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Amokspiel Amokspiel
Sebastian Fitzek

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1.289 Bibliotheken, 11 Leser, 13 Gruppen, 159 Rezensionen

berlin, thriller, geiselnahme, radiosender, radio
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Amokspiel

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.04.2007
ISBN 9783426637180
Genre: Krimi & Thriller

 
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Alcatraz und das Pergament des Todes Alcatraz und das Pergament des Todes
Brandon Sanderson

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fantasy, bibliothekare, brandon sanderson, alcatraz, jugendbuch
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Alcatraz und das Pergament des Todes

Brandon Sanderson
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.10.2008
ISBN 9783453524156
Genre: Science-Fiction & Fantasy

 
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Judastöchter Judastöchter
Markus Heitz

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judas, markus heitz, ritus, vampir, fantasy
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judas, markus heitz, ritus, vampir, fantasy

Judastöchter

Markus Heitz
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 04.01.2012
ISBN 9783426505892
Genre: Science-Fiction/Fantasy

 
Rezension: Inhalt: Theresia Sarkowitz ist zurück und diesmal wird sie erpresst. Eine Gruppierung, die sich Nachtkelten nennt, hat ihre letzten beiden Nachfahren Emma und Elena entführt. Sia soll für die Nachtkelten eine Auftragskillerin spielen, damit ihrer Familie nichts passiert. Sia nimmt den Auftrag an, doch unter Widerwillen und Zorn. Und während sie sich ihren Aufträgen widmet, macht sie sich mittels dieses Zorns auf eine weitere Jagd: Eine Jagd auf die Entführer. Und auf dieser Jagd will Sia Blut sehen. Meinung: Mit diesem Buch wollte ich meine "Kinder des Judas" Reihe abschließen - Ungeahnt schloss ich damit allerdings fürs erste nicht nur diese einzelne Reihe ab, sondern alle Bände, die unter dem Nebentitel "Dunkle Spannung" erschienen sind. Und damit komme ich auch sofort zu dem Punkt, der mich in diesem Buch am meisten begeistert hat und der typisch für Markus Heitz ist: Er lässt alle Romane der "Dunklen Spannung" in diesem Buch gipfeln. Da kommt Eric von Kastell vor, den wir in "Die Bestie" gelernt haben zu lieben und da begegnet man Geschichtsfetzen, die man aus "Blutportale" noch gut in Erinnerung hat. Um den dritten Teil der "Kinder des Judas" Reihe gänzlich zu verstehen, bedarf es also nicht nur der Vorkenntnis der beiden Vorgänger Romane. Es empfiehlt sich, vor diesem Teil auch die beiden Bestien Bücher, "Ritus" und "Sanctum" sowie dazu "Blutportale" gelesen zu haben. Es ist nicht zwingend notwendig, man kann auch ohne das Vorwissen dem Geschehen folgen, aber mittels des Wissens wird die Reise noch fantastischer. Einen Kritikpunkt gibt es für mich jedoch auch. Ich hatte mich bei dem Buch auf Blut eingestellt, sehr sehr viel Blut. In dieser Hinsicht wurde ich jedoch etwas enttäuscht. Von allen Büchern der "Dunklen Spannung" empfand ich dieses Buch am unblutigsten. Da fehlte der gewisse Reiz, dieser "Blutthriller", den Heitz sonst so glänzend beschreiben kann. Das Buch ist spannend und es ist einem fast unmöglich, es aus der Hand zu legen, aber der Horroranteil ist um einiges geringer geworden. Fazit: Alles in allem hat mir Judastöchter richtig gut als Abschluss gefallen - Zwar nicht ganz so gut wie "Kinder des Judas", aber doch besser als "Judassohn".   (2)
Tags: blutportale, kinder des judas, ritus, vampir, werwolf   (5)

  

 

Das Gesetz der Ehre Das Gesetz der Ehre
Gianrico Carofiglio

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bari, thriller, liebe, drogen, italien
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bari, thriller, liebe, drogen, italien

Das Gesetz der Ehre

Gianrico Carofiglio, Claudia Schmitt
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.10.2009
ISBN 9783442467921
Genre: Krimi & Thriller

 
Rezension: Inhalt: Avvocato Guido Guerrieri ist zurück und sogleich hat er auch einen neuen Mandaten an der Angel, der wegen Drogenschmuggel verhaftet wurde. Doch hält sich Guerrieris Freude über diesen besagten Mandaten im Zaum: Denn es handelt sich bei ihm um Fabio Paolicelli, in seiner Jugend bekannt als gewaltbereiter, faschistischer Teenager, der der Führer einer Jugendgang in Bari gewesen war. Eines seiner Opfer war damals auch Guido Guerrieri gewesen. Aus Paolicelli ist mittlerweile ein fast vorbildlicher Familienvater geworden, der seine Unschuld in der Drogenaffäre beteuert. Guerrieri befindet sich im Zwiespalt – Soll er seinem Mandanten glauben? Und soll er diesen Mandanten, wegen seiner schlechten Erfahrungen mit ihm, überhaupt vertreten? Meinung: Nachdem mich "Reise in die Nacht" als mein erster Roman von Gianrico Carofiglio begeistert hatte, war mir von Anfang an klar, dass ich mehr über Avvocato Guido Guerrieri lesen wollte. Dabei fiel mit der dritte Roman über ihn in die Hände, "Das Gesetz der Ehre". Was ich so an Carofiglios Stil schätze ist die Tatsache, dass man von der ersten Seite an immer im Geschehen ist. Sobald ich die erste Seite von "Das Gesetz der Ehre" gelesen hatte, war ich wieder mitten drin in der Geschichte von Guerrieri, sicherlich auch durch die Ich-Perspektive des Avvocato bedingt, in der erzählt wird. Es präsentiert sich auch in diesem Roman ein Anwalt wider Willen – Der belesene, etwas pessimistische, sarkastische und humorvolle Guerrieri bringt einen mehr als einmal zum Lachen, aber auch zum Grübeln. Es bereitet einem einfach innerlich Freude, mit ihm seine Fälle zu durchforschen und sein Leben mitzuerleben. Denn nicht nur das Hauptgeschehen macht dieses Buch aus, sondern vor allem die Verflechtungen von Guidos Privat- und Berufsleben. Besonders gut hat mir am Anfang der Zwiespalt gefallen, indem sich Guerrieri befand, als es darum ging, einem Intimfeind aus seiner Jugendzeit zu helfen. Carofiglio beschreibt diese innere Auseinandersetzung vom Avvocato, einerseits der Hass aus seiner Jugend, andererseits das Pflichtgefühl seinem Job gegenüber, meisterlich. Umso trauriger finde ich, dass dies zum Ende ein wenig abschwächt und eher verweichlicht wird. Da bleiben viele Fragen zu diesem inneren Konflikt unbeantwortet, die eigentlich eine nähere Beleuchtung verdient hätten. Fazit: Ein weiterer, gelungener Krimi von Carofiglio, der einen erneut in die Anwalts-Welt von Guido Guerrieri versetzt.   (1)
Tags: anwaltskrimi, bari, guido guerrieri, krimi, thriller   (5)

  

 

Elantris Elantris
Brandon Sanderson

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fantasy, elantris, magie, krankheit, roaden
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fantasy, elantris, magie, krankheit, roaden

Elantris

Brandon Sanderson, Ute Brammertz (Übersetzer)
Flexibler Einband: 896 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.09.2007
ISBN 9783453521674
Genre: Science-Fiction & Fantasy

 
Rezension: Inhalt: Die magische Stadt Elantris ist gefallen. Die Stadt war ein Ort voller uralter Magie, der zwischen Leben und Tod stand. Nun sind seine Bewohner verdammt dazu, in den Ruinen der Stadt auf ewig zu leben. Eines Tages erhält die Stadt einen neuen, adeligen Bewohner: Prinz Raoden, der Sohn König Iadons. Um ihn schließt sich eine Gruppe von Gefährten,die versuchen wollen das Geheimnis rund um die Stadt zu lüften. Meinung: Ich hatte große Erwartungen an das Buch. Seit längerer Zeit geisterte der Name von Autor Brandon Sanderson in meinen Gedanken herum, sobald es um Fantasy-Romane ging. Ich hatte so viel Gutes über den Autor gehört, dass ich mir selbst eine Meinung bilden wollte. Und da erschien mir sein Erstlingswerk "Elantris" als das passende. Bereits der Anfang des Buches gefiel mir gut - Der Klappentext spricht von der magischen Stadt Elantris, die ein Reich zwischen Leben und Tod darstellt und die dadurch unheimlich mystisch wirkt. Diese Mystik wird am Anfang auch recht gut von Sanderson aufgegriffen. Es entwickeln sich von Anfang an drei Handlungsstränge: Der Handlungsstrang rund um den Prinzen Raoden, ein Handlungsstrang rund um die Prinzessin und künftige Ehefrau von Raoden, Sarene und zuletzt der Handlungsstrang von Hrathen, einem religiösen Führer. Alle drei beginnen voneinander getrennt und werden von Sanderson meisterlich im Laufe des Buches miteinander verwoben. Mir persönlich war der Handlungsstrang rund um Prinz Raoden grundsätzlich der Liebste. Denn die Geschichte rund um Prinzessin Sarene beginnt äußerst gekünstelt, sowohl teilweise vom Geschehen, als vor allen Dingen auch von der Sprache, wobei ich beim letzteren Punkt nicht sicher bin, ob es vielleicht nur an der Übersetzung lag. Leider ändert sich das erst ab der Mitte des Buches, was für mich einen großes Manko an diesem Buch darstellt. Denn bis zur Mitte des Buches, also ca. den ersten 400-500 Seiten, läuft alles etwas sehr träge voran. Erst ab einem gewissen Punkt zieht Sanderson das Geschehen an, es entwickelt sich rasend schnell und gipfelt in Spannung. Die Idee von Elantris und die Geschichte an sich sind eine fantastische Unterhaltung. Die Umsetzung hat mich jedoch nicht ganz von Sanderson überzeugen können. Es hat aber definitiv ausgereicht, um mich neugierig auf weitere Bücher dieses Autors zu machen. Fazit: Eine magische Geschichte mit ein paar nicht so magischen Lücken im Lesevergnügen.   (2)
Tags: fantasy, magie, sanderson   (3)

  

 

The Hunchback of Notre-Dame. Der Glöckner von Notre Dame, englische Ausgabe The Hunchback of Notre-Dame. Der Glöckner von Notre Dame, englische Ausgabe
Victor Hugo

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esmeralda, notre-dame, glöckner, romantik, hugo
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esmeralda, notre-dame, glöckner, romantik, hugo

The Hunchback of Notre-Dame. Der Glöckner von Notre Dame, englische Ausgabe

Victor Hugo
Flexibler Einband: 501 Seiten
Erschienen bei Penguin UK
ISBN 9780140623710
Genre: Sonstiges

 
Rezension: Inhalt: Quasimodo ist der bucklige Glöckner von Notre-Dame. Seit der Erzdiakon Claude Frollo ihn aufgenommen hat, lebt er in der Kathedrale und zeigt sich den Menschen kaum, denn sie verspotten und fürchten ihn auf Grund seiner Missbildungen. Doch Quasimodo beobachtet das Leben und das Treiben rund um die Kathedrale. So wird er eines Tages auf Esmeralda aufmerksam, eine schöne, Zigeunerin und Quasimodo verfällt der hübschen Tänzerin sofort. Doch Claude Frollo will die Zigeunerin entführen. Sein Plan ist es, Quasimodo für diesen Plan zu benutzen. Doch es kommt, wie es keiner geahnt hätte: Denn Esmeralda wird vorgeworfen, den Mann Phoebus ermordet zu haben, den Mann, den sie eigentlich liebt. Quasimodo will sie daraufhin beschützen. Doch das gestaltet sich gefährlicher und schwieriger als gedacht, denn die Bedrohung geht von vielen Seiten aus. Meinung: Victor Hugo widmet sich dem Anfang der Geschichte äußerst diplomatisch. Man wird einzeln zu den Charakteren geführt und erhält eine längere Einführung in die Geschichte bzw. Kunstgeschichte des Schauplatzes Paris / Notre-Dame. Durch diese Einführung erhält man klare Vorstellungen davon, wie es damals aussah und man bekommt ein Gefühl für die damalige gesellschaftliche Situation. Dadurch fällt es einem leicht vollends in die Geschichte einzutauchen. Und in dieser Geschichte erwartet einen einiges: Da sind die Charaktere, die man schwer einschätzen kann und die zwischen ihren guten und ihren schlechten Seiten wanken. Einzig und allein Quasimodo scheint stetig in diesem ganzen Wandel zu sein, doch er ist es, mit dem man mitleidet und mit dem man fühlt. Die Handlung, einfach wirkend, spitzt sich von Kapitel zu Kapitel zu. Es fängt spannend an, bekommt dann jedoch auch eine emotionale Ebene, in der das Geschehen auch gipfelt. Hugos Schreibstil ist dabei immer flüssig zu lesen. Er ist direkt und gut verständlich. Seine Besonderheit erhält der Stil durch den sarkastischen Unterton in vielen Szenen, die einen oft genug zum Schmunzeln bringen. Für mich war das Buch mehr als eine einfache Liebesgeschichte. Es war Geschichts- und Unterhaltungslektüre in einem. Ein Buch, bei dem man etwas lernt, ein Buch, das einen nicht nur unterhält, sondern auch berührt. Fazit: Spannend, emotional und doch auch kritisch - Sicherlich eines der besten Werke aus der Zeit der Romantik.   (3)
Tags: esmeralda, glöckner, hugo, liebesroman, notre-dame, romantik   (6)

  

 

Die Chirurgin Die Chirurgin
Tess Gerritsen

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845 Bibliotheken, 4 Leser, 8 Gruppen, 58 Rezensionen

thriller, jane rizzoli, boston, vergewaltigung, krimi
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thriller, jane rizzoli, boston, vergewaltigung, krimi

Die Chirurgin

Tess Gerritsen
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.06.2004
ISBN 9783442360673
Genre: Krimi & Thriller

 
Rezension: Inhalt: Wir befinden uns in einem durch den Sommer stickigen Boston. In dieser Zeit treibt ein Psychopath sein Unwesen in der Stadt: Er dringt in die Wohnungen von Frauen ein, schneidet sie auf, um sie einem gynäkologischen Eingriff zu unterziehen und tötet sie danach. Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli stehen vor einem Rätsel. Die einzige Hilfe scheint eine Chirurgin namens Catherine Cordell zu sein, die vor einigen Jahren ähnliches erleben musste. Sie erschoss den Täter jedoch in Notwehr und kam so mit ihrem Leben davon. Die Anzeichen häufen sich jedoch, dass Catherine Cordell erneut zur Zielscheibe eines Wahnsinnigen geworden ist. Meinung: Viel Gutes hatte ich über die Tess Gerritsens Reihe rund um Rizzoli und Isles gehört. So viel Gutes, dass ich beschloss, mir endlich selbst eine Meinung dazu zu bilden. Eins stand von der ersten Seite an für mich fest: Tess Gerritsen redet in diesem Thriller nicht lange um den heißen Brei herum: Sie schreitet gleich zur Tat. Von Anfang an wird man erbarmungslos mit den grausamen Morden konfrontiert. Da schwirren zum Teil auch viele medizinische Ausdrücke in der Luft herum, aber alles in einem Rahmen, der es erträglich und für meinen Geschmack sogar besonders interessant macht. Was mir aber wirklich gut an dem Buch gefallen hat, war die Ausgeglichenheit zwischen Hauptgeschichte, sprich dem Fall und Hintergrundgeschichte, sprich die Geschichte der Charaktere an sich. Da ist Detective Thomas Moore, der wie ein Vorzeige Polizist und Mann scheint und dann ist da noch Inspector Jane Rizzoli, eine, so scheint es, knall harte Frau, die sich versucht, im männlichen Polizei-Dschungel durchzukämpfen. Auf den ersten Blick scheint es wie ein Klischee, aber Autorin Gerritsen macht mehr aus ihren Figuren. Denn jeder aufmerksame Leser wird bald merken, dass viel mehr hinter den scheinbaren Fassaden dieser Charaktere steckt. Und dann ist da natürlich noch die Hauptgeschichte – Ein Wahnsinniger, der Frauen bei lebendigem Leibe aufschneidet, um sie danach zu töten. Gerritsen schafft es, diesen Fall mit einer ausgewogene Mischung zwischen Sachlichkeit und Emotionen darzustellen. Diese gesunde Mischung aus sachlicher Darstellung, emotionaler Beobachtungsgabe und komplexen Charakteren macht diesen Thriller zu einem Fass voller Spannung. Man sollte jedoch eines bedenken: Für schwache Nerven ist das Buch definitiv nichts. Aber macht genau das nicht einen guten Thriller aus? Fazit: Blutig, spannend, emotional - Das Buch macht seinem Genre Medical-Thriller alle Ehre. Ein absolut gelungener Auftakt für die Rizzoli & Isles Reihe.   (4)
Tags: krimi, medical thriller, rizzoli & isles, thriller   (4)

  

 

Rivers of London Rivers of London
Ben Aaronovitch

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krimi, london, england, aaronovitch, father thames
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krimi, london, england, aaronovitch, father thames

Rivers of London

Ben Aaronovitch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Orion Publishing Co, 29.08.2011
ISBN 9780575097582
Genre: Science-Fiction/Fantasy

 
Rezension: Inhalt: Peter Grant ist in London Police Constable. Seine größte Sorge im Leben ist es, zur "Case Progression Unit" abgeschoben zu werden, jener Abteilung, die für die Polizei die Papierarbeit leistet. Doch wird es für Grant nicht so weit kommen. Grant hat nämlich eine Begabung: Eine Begabung für Magie. Inspektor Thomas Nightingale entgeht das nicht und so holt er Grant in seine Abteilung. Denn Nightingale ist nicht nur Inspektor, er ist auch der letzte Zauberer Englands und von nun an derjenige, der Grant in den Grundlagen der Magie ausbilden wird. Auf die beiden wartet auch sogleich der erste Fall: In Covent Garden geschieht ein Mord. Und genau an der Stelle fand vor 200 Jahren ein Schauspieler seinen Tod… Meinung: Was passiert, wenn Harry Potter erwachsen wird? Mit diesen beschreibenden Worten wird man in das Abenteuer rund um die Flüsse von London gelockt. Und im Verlaufe der Geschichte wird man raus finden, dass der Titel Programm ist. Der von Anfang an flüssige und ansprechende Stil des Buches zieht einen von der ersten Seite in den Bann. Man erlebt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Peter Grant, einem Polizisten und, wie sich herausstellt, Zauberer, der das Leben mit viel Witz und Ironie schildert. So gerät er unter die Aufsicht von Inspektor Nightingale, dem letzten Zauberer von England. Und mit Nightingale beginnt auch die Aufklärung eines außergewöhnlichen Falls, der den Leser in Spannung versetzt. Doch ist es nicht allein der gute Stil, der Humor oder die Spannung, die das Buch ausmachen: Es ist die perfekte Mischung, die Aaronovitch erwischt. Eine Reihe von Unruhen, Angriffen und Morden werden aufgearbeitet mittels viel Fantasie und Humor. Dabei spielen auch Geschichte und Mythologie eine große Rolle, indem sie geschickt in das Geschehen verwoben werden. Nur eines muss jeder Leser dieses Buches bedenken: Man wird London nie wieder mit den gleichen Augen sehen. Fazit: Eine Kriminalgeschichte der ganz besonderen Art, in einem Wort: Originell. Teil zwei ist zum Lesen vorgemerkt.   (3)
Tags: aaronovitch, fantasy, krimi, rivers of london, urban fantasy   (5)

  

 

Qual Qual
Richard Bachman

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entführung, angst, baby, stephen king, thriller
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entführung, angst, baby, stephen king, thriller

Qual

Richard Bachman, Jürgen Bürger, Stephen King
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 05.02.2009
ISBN 9783453406124
Genre: Krimi/Thiller/Horror

 
Rezension: Inhalt: Das Baby einer reichen Familie wurde entführt – Täter ist der geistig etwas zurückgebliebene Blaze. Diese Entführung war lange geplant und soll ihn einiger Sorgen berauben: Mittels des Lösegelds, möchte er ein neues Leben beginnen. Doch Blaze bemerkt, dass die Entführung eines Babys schwerer ist, als gedacht. Denn während bereits nach ihm gefahndet wird, muss er lernen, das Baby zu versorgen. Wird er die Nerven dafür bewahren? Oder wird er dem Kind etwas antun? Meinung: Bisher hatte ich bei meinen Rezensionen von King Büchern immer eines zu bemäkeln: Es hat mir einfach oft zu lange gedauert, bis es richtig los ging. Ab der ersten Seite war mir klar, dass ich diesen Makel an "Qual" nicht finden würde. Die Inhaltsangabe des Buches klang für mich im ersten Moment unspektakulär und ich habe, zugegebener Maßen, nicht sonderlich viel erwartet – Die Entführung des Babys einer reichen Familie, die dem Entführer alle Geldsorgen nehmen soll, klang für mich nicht nach einem wirklich neuen Aufhänger. Man wird von King jedoch sofort ins eiskalte Geschehen geworfen und die Geschichte verläuft zunächst spannend. Man liest aus Neugierde weiter. Doch ab einem gewissen Punkt ist das Buch nicht nur spannend, es fesselt einen direkt. Für mich war es nicht die Entführung an sich, die das Buch so besonders machte. Es war das ganze drum herum – Denn King verwebt in die Geschichte der Jetztzeit bzw. der Entführung, die Geschichte der Vergangenheit. Von Kapitel zu Kapitel erfährt man mehr über Blaze, seine Vergangenheit und sein Schicksal. Und King schafft es, den Entführer und somit den Bösewicht der Geschichte, als sympathischen, guten Hauptcharakter dastehen zu lassen, mit dem man Mitleid empfindet. Fazit: Sicher nicht der gruseligste King-Roman, dafür aber packend und bewegend.   (4)
Tags: blaze, horror, king, richard bachman, thriller   (5)

  

 

King Arthur King Arthur
M.K. Hume

(1)  

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könig artus, historisch, king arthur, artus legende, merlin
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könig artus, historisch, king arthur, artus legende, merlin

King Arthur

M.K. Hume
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Headline Publishing Group, 07.08.2009
ISBN 9780755356430
Genre: Historischer Roman

 
Rezension: Inhalt: Das römische Reich ist nicht mehr, was es einmal war. Es hat an Macht und Stärke verloren und Britannien längst verlassen. König ist dort Uther Pendragon, einst stark, doch nun selbst am Scheidepunkt: Denn Uther ist alt und dem Tod nahe. Und so zerbricht Britannien, indem es uneins ist. Weit von solchen Belangen entfernt, wächst der Junge Artorex bei Lord Ector und dessen Frau Livinia auf. Er wurde als Pflegekind zu der Familie gebracht und wird dort wenig respektiert, vor allem nicht von seinem Pflege-Bruder Caius. Eines Tages tauchen allerdings drei Fremde auf. Sie verlangen von Lord Ector, Artorex für den Kampf und noch vieles mehr auszubilden. Keiner versteht die Beweggründe, am wenigsten Artorex, doch man nimmt die Befehle schweigend hin. Und so wird aus dem einst ungeliebten Pflegesohn und -bruder ein Kämpfer und Verwalter der Villa von Lord Ector. Nachdem aus ihm ein gutherziger, aufrichtiger und ehrlicher Mann geworden ist, der ein Meister in Kampf und Taktik ist und aus Loyalität zu seiner Heimat erfolgreich in den Kampf gegen die Sachsen gezogen ist, wird man ihm eröffnen, wozu das alles nötig war: Er soll der König Britanniens werden. Meinung: Die Legende rund um König Arthur ist fast so alt wie Legenden selbst: Ein König, der Britannien mit Kampf und Herz vereinigt, zu einem Königreich, in dem jeder gleich viel wert ist, egal welchen Standes, egal welcher Abstammung. Es scheint utopisch und ist doch einfach nur der innerste Wunsch nach Gerechtigkeit. Und König Arthur macht diese Utopie wahr, wenn auch nur für einen Moment und wenn auch nur in einer Legende. Die Autorin Hume greift diese Legende auf, wie so viele vor ihm. Vieles davon ist gut, manches kann man getrost vergessen. Dieses Buch jedoch, der Auftakt einer Trilogie, lohnt jede Seite, die man liest. Mittels eines bekannten und doch anderen, veränderten Ansatzes geht Hume an die Geschichte ran. Er steckt Arthur zu einer römischen Familie mit keltischen Wurzeln und lässt ihn so, gleichermaßen römisch als auch keltisch, aufwachsen. Dieser Ansatz ist altbekannt und bringt doch eine gewisse Eigenheit mit sich. Die Charaktere werden äußerst komplex dargestellt. Immer wenn man glaubt, einen Charakter durchschaut zu haben, überrascht er durch ein für ihn untypisches Verhalten. Doch am erstaunlichsten ist der Charakter des Artorex selbst, der zu anfangs so naiv und unbedarft wirkt und der sich durch seine Erlebnisse weiter entwickelt. Er entwickelt sich zwar mit Ecken und Kanten, ist sturer als es jeder Ochse sein könnte, aber er hat sein Herz immer am rechten Fleck. Blutig und grausam waren damals die Zeiten zum Teil und genau so schildert Hume das Geschehen, geschmückt mit historischen Details. Sie beschönigt nichts und das macht die Geschichte auch so besonders. Wer Filme und Bücher zu diesem Thema kennt, kennt sicherlich auch die schwarz-weiß Malerei zwischen den "guten Kelten" und den "bösen Sachsen" – Hume gestaltet das Geschehen realistischer, indem sie keine der beiden Seiten in den Himmel lobt. Und so schafft sie die beste Umsetzung des Arthur-Epos', die ich seit langem gelesen habe. Fazit: Barbarisch wirkende Sitten, Heldenmut und Königswürde, vermischt mit Emotionen, Spannung und Humor – So wünscht man sich die Aufarbeitung und Neuumsetzung alter Legenden.   (2)
Tags: artus legende, historisch, king arthur, könig artus, merlin   (5)

  

 
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