Dunkelkuss

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474 Bücher, 132 Rezensionen

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Bestialisch
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(39)

81 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

thriller, serienkiller, krimi, new york, usa

Bestialisch

Jack A. Kerley , Bettina Zeller , Jack Kerley
Flexibler Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2010
ISBN 9783548280417
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: jeremy, krimi, serienkiller   (3)

  

 

Niemand kennt den Tod
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(16)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

london, pädophilie, thriller, heimtückische falle, staffe

Niemand kennt den Tod

Adam Creed , Andrea von Struve , Petra Post
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.08.2010
ISBN 9783596183401
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: krimi, staffe   (2)

  

 

Furie
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(128)

218 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 27 Rezensionen

thriller, serienmörderin, serienmörder, gretchen lowell, gretchen

Furie

Chelsea Cain , Fred Kinzel
Fester Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 12.02.2007
ISBN 9783809025306
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
10 Tage lang war Archie Sheridan, Polizist, in der Gewalt von Serienmörderin Gretchen Lowell. Seitdem ist nichts mehr wie es war.
Und trotzdem muss Archie sich aufrappeln und nach zwei Jahren Pause den aktiven Dienst wieder aufnehmen, um einen Mädchenvergewaltiger und -mörder zu schnappen...
***
Meinung:
Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn ich arge Probleme habe, den Inhalt eines Buches zusammen zu fassen. Dann habe ich es nämlich meistens teilnahmslos gelesen oder die Story gibt einfach nicht viel her.
Bei "Furie" ist Beides der Fall.
Die Charaktere in "Furie" sind flach, blass, kommen aber pseudo-individuell und "hip" daher, wie z. B. Susan mit den rosa Haaren und dem Drang, ältere Männer zu verführen. Archie ist langweilig, ständig high und in seiner Lethargie und seinem unterschwelligen Schwärmen für seine Fast-Mörderin kaum zu ertragen.
Die Geschichte an sich fließt zäh vor sich hin, verliert manchmal den Faden und ist alles in allem recht unspannend. Es war alles vorhersehbar.
Von Gretchen Lowell hätte ich auch wesentlich mehr erwartet, so hat sie nicht wirklich Auftritte, die ihr Potenzial offenlegen. Und der Vergleich mit Hannibal Lecter ist wohl ein schlechter Scherz - gegen Lecter ist Lowell ein Schoßhündchen.
Und von wegen total brutal. Ich war nicht einmal auch nur überrascht oder schockiert. Wie sie Archie gefoltert hat, war zwar richtig haaresträubend, hatte bei mir aber nicht diesen Effekt. Das Etikett "Thriller" hätte man sich demnach auch schenken können.
Zudem scheint sich blanvalet kaum Mühe beim Lektorat zu geben, es tauchen ständig Rechtschreibfehler auf oder es fehlen sogar Wörter, was das Lesen manchmal echt anstrengend gemacht hat. Toll, ein Satz ohne Verb! [/sarkasmus]
Ich hoffe einfach, dass der zweite Band der Gretchen-Trilogie ein bisschen mehr an Spannung zu bieten hat.
*
*
Fazit:
Ein langweiliges, überschätztes Buch.

  (28)
Tags: gretchen lowell, mord, serienmörderin, thriller, usa   (5)

  

 

Die dunklen Wasser von Aberdeen
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(53)

108 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

schottland, krimi, aberdeen, thriller, mord

Die dunklen Wasser von Aberdeen

Stuart MacBride , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 541 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 11.09.2006
ISBN 9783442461653
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: aberdeen, mord, schottland, thriller   (4)

  

 

Battle Royale
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(63)

129 Bibliotheken, 0 Leser, 9 Gruppen, 13 Rezensionen

japan, experiment, thriller, mord, asien

Battle Royale

Koushun Takami , Jens Altmann , Akiko Altmann , Stefan Rohmig
Flexibler Einband: 622 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 07.08.2006
ISBN 9783453675193
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: battle royale, japan, kampf, mord, thriller, überleben   (6)

  

 

Der Todeskünstler
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(405)

667 Bibliotheken, 23 Leser, 6 Gruppen, 73 Rezensionen

thriller, mord, fbi, smoky barrett, rache

Der Todeskünstler

Cody McFadyen , Axel Merz
Flexibler Einband: 556 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 07.05.2009
ISBN 9783404162734
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: smoky barrett, thriller   (2)

  

 

EVIL
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(149)

281 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 33 Rezensionen

folter, thriller, vergewaltigung, horror, bunker

EVIL

Jack Ketchum , Dallas Mayr , Friedrich Mader
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 22.09.2008
ISBN 9783453721883
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Ehrlichgesagt habe ich bei diesem Buch ein Problem damit, den Inhalt zu beschrieben, ohne zu viel davon preiszugeben. Jedes Wort scheint zu viel. Jedes Wort, jede Beschreibung des Grauens in diesem nur 330 Seiten dicken Roman erscheint nicht einmal annähernd das zu beschreiben, was den Leser bei "Evil" erwartet.
Zwar lautet der Originaltitel von Jack Ketchums Horrorthriller "The Girl next Door" (was auch passt), aber der deutsche Titel drückt aus, was wirklich zwischen den zwei Buchdeckeln schlummert: "Der Sumpf des Bösen."
Ich wollte die ganze Zeit schon etwas lesen, das mich zutiefst erschüttert, das mir das Herz rasen lässt. Ich wollte ein Buch lesen, dass mich anwidert und das ich nie wieder vergessen werde.
Und "Evil" werde ich definitiv nicht mehr vergessen! Ich habe wirklich starke Nerven, ich sehe die schlimmsten Horror- und Splatterstreifen, kann mir dabei aber noch fröhlich Lasagne in den Bauch schaufeln.
Nur jetzt, nachdem ich nur vier Stunden für diese Lektüre gebraucht habe, ist mir schlecht. Ich FÜHLE mich schlecht.
Die Grausamkeiten, die in diesem Buch beschrieben werden, das Schweigen, die Angst, die fruchtlosen Versuche Davids das Grauen zu stoppen... Es ist wirklich heftig!
Ich weiß auch nicht, ob ich das Buch weiterempfehlen würde, an Genre-Fans: Ja.
An Neugierige? Wenn ich weiß, dass sie es vertragen.
Aber allen anderen würde ich lieber raten, es sein zu lassen, wenn sie zart besaitet sind.
Es geht hier nicht nur um die Folter, die Vergewaltigung... Die Misshandlung mit Seifenlauge, Bügeleisen, Zigaretten, Messern oder kochend heißem Wasser. Wer sich mal "Hostel" oder "Saw" angeguckt hat, kommt damit klar. Was mich wirklich so erschüttert hat, war dass jedes Kind in der Straße WUSSTEN, was in diesem Keller vor sich ging. Aber anstatt zu helfen, haben sie zugeschaut und mitgemacht. Haben sich gegenseitig im Strudel der Gewalt hochgeschraubt, alles unter der Aufsicht einer psychisch kaputten Frau.
Wer von diesem Buch nicht bis ins Mark erschüttert ist, hat entweder Härteres gelesen oder kann sich bei so etwas gut distanzieren.
Ich werde auf jeden Fall noch einige Zeit meinen Gedanken über das Buch und grausame Kinder nachhängen.
Ein Meisterwerk - nicht wegen der Gewaltdarstellung, sondern der Dichte, mit der Ketchum den psychologischen Aspekt beschreibt und der Zwiespalt, in dem sich der Protagonist befindet. Es war nicht zu viel, es war nicht zu wenig, es war glaubwürdig.
Und das macht es noch mal schrecklicher.

  (28)
Tags: folter, horror, keller, kinder, thriller, vergewaltigung, wahre begebenheit   (7)

  

 

Das Kind auf der Treppe
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(124)

199 Bibliotheken, 1 Leser, 8 Gruppen, 46 Rezensionen

berlin, thriller, schulwegmonster, kind, psychothriller

Das Kind auf der Treppe

Karla Schmidt
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.03.2010
ISBN 9783492257817
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Leni Draugur sucht Zuflucht vor ihrem gewalttätigen Mann und macht sich auf den Weg von Island nach Berlin zu ihrer Halbschwester Zicky. Diese nimmt sie eher widerwillig auf. Und dann wäre da noch Nicky, der Nachbarsjunge, der Leni aus irgendeinem Grund anekelt und das "Schulwegmonster" schnappt sich immer wieder kleine Jungen und Mädchen...
**
ACHTUNG SPOILER.
Meinung:
Zuerst muss ich einmal sagen, dass die Zuordnung "Psychothriller" absolut nicht passt.
In diesem Buch gibt es nichts, was einen guten Psychothriller ausmacht; wenn man von dem ganzen Ekelfaktor mal absieht.
Es gibt ja auch Bücher, die man kauft weil die Rezensionen so gut sind. Ich habe mir "DKADT" gekauft, weil es auf amazon einige negative Stimmen gab, die aber von einer Armada Schmidt-Verwandtschaft und Sympathisanten wegen ihrer Meinung beleidigt und der Homophobie beschuldigt wurden. Tja. Deshalb habe ich dieses Buch gelesen. Um zu wissen, was an den schlechten Bewertungen dran ist - es ist EINIGES dran.
.
In "Das Kind auf der Treppe" schlachtet die Autorin so viele Themen/Probleme aus, dass man fast schon den Überblick verliert und dann ist es nicht mal gut gemacht. Alles wird nur flüchtig angeschnitten, aber wirklich eingegangen auf die Thematiken ist die Autorin nicht. Was schade ist, denn ich denke, das Buch hätte durchaus Potenzial gehabt. Man hätte nur nicht Alkoholismus, Kannibalismus, Kindesmissbrauch, Inzest, häusliche Gewalt, Verstümmelung, körperliche/geistige Behinderung und psychische Störungen in einen Topf werfen müssen.
Durch die Masse an Problemen wirkt das Ganze schon total unglaubwürdig und die flachen, clichee-belasteten Charaktere machen es auch nicht besser. Am wenigsten konnte ich mit Leni anfangen, die einerseits vor ihrem Mann flieht, der sie jahrelang misshandelt hat, aber auf der anderen Seite mit allem ins Bett springt, was nicht bei 3 aufm Baum ist. Ganz furchtbar.
Der "Fall" um das Schulwegmonster und den Nachbarjungen Nicky ist auch nicht wirklich glaubhaft, es wirkt alles konstruiert und auch in dieser Nebenhandlung wird nicht alles so aufgelöst, wie man es sich von einem Thriller erhofft hätte. Und abstoßend ist es auch noch.
Das Thema Musik/David Bowie wirkt hier auch "reingeklatscht", damit das Buch ein bisschen mehr Fülle aufweisen kann (315 Seiten sind ja auch nicht wirklich viel... beachtet man die MASSE an Themen). Dabei wirft Schmidt mit musikalischen Fremdwörtern und ähnlichem um sich. Das versteht doch kaum jemand, der nicht zufällig auf einer Musikschule war oder sich ein bisschen dafür interessiert.
Die Ekelszenen sind auch wirklich nur da, damit sich der Leser auch ja ein bisschen angewidert über den Mund fährt und das Buch kurz beiseite legt. Sonst haben diese Szenen keinerlei Nutzen.
Zudem ist alles schrecklich vorhersehbar. Ab Seite 100 geht's mit den "Hinweisen" los und ab da braucht man eigentlich nur noch ein bisschen querlesen und man weiß, wo der Hase langläuft.
Was ich dem Buch aber zugute halte ist die Ausarbeitung der Liebesbeziehung zwischen Olga und Zicky (bis sich Leni auch noch dort hineindrängt und viel kaputt macht). Die Gespräche der Beiden und der Kinderwunsch waren zeitweilen authentisch und lebensnah beschrieben.
Aber leider nur am Anfang, denn dann schläft Olga mit Leni und dann schläft Olga auch noch mit Jason und... Na ja. Die Autorin stellt sich ständig selbst ein Bein.
Es ist eben ein Buch wie ein einziger Kuddelmuddel aus ein paar verschiedenen VHS-Bändern, die jemand versucht hat wieder zusammen zu kleben und leider ein paar Filme versehentlich verwechselt hat.
Es ergibt sich einfach kein schlüssiges Bild.
*
**
Fazit:
Ein krampfhaft provozierender, überladener, unglaubwürdiger Roman mit pseudo-individuellen Charakteren, den man höchstens lesen sollte, wenn man zwei Nachmittage frei und kein anderes, besseres Buch zur Hand hat. Und wer sich gern mal ein bisschen ekelt, kann es mal durchblättern.

  (21)
Tags: island, kind, psychothriller, thriller   (4)

  

 

Die Blutlinie
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(679)

1.079 Bibliotheken, 19 Leser, 15 Gruppen, 110 Rezensionen

thriller, fbi, jack the ripper, serienmörder, mord

Die Blutlinie

Cody McFadyen , Axel Merz
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 15.04.2008
ISBN 9783404158539
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Das Leben von Special Agent Smoky Barrett ist ein Scherbenhaufen - Joseph Sands, ein Serienkiller, hat ihre Tochter und ihren Mann getötet und sie selbst vergewaltigt und verstümmelt. Seitdem ist sie nicht mehr fähig zu arbeiten oder ihre Dienstwaffe überhaupt in Händen zu halten. Der Mord an ihrer besten Freundin Annie bringt sie aber wieder zurück ins Spiel, denn der Serienkiller - der nach eigenen Angaben aus der "Blutlinie" Jack the Rippers stammt - hat es speziell auf sie abgesehen...
*****
Meinung:
Also, ehrlichgesagt war ich wie mein Vor-Rezensent "Kirma" schnell gewillt, das Buch wieder wegzulegen, weil
1. es die ersten 100 Seiten nur um Smokys komische Alpträume geht,
2. die Handlung deshalb kein bisschen in Fahrt kommt,
3. und Smoky eigentlich (wie auch im Rest des Romans) permanent "rumheult".
Letzteren Punkt kann ich ja noch verstehen, was ihr passiert ist war höchst traumatisch, aber den Leser auf jeder Seite an ihren Schuldgefühlen und so etwas teilhaben zu lassen ist einfach irgendwann nervtötend.
So war ich nach knapp 120 Seiten genervt, gelangweilt und noch kein bisschen unterhalten.
Allerdings wird es danach tatsächlich sehr viel besser, die Spannung steigt und gegen Ende des Buches war es kaum auszuhalten!

Was mir aber sehr gut gefallen hat war McFadyens Schreibstil. Da er aus Smokys Sicht schreibt, hat der Leser guten Einblick in ihr Seelenleben (was wie gesagt manchmal ziemlich stört), aber was mich so beeindruckt hat war McFadyens augenscheinliches Einfühlungsvermögen in eine weibliche, zerstörte Psyche. Ich denke, eine Frau hätte dieses Buch kaum besser schreiben können!

Die anderen Charaktere sind allerdings alle irgendwie flach und auf der anderen Seite aufdringlich gewesen mit ihrer Art.
Callie, die Toughe, nennt z. B. jeden "Zuckerschnäuzchen"... Das hat wirklich genervt.
James, das Arschloch, ganz der soziophobe, wortkarge, aber absolut brilliante FBI Agent ist eigentlich nur am Rummeckern oder schießt mit bösen Blicken um sich. Es werden einige Klischées so stark ausgewalzt, dass man die Charaktere gerne mal geschüttelt oder geohrfeigt hätte.

McFadyen schafft es einfach nicht, mir neben Smoky einen einzigen Charakter sympathisch werden zu lassen und selbst bei Smoky war ich skeptisch.

Der Fall an sich ist natürlich super klasse, wenn auch am Ende ein bisschen bei der Auflösung geschludert wurde. Wer "Jack Junior" tatsächlich ist, wird den Leser aber vom Hocker hauen (wenn er nicht sehr aufmerksam gelesen hat und die Anzeichen nicht gedeutet hat)... Die Ermittlungsarbeit war sehr interessant mitzuverfolgen, allerdings wird das Buch dem Slogan "Wenn Ihnen dieses Buch keine Angst macht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen" nicht gerecht. Ich war nämlich kein bisschen gerührt. Ich habe mich nicht geekelt, war nicht zappelig vor Spannung oder komplett fassungslos.

Die Übersetzung von Bastei Lübbe ist eigentlich zum Heulen... Von Hochdeutsch hat dieser Mensch auch nichts gehört, er übersetzte einige Sätze einfach vom Englischen 1:1 ins Deutsche und dann kommen so Sätze bei raus wie "Was soll ich nur machen mit dir." Klar, das sagt man manchmal so, aber in einem Buch? Bitte!
Und wie gesagt, das "Zuckerschnäuzchen" war Aggressionstrigger pur.

Ich habe ja die Hoffnung, dass "Der Todeskünstler" etwas besser (und blutiger) ist. Denn trotz vieler Rezensionen in denen mit "blutig" und "Gänsehautfaktor" geworben wurde, fühlte ich mich lediglich "unterhalten", aber ich hatte nur einziges Mal ein richtig böses Gefühl im Bauch, und zwar als Leo vom Schicksal seines Hundes erzählt. Das hat mir richtig in der Seele wehgetan und ich musste das Buch erst mal für ein paar Minuten beiseite legen. Das liegt aber an meiner übermäßigen Tierliebe und nicht am "blutigen" Schreibstil McFadyens.

****

Fazit:
Ein mittelmäßiger Thriller mit einer interessanten Protagonistin. Ich werde mir die Fortsetzung bestimmt noch zulegen.

  (28)
Tags: killer, mord, smoky barrett, thriller   (4)

  

 

Splitter
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(768)

1.197 Bibliotheken, 14 Leser, 14 Gruppen, 161 Rezensionen

thriller, berlin, amnesie, psychothriller, splitter

Splitter

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 02.06.2009
ISBN 9783426198476
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Was wäre, wenn du alle schlimmen Erlebnisse in deinem Leben einfach vergessen könntest?
Diese Frage lockt Marc Lucas in die "Falle". Er ist Anfang 30, Streetworker und hat vor einigen Wochen seine schwangere Freundin bei einem Autounfall verloren. Nun kommt die Bleibtreu-Klinik mit ihrer Versuchsreihe auf ihn zu: Er nimmt eine Tablette, die seine Erinnerungen komplett löscht und später, werden ihm nur angenehme Erinnerungen wieder zurück gegeben. So kann er den Tod von Sandra verwinden. Aber direkt nach dem ersten Termin, ohne jemals die Tablette genommen zu haben, geschehen seltsame Dinge und Marc zweifelt an seinem Verstand...
**
Meinung:
Mein jetzt drittes Buch von Fitzek und bisher hat mich keins wirklich haarsträubend enttäuscht, muss ich sagen! Auch wenn ich im Verlauf von "Splitter", besonders am Ende, über die Aufklärung und das eigentliche Problem gestutzt habe. Bis auf die letzten 50 Seiten ist das Buch ein Thriller der Spitzenklasse. Spannend, nervenaufreibend, verwirrend, stellenweise ein wenig blutig. Abgrundtief fies und zu Recht mit dem Untertitel "Psychothriller" versehen.
Die Idee in dem Buch ist wirklich nicht schlecht, aber wie gesagt - die Aufklärung holperte erheblich! Ich will allerdings nicht zuviel verraten und bei einem Thriller wie Splitter kann ein falsches Wort schon die ganze Spannung kaputt machen!
Sonst war ich aber mit diesem Buch sehr gut bedient! Und was man auch noch positiv erwähnen sollte: Der Droemer/Knaur-Verlag gibt sich endlich Mühe beim Gestalten der Cover! Während "Die Therapie", "Das Kind", "Amokspiel" und "Der Seelenbrecher" noch recht fad und wenig einladend aussahen, hat man bei der Taschenbuchausgabe, die ich mir gekauft habe, endlich ein wenig mehr investiert. Die Gestaltung macht Lust, das Buch in die Hand zu nehmen und sich zumindest den Text auf der Rückseite durchzulesen. Auch der Titel "Splitter" wird durch Lackfarbe und Prägung vom Rest abgehoben und gibt dem Buch trotz Taschenbuchformat etwas Edles.
Gut so! :)
*
***
Fazit:
Ein spannender Thriller mit einem heiklen Thema, bei dem sich Fitzek zwar auf Glatteis hätte begeben können, aber es trotzdem sehr gut hinbekommen hat.
Für alle Thriller-Fans ein MUSS!

  (27)
Tags: amnesie, autounfall, psychothriller, splitter   (4)

  

 

Die Therapie
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(799)

1.155 Bibliotheken, 3 Leser, 13 Gruppen, 178 Rezensionen

thriller, psychothriller, therapie, schizophrenie, psychiater

Die Therapie

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.06.2006
ISBN 9783426633090
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Josy, die zwölfjährige Tochter von Starpsychiater Viktor Larenz verschwindet spurlos, nachdem sie 11 Monate lang unter mysteriösen Krankheitssymptomen litt. Vier Jahre später hat sich Viktor noch immer nicht von dem Verlust erholt und verbringt einsame Tage in seinem Ferienhaus auf der Insel Parkum. Eine unbekannte Schöne macht ihn dort ausfindig und will von ihm wegen ihrer Schizophrenie behandelt werden. Sie schildert ihre Wahnvorstellungen und Visionen, in denen immer wieder ein Mädchen vorkommt, das Josy sein könnte. Aus der Gesprächstherapie wird ein Verhör...
****
Meinung:
Seit ich vor ein paar Monaten damit angefangen habe, mich in die Krimi/Thriller/Psychothriller-Literatur reinzulesen ist mir echt schon viel Unsinn begegnet und nur eine Handvoll Bücher in diesem Genre gefallen mir wirklich.
Und "Die Therapie" gefällt mir ganz besonders gut, es ist - muss ich gestehen - der BESTE Thriller, den ich bisher in mein Bücherregal gestellt habe!
Er vereint alles, was man von einem guten Thriller erwartet und sogar noch mehr. Ich habe keine fünf Stunden gebraucht um es zu lesen. Ich konnte es einfach nicht weglegen! Es war einfach viel zu spannend. Jedes Kapitel fesselt den Leser mehr und mehr an dieses Büchlein, man vergisst zu trinken, zu essen, manchmal sogar zu atmen vor lauter Spannung!
Es ist voller überraschender Wendungen, besonders am Ende, gut geschrieben, manchmal etwas wirr (besonders der Prolog war wirr), aber immer noch ein Highlight.
Am Ende war ich so geplättet, dass ich erst mal ein paar Minuten in die Luft gestarrt und gegrübelt, resümiert habe.
Da ich aus dem Medizin-"Sektor" komme, hatte ich zwar einige Vermutungen (die fast alle stimmten), aber der Weg war hier definitiv das Ziel.
Und das Ende haut einen wirklich aus den Socken! Großartig!
*******
Fazit:
"Die Therapie" ist ein ausgezeichneter, spannender (Psycho-)Thriller der ganz ohne Blut und Mord den Leser in seinen Bann zieht und bis zum Ende nicht loslässt!
Einfach atemberaubend gut!

  (20)
Tags: insel, mord, psychothriller, therapie   (4)

  

 

Amokspiel
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(873)

1.328 Bibliotheken, 9 Leser, 14 Gruppen, 162 Rezensionen

berlin, thriller, geiselnahme, radiosender, radio

Amokspiel

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.04.2007
ISBN 9783426637180
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Ein Geiseldrama im Berliner Radiosender 101Punkt5: ein Mann hat sich mit einem halben Dutzend Geiseln in einer Sendekabine verschanzt. Er schreibt das ursprüngliche Spiel "Kohle-Parole" um und droht damit, immer eine Geisel zu exekutieren wenn der angerufene Einwohner Berlins nicht mit dir richtigen Parole antwortet. Ira Samin, Polizeipsychologin und Unterhändlerin bei solchen Geiseldramen, wird angefordert, obwohl sie sich an diesem Tag eigentlich umbringen wollte. Sie versucht mit dem angeblich Verrückten zu verhandeln, der nur eins will: seine Verlobte wiedersehen. Die ist aber leider seit mehreren Monaten tot...
Meinung:
Mein erstes Buch von Fitzek und ich bin begeistert!
Durch die Livestreamlesung hier auf lovelybooks wurde ich auf den Autor aufmerksam. Ich dachte "So ein charmanter Mann kann doch keine Psychothriller schreiben".
Oh DOCH, er kann. Und wie!
Psychothriller bewegen sich weit, weit weg von meinem normalen Lieblingsgenre, aber trotzdem konnte ich "Amokspiel" nicht aus der Hand legen.
Es ist spannend, regelrecht nervenzerreißend, es ist tragisch und voller Twists, die man nicht erwartet hätte.
Amokspiel war definitiv nicht das letzte Buch, das ich "vom Fitzek" gelesen habe.

  (25)
Tags: geiselnahme, psychothriller, selbstmord   (3)

  

 

Der Todesflüsterer
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(135)

230 Bibliotheken, 1 Leser, 10 Gruppen, 59 Rezensionen

thriller, mädchen, serienmörder, mord, profiler

Der Todesflüsterer

Donato Carrisi , Christiane von Bechtolsheim , Claudia Schmitt
Flexibler Einband: 492 Seiten
Erschienen bei Piper, 24.02.2010
ISBN 9783492257701
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt - wurde schon oft wieder gegeben, weshalb ich mich auf das Nötige beschränke:
Auf einer Waldlichtung werden sechs abgetrennte Arme von jungen Mädchen gefunden. Profiler Goran und sein Team beginnen mit den Ermittlungen....
**
Meinung:
Dieses Buch spaltet mich ehrlichgesagt ein bisschen.
Einerseits ist die Idee brilliant, ja, die Umsetzung auch. Der Schreibstil ist auch großartig, allerdings ist das Blumige, Metaphernschwangere ab und zu etwas seltsam in Verbindungen mit den grauenhaften Ereignissen.
Das Buch ist spannend, komplex, beginnt aber doch sehr zäh und ich habe ca. 100 Seiten gebraucht um mich in die Materie hineinzufinden.
Entgegen meiner Erwartungen sind die Beschreibungen der Gewalttaten und Leichenfundorten (oder auch Zustand der Leichen) für einen Thriller noch sehr gediegen gehalten - wer es also bisschen eklig mag, sollte nicht zu viel erwarten.
Das Ende - unerwartet, mit einigen WOW-Effekten, aber auch einigen imaginären Fragezeichen versehen. Es las sich für mich ein bisschen so, als würde der Autor mit dem Gedanken an ein weiteres Buch mit Mila als Protagonistin spielen.
Die Charakterzeichnung ist manchmal etwas zu "CSI", wenn ich das so laienhaft sagen darf. Goran erinnert schrecklich an "den" Goran aus Criminal Intent und es gibt einige Klischees, an denen sich Carrisi bedient.
Sonst merkt man aber stark, dass der Autor vom Fach ist und ich habe das Buch wirklich sehr gern gelesen. Trotz ab und zu einsetzender Bauchschmerzen bei den Charakteren und der ganzen Verwirrung und Fallauflösung am Ende.
***
Fazit:
Ein äußerst empfehlenswerter Thriller, der allerdings ein bisschen Anlauf braucht, um sein Potenzial zu entfalten.

  (21)
Tags: krimi, mord   (2)

  

 

Die Reinheit des Todes
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(231)

381 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 68 Rezensionen

berlin, thriller, serienmörder, krimi, engel

Die Reinheit des Todes

Vincent Kliesch
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 11.05.2010
ISBN 9783442374922
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
"Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen …"
In Berlin geht ein Serienkiller um, der sich dadurch auszeichnet, die Wohnungen seiner Opfer nach der Tat so gründlich zu reinigen, dass man nicht mal mehr ein Staubkorn findet. Die Leichen bahrt er auf Tischen auf und zieht ihnen weiße Hemden an.
Der Inbegriff von Reinheit und der reinste Albtraum für die Polizei - es gibt keine Spuren. Hier kommt Julius Kern ins Spiel, Polizist in Potsdam, der vom Berliner LKA an den Fall herangezogen wird. Kern ist aber aber immer noch durch einen zurückliegenden Fall traumatisiert. Kern hat den Täter zwar gefasst, aber man konnte Tassilo Michaelis nichts nachweisen. Und jetzt, wo die Polizei den "Putzteufel" jagt, ist Kern auf Tassilos Hilfe angewiesen. Ob er will oder nicht.
****
Meinung:
Ich bin schwer begeistert. Nein, ich bin ganz aus dem Häuschen!
Da ich eigentlich kein Krimi- oder Thrillerleser bin, habe ich dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen. Und ganz ehrlich: am liebsten würde ich es sofort noch mal lesen.
Klieschs Schreibstil ist großartig, von seinen Charakteren ganz zu schweigen. Sogar die Bösen kann man leiden, auch wenn man die Taten nicht gutheißt. Als ich die ersten Seiten von "Die Reinheit des Todes" gelesen habe, dachte ich wirklich, man will den Leser verschaukeln. Von wegen "Klieschs erster Roman". Oh doch, es stimmt. Aber man merkt ihm an, dass er schon als Comedian gearbeitet hat, er ist sprachlich sehr ausgefeilt und seine Witze sind so subtil und punktgenau, dass es besser einfach nicht mehr geht.
Die Geschichte rast nicht vor sich hin, sie wird in angenehmem Tempo vorangetrieben und dabei werden vergangene Geschehnisse perfekt eingefädelt.
Wie gesagt, ich bin aus dem Häuschen!
Julius Kern gehört ab jetzt neben Van Veeteren zu meinen liebsten Gesetzeshütern und Klisches nächster Roman (der wohl in einem Jahr erscheinen wird) steht schon auf meiner Wunschliste.
*
***
Fazit:
Ein absolutes Muss für jeden Kriminalfreak, auch wenn "Thriller" draufsteht. Von Vincent Kliesch werden wir hoffentlich noch viel zu hören, sehen und lesen bekommen.
Ein Buch wie eine Achterbahn- und eine Horrorhausfahrt, in Sachen Spannung und Abgründe der menschlichen Seele. Und dazu noch verdammt gut geschrieben.
Perfekt!

  (25)
Tags: krimi, serienmörder   (2)

  

 

Das alte Kind
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(178)

300 Bibliotheken, 2 Leser, 9 Gruppen, 52 Rezensionen

berlin, thriller, selbstmord, psychiatrie, kindesentführung

Das alte Kind

Zoe Beck
Flexibler Einband: 302 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.05.2010
ISBN 9783404164431
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
BERLIN, 1978 - Carla muss wegen Gürtelrose ins Krankenhaus und ihr Baby, Felicitas, wird von ihr getrennt. Als sie nach einer Woche ihr Kind wieder sehen darf, bemerkt sie, "das ist nicht mein Kind". Aber niemand glaubt ihr.
EDINBURGH, 2009 - Fiona erwacht in ihrer Badewanne. Mit aufgeschnittenen Armen. Offensichtlich ist sie zudem mit Diazepam vollgedröhnt. Aber Fiona ist sich sicher, sie wollte sich nicht umbringen! Keiner glaub ihr...
-
Und was die beiden Frauen miteinander verbindet ist der Abgrund der menschlichen Seele, an dessen Rand viele Menschen stehen und herunterblicken. Manche... - springen.
*****

Meinung:
Auf den ersten Seiten war ich wirklich noch skeptisch und irgendwie war zumindest das "Geheimnis" vom Fiona und Carla schon offensichtlich, aber je länger ich gelesen habe, umso mehr hat mich interessiert, wie es zur gegenwärtigen Situation kam, wer wie agiert, reagiert, intrigiert, gelogen, verschleiert oder anders Stolpersteiine in Fionas oder Carlas Weg gelegt hat.
Bis Seite 100 ist die Sache allerdings sehr zäh, aber danach führen die Fäden immer mehr zusammen und die letzten Seiten sind nur noch megaspannend.
Die Charakter sind überdies alle sehr... ich nenne es mal 'eigen', aber glaubhaft und scheinen aus dem wahren Leben gegriffen. Besonders mit Fiona habe ich sympathisiert. Der Plot ist wirklich intelligent gesponnen (wenn auch - wie schon erwähnt - am Anfang langatmig) und Zoe Becks Schreibstil ist toll.
Nur stört mich ein bisschen das Label "Thriller", das auf dem Cover prangt, denn für einen Thriller war's mir noch ein bisschen zu behäbig.
Fazit:
Ein interessanter Kriminalroman mit glaubhaften, klaren Charakteren und einer spannenden Geschichte, clever aufgezogen. Für 5 Sterne hat es wegen der anfänglichen Vorhersehbarkeit der Verbindung und des doch etwas zähen ersten Drittels des Buches nicht gereicht.
Aber "Das alte Kind" hat mich neugierig auf weitere Romane von Beck gemacht! "Wenn es dämmert" steht schon auf meinem Wunschzettel ;)

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Tags: das alte kind, thriller   (2)

  

 

Der Trakt
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regensburg, thriller, psychothriller, münchen, identität

Der Trakt

Arno Strobel
Flexibler Einband: 359 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 06.04.2010
ISBN 9783596186310
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?
*******
Meinung:
Ich möchte direkt zum Anfang dieser Rezension anmerken, dass ich sonst eine Abneigung gegen das Thriller-Genre habe; und dass mich Strobels "Psychothriller" nicht wirklich umgestimmt hat.
Das Problem ist: Ich erwarte, selbst als Laie im Genre, eine gewisse Spannung bei solchen Büchern. Denn schließlich heißt es "Thriller" (thrill, engl. = Nervenkitzel). Aber das weiß der geschätzte Leser meiner Rezension bestimmt.
Spannend war das Buch - bis ungefähr Seite 50, plusminus ein paar Seiten, aber danach fällt die Spannung stark ab und zieht erst auf den letzten 80 Seiten des Buches wieder an. Dazwischen ist alles doch sehr vorhersehbar, wenn man sich selbst Gedanken macht und ein bisschen knobelt.
Zudem sind die Charaktere allesamt ein bisschen konfus, klischeebehaftet und wie Fähnchen im Wind, da wäre Sibylle, über die ich nicht viel verraten will, sonst ist der letzte Rest Spannung auch noch futsch, aber sie handelt selbst für ihre Situation absolut unglaubwürdig und widersprüchlich. Sie schwankt zwischen sein und nicht-sein hin und her, zwischen Sohn oder doch-nicht-Sohn, und so weiter.
Und auch Rosie ist erst die Nette und später fuchtelt sie mit einer Knarre in der Gegend herum und droht, jeden Drecksack zu erschießen, der es wagt eine Frau schlecht zu behandeln.
Ich verstehe ja, dass es bei Thrillern ein Stück weit ums Verwirrspiel mit dem Leser geht, aber ich glaube die guten Parteien und die bösen Parteien werden gute viermal neu ausgewürfelt, bis der Leser nur noch "häää?" denkt und schon gewillt ist, das Buch frustriert & verwirrt zur Seite zu legen.
Bei der Stange gehalten hat mich eigentlich nur der Gedanke, ob ich mit meinen Vermutungen richtig lag.
Leider ist der medizinisch-technische Teil wie in "Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt" von Murakami total nebulös und nicht wirklich nachvolllziehbar, besonders wenn man wie ich einen medizinischen Beruf erlernt hat und sich bei jedem zweiten Satz denkt "WAS für ein Unsinn!".
Schade!
Und auch seine Intentionen führt Strobel in seinem Buch nicht konsequent zu Ende, essentielle Fragen werden einfach nicht beantwortet. Es ist kein Ende, dieses Buch wirkt wie abgebrochen und einfach nicht fertig gestellt.
Was übrigbleibt ist ein Pseudo-Psychothriller, der eher ernüchtert als den Atem raubt. Positiv fand ich aber tatsächlich Strobels gut lesbaren Schreibstil und die Grundidee, die Umsetzung war einfach unglücklich. Es hätte so viel daraus gemacht werden können...

Noch mal, schade.
Das war mein erster & letzter Roman von Strobel.
Anderen Thrillern werde ich wohl noch eine Chance geben, und zwar denen die das Prädikat "Nervenkitzel garantiert!" auch erfüllen.

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Tags: psychothriller   (1)

  

 

Im Eishaus
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krimi, england, mord, eishaus, spannung

Im Eishaus

Minette Walters , Mechtild Sandberg-Ciletti (Übers.)
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.01.1996
ISBN 9783442421350
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: krimi, mord   (2)

  

 

Die Abenteuer von Sherlock Holmes / Die Memoiren von Sherlock Holmes
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klassiker, abenteuer, reclam, das getupfte band, detektiv

Die Abenteuer von Sherlock Holmes / Die Memoiren von Sherlock Holmes

Arthur Conan Doyle
Flexibler Einband
Erschienen bei Aufbau TB
ISBN 9783746622569
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: klassiker, krmi, mord   (3)

  

 

Kim Novak badete nie im See von Genezareth
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schweden, krimi, mord, sommer, lehrerin

Kim Novak badete nie im See von Genezareth

Hakan Nesser , Christel Hildebrandt (Übers.) , Håkan Nesser
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 01.01.2004
ISBN 9783442724819
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: eifersucht, krimi, liebe, mord, offenes ende, schweden   (6)

  

 

Der Kommissar und das Schweigen
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krimi, van veeteren, schweden, sekte, skandinavien

Der Kommissar und das Schweigen

Hakan Nesser , Christel Hildebrandt (Übers.) , Håkan Nesser
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 14.05.2007
ISBN 9783442725991
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: krimi, mord, schweden, sekte, van veeteren   (5)

  

 

Münsters Fall
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krimi, schweden, van veeteren, skandinavien, mord

Münsters Fall

Hakan Nesser , Christel Hildebrandt (Übers.) , Håkan Nesser
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 01.08.2002
ISBN 9783442725571
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: krimi, mord, münster, schweden, van veeteren   (5)

  

 

Das falsche Urteil
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krimi, van veeteren, schweden, skandinavien, mord

Das falsche Urteil

Hakan Nesser , Gabriele Haefs (Übers.) , Håkan Nesser
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 01.01.2000
ISBN 9783442725984
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: krimi, mord, schweden, van veeteren   (4)

  

 

Das vierte Opfer
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krimi, van veeteren, schweden, axt, skandinavien

Das vierte Opfer

Hakan Nesser , Christel Hildebrandt (Übers.) , Håkan Nesser
Flexibler Einband: 287 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 01.01.2001
ISBN 9783442727193
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: krimi, mord, schweden, van veeteren   (4)

  

 

Die Frau mit dem Muttermal
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krimi, schweden, van veeteren, rache, skandinavien

Die Frau mit dem Muttermal

Hakan Nesser , Christel Hildebrandt (Übers.) , Håkan Nesser
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 01.10.1998
ISBN 9783442722808
Genre: Krimi & Thriller

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Tags: krimi, mord, schweden, van veeteren   (4)

  

 

Der unglückliche Mörder
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119 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 9 Rezensionen

krimi, schweden, van veeteren, mord, fahrerflucht

Der unglückliche Mörder

Hakan Nesser , Gabriele Haefs (Übers.) , Håkan Nesser
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 01.01.2001
ISBN 9783442726288
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: krimi, mord, schweden, van veeteren   (4)

  

 
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