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Furie
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(128)

218 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 27 Rezensionen

thriller, serienmörderin, serienmörder, gretchen lowell, gretchen

Furie

Chelsea Cain , Fred Kinzel
Fester Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 12.02.2007
ISBN 9783809025306
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
10 Tage lang war Archie Sheridan, Polizist, in der Gewalt von Serienmörderin Gretchen Lowell. Seitdem ist nichts mehr wie es war.
Und trotzdem muss Archie sich aufrappeln und nach zwei Jahren Pause den aktiven Dienst wieder aufnehmen, um einen Mädchenvergewaltiger und -mörder zu schnappen...
***
Meinung:
Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn ich arge Probleme habe, den Inhalt eines Buches zusammen zu fassen. Dann habe ich es nämlich meistens teilnahmslos gelesen oder die Story gibt einfach nicht viel her.
Bei "Furie" ist Beides der Fall.
Die Charaktere in "Furie" sind flach, blass, kommen aber pseudo-individuell und "hip" daher, wie z. B. Susan mit den rosa Haaren und dem Drang, ältere Männer zu verführen. Archie ist langweilig, ständig high und in seiner Lethargie und seinem unterschwelligen Schwärmen für seine Fast-Mörderin kaum zu ertragen.
Die Geschichte an sich fließt zäh vor sich hin, verliert manchmal den Faden und ist alles in allem recht unspannend. Es war alles vorhersehbar.
Von Gretchen Lowell hätte ich auch wesentlich mehr erwartet, so hat sie nicht wirklich Auftritte, die ihr Potenzial offenlegen. Und der Vergleich mit Hannibal Lecter ist wohl ein schlechter Scherz - gegen Lecter ist Lowell ein Schoßhündchen.
Und von wegen total brutal. Ich war nicht einmal auch nur überrascht oder schockiert. Wie sie Archie gefoltert hat, war zwar richtig haaresträubend, hatte bei mir aber nicht diesen Effekt. Das Etikett "Thriller" hätte man sich demnach auch schenken können.
Zudem scheint sich blanvalet kaum Mühe beim Lektorat zu geben, es tauchen ständig Rechtschreibfehler auf oder es fehlen sogar Wörter, was das Lesen manchmal echt anstrengend gemacht hat. Toll, ein Satz ohne Verb! [/sarkasmus]
Ich hoffe einfach, dass der zweite Band der Gretchen-Trilogie ein bisschen mehr an Spannung zu bieten hat.
*
*
Fazit:
Ein langweiliges, überschätztes Buch.

  (28)
Tags: gretchen lowell, mord, serienmörderin, thriller, usa   (5)

  

 

Das Kind auf der Treppe
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(124)

199 Bibliotheken, 1 Leser, 8 Gruppen, 46 Rezensionen

berlin, thriller, schulwegmonster, kind, psychothriller

Das Kind auf der Treppe

Karla Schmidt
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.03.2010
ISBN 9783492257817
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Leni Draugur sucht Zuflucht vor ihrem gewalttätigen Mann und macht sich auf den Weg von Island nach Berlin zu ihrer Halbschwester Zicky. Diese nimmt sie eher widerwillig auf. Und dann wäre da noch Nicky, der Nachbarsjunge, der Leni aus irgendeinem Grund anekelt und das "Schulwegmonster" schnappt sich immer wieder kleine Jungen und Mädchen...
**
ACHTUNG SPOILER.
Meinung:
Zuerst muss ich einmal sagen, dass die Zuordnung "Psychothriller" absolut nicht passt.
In diesem Buch gibt es nichts, was einen guten Psychothriller ausmacht; wenn man von dem ganzen Ekelfaktor mal absieht.
Es gibt ja auch Bücher, die man kauft weil die Rezensionen so gut sind. Ich habe mir "DKADT" gekauft, weil es auf amazon einige negative Stimmen gab, die aber von einer Armada Schmidt-Verwandtschaft und Sympathisanten wegen ihrer Meinung beleidigt und der Homophobie beschuldigt wurden. Tja. Deshalb habe ich dieses Buch gelesen. Um zu wissen, was an den schlechten Bewertungen dran ist - es ist EINIGES dran.
.
In "Das Kind auf der Treppe" schlachtet die Autorin so viele Themen/Probleme aus, dass man fast schon den Überblick verliert und dann ist es nicht mal gut gemacht. Alles wird nur flüchtig angeschnitten, aber wirklich eingegangen auf die Thematiken ist die Autorin nicht. Was schade ist, denn ich denke, das Buch hätte durchaus Potenzial gehabt. Man hätte nur nicht Alkoholismus, Kannibalismus, Kindesmissbrauch, Inzest, häusliche Gewalt, Verstümmelung, körperliche/geistige Behinderung und psychische Störungen in einen Topf werfen müssen.
Durch die Masse an Problemen wirkt das Ganze schon total unglaubwürdig und die flachen, clichee-belasteten Charaktere machen es auch nicht besser. Am wenigsten konnte ich mit Leni anfangen, die einerseits vor ihrem Mann flieht, der sie jahrelang misshandelt hat, aber auf der anderen Seite mit allem ins Bett springt, was nicht bei 3 aufm Baum ist. Ganz furchtbar.
Der "Fall" um das Schulwegmonster und den Nachbarjungen Nicky ist auch nicht wirklich glaubhaft, es wirkt alles konstruiert und auch in dieser Nebenhandlung wird nicht alles so aufgelöst, wie man es sich von einem Thriller erhofft hätte. Und abstoßend ist es auch noch.
Das Thema Musik/David Bowie wirkt hier auch "reingeklatscht", damit das Buch ein bisschen mehr Fülle aufweisen kann (315 Seiten sind ja auch nicht wirklich viel... beachtet man die MASSE an Themen). Dabei wirft Schmidt mit musikalischen Fremdwörtern und ähnlichem um sich. Das versteht doch kaum jemand, der nicht zufällig auf einer Musikschule war oder sich ein bisschen dafür interessiert.
Die Ekelszenen sind auch wirklich nur da, damit sich der Leser auch ja ein bisschen angewidert über den Mund fährt und das Buch kurz beiseite legt. Sonst haben diese Szenen keinerlei Nutzen.
Zudem ist alles schrecklich vorhersehbar. Ab Seite 100 geht's mit den "Hinweisen" los und ab da braucht man eigentlich nur noch ein bisschen querlesen und man weiß, wo der Hase langläuft.
Was ich dem Buch aber zugute halte ist die Ausarbeitung der Liebesbeziehung zwischen Olga und Zicky (bis sich Leni auch noch dort hineindrängt und viel kaputt macht). Die Gespräche der Beiden und der Kinderwunsch waren zeitweilen authentisch und lebensnah beschrieben.
Aber leider nur am Anfang, denn dann schläft Olga mit Leni und dann schläft Olga auch noch mit Jason und... Na ja. Die Autorin stellt sich ständig selbst ein Bein.
Es ist eben ein Buch wie ein einziger Kuddelmuddel aus ein paar verschiedenen VHS-Bändern, die jemand versucht hat wieder zusammen zu kleben und leider ein paar Filme versehentlich verwechselt hat.
Es ergibt sich einfach kein schlüssiges Bild.
*
**
Fazit:
Ein krampfhaft provozierender, überladener, unglaubwürdiger Roman mit pseudo-individuellen Charakteren, den man höchstens lesen sollte, wenn man zwei Nachmittage frei und kein anderes, besseres Buch zur Hand hat. Und wer sich gern mal ein bisschen ekelt, kann es mal durchblättern.

  (21)
Tags: island, kind, psychothriller, thriller   (4)

  

 

Die Maurin
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(106)

159 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 67 Rezensionen

mauren, christen, granada, historischer roman, andalusien

Die Maurin

Lea Korte
Flexibler Einband: 663 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.02.2010
ISBN 9783426502303
Genre: Historische Romane

Rezension:

Da der Inhalt schon so oft wiedergegeben wurde, lasse ich in meiner Rezension diesen Teil weg und komme direkt zu meiner Meinung.
Zuerst möchte ich sagen, dass ich im Mai als eine von 25 Test-/Diskussionsgruppen-Leser(inne)n ausgewählt wurde und die Diskussion sehr viel Spaß gemacht hat, auch wenn ich selbst sehr schnell nur noch mitgelesen anstatt mitdiskutiert habe.
Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut und habe auch direkt mit Feuereifer am ersten Tag mehr gelesen, als ich vielleicht hätte sollen, man galoppiert dem Rest der Testleserunde quasi davon.
.
!! Achtung SPOILER!!
Das Buch ist am Anfang auch sehr spannend, die Epoche, in der das Buch spielt gibt auch einiges her. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, verständlich, glaubwürdig.
Was allerdings schon von Anfang an gestört hat, war die Tatsache, dass die Autorin viele Dinge, die dem Leser faktisch begreiflich gemacht werden mussten, in Dialoge gepackt hat. Und ich muss sagen, dass es recht unglaubwürdig wirkt, wenn sich maurische und damit muslimische Frauen gegenseitig erklären müssen, wie es mit der Scheidung abläuft. Solche "Erklärungsdialoge" gibt es immer wieder. Anfangs störend, wenn man sich daran gewöhnt hat, ging es aber.
Auch die Kriegsszenen wurden nicht allzu sehr aufgebauscht, aber soweit beschrieben, dass man sich ein ausreichendes Bild machen konnte und diese Passagen haben das Buch auch wieder sehr spannend gemacht!
Es gibt viele Kämpfe, Verluste, Befreiungsaktionen aber auch viele herzerweichende Momente.
.
Leider kam ich ab Seite 400 nur noch schleppend voran, bis ich schließlich mehrere Bücher dazwischengeschoben habe, die ich lieber lesen wollte.
Es gibt in dem Buch nämlich einen großen Haken: Zahra.
Ich habe - als Frau - natürlich kein Problem mit emanzipierten Frauen. Aber hier war es einfach zu viel des Guten.
Zahra macht so ziemlich alles, was im 15. Jahrhundert bei Muslimen nicht nur verpönt war, sondern was auch ihre Verbannung oder sogar Todesstrafe nach sich gezogen hätte! Sie rettet mal hier ihren Bruder aus der Sklaverei, dann ihren KATHOLISCHEN Schwarm Gonzalo aus der Gefangenschaft der maurischen Truppen, dann rettet sie für ihre Schwester, die nicht zurück zu ihrem bösen Ehemann will, den katholischen Sklaven aus dem Nachbarhaus, den sie dann später noch einmal retten und ihn fachmännisch verarzten muss. Sie hilft den Beiden bei der Flucht, dann holt sie den Sohn von Aischa nach Hause, damit der Herrscher über Granada wird.... UND SO WEITER.
Zahra ist die mittelalterliche Version von Wonderwoman.
Diese grundlegende Kluft zwischen Emanzipation und Islam (besonders zu diesen Zeiten) wird vollkommen missachtet, ignoriert. Wenn das alles so einfach wäre, würden sich Frauen seit Jahrhunderten nicht mehr unterdrücken und verprügeln lassen... Das passiert aber heute noch.
Und genau DAS hat mich an dem Buch so dermaßen gestört, dass ich am Ende nur noch lustlos gelesen habe. Ich hab es "irgendwie" hiinter mich gebracht, musste mich aber permanent über Zahra aufregen.
Ich hatte anfangs wirklich gehofft, dass sich der plakative "Die ...in"-Name nicht im Inhalt niederschlägt, aber leider war es doch so.
Zahra hat das Buch von vorn bis hinten unglaubwürdig wirken lassen. Was so schade ist, bei der interessanten Epoche und Kortes sonst eigentlich guten Schreibstils!
.
Von mir gibt's für "Die Maurin" leider nur zwei Sterne. Zu mehr kann ich mich nicht durchringen.

  (21)
Tags: andalusien, christen, historischer roman, liebe, mauren   (5)

  

 

In der Misosuppe
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(67)

112 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 10 Rezensionen

japan, serienmörder, mord, gewalt, tokio

In der Misosuppe

Ryu Murakami , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 206 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 23.11.2006
ISBN 9783462037333
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Inhalt:
Kenji, 20 Jahre alt, führt ausländische Touristen durch Tokyos Rotlichtviertel - das Kabuki-cho. Eines abends heuert Frank, ein Amerikaner Mitte dreißig, ihn an mit ihm um die Häuser zu ziehen. Doch Kenji bemerkt, dass Frank seltsam ist und er bringt ihn schnell mit einigen brutalen Morden rund um Kabuki-cho in Zusammenhang... Am zweiten Abend wird die Situation für Kenji mehr als brenzlig, denn seine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich...
**
Meinung:
Ich weiß gar nicht, was ich zu dem Buch sagen soll. Es ist anfangs langatmig, Kenjis Beweisketten untermauern aber den roten Faden. Dann plötzlich knallt der Autor eine mehrseitige Splatterszene hin, die Ekel erregt und den Herzschlag erst vor Schreck aussetzen und dann vor Horror rasen lässt.
Eine bizarre, ängstigende Charakterstudie über einen perversen "Ich habe gerade Lust auf Leute niederzumetzeln"-Killer. Authentisch, schonungslos, krank und definitiv nicht jedermanns Sache.
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann ist, wenn Leser nur die EINZIGE Splatterszene breit treten und meckern es sei schlecht. Leute, das ist EINE Szene und man kann sie durchaus verkraften, auch wenn's erst mal ziemlich schockt.
Jüngeren Lesern würde ich das Buch aber nicht empfehlen.
*
***
Fazit:
Ein schockierendes Psychogramm mit zwielichtiger Kulisse - einzige Schwäche sind die Längen zu Anfang des Buches.

  (27)
Tags: japan, rotlicht, serienmörder, splatter   (4)

  

 

Der Trakt
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(374)

548 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 145 Rezensionen

regensburg, thriller, psychothriller, münchen, identität

Der Trakt

Arno Strobel
Flexibler Einband: 359 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 06.04.2010
ISBN 9783596186310
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?
*******
Meinung:
Ich möchte direkt zum Anfang dieser Rezension anmerken, dass ich sonst eine Abneigung gegen das Thriller-Genre habe; und dass mich Strobels "Psychothriller" nicht wirklich umgestimmt hat.
Das Problem ist: Ich erwarte, selbst als Laie im Genre, eine gewisse Spannung bei solchen Büchern. Denn schließlich heißt es "Thriller" (thrill, engl. = Nervenkitzel). Aber das weiß der geschätzte Leser meiner Rezension bestimmt.
Spannend war das Buch - bis ungefähr Seite 50, plusminus ein paar Seiten, aber danach fällt die Spannung stark ab und zieht erst auf den letzten 80 Seiten des Buches wieder an. Dazwischen ist alles doch sehr vorhersehbar, wenn man sich selbst Gedanken macht und ein bisschen knobelt.
Zudem sind die Charaktere allesamt ein bisschen konfus, klischeebehaftet und wie Fähnchen im Wind, da wäre Sibylle, über die ich nicht viel verraten will, sonst ist der letzte Rest Spannung auch noch futsch, aber sie handelt selbst für ihre Situation absolut unglaubwürdig und widersprüchlich. Sie schwankt zwischen sein und nicht-sein hin und her, zwischen Sohn oder doch-nicht-Sohn, und so weiter.
Und auch Rosie ist erst die Nette und später fuchtelt sie mit einer Knarre in der Gegend herum und droht, jeden Drecksack zu erschießen, der es wagt eine Frau schlecht zu behandeln.
Ich verstehe ja, dass es bei Thrillern ein Stück weit ums Verwirrspiel mit dem Leser geht, aber ich glaube die guten Parteien und die bösen Parteien werden gute viermal neu ausgewürfelt, bis der Leser nur noch "häää?" denkt und schon gewillt ist, das Buch frustriert & verwirrt zur Seite zu legen.
Bei der Stange gehalten hat mich eigentlich nur der Gedanke, ob ich mit meinen Vermutungen richtig lag.
Leider ist der medizinisch-technische Teil wie in "Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt" von Murakami total nebulös und nicht wirklich nachvolllziehbar, besonders wenn man wie ich einen medizinischen Beruf erlernt hat und sich bei jedem zweiten Satz denkt "WAS für ein Unsinn!".
Schade!
Und auch seine Intentionen führt Strobel in seinem Buch nicht konsequent zu Ende, essentielle Fragen werden einfach nicht beantwortet. Es ist kein Ende, dieses Buch wirkt wie abgebrochen und einfach nicht fertig gestellt.
Was übrigbleibt ist ein Pseudo-Psychothriller, der eher ernüchtert als den Atem raubt. Positiv fand ich aber tatsächlich Strobels gut lesbaren Schreibstil und die Grundidee, die Umsetzung war einfach unglücklich. Es hätte so viel daraus gemacht werden können...

Noch mal, schade.
Das war mein erster & letzter Roman von Strobel.
Anderen Thrillern werde ich wohl noch eine Chance geben, und zwar denen die das Prädikat "Nervenkitzel garantiert!" auch erfüllen.

  (27)
Tags: psychothriller   (1)

  

 

Wake
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(40)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

träume, liebe, freundschaft, fantasy, traum

Wake

Lisa McMann
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 23.12.2008
ISBN 9781416974475
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich weiß bei dem Buch gar nicht so recht, was ich Positives sagen soll...
Außer dass die Idee mit den Träumen ganz nett ist.
Sonst?
Die Umsetzung ist auf gut Deutsch bescheiden. Man erfährt von Janie und Cabel kaum etwas, außer dass ihre Familien ziemlich für den Popo sind und sie beide das mit dem Eindringen in anderer Leute Träume drauf haben und nicht mal DAS wird ausreichend erklärt.
Der Schreibstil ist mickrig.
Und die 200 Seiten sind ein Witz! Große Schrift, große Spalten an den Seiten und Sätze, die, wenn man Glück hat, mal über zwei Zeilen gehen, sonst beanspruchen viele Zwei-Wort oder Drei-Wort-Sätze eine ganze Zeile.
Würde man diese Pseudotrilogie (Wake, Fade, Gone) in einen Band pressen und die ganze Papierverschwendung sein lassen, käme man wahrscheinlich auf 200 Seiten.
Es gibt keinen richtigen Spannungsbogen, es plätschert so vor sich hin und durch den Schreibstil und das Fehlen von Charaktereigenschaften der Protagonisten wird man auch gar nicht erst richtig warm.
Der Hintergrund von Cabel ist vollkommen unklar und seine Zusammenarbeit mit der Polizei wischiwaschi und unglaubwürdig.
Die 6 Euro hätte ich mir sparen oder auch in eine Schachtel Zigaretten investieren können.
NICHT empfehlenswert!

  (23)
Tags: englisch, liebe, träume   (3)

  

 

The Short Second Life of Bree Tanner
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(26)

40 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

vampire, fantasy, victoria, kampf, bree tanner

The Short Second Life of Bree Tanner

Stephenie Meyer
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Little Brown & Co, 05.06.2010
ISBN 9780316125581
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Rezension:

Ach, was hab ich mich auf dieses Buch gefreut!
Nachdem mir in der Twilight-Saga ständig die widersprüchlichen Charaktere, der Thesaurus-misshandelnde Schreibstil, der Anti-Feminismus und der von den Wänden triefende Kitsch sauer aufgestoßen ist - wollte ich unbedingt die "dunkle" Seite der Vampire erleben.
Leider werden auch in diesem Twilight-Ableger alte Schwächen weiter ausgewalzt. Bree ist auf der einen Seite sehr klug und hinterfragt auch vieles, läuft Riley aber TROTZ ihrer berechtigten Zweifel in die Falle. Sie bringt auch viele ihrer Gedanken nicht zu Ende und switcht im drei-vier-Seitentakt zu etwas anderem. Das liegt aber auch an Meyers Schreibstil, die in dem Buch auch mal schön swagga und evil sein wollte und besonders anfangs mit Umgangssprache um sich geworfen hat, als gäb's keine Chance mehr dazu.
Man muss auch sagen, dass der Band wirklich so wirkt, als habe ihn Meyer nur aus Langeweile geschrieben und dann steht da auch noch "Novelle" drunter. Berthold Brecht hat NOVELLEN geschrieben. Meyer schreibt mittelmäßige, doppelt moralisierte Jugendtrivialromanzen augen verdreht
Interessant wird's auch erst auf den letzten 40 Seiten, und das ist schlecht, wenn das Buch sowieso nur 178 Seiten dünn ist. Ich hatte auf eine bessere, detailliertere Ausführung des Kampfes gehofft, aber ich wurde enttäuscht. Ich sag' nicht warum, aber man bekommt sogar noch weniger mit als in Eclipse.
Trotz meinem Gemecker gibt's 3 Sterne, weil das Cover schön ist und ich einige Ideen im Buch echt gut fand. Es war besonders am Anfang - wegen der "neuen"/alten Sicht auf die bluttrinkenden Vampire - sehr faszinierend und in Diego war ich selbst sehr verknallt. Es war so tragisch, dass ich echt bisschen gelitten habe.
Fazit:
Für Fans interessant, aber man sollte nicht zu viel erwarten. Wer auf ganz viel Edward-Action gehofft hat, wird auf jeden Fall enttäuscht.

  (23)
Tags: bella, bree tanner, eclipse novella, edward, englisch, vampire, victoria   (7)

  

 

Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt
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(130)

244 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 15 Rezensionen

japan, fantasy, seele, einhörner, murakami

Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt

Haruki Murakami
Fester Einband: 550 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 12.12.2006
ISBN 9783832179052
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Puh.
Bei diesem Buch scheitere ich schon beim Schreiben des Inhalts, deshalb lasse ich den Teil weg und verweise auf die Inhaltsangabe, die Lovelybooks hier veröffentlicht hat.
Ich war bei "Hard-boiled Wonderland" eigentlich schon bei Seite 50 gewillt, das Buch abzubrechen und nie wieder anzurühren - HÄTTE ICH ES NUR GETAN! Verdammt. So habe ich mich bis Seite 350 gequält und dann einfach gedacht: "Sch... drauf".
Eigentlich will ich jedes Buch zu Ende lesen, das ich mir gekauft habe, aber bei diesem Schinken hat meine Geduld echt aufgehört.
"Hard-boiled Wonderland" liest sich wie ein schlechter Science Fiction-LSD-Trip, dabei ist nur zwischendrin mal Hand und Fuß zu erkennen, wenn man denn damit klarkommt, dass der greise Professor ständig mit medizinisch-biologischen und philosophisch-spirituellem Vokabular und schwammigem Singsang um sich wirft. FURCHTBAR. Diese Lektüre ist unheimlich zäh, es gibt viel unsympathisches und auch unnötiges Geschwafel, und die Charaktere sind alle namenlos und nicht sehr liebenswert. Man bekommt einfach keine richtige Verbindung zu dem, was da steht.
An sich finde ich die Idee hinter dem ganzen komischen Gelaber ziemlich gut, aber die Umsetzung.... kopfschüttel Ich meine... Einhörner??? Den Schatten abschneiden??? Im Hirn eines Menschen eine Parallelwelt einpflanzen??? Den "Ton wegnehmen"??? Ein fantasywürdiges Heiligtum und ein dazugehöriger Kult aus lichtscheuen Wesen???
Heiliger, daraus kann doch kaum ein Autor was Gutes machen! Das ist einfach zu .... bescheuert.
Ich gehöre wohl zu den Leuten, die Murakami einfach nicht verstehen. Leser, die seinen Stil und seine total skurrilen Symboliken verstehen und zu schätzen wissen, werden "Hard-boiled Wonderland" vermutlich lieben.
Für mich war es verschwendete Zeit und mir graust es schon unheimlich davor, die anderen Bücher zu lesen, die von Murakami noch in meinem Regal stehen.
Ohhhweia.

  (24)
Tags: einhörner, japan, parallelwelten, schatten, seele   (5)

  

 

Naokos Lächeln
LOVELYBOOKS-Statistik

(222)

415 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 31 Rezensionen

japan, liebe, selbstmord, freundschaft, sex

Naokos Lächeln

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Fester Einband
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 09.02.2004
ISBN 9783832156091
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

Hab ich nach ungefähr 50 Seiten abgebrochen.
Murakami und ich passen einfach nicht zusammen und dann kommt noch dazu, dass ich ein sehr sturer Liebesroman-Verächter bin, ich hab bisher nur wenige gelesen, die mir gefielen.
Schade eigentlich, mir entgeht wahrscheinlich ein großes Werk der japanischen Literatur, aber das kann ich verschmerzen, wenn ich mir damit die ständige Fragestellung "Warum tu' ich mir dieses Buch eigentlich an?!", die Zeitverschwendung und das Geld spare.
Ist einfach nicht mein Ding.

  (16)
Tags: japan, roman   (2)

  

 

Wolfskuss
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(214)

363 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 45 Rezensionen

liebe, werwölfe, fantasy, werwolf, indianer

Wolfskuss

Lori Handeland , Patricia Woitynek (Übersetzer)
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Egmont vgs, 15.05.2008
ISBN 9783802581533
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Ich kann dazu nicht viel sagen, außer: völlig platt und vulgär.
Wenn ich Softpornos lesen will, kauf ich mir für 2,50 € einen Groschenroman am Kiosk.

  (20)
Tags: erotik, werwolf   (2)

  

 

Untamed
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(23)

39 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

house of night, vampire, freundschaft, schule, cherokee

Untamed

P.C. Cast , Kristin Cast
Flexibler Einband: 411 Seiten
Erschienen bei Little, Brown Book Group, 05.06.2009
ISBN 9781905654567
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Zwar ist Aphrodite kein Jungvampyr mehr, aber sie erhält immer noch Visionen. Und die sind nicht so schön: denn in allen sieht sie Chaos, Tod und den Krieg Mensch vs. Vampyr. Um dieses Horrorszenario zu verhindern, muss sich Zoeys Clique wieder zusammenraufen, denn nur isoliert und alleingelassen ist Zoey ein Ziel für die Attacken von Neferet, der fehlgeleiteten Nyx-Priesterin.
********
Meinung:
Man muss sich beim Weiterlesen von House of Night mit folgenden Dingen abfinden:
- Es gibt ständig unwichtige Wiederholungen
- Es gibt viele Lückenfüllerkapitel, die absolut keinen Zweck haben
- Die Nebencharaktere sind allesamt starr und farblos (bis auf ihre Klischées natürlich), z. B. Damien, Jack, Shaunee, Erin, Erik, Heath, usw...
- Zoey ist und bleibt die billigste Schlampe EVER
- Zoeys Kerle sind immer äußerst yummy und lieben sie natürlich auf den ersten Blick vogelzeig
- Die Klischées bringen einen fast um (Farbige Mädchen, Schwule, etc)

Aber es gibt auch positive Dinge:
- STARK!! (Allein wegen ihm muss ich das jetzt weiterlesen!!)
- Die Story kommt bei "Untamed" erst richtig ins Rollen
- Die Idee mit der Vampyrschule ist immer noch gut
- Trotz des banalen und schimpfwortlastigen Schreibstils liest sich jeder Band flüssig

Und:
Obwohl ich der Meinung bin, dass die House of Night-Serie (nach den Romanen von Katie MacAlister, Lara Adrian und J. R. Ward) eine der am schlechtesten umgesetzten Vampir-Romanreihen überhaupt ist, muss ich weiterlesen. Ich kann nicht anders. Ich will jetzt wissen wie's weitergeht!
3 Sterne. Über die 3 wird wohl auch kein anderer Band mehr hinaus kommen....

  (20)
Tags: aphrodite, englisch, house of night, kalona, neferet, raven mocker, stark, vampire, visionen, zoey   (10)

  

 

Betrayed
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(28)

40 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

house of night, vampire, liebe, zoey, phantastik

Betrayed

P.C. Cast , Kristin Cast
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Little, Brown Book Group, 27.01.2009
ISBN 9781905654321
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Zoey hat sich im House of Night gut eingelebt und es hat sich ein bisschen der Alltag eingestellt. DENKT Zoey, denn plötzlich verschwinden zwei Jungs, mit denen Heath (Zoeys angeblich EX-Freund) befreundet ist und sie werden später tot aufgefunden. Alles sieht nach Vampyr-Attacken aus und auch der Umstand, dass die beiden Jungs als Letztes ganz in der Nähe des Internats gesehen wurden... Die Geschehnisse überschlagen sich und Zoey muss erkennen, dass eine Person, der sie voll und ganz vertraut hat, ihr eigenes böses Spiel mit den Zöglingen treibt...
Meinung:
Ich muss sagen, dass der zweite Band eine weitaus bessere Storyline zu bieten hat als "Marked". Ich war richtig überrascht, dass soviel passiert ist und die Geschichte immer komplexer wurde.
Was mich aber schon in Marked störte, waren die ewigen Wiederholungen (ständiges Circlecasting, das Erwähnen von Zoeys Katze, die sich ständig beschwert, das ständige hin und her mit Heath und Erik...). Es nervt einfach irgendwann und ich denke, es wäre besser die Bücher mit einem gewissen Abstand voneinander zu lesen.
Zudem RAST die Geschichte voran. Ich habe nichts gegen eine "fast-paced" Storyline, aber hier geht es eindeutig zu schnell und teilweise passieren drei, vier sehr einschneidende Dinge in nur einer Nacht! Das Buch umfängt vielleicht 4 oder 5 Tage, aber da passiert ECHT 'ne Menge.
Auch unheimlich nervig ist, dass Zoey offenbar so beliebt bei Nyx ist, dass sie im Wochentakt neue Fähigkeiten einsammelt und natürlich auch sofort weiß, wie man sie nutzt. Mh-hm.
Um AUCH auf Zoeys äußerst bewegtes Liebesleben zu sprechen zu kommen: DREI Kerle bisher. DREI. Und von jedem will sie was anderes und auf auch nur EINEN kann sie verzichten. (SPOILER!!!) Und soweit ich weiß, kommen bis Tempted noch zwei Typen zusätzlich auf die Idee, Zoey scharf zu finden.
Wie viel Verehrer kann ein überforderter, God-gifted Teenager noch vertragen, bitte?
Also das ist wirklich an Zoeys ach so dicken, schönen langen Haaren herbeigezogen.

Ich war bisweilen ganz schön frustriert über diese ganzen dummen Sachen, weil der Plot an sich total super ist, wären da nicht diese Schnitzer.
Rein für den Plot bekäme "Betrayed" 5 Sterne, aber für dieses Vierecksding und diese "Ich lauf dem Leser weg"-Geschwindigkeit zwei Sterne Abzug.
Hoffentlich wird "Chosen" wieder besser.

  (25)
Tags: englisch, house of night, liebe, stevie rae, vampyr, zoey   (6)

  

 

Bis(s) einer weint
LOVELYBOOKS-Statistik

(133)

254 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 35 Rezensionen

parodie, edwarz, belle, twilight, vampir

Bis(s) einer weint

Frau Meier , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 206 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.04.2010
ISBN 9783453527065
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Eine Parodie auf den ersten Band der Twilight-Saga von Stephenie Meyer ;) Mehr muss man nicht wissen.
Meinung:
Das Buch ist genial, ich kann's nicht anders sagen. Sollte das Buch irgendwann 'bekannter' sein, wird es wahrscheinlich Stürme der Entrüstung und der "Ich fand das Buch VOOOOLL scheiße"-Kommentare von Twilight-Fanatikern hervorrufen, aber hey. Parodien überspitzen nur die Vorlage, und so macht es auch "Bis(s) einer weint". Bisschen Verarsche muss man schließlich auch ertragen können.
Es ist voll gemeiner Anspielungen und kehrt die 'versteckten' Aussagen von Twilight spielerisch nach außen:
1. Lass dich ruhig von einem Mann dominieren,
2. Gib dein eigenständiges Handeln & Denken auf,
3. Angst vor Gefahr ist ein unnötiges Gefühl, hör gar nicht drauf,
4. Als Frau brauchst du keinen Highschoolabschluss,
... und so weiter.
Auch die Charaktere wurden wunderbar durch die Überspitzung von Stephenie Meyers Beschreibungen getroffen.
Letztendlich könnte man sagen, dass man hier einen Hauch von Interpretation und Kritik an Meyers "WERK" (-> ROFL.) finden kann. Sie hat die Vorlage gegeben, dieses Buch spricht aus, was viele Kritiker an Twilight bemängeln: Antifeminismus, Widersprüchlichkeit, etc...
Leider muss ich aber meckern, weil die deutsche Übersetzung nicht sehr gut gelungen ist. Das englische Original ist VIEL lustiger.
Trotzdem: Ich konnte kaum aufhören zu lesen!

Für den Mut und die tolle Umsetzung einer Meyer-Parodie gibt's von mir 5 Sterne und eine Tapferkeitsmedaille ;)

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Tags: parodie, vampire   (2)

  

 

Magische Versuchung
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186 Bibliotheken, 4 Leser, 5 Gruppen, 11 Rezensionen

zauberer, werwolf, werwölfe, magie, liebe

Magische Versuchung

Eileen Wilks , Stefanie Zeller
Flexibler Einband: 474 Seiten
Erschienen bei Lyx, 17.06.2009
ISBN 9783802582172
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Drei Wochen ist es her, seit die Nokolai, Cullen und Lily Yu die Pläne der Azà durchkreuzt und dabei die Telepathin Helen getötet haben. Allerdings ist der Most Reverent Patrick Harlowe samt Stab wie vom Erdboden verschluckt – aber „Sie“ hat bereits Pläne für Lily und bringt die ehemalige Polizistin nebst ihrem Liebhaber Rule Turner in eine gefährliche Situation, aus der es scheinbar keine Rettung zu geben scheint...

Meinung:
Eigentlich sagt meine Stern-Bewertung schon alles. Zwei Sterne. Dabei ist der zweite Stern nur ein subjektiv hinzugefügter, weil mir ein Stern doch ein bisschen weh getan hätte. (Eine Einsternbewertung wird immer so aufgenommen, als wolle man das Buch verreißen.)
Zuerst zu den positiven Dingen, damit soll man ja bekanntlich anfangen.
Ich finde, Frau Wilks hat sich sehr intensiv mit dem Werwolfmythos auseinandergesetzt, sie hat jegliche Hierarchien, Bräuche und ähnliches glaubhaft umgesetzt und ihre eigenen Akzente hinzugefügt. Auch die Bedeutung des Mondes (besonders Vollmond) wird im zweiten Band der „Wolf Shadow“-Reihe gut zur Geltung gebracht. Und endlich wird erklärt, warum die Werwölfe so promisk sind; sie sind in ihrer Fruchtbarkeit eingeschränkt und müssen sich deshalb mit so vielen Frauen wie möglich treffen, um nicht auszusterben. Bisschen lächerlich, aber rein evolutionstechnisch doch ein logisches Verhalten.
Und jetzt kommen wir zu dem Grund des zweiten Sterns. Name dieses Grundes: Cullen Seabourne. Seit diesem Band ist er definitiv in die Top 3 meiner Lieblingswerwölfe aufgestiegen (auf Platz 1 liegt übrigens Jacob Black aus Twilight und auf Platz 2 Warren aus der Mercy Thompson-Saga von Patricia Briggs). Er ist gnadenlos gutaussehend (ich meine, zimtfarbene Haare, hypnotisch blaue Augen und einen makellosen Körper – welche Frau fände so einen Kerl nicht töfte?), sexy, ein Stripper und dazu ein ex-clanloser Werwolf. Und er ist taktlos, promisk, sarkastisch, leichtsinnig und experimentiert gern mit Magie, von der er genau weiß: das kann auch in die Hose gehen.
Ich liebe Cullen Seabourne.
Auch muss ich sagen, dass sich Frau Wilks doch großartig ausdrücken kann. Teilweise stand mir echt der Mund offen, weil sie so passende, schöne und malerische Beschreibungen zu Papier gebracht hat.

Jetzt zum Negativen, wo ich schon mal beim Schreibstil bin:
Zwar kann die Frau sich teilweise wirklich wunderbar ausdrücken, aber halt nur TEILweise. Sagen wir so, 40% des Romans sind (von der Wortwahl her) grandios. 60 % bestehen aus Fcken, Schlampe, Penis, Titten, multiple Orgasmen und weiteren vulgären oder lapidaren Sätzen. Es ist teilweise echt zäh. Schade. Die Frau rutscht teilweise in eine Umgangssprache ab, die beim Lesen echt jeden Spaß verdirbt. Pfui.
Außerdem ist „Magische Versuchung“ so dermaßen von Fantasy-Elementen überladen, dass man kaum noch mitkommt. Wenn die Frau schon von Hölle, Dämonen, Drachen, Zauberern, Gnomen und Trollen schreibt, dann soll sie’s als „High Fantasy“ deklarieren (andererseits; Tolkien würde sich im Grab umdrehen!), und nicht als „Urban Fantasy“. Jaah, das ist ein Unterschied. So pantscht sich die Autorin eine absurde Kreuzung aus beiden Genres zusammen, dazu noch schön viel f
cken und Knarren und dann hat man den Wolf Shadow-Salat.
Von Romantik ist übrigens kaum eine Spur. So gegen Ende, auf den letzten 30 Seiten passiert etwas annähernd Romantisches, was aber auch total an den Haaren herbei gezogen ist und der ganzen Unglaubwürdigkeit ein kleines Krönchen aufsetzt.
Ich habe mich eigentlich schon seit Seite 50 permanent über das Buch geärgert! So viele gute Ansätze und dann so eine Sch** (ihr wisst schon).
Außerdem wird zuviel gar nicht richtig erklärt. Was zur Hölle ist/war die Säuberung? Was sind das für Gesetze, die Yu ständig erwähnt? Warum ist ihre Oma verdammt noch mal ein Tiger? Beim Lesen ist es sehr frustrierend, wenn ständig nur neue Fragezeichen hinzukommen, anstatt dass mal eins aufgelöst wird.
Außerdem fand ich Cynna absolut unsympathisch. Und die soll später Cullen abbekommen? Na, ganz prima. Das tu’ ich mir bestimmt nicht an. Ihre Eigenart, eifersüchtig auf Lily zu reagieren fand ich auch ziemlich blöd. Zudem betitelt sie Lily ständig als „Geisha“. Hallooooo. Terminologie?! Wozu gibt es heutzutage Wikipedia?! Geishas sind japanische Künstlerinnen mit langer Tradition und keine chinesischen Nutten. Denn auf Letzteres will Cynna wohl hinaus. Die böse, böse Schlitzaugen-Lily hat Rule vom Singlemarkt genommen. Also ich hab kein Mitleid. Voll daneben.
Wenn es in diesem Buch einen Spannungsbogen gab, habe ich ihn wegen meinem ständigen Ärger über verschwendete Ressourcen (und da rede ich nicht nur von den armen Bäumen, die für diesen Semi-Schrott dran glauben mussten) und der imaginären Fragezeichen einfach nicht bemerkt. Nicht mal der „Showdown“ war irgendwie... spannend. Es war lapidar und überzogen – auch wenn ich die Vorstellung von Cullen mit Panzerfaust auf dem Rücken irgendwie sexy fand. Hust.

Die restlichen Kritikpunkte von Band 1 lassen sich auch auf Band 2 übertragen.
Instant-Roman ohne jegliche Tiefe und ohne Wiedererkennungswert. Muss an der Masse von Urban und Romantic Fantasy liegen, die derzeit den deutschen Band überschwemmt. Masse statt Klasse. Ganz toll.

Alles in Allem hätte ich jetzt gerne die 9,95 € und die fünf Tage Zeit erstattet, die ich an dieses schlechte Buch verplempert habe.
Wie gesagt, einen Stern - für die guten Ansätze - und den zweiten Stern für einen der erotischsten Werwölfe ever.
Ich werde mir Band 3 nicht mehr kaufen – höchstens ausleihen.

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Tags: cullen seabourne, erotik, fantasy, liebe, magie, werwolf, werwölfe, zauberer   (8)

  

 

Für jede Lösung ein Problem
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selbstmord, liebe, humor, familie, abschiedsbriefe

Für jede Lösung ein Problem

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 299 Seiten
Erschienen bei Lübbe GmbH & Co. KG, Verlagsgruppe, 12.12.2006
ISBN 9783404156146
Genre: Unterhaltungsliteratur

Rezension:

Inhalt:
Gerri will ihrem Leben ein Ende setzen – und schreibt Abschiedsbriefe an ihre Freunde, Bekannte, Verwandte, Liebschaften, an Zeitungen und Menschen, die sie nicht leiden kann. In diesen Briefen sagt sie jedem von ihnen die Meinung und die fällt auch mal negativ aus. Leider klappt’s dann nicht mit Pillen und Alkohol; Gerri überlebt den halbherzigen Versuch. Und jetzt weiß so ziemlich jeder in ihrem Umfeld, was sie von ihnen hält...
Meinung:
Ich muss sagen... ich fand das Buch furchtbar.
Klar, ich gestehe Kerstin Gier eine gewisse Originalität zu, was die Auswahl des Themas angeht. Es geht darum, dass man besser nicht jedem sagt, was man von ihm hält. Das kann nämlich auch nach hinten losgehen – wie man sieht. Bisher ist mir auch noch kein Roman mit einem ähnlichen Thema unter die Augen gekommen.
Also kriegt Frau Gier einen Stern für Originalität. Die restlichen vier Sterne ziehe ich ab für lieblosen, zähen Schreibstil, banalen Plot (außer der Grundidee), platten unpassenden Humor und einen mir absolut unsympathischen Charakterdesign. Unnötiger, langweiliger und pseudo-witziger geht’s eigentlich kaum noch.
Manche mögen Kerstin Gier für die deutsche Rachel Gibson oder sonst wen halten, aber da ich weder mit den deutschen noch den englischsprachigen „Frauenromanen“ was anfangen kann, ist mir das recht wurscht (bei Gibson wird wenigstens noch ordentlich gev....). Ich finde Giers Romane weder spannend, noch humorvoll oder gar romantisch. Ich habe an dieses Buch drei Tage meiner wertvollen Zeit verloren.
Deshalb habe ich es kürzlich im Paket mit Giers Jugendbüchern „Rubinrot“ und „Saphirblau“ auf eBay verscherbelt. Als Gratisbeilage quasi. Ich kann mir nicht vorstellen, dass überhaupt jemand für dieses Buch mehr als 3 oder 4 Euro auszugeben willig wäre. Und ENDLICH ist mein Bücherregal „Gier-frei“. Das war mein definitiv letztes Buch dieser Autorin. Sie hat mich mit allen drei Büchern, die ich bisher gelesen habe, nur enttäuscht.

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Tags: briefe, humor, liebe, selbstmord   (4)

  

 

Sieben Tage für die Ewigkeit
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liebe, engel, teufel, gott, gut und böse

Sieben Tage für die Ewigkeit

Marc Levy , Bettina Runge , Eliane Hagedorn
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.05.2005
ISBN 9783426629253
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
Tags: engel, gott, liebe, romanze, teufel, zufall   (6)

  

 

Interview mit einem Vampir
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vampire, new orleans, louis, lestat, vampir

Interview mit einem Vampir

Anne Rice
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 08.09.2008
ISBN 9783442469222
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Ein total überschätztes Buch, meiner Meinung nach. Ich habe es mir gekauft, nachdem ich den Film gesehen hatte (und der war großartig!), aber ich habe das Buch mitten auf Seite 42 abgebrochen und dann der städtischen Bücherei geschenkt.
Es ist total trocken und langatmig erzählt und der Zauber, den dieses Buch angeblich hat, konnte ich in keiner Silbe erkennen. Total langweilig und die Sprache ist staubig und langweilt noch mehr als der Plot, der sich zieht wie ein angetrockneter Kaugummi auf dem Gehweg.
Vielleicht hätte ich das Buch erst lesen und dann den Film sehen sollen, der doch viel dynamischer und auch düsterer ist, als das Buch.
Mein Tipp: entweder Buch lesen und dann Film sehen oder: Buch gar nicht erst lesen und nur den Film sehen. Sonst wird man echt herb enttäuscht.

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Tags: lestat, louis, vampire   (3)

  

 

Der kleine Hobbit
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fantasy, zwerge, mittelerde, hobbit, hobbits

Der kleine Hobbit

J. R. R. Tolkien
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.10.2001
ISBN 9783423085595
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy   (1)

  

 

Das Silmarillion
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fantasy, mittelerde, tolkien, elben, herr der ringe

Das Silmarillion

J. R. R. Tolkien , Wolfgang Krege
Fester Einband: 397 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.01.2007
ISBN 9783608932454
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Ich habe bisher drei oder mehr Versuche unternommen, dieses Buch bis zum Ende durchzulesen, aber spätestens bei Seite 120 konnte ich nicht mehr. Ich musste wirklich kapitulieren. An sich ist die Idee natürlich brilliant, wie die ganze Saga um Herr der Ringe brilliant ist und ich wollte es WIRKLICH lesen. Aber ich kam mit dem Stil absolut nicht klar. Trocken und eine nicht abreißenwollende Flut an Namen, Daten, Völkern, Verwandschaftsgraden und weiß der Kuckuck noch alles. Dieses Buch ist eher ein erzähltes Nachschlagewerk als ein Roman. Ich bedaure, dass ich wohl niemals die Vorgeschichte zu Herr der Ringe kennen werde, denn einen fünften oder sechsten Versuch werde ich bei "Silmarillion" nicht mehr starten wollen.

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Tags: elben, fantasy, herr der ringe   (3)

  

 

Marked
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vampire, house of night, englisch, zoey, freundschaft

Marked

P.C. Cast , Kristin Cast
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Little, Brown Book Group, 08.01.2009
ISBN 9781905654314
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Die 16jährige Zoey wird nach der Schule von einem Vampyre-Tracker gezeichnet und ein blauer Halbmond ziert nun ihre Stirn. Sie weiß genau, was das bedeutet: sie muss ihr altes Leben hinter sich lassen und ins "House of Night" einziehen, um dort auf die Wandlung vom Zögling zum "richtigen" Vampyre vorbereitet zu werden. Dort findet sie schnell Freunde, muss aber erkennen, dass die Vampyre Goddess „Nyx“ sie offenbar zu Großem auserkoren hat und schon finden sich die ersten Neider, die Zoey und ihre neuen Freunde sehr schnell in große Schwierigkeiten befördern…
Meinung: Ich habe die UK-Version der deutschen Ausgabe u. a. wegen des Preisunterschieds und der wirklich misslungenen Übersetzung den Vorrang gegeben. Ich muss auch sagen, dass der Slang im Englischen kein bisschen stört, während ich beim Probelesen der deutschen Ausgabe wirklich mehrmals mit den Augen gerollt habe. Die Geschichte ist spannend, wird aber fast zu rasant erzählt. Zoey ist gerade mal eine Woche oder vielleicht zwei im Internat und schon passieren so viele Dinge auf einmal, dass man sich als Leser denkt: „Wie kann sie das so schnell alles schaffen ohne auszurasten?“ Zudem ist Zoey eine eher mit der Situation überforderte Schülerin, ist aber von Nyx zur Hohepriesterin erkoren und hat dementsprechend einige Gaben, die sie von ihren Mitschülern unterscheiden. Anstatt aber ab und zu zu scheitern gelingt ihr alles sofort, und man hat den Eindruck, dass sie eigentlich nicht weiß was sie tut, aber es instinktiv richtig macht.
Ihre Mitschüler, besonders ihre Freunde sind aber liebevoll gezeichnete Figuren und ich war sofort begeistert von Stevie Rae mit ihrem Country-Fimmel und dem schwulen Damien. Die Charaktere handeln nachvollziehbar – aber der Zusammenhalt kann innerhalb einer Woche eigentlich noch gar nicht so groß sein, wie die Autorinnen es uns weismachen wollen.
Zudem fehlt ein bisschen mehr Information über Zoeys Familie und es kommt mir spanisch vor, dass sie ebendiese keinen Moment zu vermissen scheint (außer ihre Oma natürlich).
Dem Vergleich mit Twilight kann ich kaum zustimmen, auch nicht dem mit Harry Potter, obwohl dieses Vampyr/Internat/Romanzen-Crossover nah ran kommt, weil die Thematiken die gleichen sind.
Alles in allem ist „Marked“ ein guter Einstieg in die Serie „House of Night“ und ich werde auch die Folgeteile lesen und hoffen, dass sich solche Logikfehler während der rasanten Story noch ausmerzen. Später ist der Zusammenhalt der Gruppe bestimmt viel glaubhafter ;)
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und empfehle mitunter den Lesern, die der englischen Sprache einigermaßen mächtig sind, die US oder UK-Ausgabe zu kaufen.
Es lohnt sich!

  (25)
Tags: aphrodite, damien, englisch, erik, house of night, liebe, vampire, zoey   (8)

  

 

Verlockende Gefahr
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284 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 27 Rezensionen

werwölfe, werwolf, liebe, fantasy, zauberer

Verlockende Gefahr

Eileen Wilks , Antje Görnig
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Egmont Lyx, 15.04.2009
ISBN 9783802582158
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt:
"Als Polizistin in San Diego ist Lily Yu mit der Aufklärung von Mordfällen beschäftigt. Dabei kommen ihr besonders ihre übersinnlichen Fähigkeiten zugute, mit deren Hilfe sie feststellen kann, ob bei einem Verbrechen Magie im Spiel war. Da ereignet sich ein ungewöhnlicher Mord einem Mann wird in der Nähe eines Nachtclubs, der als geheimer Treffpunkt für Werwölfe bekannt ist, die Kehle herausgerissen. Als Spezialistin für Übersinnliches wird Lili Yu mit dem Fall betraut. Doch der Hauptverdächtige ist ausgerechnet der Werwolf Rule Turner, der prominente Prinz des Nokolai-Klans. Und Lili muss feststellen, dass sie sich von seiner erotischen Ausstrahlung wie magisch angezogen fühlt ..."

Meinung:
"Wolf Shadow 1: Verlockende Gefahr" ist einer der typischen Romantic Fantasy Krimis, die man von Egmont LYX kennt.
Erotisch (dabei findet man in diesem Buch nur ZWEI Szenen. Wow. Das schaffen andere in zwei Kapiteln) und absolut klischeebeladen.
Ich mache mal eine Aufzählung.
Wir haben: promiske Werwölfe (denen natürlich keine Frau widerstehen kann), eine idealistische, aber von ihrer Vergangenheit geprägte Polizistin. Auch hier gibt es das Phänomen des "Bandes der Auserwählten" und in so ziemlich jedem Werwolfroman, der mir bisher in die Finger gefallen ist, gibt es das. Bei dem einen Autor heißt es "Prägen", beim anderen "Markieren" und hier heißt "Auserwählte".
Im Trend scheint es auch zu liegen, diverse mystische Kreaturen mit Magie zu mischen. Hier haben wir eine Telepathin mit einem Stab, dem viel Macht innewohnt und dann wäre da Cullen, ein Werwolf-Zauberer.

Das Buch an sich hat ein paar Längen und für mich hat sich bis zu Seite 390 keine Spannung eingestellt, erst auf diesen letzten 30 Seiten wurde es interessant, aber die Endschlacht - lässt die Autorin einfach aus und lässt das Geschehene einfach von unserer Stereotyp-Polizistin mental Revue passieren. Das ist wie anfixen und dann fallen lassen.
Ab und zu gab es ein paar witzige Stellen, ich persönlich war zum Beispiel vernarrt in Cullen, aber mit den restlichen Charakteren konnte ich absolut gar nichts anfangen. Ein Instant-Roman, wie ihn jeder andere Groschenroman-Autor auch hätte schreiben können.
Die Sexszenen sind zwar nicht so störend wie bei anderen LYX-Titeln, aber wenn dann Sätze fallen wie "Wenn du noch näher bei mir bist, bist du in meiner Gebärmutter!" versauen die ganze Atmosphäre. Nicht lustig!

Eigentlich würde ich der ganzen Klischee-Suppe nur 2 Sterne geben, aber stellenweise fand ich das Buch trotz allem gelungen und werde mir (wenn ich mal Geld zuviel habe) den zweiten Teil zu Gemüte führen.

Wer wirklich gute Werwolf-Romanzen lesen will, die der Wolf Shadow Reihe ein bisschen ähneln, sollte sich die Mercy Thompson-Reihe von Patricia Briggs einmal genauer ansehen ;)

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Tags: erotik, fantasy, liebe, werwolf, werwölfe   (5)

  

 

Nachtjagd
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(718)

1.188 Bibliotheken, 8 Leser, 23 Gruppen, 106 Rezensionen

vampire, liebe, black dagger, bruderschaft, erotik

Nachtjagd

J.R.Ward
Flexibler Einband: 263 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.05.2007
ISBN 9783453532717
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Puh.
Ähnlich wie Vor-Rezensent(in) LEXI wurde ich durch viele gute Rezensionen und Empfehlungen auf das Buch aufmerksam.
Aber leider war ich ziemlich enttäuscht von dem Buch. Es wurde so angepriesen, aber ich musste mich echt durch das Buch durchquälen. Irgendwie ist es unausgegoren, die Erotik ist total überzogen und unnachvollziehbar (ich meine, hallo?! Vampirinnen werden LÄUFIG wie Hündinnen? Also bitte!) und richtig nachgedacht, was sie da schreibt, hat die Autorin wohl auch nicht. Ich meine, WRATH ist angeblich blind wie ein Fisch, kann aber einen Shuriken nach dem Lesser werfen, DER AUCH NOCH TRIFFT? Solche komischen Fehler ziehen sich durchs ganze Buch und es hat echt nur genervt.

Abgesehen davon ist es wirklich eine Frechheit von HEYNE, die Romane in zwei Teile zu spalten, um damit mehr Geld zu machen.
Geht gar nicht.
Heyne in dem Fall nicht und das Buch auch nicht. Bin froh, dass ich keine weiteren Bücher gekauft hab.

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Tags: fantasy, vampire   (2)

  

 

Bis(s) zum Abendrot
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(544)

812 Bibliotheken, 0 Leser, 10 Gruppen, 43 Rezensionen

liebe, bella, vampire, edward, vampir

Bis(s) zum Abendrot

Stephenie Meyer , Sylke Hachmeister (Übers.)
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 15.02.2010
ISBN 9783551358059
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:  
Tags: bella, edward, jacob, liebe, romanze, vampire, verliebt, victoria, werwölfe   (9)

  

 

Saphirblau
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(2.214)

3.330 Bibliotheken, 33 Leser, 27 Gruppen, 318 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, fantasy

Saphirblau

Kerstin Gier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2010
ISBN 9783401063478
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Für mich ist "Saphirblau" genauso wie der Vorgänger "Rubinrot" lediglich ganz nett, aber nichts, wo ich jetzt in helle Verzückung geraten würde.
Saphirblau knüpft an die letzten Ereignisse im Vorgänger an, d. h. wir befinden uns wieder im Beichtstuhl mit Gwen und Gideon. Nachdem die beiden sich mal eben durchs minikleine Kanzelfenster geküsst haben.
Nett.
Aber nicht mehr. Es passiert nur alle 50 Seiten was interessantes... (Achtung SPOILER)
Die einzigen wirklich wichtigen Ereignisse sind Raphaels Ankunft, das Soiree (das Frau Gier zwar unterhaltsam inszeniert hat, aber für den Leser eigentlich keine große Informationsquelle darstellt), Gwens Solo-Besuch bei Graf Saint Germain und das Auffinden des "Grünen Reiters".
Wie Rubinrot hat man Saphirblau so schnell zu Ende gelesen. Ich habe mich ein paar Mal beim Lesen dabei erwischt, ein paar Absätze zu überspringen. Frau Gier bedient sich mal wieder jedem Klischee, das bei Jugendbüchern gut ankommt. Alle sind böse zu der armen, armen Gwen (was für eine Ungerechtigkeit buhu augenverdreh), Gideon will sie am Anfang nur einlullen, aber dann liebt er sie natürlich nach einer Woche schon SO SEHR... (Ja nee, is' klar.), und dann wäre da noch Giordano. Der ist so klischeeschwul, dass es echt schon nicht mehr zu ertragen ist.
Überhaupt geht es in 80 % des Buches um Gideon, Gideon, Gideon und NOCH MAL GIDEON. Ich dachte, es ginge hier um Zeitreisen und eine Verschwörung? Okay. Da hat man sich wohl geirrt.
Xemerius der Wasserspeier als obercooler, sprücheklopfender Spion, den außer Gwen keiner sieht. Die coolen Sprüche könnte man genauso gut von "Jim" aus Dragon Love hören.
UND! Ganz böser, kleiner Fehler: Seit wann spielen Linkin Park "21 guns"?! Meines Wissens nach ist das von Green Day :P
Man erfährt in Saphirblau immer noch zu wenig, um sich einen Reim darauf zu machen, wer ist jetzt böse, wer ist jetzt der Gute? Das hält sogar einen gelangweilten Leser wie mich bei der Stange.
Das muss man Frau Gier lassen. 400 Seiten geschrieben, 300 davon unnötig, noch mehr Unklarheiten als vorher, ein noch frustrierterer Leser, weil's erst im September weitergeht... Und trotzdem geht das Buch weg wie geschnitten Brot.
Na fein.
Eigentlich würde das Buch aufgrund von zuviel Teenie-Drama und Pseudo-Ungerechtigkeit nur zwei Sterne kriegen, aber das Buch hat mich trotzdem irgendwie unterhalten (was u. a. an Xemerius lag) hat und ich doch jetzt ENDLICH mal wissen will, wie das Ganze enden soll. Ich hoffe, Frau Gier hat sich 'nen spektakulären Showdown ausgedacht, der einen richtig mitreißt. Sonst landet die Trilogie bei mir direkt nach dem Lesen von Smaragdgrün auf eBay.
Amen.

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Die Beschenkte
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1.179 Bibliotheken, 15 Leser, 12 Gruppen, 150 Rezensionen

liebe, fantasy, gabe, beschenkte, kampf

Die Beschenkte

Kristin Cashore , Irmela Brender [Übers.]
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.08.2009
ISBN 9783551582102
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Katsa ist mit der Gabe des Tötens beschenkt und lebt am Hof ihres brutalen Onkels, König Randa, der über die Middlungs herrscht. Randa benutzt sie und ihre Gabe für ungerechte und brutale Botendienste, um seinen Willen im Reich Middluns durchzusetzen. Doch im Alter von ca. 16 Jahren beruft Katsa zum ersten Mal den "Rat" ein, um hinter Randas Rücken gute Dinge zu tun. Genau so ein Auftrag ist es, Prinz Tealiff von Lienid aus den Verliesen des Königs Murgon von Sunder zu befreien... Nach der Befreiungsaktion taucht Prinz Bo von Lienid an Randas Hof auf und zusammen decken sie eine Verschwörung auf, deren Tragweite viel schwerer ist, als den beiden bis dorthin klar ist...
Meinung:
Ein schönes Buch, das eine Mischung aus All-Age-Fantasy und einer Romanze darstellt. Die Idee mit den Beschenkten ist wirklich gut, besonders weil es sonst immer so ist, dass Menschen durch Verwandlung in Vampir, Werwolf... et cetera bestimmte Gaben entwickeln. In "Die Beschenkte" wird der Mensch damit geboren und ist an den verschiedenfarbigen Augen erkennbar. Die Hauptcharaktere sind glaubhaft gezeichnet, ich konnte Katsas Verhalten am Hof gut nachvollziehen und später wird sie sogar richtig sympathisch. Und Bo ist natürlich auch ein Charmebolzen ;) Was mich gestört hat, ist, dass dafür andere Charaktere total flach und farblos geblieben sind, ich konnte mir im ganzen Buch kein Bild davon machen, wie Raffin und Bann aussehen und ihre Charaktereigenschaften wurden auch größtenteils unter den Tisch gekehrt. Schade eigentlich, denn mit viel Fantasie könnte man Prinz Raffin und Bann durchaus eine Liebesbeziehung andichten <3. Auch an der Landschaftszeichnung und bei den Schauplätzen fehlte es besonders am Anfang an Kreativität und genug Beschreibung.
Es ist an sich ein schön und durchdacht geschriebenes Buch, das einige sehr überraschende und auch traurige Wendungen bereithält, aber leider war das Ende viel zu abrupt. Es schreit mal wieder nach einer Fortsetzung. Und die werde ich hundertprozentig lesen!
Eigentlich 3,5 Sterne, aber da keine halben möglich sind, habe ich mich doch für 4 Sterne entschieden, gemessen an meinen sonstigen Bewertungen...
Trotz Meckerei ein lesenswertes Buch!

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Tags: beschenkte, fantasy, liebe   (3)

  

 
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