Convallaria

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Silberklinge
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29 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

venedig, fantasy, werwölfe, assassinen, trilogie

Silberklinge

Jon Courtenay Grimwood , Sabine Reinhardus
Flexibler Einband: 505 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 03.02.2012
ISBN 9783426509593
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Mädchen Nr. 6
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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

mädchen, mord, serienkiller, serienmörder, babys

Mädchen Nr. 6

Kate Brady , Antje Nissen
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.08.2012
ISBN 9783426213575
Genre: Krimi/Thiller/Horror

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Lost Land
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(72)

156 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 49 Rezensionen

zombies, dystopie, lost land, kopfgeldjäger, jonathan maberry

Lost Land

Jonathan Maberry , Dirk Steinhöfel , Heinrich Koop
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Thienemann Verlag, 01.09.2012
ISBN 9783522201513
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Vierzehn Jahre ist es her, dass sich der zwanzigjährige Tom Imura seinen kleinen Bruder Benny - noch keine zwei Jahre alt - geschnappt hat und mit ihm aus dem Fenster des Elternhauses geklettert und geflohen ist. Aber Tom ist kein Entführer. In jener Nacht - von nun an „die erste Nacht“ genannt, sind die Toten auferstanden und sind über die Lebenden hergefallen. Ein Biss genügt, um zu sterben und wiederum selber zum Zombie zu werden. In Mountainside haben sich die Überlebenden ein neues, wenn auch von Angst beherrschtes Leben, aufgebaut. Als Benny fünfzehn Jahre alt wird, ist er verpflichtet, zumindest halbtags zu arbeiten, um weiterhin seine volle Nahrungsration zu erhalten. Wider Willen tritt er bei seinem Bruder in die Lehre. Dieser ist Kopfgeldjäger und macht Jagd auf Zombies. Zwar hasst Benny Zombies abgrundtief, aber noch mehr als die Untoten, hasst er Tom. Dieser hat seiner Meinung nach in der ersten Nacht wie ein Feigling gehandelt und zugelassen, dass der zum Zombie mutierte Vater ihre Mutter tötet.
Bei der ersten gemeinsamen Jagd muss Benny erkennen, dass es Gefährlicheres im Leben gibt als Zombies und dass der Zaun um Mountainside sie nicht davor schützen kann.

In meiner Zusammenfassung der Geschichte erwähne ich mit Absicht explizit das Alter der beiden Brüder, weil man, wenn man die Inhaltsangabe des Verlages bzw. die Leseprobe liest, schnell zu dem fehlerhaften Schluss kommen könnte, dass der Altersunterschied von den Beiden nicht sehr groß ist. So ist dem nicht, und wenn man mit diesem Wissen an die Geschichte herangeht, ist es einem eher möglich, für Bennys Gebären Verständnis aufzubringen. Hier fängt das Problem nämlich schon an. Ich könnte mir gut vorstellen, dass mancher Leser dieses Buch genervt zur Seite legt, weil er mit der Hauptfigur gar nichts anfangen kann und von dessen Handeln und Sichtweise einfach nur aufgebracht ist. Für einen 15jährigen benimmt er sich total unreif und würde von seinem Verhalten her, eher ist die Vorschule passen. Dagegen ist sein Bruder Tom eine wahre Wohltat - der Sympathieträger schlechthin, würde ich sogar behaupten. Geduldig erträgt er Bennys offene Abneigung und seine Spitzen und erklärt ihm, wie es in der neuen Welt abläuft, ohne dabei lehrerhaft zu wirken. Alles, was er Benny mitteilt, hat Hand und Fuß und regt nicht nur bei seinem kleinen Bruder zum Nachdenken an. Das und die Vorkommnisse, die diese Geschichte dominieren, sorgen dafür, dass Benny im Laufe der Erzählung sichtlich an Reife gewinnt und lernt, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Die restlichen Charaktere wurden größtenteils recht anschaulich beschrieben. Hierzu gehören vor allem die rothaarige Nix und der Erosionskünstler Sacchetto. Beides Personen, die recht einnehmend sind. Andere blieben dagegen eher blass und hatten meiner Meinung nach zu viel Beachtung, ohne wirklich zur Handlung beizutragen. Vielleicht ändert sich das in den nächsten Bänden.
Bei Lost Land handelt es sich um eine Buchreihe, wobei bisher nur der erste Band auf Deutsch erschienen ist.
Lost Land - Die erste Nacht (OT: Rot & Ruin)
… (OT: Dust & Decay)
… (OT: Flesh & Bone)
Erwähnenswert wäre hier noch, dass sich »Die erste Nacht« wie eine eigenständige Geschichte lesen lässt, die ohne Cliffhanger auskommt und eine abgeschlossene Handlung aufweist. Man ist also nicht »gezwungen« die restlichen Teile der Reihe auch noch zu lesen. Gleichzeitig verspricht dieser Umstand, dass der nächste Teil garantiert ganz anders und somit bestimmt spannend wird. Und vielleicht wird dann auch die Ursache geklärt, warum die Verstorbenen zu Zombies werden. Das empfohlene Alter, was vom Hersteller genannt wird, beträgt 13-16 Jahre. Dem stimme ich teilweise zu. Von der Verständlichkeit des Textes her ist der Inhalt für einen 13jährigen gut schaffbar. Allerdings sollte hier differenziert werden. Bei »Die erste Nacht« handelt es trotz allem noch um ein Horrorbuch und nicht gerade selten geht es hierbei etwas blutig zu. Wer eher zartbesaitet ist, sollte von diesem Buch die Hände weglassen. Das Buch umfasst vier Abschnitte mit ingesamt 55, recht kurz gehaltenen, Kapiteln plus einen Epilog. Mein Fazit: »Die erste Nacht« ist ein spannendes Jugendbuch, was besonders zum Ende hin sehr an Fahrt zunimmt. Ohne zu moralisch zu wirken, regt es zum Nachdenken an.

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Linna singt
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(94)

221 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

musik, liebe, band, freundschaft, bettina belitz

Linna singt

Bettina Belitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei script5, 01.09.2012
ISBN 9783839001394
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Fünf Jahre ist es her, dass Linna ihre damaligen Freunde und Bandkollegen das letzte Mal gesehen hat. Jetzt begegnen sie ihr mit Kälte, Misstrauen und Wut, ist sie es doch mit ihrem Ausstieg aus der Band gewesen, die der Band am Zenit ihrer Karriere den Todesstoß gegeben hat.
Jetzt steht ein einmaliges Bandrevival an und Linna weiß noch nicht genau, wie sie es Maggie, Jules, Falk und Simon beibringen soll, dass sie seit diesem einen Tag, der alles verändert hat, nicht mehr gesungen hat. Trotzdem fährt sie mit den Vier und Tobias (Roadie) auf eine Berghütte um dort ungestört proben zu können. Dort gerät alles aus den Fugen. Die Wut gegenüber Linna verwandelt sich in Hass und irgendwer hat es scheinbar auf sie abgesehen. Dann werden sie auch noch eingeschneit.

Was hier vielleicht wie ein Thriller klingt, ist keiner. Schade eigentlich, da dieses Genre eher meinen Geschmack trifft. Aber egal.
Ich durfte dieses Buch in einer Leserunde des Büchertreffs lesen und das auch noch zusammen mit der Autorin. Klingt super, oder? War es vielleicht auch. Aber für mich nicht. Ich fand es zwar faszinierend Bettina’s Anekdoten bzw. Überlegungen zu lesen, allerdings fühlte ich mich doch stark gespoilert. Selbst wenn ein Mitleser seine Beiträge gut gekennzeichnet hatte (Kapitel, Seite), stolperte man spätestens wenn jemand diese Passagen zitierte unweigerlich auf ein paar unerwünschte Informationen.
Aber nun zum Buch. Als ich das Buch ausgepackt habe, sagte mir das Cover nicht allzu sehr zu. Aber dann entfernte ich den Schutzumschlag und war begeistert. Darunter verbarg sich ein invertiertes Bild von der Rückseite des Schutzumschlages: weißer Grund mit roten, floral angehauchten Verzierungen. Einfach nur schön.
Die Geschichte, die Bettina Belitz uns erzählt, konnte mich leider nicht mitreißen. Gleich zu Anfang war mir die Schlüsselfigur Linna einfach nur furchtbar unsympathisch. Ihr Auftreten gegenüber den Leuten, die SIE in Stich gelassen hat, war mehr als unangebracht. Deren Gebaren war zwar auch merkwürdig, aber dann doch noch eher verständlicher als Ihres. Erst nach der Ankunft bei der Hütte, oder sagen mir mal bei dem ersten „Psychospielchen“ war es mir möglich „Mitleid“ für Linna zu entwickeln. Das liegt allerdings in meiner Natur. Ich möchte hier nicht zu viel vorwegnehmen, aber wenn ihr das Buch lest, wisst ihr was ich meine.
Hier fing das Lesen dann auch an Spaß zu machen. Ich war am Spekulieren: Bildet sich Linna alles nur ein, wer lügt, wer sagt die Wahrheit und wer steckt hinter all den fiesen Botschaften.
Bettina hat immer wieder darauf gepocht, dass wir das Elementare nicht aus den Augen verlieren sollen: Linna Gefühlswelt, ihr Leben, warum sie so ist wie sie ist usw. Leider war mir das kaum möglich. Ich konnte Linnas Handlungen und Beweggründe kaum nachvollziehen und selbst als geklärt wurde, warum Linna nicht mehr singt stellte sich bei mir nicht dieser „Aha-Moment“ ein.
Teilweise war der Fortlauf der Geschichte sehr vorhersehbar, was vor allem daran lag, dass sich die Autorin an mindestens zwei Stellen des Buches an abgedroschenen Klischees bediente.
Mit der Bewertung tue ich mich momentan echt schwer. Gefühlsmäßig liegt sie zwischen drei und vier Schmetterlingen. Da es aber keine halben Schmetterlinge gibt (weder auf meinem Blog noch im realen Leben) stehe ich jetzt vor der Zwickmühle: Aufwerten oder Abwerten.
Schweren Herzens entscheide ich letztendlich für drei Schmetterlinge, da ich mit der Geschichte nicht warm werden konnte und sie für meinen Geschmack zu weitschweifig war.

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Tags: band, berghütte, berghütte, botschaften, drohungen, eifersucht, eingeschneit, falk, falk, gegenwart, homosexualität, jugendbuch, jules, jules, linna, linna, linna singt, luna, luna, maggie, maggie, mike oldfield, simon, simon, speyer, speyer, tobias, tobias, veränderungen   (29)

  

 

Das Schneemädchen
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(110)

267 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 63 Rezensionen

alaska, märchen, schnee, liebe, wildnis

Das Schneemädchen

Eowyn Ivey , Margarete Längsfeld , Claudia Arlinghaus , Martina Tichy
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Kindler, 01.09.2012
ISBN 9783463406213
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

Über zehn Jahre ist es her, dass Mabel das gemeinsame Kind von ihr und Jack tot geboren hat. Die Reaktionen auf den Verlust und die folgende Kinderlosigkeit nicht mehr ertragend, überredet Mabel Jack, in die Wildnis Alaskas auszuwandern. Zwei Jahre später geht es Mabel noch schlechter als vor ihrem Umzug. Sie und Jack haben sich auseinander gelebt. Er ist müde nach der langen, kraftzehrenden Feldarbeit und abends nicht mehr in der Lage mit Mabel - die den ganzen Tag allein im Haus verbringt - zu sprechen. Als Jack eines Tages engeren Kontakt zu ihren Nachbarn - den Bensons - knüpft, ist Mabel zunächst enttäuscht und misstrauisch, muss dann aber zugeben, dass die so ganz andere Familie erfrischend chaotisch ist. Als der erste Schnee in diesem Jahr fällt, fühlt sich Mabel in ihre Kindheit zurück versetzt und liefert sich - zu dessen Erstaunen - mit Jack eine wilde Schneeballschlacht. Danach bauen sie gemeinsam einen Schneemann, der nach und nach das Aussehen eines kleinen Schneemädchens erhält. Als Jack in der Nacht aufwacht und nach draußen geht, ist von dem Schneemädchen außer einem kleinen Haufen Schnee nichts mehr übrig geblieben. Verwirrt bemerkt Jack die kleinen Schuhabdrücke, die in den Wald führen und sieht kurz eine Erscheinung - die wie ein kleines Mädchen aussieht - darin verschwinden.

»Das Schneemädchen« ist eine bezaubernd, gefühlvolle Geschichte für Jung und Alt, die in Alaska zu Zeiten der goldenen Zwanziger spielt.
Zu Beginn des Buches merkt man die melancholische Stimmung, die die Erzählung beherrscht und einem regelrecht aus dem Buch entgegenschwappt. Mabel (wie ihr Mann Ende vierzig) ist einsam. Ihr Mann ist den ganzen Tag auf dem Feld um ihr Überleben im Winter zu sichern und möchte sich von ihr nicht dabei helfen lassen. Er traut ihr die harte Arbeit nicht zu und hält sie wie ihre eigenen Verwandten - vor denen sie regelrecht geflohen ist - für zu schwach. Also lastet die ganze Verantwortung auf seinen Schultern und er setzt sich noch zusätzlich stark unter Druck. Daher nimmt er zögerlich die Hilfe von George Benson und seinen drei Söhnen an, die ihn bei der Arbeit unterstützen möchten. Und so ändert sich alles für Mabel. In einem Anflug von Überdrehtheit bauen sie und Jack ein Mädchen aus Schnee, was sich in der Nacht scheinbar in ein echtes Mädchen verwandelt. Scheu wie ein Reh lebt es von nun an im Wald besucht das Paar allerdings immer öfter und bringt ihnen Geschenke. Mabel erinnert sich an die Geschichten, die ihr Vater ihr als Kind von dem »Schneemädchen« erzählt hat und weiß um die Gefahren, die dem Kind aus Schnee drohen.
Die Geschichte ist in drei Teile gesplittet und erzählt die Geschehnisse von über sechs Jahren (plus einen Epilog). Das gefiel mir besonders gut an dem Buch. Man erlebte mit, wie die Charaktere sich in der Zeit weiterentwickelten, wie die Kinder zu Erwachsenen wurden und eigene Kinder bekamen. Dadurch war es mir möglich, zu diesen fiktiven Personen eine Art Bindung aufzunehmen und ich hatte das Gefühl sie persönlich zu kennen. Besonders an Herz ist mir Mabel gewachsen, die mich stark an eine ältere Ausgabe von mir selbst erinnert. Ich freute mich besonders darüber, dass sie im Laufe der Geschichte den anderen beweisen konnte, was alles in ihr steckt und dass sie alles Andere nur nicht schwach ist. Auch Jack und Garrett sind liebenswürdige Persönlichkeiten, wie ich sie auch im realen Leben gerne kennen würde.
Bei dem »Schneemädchen« Faina war ich zwiegespalten. Ich kann es noch nicht mal richtig erklären. Es ist, wie Nebel den man zwar sieht und auch ein bisschen fühlt aber nicht zu fassen kriegt. In der Hinsicht wie Faina selber. Die ganze Zeit war ich mir sich nicht sicher, ob es das Mädchen wirklich gibt oder ob sie nur eine »gemeinsame« Halluzination von Mabel und Jack war. Unterstützt wurde die Vermutung dadurch, dass alle Gespräche mit dem Mädchen oder in der bloßen Gegenwart von Faina nicht zwischen Anführungszeichen gesteckt wurden. Das mutete an, dass die Dialoge nur im Kopf stattfanden.
Welche Entwicklung die Geschichte nehmen würde, war vorhersehbar. Ich behaupte allerdings, dass jedes andere Ende der Erzählung nicht würdig gewesen wäre.
Das Buch hätte von mir fünf Schmetterlinge erhalten, wenn es da nicht ein paar Kritikpunkte gewesen wären. Zu einem das mit den Anführungszeichen. Ich weiß, dass das Fehlen der selbigen für die Stimmung der Erzählung nötig ist. Allerdings erschwerten sie mir das Lesen, weil ich immer darauf achten musste, was jetzt »Gesprochen« war und was nicht. Meine zweite Beanstandung verdient das Tempo der Geschichte. Gerade der dritte Teil war teilweise eine reine Hetzerei. Auf den letzten Seiten reihte ein Ereignis direkt an das Nächste und erweckte den Eindruck, dass bestimmte Passagen stichwortartig erzählt wurden.

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Starters
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(478)

860 Bibliotheken, 14 Leser, 6 Gruppen, 240 Rezensionen

dystopie, starters, enders, body bank, zukunft

Starters

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch , Birgit Ress-Bohusch
Fester Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.03.2012
ISBN 9783492702638
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Verkehrt!
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(32)

42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

körpertausch, jugendbuch, humor, jugendliche, frank

Verkehrt!

Thorsten Nesch
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 23.01.2012
ISBN 9783499216169
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Zwei Teenager wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein könnten.
Auf der einen Seite ist Liz. Sie hat alles was ein junges Mädchen sich wünschen kann: Sie ist beliebt, hübsch, reich und bekommt jeden Wunsch von den Lippen abgelesen.
Und dann ist da Frank - genannt Schnodder - der ungepflegt herumläuft und keine Freunde hat. Er lebt mit seinem Hippievater und dessen Tetrapack-Freundinnen in einer versifften Bude.
Durch ein Schul-Experiment in Physik sind sie dazu gezwungen zusammen zu arbeiten. Wie sollte es anders sein, geht bei diesem Experiment kräftig was daneben. Plötzlich finden Sie sich jeweils im Körper des Anderen wieder. Nach dem anfänglichen Schrecken sind sie sich einig, dass sie unbedingt eine Lösung finden müssen, um das Ganze wieder rückgängig zu machen. Aber was passiert, wenn plötzlich eine der Parteien gefallen an dem neuen Leben findet?
„Verkehrt!“ Ist ein humorvoller Roman, der sich vor allem an jugendliche Leser richtet. Es sehe das vor allem deswegen so, weil er einem aufzeigt, dass man sich auch mal in die Rolle des Anderen hineinversetzen sollte bevor man urteilt. Natürlich gibt es Vorurteile auch bei Erwachsenen, allerdings ist man gerade im Alter der Zielgruppe ziemlich empfänglich und empfindlich bezüglich Mobbing.
Ich als erwachsene Frau hatte mich vorzüglich amüsiert und bin froh, dass der Autor seinen Protagonisten ein Happyend beschert hat.
Ich bedanke mich herzlich dafür, dass sich an dieser Leserunde teilnehmen durfte.

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Tags: frank, gegenwart, humor, humor, jugendbuch, jugendliche, körpertausch, liz, lustig, schnodder, schule, teenager   (12)

  

 

Das vergessene Kind
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(25)

66 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

vergangenheit, mord, adoption, krimi, gegenwart

Das vergessene Kind

Kate Atkinson , Anette Grube
Fester Einband: 454 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 07.09.2011
ISBN 9783426199107
Genre: Krimi & Thriller

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Gebannt. Unter fremdem Himmel
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(262)

621 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 81 Rezensionen

dystopie, liebe, aria, perry, zukunft

Gebannt. Unter fremdem Himmel

Veronica Rossi , Heinrich Koop , Franca Fritz , Carolin Liepins
Fester Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.03.2012
ISBN 9783789146206
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Weil ich euch liebte
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(190)

321 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 109 Rezensionen

thriller, mord, unfall, geld, tod

Weil ich euch liebte

Linwood Barclay , Silvia Visintini
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 20.01.2012
ISBN 9783426510520
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Glen’s Welt gerät gefährlich ins Wanken. Seine Ehefrau Sheila verursacht - scheinbar volltrunken - einen tödlichen Autounfall, bei dem zwei weitere Menschen sterben. War sie wirklich eine Alkoholikerin und er hat die ganze Zeit nichts davon mitbekommen? Jetzt muss er sich allein um seine 8-jährige Tochter Kelly - die in der Schule „Säuferkind“ genannt wird - kümmern. Als wäre das Alles nicht bereits schwierig genug, läuft es beruflich nicht sehr gut. Seine Firma wirft kaum noch Profit ab und er hat wegen einem Hausbrand mit der Versicherung zu kämpfen.
Dann stirbt auch noch die Mutter von Kelly’s bester Freundin Emily unter mysteriösen Umständen und Glen muss erkennen, dass nichts so ist wie es scheint und er niemand in seinem sozialen Umfeld wirklich trauen kann und darf. Außerdem muss er sich mit der Frage auseinandersetzen: War Sheilas Tod wirklich ein Unfall?

Erst mal muss ich sagen: Wenn die ganzen Flüchtigkeitsfehler nicht gewesen wären, hätte das Buch besser abgeschnitten. Normalerweise störe ich mich gar nicht so sehr daran, aber hier war es wirklich sehr auffällig. Die Beschaffenheit der Seiten war auch eher dürftig. Auf dem Weg zu mir war es normaler Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, aber weil das Papier so dünn ist, war es zum Teil arg gewellt. Das Cover gefällt mir gut. Es sticht durch seine hellen Farben stark aus dem ganzen Thriller-Cover-Einheitsbrei heraus und vermittelt, durch seine gedämpften Farben, trotzdem was Beklemmendes. Ich frage mich, welche der toten Frauen dort abgebildet ist. Ich schätze, dass es sich um Sheila handelt. Wer den Schluss des Buches kennt, weiß was ich meine. Was mich verwirrt hat, waren die vielen Frauennamen mit dem Anfangsbuchstaben B: Belinda, Bonnie, Betsy. Da bin ich manchmal ins Straucheln gekommen. Kelly hätte ich jetzt eher auf zwölf Jahre geschätzt, denn ich kenne keine Achtjährige, die sich teilweise so reif verhält. Ansonsten... so viel Mist auf einmal, das ist schon unnormal. Kaum einer der Protagonisten war ein achtbarer Charakter und irgendwie hatten alle Dreck am Stecken.
Erst im zweiten Drittel des Buches nahm die Geschichte Fahrt auf und ich konnte es kaum erwarten endlich ALLE Hintergründe zu erfahren. Normalerweise bin ich auch von Drogengeschichten nicht so leicht zu begeistern, da mir daran einfach das Interesse fehlt. Thriller sind für mich Geschichten mit Serienmördern und Psychopathen. Letztendlich hat mir „Weil ich euch liebte“ allerdings sehr gut gefallen. Der Erzählstil ist unkompliziert und trotz der Anlaufschwierigkeiten bezüglich Spannung flüssig zu lesen. Wegen der Fehler... auch im Buchverlauf... gibt es von mir nur drei Sterne. Das hätte echt nicht sein dürfen und fließt leider auch mit in die Bewertung ein.

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Der Nachtzirkus
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(285)

627 Bibliotheken, 17 Leser, 4 Gruppen, 134 Rezensionen

zirkus, magie, liebe, fantasy, celia

Der Nachtzirkus

Erin Morgenstern , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 15.03.2012
ISBN 9783550088742
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Flammenmond
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(57)

89 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

vampire, indianer, vampir, amber, liebe

Flammenmond

Rebekka Pax
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.02.2012
ISBN 9783548282497
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
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Mein böses Herz
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(165)

322 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 79 Rezensionen

halluzinationen, thriller, halluzination, wulf dorn, bruder

Mein böses Herz

Wulf Dorn
Fester Einband: 413 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.02.2012
ISBN 9783570160954
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
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Leise stirbst du nie
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(64)

102 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 35 Rezensionen

serienmörder, thriller, san diego, kreuzigung, usa

Leise stirbst du nie

Daniel Annechino , Barbara Krause
Flexibler Einband: 406 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.03.2011
ISBN 9783548282626
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Simon ist ein gottergebener Mann und hat einen Auftrag. Zumindest denkt er das. Er verschleppt Frauen in den Dreißigern zusammen mit ihren kleinen Kindern, hält sie in seinem Keller gefangen und kreuzigt die Sünderinnen nach drei Tagen. Den Kindern tut er nichts; sie sind nur sein Druckmittel damit die Mütter sich „benehmen“. Sami Rizzo ist Detektive beim Morddezernat und alleinerziehende Mutter einer süßen zweijährigen Tochter. Sie lernt den charmanten Simon bei einer Wohltätigkeitsaktion kennen und fühlt sich sehr zu ihm hingezogen. Allerdings bemerkt sie auch mit wachsenden Misstrauen, dass er in das Täterprofil des Serienmörders passt. Auch Simon fühlt sich zu ihr hingezogen, allerdings weniger aus romantischer Sicht. Für ihn ist Sami eine weitere Sünderin, sogar in zweifacher Art. Möchte sie doch ihn - und damit Gottes Willen - aufhalten.

„Leise stirbst du nie“ ist ein guter Psychothriller, der unter die Haut geht. Direkt zu Anfang weiß man, wer der Täter ist und somit fällt schon einmal die Frage „Wer könnte denn bloß der Mörder sein?“ flach. Die Geschichte konzentriert sich also eher auf eine Art Psycho-Duell, dass sich Sami Rizzo und Simon Kwosokowski liefern. Sami ahnt, dass es sich bei Simon um den gesuchten Frauenmörder handelt, teilt sich ihren Kollegen allerdings aus Sturheit nicht mit. Simon weiß, dass Sami auf ihn angesetzt ist, kann aber seinem inneren Drang sie läutern nicht widerstehen. Nach und nach erfährt man, warum Simon so geworden ist, wie er ist und leider springt hier wieder das Klischee „streng gläubige Mutter quält ihren Sohn“ an.
Überhaupt hat Simons Geschichte leichte Ansätze von Stephen Kings „Carrie“.
Der Charakter Sami Rizzo, entspricht dem einer alleinerziehenden Mutter, die sich in ihrem von Männern dominierten Beruf durchzusetzen versucht. Ihr zur Seite steht ihr Partner Al Diaz, mit dem sie über fast alles reden kann. Sie unterstützen sich jeweils in ihren schwersten Stunden.
Wer es gerne allzu blutig mag, wird hier eher enttäuscht. Der Autor geht wenig ins Detail bei den Folterszenen. Hier und da ein paar Andeutungen, aber wenn Simon seine Blackouts hat, nimmt er uns mit und auch wir wissen nicht genau was passiert ist.
Das Buch hat 26 Kapitel und eine angenehme Schriftgröße. Ich weiß jetzt nicht, wie es bei der kaufbaren Ausgabe ist, aber mein Rezensionsexemplar hat ein integriertes rotes Lesezeichen.

Es war angenehm nach all den Fantasy und Mystery-Romanen mal wieder einen Thriller zu lesen.
Annechino hat mit „Leise stirbst du nie“ einen spannenden, wenn auch sehr klischeebehafteten Roman geschrieben, der sich recht flüssig lesen ließ. Die einzigen Stellen, die mich zur Konzentration gezwungen haben, waren die, wo aus der Sicht des Mexikaners Al Diaz geschrieben wurde. Vielleicht liegt es an den Namen oder Orten, aber oft musste ich eine Szene mehr als einmal lesen.
Die Protagonisten waren allesamt unverkennbar beschrieben und ich hegte dieses Mal sogar Sympathien für die weibliche Hauptfigur. Das ist für mich schon sehr ungewöhnlich. Ich konnte allerdings nicht nachvollziehen, warum sie niemanden von ihrem Verdacht erzählt hat. Oder zumindest einen Hinweis auf die Identität von Simon hinterlassen hat, der im Fall der Fälle, dass sie sich nicht irrt, zu dem Serienmörder führt.
Ich habe es eindeutig nicht bereut, das Buch zu lesen!

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Tags: ab 16 jahre, frauenmörder, serienmörder, simon, sünder, thriller   (6)

  

 

Jägerin des Mondlichts
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(46)

82 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

fantasy, werwolf, liebe, werwölfe, jugendbuch

Jägerin des Mondlichts

Christine Johnson , Ursula Walther
Flexibler Einband: 315 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.04.2011
ISBN 9783548283173
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Seit Wochen hat sich Claire auf ihre Geburtstagsparty gefreut. Endlich würde auch sie einmal im Mittelpunkt stehen. Doch dann kommt alles ganz anders: Claire erfährt, dass sie einer sagenumwobenen Dynastie von Werwölfinnen angehört, die seit Jahrhunderten in den dunklen Wälder Nordamerikas leben. Als ob das nicht schon verwirrend genug wäre, hat sich Claire auch noch verliebt und das ausgerechnet in Matthew, den Sohn eines berühmten Werwolfjägers. Kann sie ihm trotzdem vertrauen?

Die Geschichte wird aus der Sicht des Teenagers Claire Benoit erzählt. Sie ist ein schüchternes Mädchen, verknallt in Matthew und wurde von Tagesmüttern aufgezogen, weil ihre Mutter oft verreist war. Kurz nach ihrem Geburtstag wird sie von ihrer Mutter über ihre Herkunft aufgeklärt. Diese stellt Claires Welt total auf den Kopf. Claire ist - genau wie ihre Mutter - ein Werwolf und jetzt wo sie sechszehn Jahre alt ist, wird es Zeit sie dem Rudel - was nur aus Frauen besteht, weil das Werwolf-Gen nur an den weiblichen Nachwuchs vererbt wird - vorzustellen. Nach und nach lernt sie, sich mit ihrem Schicksal zu arrangieren. Eigentlich gefällt es Claire sogar. Prekär ist nur, dass der Furcht einflößende Vater ihres Schwarms Matthews, Werwölfe jagt, erforscht… und tötet.

Nach den ganzen Vampirromanen ist es erfrischend, auch mal etwas über diese anderen Geschöpfe zu lesen. Ich denke Frau Johnson beschreitet da den richtigen Weg.
Bei "Jägerin des Mondlichts" handelt es sich - wegen dem Alter der Protagonistin - um ein Jugendbuch das sich in die Bereiche Romantik, Fantasy und irgendwie auch Krimi splittet. Das Cover ist wunderschön und trifft mit den Farben und der filigranen Schrift genau meinen Geschmack.
Das Buch ist ca. 320 Seiten stark und umfasst 21 Kapitel. Meist wird aus der Perspektive von Claire erzählt, aber zwischendurch tauchen auch immer wieder Abschnitte auf, die aus der Sicht des Mörders erzählen. Dies erkennt man an der kursiven Schrift.
Der Schreibstil ist genauso, wie ich es mag: flüssig und leicht verständlich. Ich mag es nicht, wenn ein Autor mit Fach- und Fremdwörtern um sich schmeißt und man dadurch gezwungen ist, am besten einen Duden bereitliegen zu haben.
Am besten haben mir die Krimielemente gefallen. Dauernd habe ich mich gefragt, wer der Mörder ist. Christine Johnson hat es aber auch immer wieder geschafft, mich auf die falsche Fährte zu locken.
Jetzt zu meinem einzigen Minuspunkt:
Das Ende hat mich nicht überzeugen können. Ich hatte die ganze Zeit nicht das Gefühl, dass es mehr als nur eine Schwärmerei war, die Matt und Claire miteinander verband. Daher fand ich Matts Reaktion auf das Erfahrene nicht glaubhaft.
Bei "Jägerin des Mondlichts" handelt es sich um den ersten Roman von Christine Johnson. Mich hat er gut unterhalten und von daher würde es mich freuen, vielleicht bald wieder was von ihr zu lesen.

Ich lese viele Bücher, bei denen ich außerhalb der Zielgruppe liege, aber "Jägerin des Mondlichts" hat mich davon überzeugt, dass es sich lohnt manchmal Vorurteile über Bord zu werfen.

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Tags: ab 12 jahre, claire, fantasy, hanover falls, matthew, werwölfe   (6)

  

 
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