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Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle
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engel, hölle, liebe, himmel, dämon

Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle

Lisa Desrochers , Gabriele Weber-Jaric
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Polaris Verlag, 19.07.2011
ISBN 9783862520060
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt

Frannie hat es als einzige in ihrer streng gläubigen Familie geschafft von der katholischen Schule zu fliegen und besucht daher die staatliche High-School. Weil ihr Bruder in jungen Jahren verstorben ist, hat Frannie an sich kein Vertrauen mehr in Gott und das will Luc, Diener der Hölle, ausnutzen. Er will Frannies Seele so verderben, dass sie für die Hölle markiert ist. Doch da hat er nicht mit dem Engel Gabe gerechnet, der seine schützende Hand über Frannie hält. Denn er will sie für den Himmel gewinnen. Das Wetteifern um Frannies Zuneigung hat also begonnen, doch wissen Gabe und Luc nicht, dass sie sich an dieser sterblichen ordentlich die Finger verbrennen.

Meinung

Frau Desrochers schafft es nicht in ihrer Geschichte einen wirklichen Spannungsbogen aufzubauen. Innerhalb des ersten Bandes greifen viele Handlungen in einander, aber es baut sich trotz der Gefahr, die für die Protagonistin besteht, keine richtige Spannung auf. Alles geschieht einfach nur der Reihenfolge nach, ohne dass man als Leser mitfiebern kann.

Die Idee der Geschichte finde ich nicht schlecht. Himmel und Hölle, die sich um die Seele eines jungen Mädchens streiten, die im Grunde genommen mehr als durchschnittlich ist. Auch werden gewisse kreative Fakten eingebaut, die die Handlung interessanter gestalten und die Story spektakulärer machen könnten, wenn die besagte Spannung nicht fehlen würde.

Frannie ist mit einer besonderen Gabe gesegnet, die Himmel und Hölle gleichermaßen als mächtig empfinden. Sie hat allerdings kaum eine Ahnung, was für eine Macht in ihr ruht. Als Luc und Gabe auf ihre Schule kommen ist sie von beiden fasziniert. Luc, der gefährliche Rebell, zieht sie genauso an, wie Gabe, der Gentleman, den ihre Eltern schon als Schwiegersohn sehen. Auch den beiden Herren wird klar, dass es sich bei Frannie um keinen Standartfall handelt, denn auch sie weckt bei den Herren gewisse Gefühle, die diese eigentlich nicht haben dürften.

Diese ganze Beziehungskiste zwischen den Dreien kommt sehr gestelzt und unrealistisch rüber. Auch kann ich Frannie an sich überhaupt nicht verstehen, da diese sich gegen Ende beiden Jungen quasi an den Hals wirft.

Da die Geschichte nur aus den Sichtweisen von Frannie und einem ihrer beiden Verehrer erzählt wird dem Leser schnell klar für wen der beiden sie sich letzten Endes entscheiden wird.
Was ich ganz süß an der Aufmachung der Kapitel fand, waren kleine Sprüche, die zu Beginn jedes Kapitels standen und den Inhalt ein wenig einleiteten.

Fazit

Ich finde Idee der Geschichte wirklich gut. Ich mag den Kampf zwischen Gut und Böse. Auch einige der Wendungen sind Frau Desrochers gut gelungen, aber der Auftritt des Bösen war recht schwach und man konnte die Bedrohung als Leser nicht ernst nehmen. Mit der Hoffnung, dass die folgenden Bände besser sind, vergebe ich: 3/5 Sternen

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