat sich mehr als gelohnt!!"
In diesem von Anfang bis Ende fesselnden Thriller ist nichts so wie es scheint und selbst das Ende hat mich umgehauen da ich sogar nicht mit so einem Schluss gerechnet habe. Ich hatte feuchte Augen, so sehr haben mich die Schlussseiten aufgewühlt.
Zum Inhalt möchte ich nicht viel erwähnen, da die Kurzbeschreibung schon genügend aussagt. Und ich mag es auch nicht wenn in den Rezensionen zu viel erzählt wird. Für mich zählt ob das Buch weiterempfohlen wird oder eben nicht. Stigma kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.

Ich möchte Michael Hübner zu seinen grandiosen Debüt gratulieren und hoffe er lässt mich nicht allzulange auf sein zweites Werk warten denn das Buchmenschlein ist infiziert und dadurch ein Hübnerfan geworden. Ich denke die Spiegel Bestsellerliste wird er früher oder später stürmen!

Fazit:

Eine begnadete Thrillerstory mit psychologisch gut durchdachtem Inhalt.

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Tags: spannung, thriller   (2)

  

 

Still Missing – Kein Entkommen
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(279)

462 Bibliotheken, 6 Leser, 9 Gruppen, 66 Rezensionen

entführung, thriller, vergewaltigung, therapie, familie

Still Missing – Kein Entkommen

Chevy Stevens , Maria Poets
Flexibler Einband: 413 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 27.01.2011
ISBN 9783596187164
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Taschenbuch: 413 Seiten
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3596187164

Kurzbeschreibung:
Was würdest du tun, wenn dich jemand am helllichten Tag entführt? Wenn du ihm vollkommen ausgeliefert bist? Wenn es aus dieser Hölle kein Entkommen gibt? Würdest du töten? Und wäre dann wirklich alles vorbei?
Ein Thriller wie ein Albtraum, der immer wieder neu beginnt.
"Düster, beunruhigend, atemberaubend und einfach absolut packend." Kathy Reichs
"Dieser außergewöhnliche Thriller wird Sie von der ersten Seite an in Bann halten und noch lange, nachdem Sie das Buch fertiggelesen haben." Karin Slaughter
Ein ganz normaler Tag, ein ganz normaler Kunde mit einem freundlichen Lächeln. Doch im nächsten Moment liegt die junge Maklerin Annie O Sullivan betäubt und gefesselt in einem Lastwagen. Als sie erwacht, findet sie sich in einer abgelegenen, schallisolierten Blockhütte wieder. Ihr Entführer übt die absolute Kontrolle über sie aus. Ein endloser Albtraum beginnt hinter dem ein noch schlimmerer auf sie wartet.

Über die Autorin:
Chevy Stevens ist auf einer Ranch auf Vancouver Island aufgewachsen. Sie arbeitete einige Jahre als Immobilienmaklerin und kam während der einsamen Wartezeiten bei Open-House-Besichtigungen auf die Idee zu ihrem ersten Thriller ›Still Missing – Kein Entkommen‹. Der Roman wurde sofort zu einem internationalen Bestseller; auch ihr zweiter Thriller ›Never Knowing – Endlose Angst‹ erscheint weltweit in über 20 Sprachen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann auf Vancouver Island vor der kanadischen Westküste.
Literaturpreise und Auszeichnungen:GoodReads Choice 2010, Platz 2 (hinter Stieg Larsson)

Der erste Satz:
Wissen Sie, Doc, Sie sind die erste Therapietante, der ich gegenübersitze, seit ich wieder zu Hause bin.

Mein Leseeindruck:
Das Buch liest sich wie von selbst, so ein spannender Thriller, für mich war es eine tolle Entdeckung. Spannend und ergreifend geschrieben von der ersten bis zur letzten Seite und ich hätte es gerne in einem Rutsch durchgelesen, aber das Buchmenschlein hat ja eine Familie die versorgt werden will. So muss ein Thriller für mich sein, richtig böse, krass und heftig! Definitiv nichts für zart besaitete Menschen. Selbst wenn man denkt, jetzt ist das Schlimmste vorbei, kommt nochmals eine fürchterliche und ergreifende Wendung. Ich hoffe Chevy Stevens lässt mich nicht lange warten und veröffentlicht bald ihr zweites Werk. Ihr literarisches Debüt ist ihr mehr als gelungen!
Der Schreibstil ist wirklich gut, schnörkellos und angenehm zu lesen.
Die Ereignisse werden aus der Sichtweise von Annie, während ihrer Therapiesitzungen, erzählt. Jedes Kapitel steht für eine Sitzung, in denen Annie von den vielen Grausamkeiten erzählt, die sie erleben musste. Vor allem der weibliche Leser wird bei diesem Buch oftmals den Kopf schütteln und am liebsten laut schreien. Annie erzählt rückblickend ihre Erlebnisse und somit weiß der Leser von Beginn an das sie überlebt hat. Die Frage ist nur, wie hat sie es geschafft aus dieser Hölle zu entkommen? Diese Frage wird etwa in der Mitte des Buches geklärt und Chevy Stevens versteht es auch dann noch einen Spannungsbogen aufzubauen obwohl man gar keinen mehr erwartet.
Das Ende der Geschichte hat mich sehr geschockt und mit dieser Wendung habe ich beim besten Willen nicht gerechnet, einfach unglaublich!
Fazit:
Selten habe ich ein Buch gefunden, das mich lange nach dem Lesen gedanklich so beschäftigt.

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Tags: thriller   (1)

  

 
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