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Simone van der Vlugt
Flexibler Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Diana TB, 01.04.2008
ISBN 9783453352407
Genre: Krimi & Thriller
Das zweite Buch der Niederländerin Simone van der Vlught ist ein würdiger Nachfolger zu ihrem Debütroman "Klassentreffen".
Wer jetzt denkt, die beiden Bücher sind in etwa gleich aufgebaut, wie es bei einigen Autoren der Fall ist, denkt hier falsch!
Es geht um eineiige Zwillinge Marlieke und Marjolein. Letztere wird in der Schule im Unterricht von einem ihrer Schüler mit einem Messer bedroht. Während Marjolein sich ständig und überall von diesem Schüler verfolgt und beobachtet fühlt, finden andere Kollegen und auch ihr näheres Umfeld, wie ihr Mann und ihre Schwester, dass sie ein wenig übertreibt und die Sache viel zu hoch aufbauscht. Doch wenige Wochen später ist Marjolein tot und für alle anderen ist klar, wer der Mörder sein muss, der Schüler, der sie vor einigen Wochen noch bedroht hat.
Doch war er es wirklich? In diesem Buch gibt es 2 Sichtweisen. Einmal die von Marjolein, die beginnt an dem Tag, als sie von ihrem Schüler bedroht wird und wie sie sich seitdem fühlt und wie sie verzweifelt versucht, ihr Leben normal weiterzuleben und ihren Mann an sich zu halten, der sie nicht genug unterstützt. Nach einigen Kapiteln schwenkt die Sicht dann zu Marlieke, der Zwillingsschwester. Allerdings ist ihre Sichtweise nicht an dem Tag, wo ihre Schwester bedroht wird, sondern sie beginnt ab ihrem Tod. Nach einigen Kapiteln wiederum, schwenkt die Sicht wieder auf Marjolein.
Marlieke versucht sich um die hinterbliebende Tochter ihrer Schwester und um ihren Mann zu kümmern, die beiden können wirklich jede Hilfe gebrauchen. Doch nach und nach kommen Marlieke Zweifel, ob der Schüler wirklich der Mörder ihrer Schwester ist, es wäre ja auch möglich, dass jemand diese Situation ausgenutzt hat. Was Marlieke im Laufe ihrer Nachforschungen alles erfährt, übersteigt bei weitem ihre Vorstellungen.
Auch dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich bin auch von diesem Buch begeistert. Es ist vorallem nicht vorausschauend, es bleibt bis zum Ende spannend und es ähnelt auch in keinster Weise dem Vorgänger "Klassentreffen". Man kann bisher kein Muster erkennen, wie die Psychothriller von Simone van der Vlught aufgebaut sind, aber eines kann man sicherlich sagen: Sie sind von der ersten bis zur letzten Seite spannend und am Ende ist man doch immer wieder überrascht, zu was Menschen wegen "kleinster" Sachen im Stande sind.
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