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Für einen Kuss von Frisco
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(45)

77 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

liebe, nachbarin, ladythriller-lk, romance, lehrerin

Für einen Kuss von Frisco

Suzanne Brockmann , Anita Sprungk
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 14.05.2010
ISBN 9783899417227
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Inhalt

Nach einer folgenschweren Verletzung im Kampfeinsatz scheidet der Navy SEAL Alan „Frisco“ Francisco aus dem aktiven Dienst aus, was für ihn gleichbedeutend mit einem Stich ins Herz ist. Der Dienst war sein Leben und er weiß nicht, was er ohne die gefährliche Kampfeinsätze tun soll und vergeht in Selbstmitleid. Jedoch kommt er nicht dazu seinen Frust in Alkohol zu ertränken, denn seine Nichte steht mit Sack und Pack vor seiner Tür und er muss von jetzt auf gleich seinen Ärger vergessen und Verantwortung übernehmen. Aber wie passt man auf ein kleines Mädchen auf, wenn das eigene Leben gerade eher einem Scherbenhaufen ähnelt. Die Lösung wohnt direkt neben ihm. Seine Nachbarin Mia erweist sich als Retter in der Not, aber kann sie vielleicht auch dem verbitterten SEAL aus seinem Loch helfen?

Meinung

Dieser Teil der Reihe hat im Grunde nur am Rande mit den Charakteren zu tun, die in den anderen beiden Bänden schon eingeführt wurden. Auch kommt die Spannung erst am Ende des Buches auf, was ich an sich etwas schade und bei dieser Reihe eher unvorteilhaft finde.

Frisco’s Leben geht gerade den Bach runter. Der Austritt aus dem aktiven Dienst macht ihm mehr zu schaffen als ihm lieb ist und er badet sich in Selbstmitleid. Obwohl er in der Reha versucht hat, seine Konstitution wieder herzustellen sind seine Verletzungen so schwerwiegend, dass es nicht mehr möglich für ihn ist ein SEAL im aktiven Dienst zu sein. Er ist ein sturer Pessimist, der sich in keiner Weise helfen lassen möchte und da liegt auch sein größtes Problem. Wie soll er mit seiner kleinen Nichte fertig werden ohne fremde Hilfe anzunehmen.

Seine Nachbarin Mia versucht den verbitterten Mann zu helfen und kümmert sich im Endeffekt nicht nur um Tascha seine Nichte, sondern auch um den Navy SEAL selbst. Sie zeigt ihm, dass man seine Ziele nicht zu hoch stecken soll und dass es manchmal besser ist sich um das Positive im Leben zu bemühen anstatt den Kopf in den Sand zu setzen.

Tascha ist richtig süß und das, obwohl ihr Leben von Anfang an keine richtige Konstante hatte. Aber sie schleicht sich nach und nach in das Herz des harten Soldaten.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder unverändert gut und pfiffig. Nur die fehlende Spannung, die die Story und die Charaktere so mit sich bringen, lässt den Roman im Vergleich schwächeln.

Fazit

Dieser Teil der Reihe hat mich zwar nicht so umgehauen wie der erste, aber er ist trotzdem empfehlenswert.

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Faunblut
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(174)

341 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 32 Rezensionen

fantasy, liebe, faun, jade, nina blazon

Faunblut

Nina Blazon
Flexibler Einband: 478 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.12.2010
ISBN 9783570307083
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Jade, die Protagonistin des Romans, ist ein Mädchen mit wassergrünen Augen und dunklen Haaren. Sie kann sich schlecht einem Regime unterordnen und gerät
dadurch auch oft in gefährliche Situationen. Sie liebt die Freiheit und durch ihre außerordentlich gute körperliche Konstitution schafft sie es auch den Blicken der Wachen (im Roman als „Jäger“ bezeichnet) zu entgehen.
Faun ist meiner Meinung nach ein Charakter der sich mehr im Hintergrund hält und ab und zu auftaucht, wenn man es eher nicht erwartet. Ich konnte sein Verhalten bis zuletzt nicht richtig einordnen. Einerseits zeigt er Jade die eiskalte Schulter und andererseits ist er zärtlich und liebevoll in den gemeinsamen Nächten. Er hat zwei Gesichter. Eins, dass sich seinem Gefährten dem „Tierflüsterer“ unterordnet, und eins, dass sich um Jade sorgt und sehr eifersüchtig sein kann.
Die Liebesbeziehung zwischen den beiden entwickelt sich natürlich und Nina Blazon schafft es diese Romanze keinerlei kitschig wirken zu lassen. Jedoch konnte ich mich nicht so ganz in diese Charaktere hineinversetzen.
Zwar kommt die Figur Faun in diesem Roman vor, jedoch steht der Titel nicht wirklich in Verbindung zur Geschichte. Wenn ich den Buchtitel „Faunblut“ lese, denke ich automatisch, dass das Blut eines Faun an sich oder ein Sprössling eines Faun (aus meiner Sicht ein Fabelwesen aus der griechischen Mythologie) eine sehr prägnante Rolle spielt. Es wäre auch denkbar, dass, wie es in dieser Geschichte geschehen ist, Faun nur ein Name für einen Charakter ist, aber weil dieser Charakter nicht der Protagonist ist und anderen magischen Wesen weitaus mehr Bedeutung im Roman zu Teil wird, finde ich den Titel eher schlecht gewählt.
Die Echos sind Wasserwesen die Lady Mar, die vor ca. 20 Jahren die Macht an sich gerissen hat und nur noch mit einer eisernen Maske zu sehen ist, an den Kragen wollen. Warum sie sich gegen diese Herrschaft wehren, warum die Bevölkerung Angst vor den eigenen Herrschern hat und sich ein Wiederstand im Untergrund bildet und warum ein „Tierflüsterer“ seine Finger mit im Spiel hat, sind die Fragen, die die Hintergründe darlegen.
Was mir auch besonders gut gefällt, dass es sich bei Faunblut um eine in sich abgeschlossene, spannende und nicht überzogene Fantasy-Geschichte handelt. Es werden die Technik und das Mystische vermischt und nichts wird für selbstverständlich gehalten. Eine neue Welt wird erschaffen, aber diese wird nicht bis ins letzte Detail dargestellt, sondern man hat als Leser die Möglichkeit sich selber ein Bild davon zu machen.
Ich fand Faunblut spannend bis zum Schluss. Obwohl am Ende die Antworten auf die noch offenen Fragen meiner Meinung nach etwas schnell aufeinander folgte und das Ende auch ein bisschen plötzlich kam, kann ich diesen Roman nur weiterempfehlen.

  (9)
Tags: faunblut, nina blazon   (2)

  

 

Flammender Zorn
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(2.333)

3.526 Bibliotheken, 47 Leser, 31 Gruppen, 345 Rezensionen

panem, liebe, katniss, krieg, peeta

Flammender Zorn

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 17.01.2011
ISBN 9783789132209
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Als Katniss in Distrikt 13 erwacht, ist ihr erster Gedanke Peeta! Aber die Rebellen haben es nicht geschafft auch Peeta zu retten und er wurde somit vom Kapitol gefangen genommen und gefoltert.
Auch muss sie feststellen, dass sie zwar trotz schwerer Verletzungen immer noch am Leben ist, aber ihre Heimat nicht mehr existiert. Während der Flucht aus der Arena wurde Distrikt 12 vom Kapitol angegriffen und zerstört. Die Menschen die fliehen konnten wurden von dem, ebenfalls zerstört geglaubten, Distrikt 13 aufgenommen. Distrikt 13, der Hauptsitz der Rebellion, wird somit zu Katniss neuem Zuhause. Dort helfen ihre Mutter und Prim, ihre kleine Schwester, in der Krankenstation aus und auch Gale hat den Angriff überlebt und wird als Soldat rekrutiert. Gale versucht Katniss zu unterstützen, aber er merkt, dass die Hungerspiele Katniss sehr verändert haben. Auch Gale ist nicht mehr die Person, die Katniss eines Nachmittags im Wald traf.
Präsidentin Coin, Anführerin der Rebellen, will Katniss als Symbol der Rebellion haben. Katniss wird ihr Spotttöpel und der Krieg beginnt.
Doch was ist mit Peeta?
Wer wird den Krieg überleben?
Und wer ist der wahre Feind?

Meinung
Ich war sehr gespannt auf den dritten Teil der Saga, weil ich unbedingt wissen wollte wie sich die Beziehung zwischen Katniss, Peeta und Gale weiterentwickelt und ob es die Rebellen schaffen die Distrikte aus der Macht des Kapitols zu entreißen und dieses zu stürzen.
Das Buch war phasenweise sehr spannend und man konnte in diesen Teilen auch wieder richtig mit Katniss mitfiebern. Auch konnte man wieder nicht erahnen wie die Handlung verläuft. Ein Überraschungselement folgte dem nächsten.
Aber phasenweise war es auch sehr langatmig beschrieben. Ausgehend vom Gemütszustand von Katniss, ihrem neuen Leben in Distrikt 13, bis hin zum gesamten „Nichtstun“ während ihren Krankenstationsaufenthalten (Von denen es einige gibt). Dies fand ich sehr schade, weil diese Phasen die Handlung stark verlangsamt haben.
Die Protagonistin Katniss erzählt aus der Ich-Perspektive und in der Gegenwart ihre Geschichte, was dem Leser einerseits die Gefühle näherbringt und andererseits ihm einen leichteren Einstieg in die Handlung bietet. Das Buch ist leicht zu lesen und die Handlung ist detailreich beschrieben.
Auch der dritte Band der Saga ist von der Autorin wieder in drei Teile eingeteilt worden. „Die Asche“, „Der Angriff“ und „Das Attentat“.
Katniss Weiterentwicklung ist nicht die einer typischen Heldin. Sie ist immer noch eine Jugendliche. Eine Jugendliche die schreckliche Dinge durchgemacht hat an denen sie auch zerbricht. Sie steht zwar meistens wieder auf und kämpft, aber auch das kann sie nicht ewig durchhalten.
Peetas Entwicklung ist für den Leser nicht vorhersehbar gewesen. Durch einige Vorfälle verändert sich der nette Bäckersjunge, der immer ehrlich zu seinen Gefühlen gestanden hat in etwas ganz anderes…
Auch Gale bleibt nicht der Alte. Er hat seinen ganzen Distrikt untergehen sehen, musste über Leichen gehen um seine Familie zu retten und nimmt darauf an der Grundausbildung für Soldaten in Distrikt 13 teil. Aus dem kleinen Rebellen, der verbotenerweise jagte um seine Familie zu ernähren, wird ein Mitglied einer Spezialeinheit, die sich mitten in den Krieg stürzt.
Fazit
Ich habe wieder mitgefiebert geweint und geschmunzelt, aber die Geschichte verlief leider nicht in die Richtung die ich mir gewünscht hätte und wurde zunehmend lethargischer. Obwohl ich verstehen kann, dass die Trilogie so endet, habe ich mir doch einen etwas stärkeren Heldencharakter erhofft, der auch als Symbol der Rebellion vorangeht. Aber im Großen und Ganzen hat mich Katniss wieder einmal mitgerissen in die Welt von Panem. (^.^)

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Tags: die tribute von panem, flammender zorn, oetinger - verlag, suzanne collins   (4)

  

 

Frühlingsträume
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(217)

398 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 42 Rezensionen

liebe, hochzeit, freundschaft, hochzeitsagentur, fotografin

Frühlingsträume

Nora Roberts , Katrin Marburger
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.04.2010
ISBN 9783453407428
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Nora Roberts hat es wieder einmal geschafft mich von einem ihrer Romane zu begeistern. Auch wenn sie mittlerweile schon sehr viele Bücher verfasst hat, wirkt keines von ihren Werken langweilig oder einfältig.
Die Jahreszeitentrilogie behandelt das Thema von dem jedes Mädchen gerne träumt. Heiraten. Hier existiert ein Unternehmen, was jeder Braut ihre Traumvorstellung in Realität verwandeln kann. Auch Mac ist mit Herzblut dabei. Als Fotografin hält sie jeden der wunderschönen Momente fest und gibt dem Brautpaar den Tag als Erinnerung mit. Und das gute an ihrer Arbeit ist nicht nur, dass sie es nicht weit zur Arbeit hat :D, sondern dass sie mit den Menschen zusammen arbeiten darf, die sie liebt.
Mac ist ein sehr temperamentvoller Charakter und sagt gerne jedem ihre Meinung. Aber mit den Männern hat sie es nicht so. Ihre Mutter Linda, die nur sich selbst sieht, manipuliert ihre Tochter, wo sie nur kann. Sie heiratet allein aus der Laune heraus, wobei das Geld auch nicht schaden kann.
Mac glaubt somit nicht daran, dass sie geliebt werden oder dass sie selbst lieben könnte. Bis der charmante und etwas schüchterne Carter in ihr Leben tritt. Der Lehrer, der eine nicht so erfolgreiche Beziehung hinter sich hat und mit einem verkrüppelten Kater zusammenlebt, ist über beide Ohren in Mac verliebt. Sein Pech ist nur, dass er manchmal etwas zu tollpatschig für seine Umgebung ist. Aber das macht er durch seine offene und ehrliche Art wieder gut.
Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und die Dialoge sind schlagfertig und sprühen vor Witz und Charme. Es ist eine interessante Kombination zwischen komischen Szenen, Liebesbekundungen und familiären Damen. Aber genau diese Zusammenstellung macht dieses Werk so gut.
Ich bin hin und weg von diesem Roman. Es ist leicht zu lesen und die direkte Art der Erzählung lässt es spritzig und humorvoll werden. Auch etwas Kitsch kann bei Hochzeiten nicht fehlen.

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