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Der frühe Tod
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(40)

75 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 12 Rezensionen

schottland, mord, thriller, armut, exmann

Der frühe Tod

Zoe Beck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bastei Luebbe, 22.07.2011
ISBN B005C96ZY4
Genre: Krimi & Thriller

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Oksa Pollock. Die Unverhoffte (6 CD)
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(6)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

oksa

Oksa Pollock. Die Unverhoffte (6 CD)

Anne Plichota , Cendrine Wolf , Bettina Bach , Marlies Ruß
Audio CD
Erschienen bei Oetinger Media GmbH, 28.02.2011
ISBN 9783837305586
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Göttlich verdammt
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(936)

1.619 Bibliotheken, 19 Leser, 15 Gruppen, 244 Rezensionen

liebe, götter, halbgötter, fantasy, griechische mythologie

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Dressler, 13.05.2011
ISBN 9783791526256
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Der Todeszauberer
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(108)

186 Bibliotheken, 2 Leser, 7 Gruppen, 25 Rezensionen

thriller, berlin, julius kern, serienmörder, schläfenmörder

Der Todeszauberer

Vincent Kliesch
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 13.04.2011
ISBN 9783442374939
Genre: Krimi & Thriller

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Sohn des Fluchbringers
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(46)

92 Bibliotheken, 1 Leser, 8 Gruppen, 17 Rezensionen

fantasy, irrlicht, tarean, hexenmeister, werbär

Sohn des Fluchbringers

Bernd Perplies
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Egmont vgs, 15.08.2008
ISBN 9783802581809
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Entrissen
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(8)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

09, schwanger, 2010, 11, psychologin

Entrissen

Tania Carver , Sybille Uplegger , Anne Weber
Audio CD
Erschienen bei HörbucHHamburg, 11.03.2010
ISBN 9783899036848
Genre: Krimi & Thriller

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Bestialisch
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(39)

80 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

thriller, serienkiller, krimi, new york, usa

Bestialisch

Jack A. Kerley , Bettina Zeller , Jack Kerley
Flexibler Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2010
ISBN 9783548280417
Genre: Krimi & Thriller

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Tags: jeremy, krimi, serienkiller   (3)

  

 

Arkadien brennt
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(21)

38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

sizilien, cosa nostra, mafia, jugendbuch, meer

Arkadien brennt

Kai Meyer
Audio CD
Erschienen bei Silberfisch, 01.10.2010
ISBN 9783867420723
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Tags: hörbuch   (1)

  

 

Scherbenmond
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(388)

777 Bibliotheken, 22 Leser, 11 Gruppen, 99 Rezensionen

liebe, hamburg, colin, nachtmahr, paul

Scherbenmond

Bettina Belitz
Fester Einband: 686 Seiten
Erschienen bei script5, 13.01.2011
ISBN 9783839001226
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
Tags: colin, ellie, hamburg, nachtmahre, sylt   (5)

  

 

Das amerikanische Hospital
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(32)

47 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

paris, künstliche befruchtung, soldat, freundschaft, krieg

Das amerikanische Hospital

Michael Kleeberg
Fester Einband: 232 Seiten
Erschienen bei DVA, 25.08.2010
ISBN 9783421043900
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:  
Tags: hospital, kriegstrauma, künstliche befruchtung, paris, sehnsucht   (5)

  

 

Dartpilots
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(4)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

dartpilots

Dartpilots

Andreas Izquierdo , Andreas Heckmann
Flexibler Einband: 179 Seiten
Erschienen bei Piper, 07.06.2010
ISBN 9783492254809
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Inhalt dieses kleinen aber feinen Büchleins erschließt sich eigentlich schon durch den Titel - und das Cover, wenn man die Piper-Ausgabe besitzt (wie ich).
Zwei Männer (hier Herr Izquierdo und Herr Heckmann) werfen blind (und betrunken) drei Darts auf deine Weltkarte. Und versuchen nun - irgendwie - zu ihren Bestimmungsorten zu kommen. Eine für den Leser unterhaltsame Lesereise beginnt.
.
Ich muss sagen, ich habe nach "Apocalypsia" kein einziges Buch mehr zu Ende gelesen. Kein Sachbuch, keinen Roman, und die Uni-Lektüre liegt auch lesetechnisch halb gelesen auf der Seite (aber wer hat auch schon Lust auf "Minna von Barnhelm"?!)
Und da kam mir Dartpilots irgendwie gerade recht. Erstens weil es von meinem neuen Lieblingsautor Izquierdo stammt (zumindest zur Hälfte) und weil es zweitens versprach, eine lustige Zwei-Tage-Lektüre zu werden, die mich intellektuell nicht so sehr fordert ;)
Das war es schließlich auch. Lustig, unterhaltsam, schnell und einfach zu lesen. Die Anekdoten der beiden Dartpilots haben mich schmunzeltechnisch auf Hochtouren gebracht, aber am liebsten mag ich ja Izquierdos Abenteuer in Südamerika, Stichwort Duglas und Ronald. Sehr schöne Episoden. (grins.)
Der Schreibstil ist sehr einfach und sehr darauf gemünzt, dass der Leser seinen Spaß dabei hat, die Abenteuer von Andreas hoch 2 in Buchform mit zu erleben.
.
Insgesamt ist es ein Buch, dass ich jedem Reisewütigen oder -neugierigen empfehlen würde, der auf humoristische Weise lesen will, was bei so einer Fahrt ins Blaue schief gehen kann und man sich trotzdem irgendwie rauswinden kann.
Ich hab's gemocht, sehr gemocht und werde es sicher noch ein paar Mal zur Hand nehmen. Grade wenn ich 'nen guten Lacher brauche oder mein Fernweh nach Südamerika wieder viel zu groß wird.
5 von 5 Sternen, yay!

  (12)
Tags: dartpilots   (1)

  

 

Need
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(8)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

zara, werwesen, pixies, elfen, fantasy

Need

Carrie Jones
Fester Einband: 306 Seiten
Erschienen bei Sos Free Stock, 23.12.2008
ISBN 1599903385
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Zara wird von ihrer Mutter nach Maine "abgeschoben", wo sie fortan bei ihrer Großmutter leben soll. Grund dafür ist der plötzliche Herztod ihres Stiefvaters, der Zara so sehr getroffen hat, dass sie seit Monaten unter Depressionen leidet. im verschneiten Maine aber erwartet Zara so einiges. Liebe, Tod, Grausamkeit, Übernatürliches und die Enthüllung ihrer Herkunft...
Da hilft auch das Aufzählen von Phobien nicht mehr weiter...
-
Meinung:
Ich habe keine Ahnung was ich über Need positives sagen soll, außer dem Fakt, dass es sich schön runterlesen lässt, wenn man (wie ich) oft mit Bus oder Bahn fahren muss. Um sich diese Zeit totzuschlagen ist das Buch wirklich perfekt.
Aber sonst?
Fällt mir nicht viel ein.
Need ist ein Roman, der aus dem Schmelztiegel der ganzen Young Adult Romantasy-Serien nicht wirklich heraussticht, sondern sich mit all den anderen Büchern vermischt, die seit dem Twilight-Hype den Markt überschwemmen und wirklich gute Bücher darin ertrinken lassen.
Die Idee? Ganz nett. Aber ausgelutscht.
Wer-Menschen und Feen (bzw. Pixies) sind nicht neu.
Die Liebesgeschichte? Langweilig.
Der Schreibstil? 0815.
Spannung? Null.
Glaubwürdigkeit? Bisschen über null, aber trotzdem kaum zu erkennen.
Need liest sich so, als hätte sich Stephenie Meyer nach 'ner Flasche Rotwein hingesetzt und einfach drauflos getippt.
Auf dem Buchrücken steht, dass "wenn man Stephenie Meyer und Stephen King fragen würde, ein Buch zusammen zu schreiben, etwas herauskäme, das sehr nah an Need herankomme".
Ja, aber nur in der Phase in der Stephen King in seinem Alkoholabusus Haushaltsspiritus getrunken hat, weil er nichts anderes mehr im Haus hatte...
Auch das "chanting of phobias" ist total überzogen. Ich meine, die Idee ist okay, aber Zara ist ja so arm dran, ihr Stiefvater ist tot und jetzt hat sie Angst vor Kälte, vor Wäldern, vorm Fliegen, vor der Nacht und what-not. Ja, klar. Dann dürfte sie gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Und nebenbei, obwohl es ihr ja SO schlecht geht, schmeißt sie sich wie irre an Nick Colt heran.
Alles in allem hätte das Buch gut werden können, würde man die mythischen Adaptionen von Elfen/Feen/Wer-Tieren nicht schon mindestens zwanzig Mal allein in diesem Quartal gelesen haben.
Aber ich muss sagen, dass mich der leichte, wenn auch total anspruchslose Stil mich dazu bewogen hat, die Nachfolgebände "Captivate" und "Entice" zu bestellen.
Ich werde noch einige langweilige Zugfahrten vor mir haben ;)
-
Fazit:
Langweilig, aber trotzdem irgendwie unterhaltsam.

  (22)
Tags: englisch   (1)

  

 

Minna von Barnhelm
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(62)

122 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

klassiker, drama, liebe, komödie, lustspiel

Minna von Barnhelm

Gotthold Ephraim Lessing
Flexibler Einband
Erschienen bei Reclam, Philipp
ISBN 9783150000106
Genre: Lyrik & Drama

Rezension:  
Tags: klassiker, komödie   (2)

  

 

Feuer und Stein
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(275)

418 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 42 Rezensionen

schottland, zeitreise, liebe, highlands, historischer roman

Feuer und Stein

Diana Gabaldon , Elfriede Fuchs (Übers.) , Gabriele Kuby (Übers.)
Flexibler Einband: 799 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.07.1997
ISBN 9783442437726
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: claire, fantasy, historisch, jamie, schottland, zeitsprung   (6)

  

 

Die Landkarte der Zeit
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(311)

720 Bibliotheken, 22 Leser, 14 Gruppen, 99 Rezensionen

london, jack the ripper, zeitreise, zeitreisen, liebe

Die Landkarte der Zeit

Félix J. Palma , Willi Zurbrüggen
Fester Einband: 716 Seiten
Erschienen bei Kindler, 17.09.2010
ISBN 9783463405773
Genre: Historische Romane

Rezension:

Leider kann ich zu diesem Buch keine eigens verfasste Inhaltsangabe schreiben, weil ich "Die Landkarte der Zeit" nach nur 200 Seiten abgebrochen habe.
Und das tut mir im Herzen weh, aber dieser Roman, so hoch gepriesen, hat mich in allen Gesichtspunkten enttäuscht, dass ich keine weitere Stunde an ihn verschwenden wollte.
Eigentlich hätte ich das Buch wirklich großartig finden müssen, denn aufgrund des Kurzinhaltes auf der Rückseite und den behandelten Themen (viktorianisches London, Jack the Ripper, Zeitreisen, etc.) fühlte ich mich als Leser direkt angesprochen. Dann aber fing ich an zu lesen und kam recht schnell ins Stolpern. Ich kann nur betonen, leider.
Die Charaktere waren mir in keinster Weise sympathisch, besonders der Protagonist, dessen Name mir schon entfallen ist.
Auch der allwissende Ich-Erzähler ging mir recht schnell auf den Keks. Ich fand ihn nicht witzig. Ich fand ihn wirklich extrem nervtötend.
Der Schreibstil von Palma generell ist anstrengend und ermüdend.
Die Geschichte kam auch nicht wirklich in Fahrt, es wird sich ewig an dem Tod der Prostituierten aufgehalten, der dazu auch noch so dermaßen vorhersehbar war, dass man die ersten 100 Seiten getrost überfliegen kann.
Danach wurde es aber auch nicht besser, das Konzept von "Zeitreisen Murray" und den Ureinwohnern hat mir auch nicht gefallen.
Und bevor es noch unsympathischer, langatmiger und selbstgefälliger werden konnte, habe ich das Buch einfach beiseite gelegt.

Nebenbei ist es vom Kindler-Verlag eine Unverschämtheit, 25 € für ein Buch zu verlangen, bei dem die Seiten nicht mal zur Hälfte bedruckt sind. Die Ränder sind so riesig, da könnte man als Leser locker links und rechts und oben und unten noch ein paar Sätze großzügig dazukritzeln. Sofern man das denn wollen würde. Wären die Ränder nicht so unverschämt groß, würde Palmas "Werk" auf 400 Seiten schrumpfen.

"Die Landkarte der Zeit" war einfach nicht mein Geschmack.
Schade.

  (36)
Tags: fantasy, jack the ripper, zeit   (3)

  

 

Niemand kennt den Tod
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(16)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

london, pädophilie, thriller, heimtückische falle, staffe

Niemand kennt den Tod

Adam Creed , Andrea von Struve , Petra Post
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.08.2010
ISBN 9783596183401
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
Tags: krimi, staffe   (2)

  

 

Furie
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(128)

217 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 27 Rezensionen

thriller, serienmörderin, serienmörder, gretchen lowell, gretchen

Furie

Chelsea Cain , Fred Kinzel
Fester Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 12.02.2007
ISBN 9783809025306
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
10 Tage lang war Archie Sheridan, Polizist, in der Gewalt von Serienmörderin Gretchen Lowell. Seitdem ist nichts mehr wie es war.
Und trotzdem muss Archie sich aufrappeln und nach zwei Jahren Pause den aktiven Dienst wieder aufnehmen, um einen Mädchenvergewaltiger und -mörder zu schnappen...
***
Meinung:
Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn ich arge Probleme habe, den Inhalt eines Buches zusammen zu fassen. Dann habe ich es nämlich meistens teilnahmslos gelesen oder die Story gibt einfach nicht viel her.
Bei "Furie" ist Beides der Fall.
Die Charaktere in "Furie" sind flach, blass, kommen aber pseudo-individuell und "hip" daher, wie z. B. Susan mit den rosa Haaren und dem Drang, ältere Männer zu verführen. Archie ist langweilig, ständig high und in seiner Lethargie und seinem unterschwelligen Schwärmen für seine Fast-Mörderin kaum zu ertragen.
Die Geschichte an sich fließt zäh vor sich hin, verliert manchmal den Faden und ist alles in allem recht unspannend. Es war alles vorhersehbar.
Von Gretchen Lowell hätte ich auch wesentlich mehr erwartet, so hat sie nicht wirklich Auftritte, die ihr Potenzial offenlegen. Und der Vergleich mit Hannibal Lecter ist wohl ein schlechter Scherz - gegen Lecter ist Lowell ein Schoßhündchen.
Und von wegen total brutal. Ich war nicht einmal auch nur überrascht oder schockiert. Wie sie Archie gefoltert hat, war zwar richtig haaresträubend, hatte bei mir aber nicht diesen Effekt. Das Etikett "Thriller" hätte man sich demnach auch schenken können.
Zudem scheint sich blanvalet kaum Mühe beim Lektorat zu geben, es tauchen ständig Rechtschreibfehler auf oder es fehlen sogar Wörter, was das Lesen manchmal echt anstrengend gemacht hat. Toll, ein Satz ohne Verb! [/sarkasmus]
Ich hoffe einfach, dass der zweite Band der Gretchen-Trilogie ein bisschen mehr an Spannung zu bieten hat.
*
*
Fazit:
Ein langweiliges, überschätztes Buch.

  (28)
Tags: gretchen lowell, mord, serienmörderin, thriller, usa   (5)

  

 

Apocalypsia
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(133)

311 Bibliotheken, 8 Leser, 17 Gruppen, 73 Rezensionen

engel, gott, fantasy, krieg, luzifer

Apocalypsia

Andreas Izquierdo
Fester Einband: 622 Seiten
Erschienen bei Rotbuch Verlag, 16.08.2010
ISBN 9783867891080
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

"So viel Schmerz. So viel Gewalt. So viel Liebe."
Inhalt:
(Ich zitiere einfach mal ganz dreist den Klappentext)
"Die Engel sind in Aufruhr, denn ihr Vater geht seinem Tod entgegen. Die Erkenntnis über seine Sterblichkeit ist ein Schock, das Versprechen von ewiger Liebe - ein Schwindel. Das Heer der Engel spaltet sich. Wer die Freiheit will, folgt Luzifer, dem mächtigsten unter ihnen. Sein Plan ist so schlicht wie verführerisch: Sind erst die missratenen Menschen vernichtet und er auf dem Thron, ist der Urzustand allen Seins wiederhergestellt. Die kleine Schar derer, die entschlossen die alte Ordnung verteidigen, ist ganz auf sich allein gestellt, und Intrigen, Verrat und Mord führen schließlich in die Katastrophe."
-
Meinung:
Ich habe wirklich, wirklich, WIRKLICH Probleme, etwas zu diesem Buch zu sagen, ohne in nicht enden wollende, schleimtriefende Lobesarien für den Autor zu einzustimmen. Und glaubt mir - ihr wollt mich auch gar nicht singen hören ;)

Eigentlich hatte ich bei vorablesen und bei lovelybooks fleißig einen Kommentar hinterlassen, um ein Vorab-Leseexemplar zu ergattern. Tja, hat nicht geklappt. Was mich aber nicht davon abgehalten hat, dieses Schmuckstück von Buch doch zu kaufen. Klar, die 25 €, die das Buch kostet, tun einer armen Studentin in spe erst mal ganz schön weh, aber im Nachhinein hätte ich auch 50 € bezahlt.

Allein schon die Aufmachung lockt.
Ein blutrotes, mit noch dunkleren "Schlieren" durchzogenes Cover, die ein fast willkürliches Muster zaubern, und einen trotzdem ganz subtil schon mal darauf hinweisen: "APOCALYPSIA - Der Name ist Programm!"
Die Schrift ist schön, hat etwas "Schweres", Edles.
Hätte ich das Buch zufällig in der Buchhandlung erspäht, wäre es so oder so in meine Einkaufstasche gewandert.

UND: Lesebändchen! Yesss! Über so etwas freue ich mich immer tierisch, das erspart mir das Suchen nach Lesezeichen, oder Ersatz für solche (alte Quittungen, h&m-Schildchen, ...).

Was die Aufmachung verspricht, nämlich Qualität und düstere Spannung, hält das Buch übrigens konsequent bis zum Ende durch. Und hier könnte das besagte Bauchpinseln beginnen, zwischendurch wäre ich sogar gewillt gewesen, Andreas Izquierdo die Füße zu küssen.
Es stimmt einfach alles.

Schon auf der ersten regulären Seite des Romans erwartet den Leser die Hierarchie der Engel, die sich Izquierdo übrigens nicht selbst ausdachte, auf die Idee kam ein Schreiberling vor ein paar hundert Jahren schon mal.
Die Idee an sich aufzugreifen ist zwar nicht neu (wer den Manga "Angel Sanctuary" kennt, dem ist diese Hierarchie schon bekannt), aber äußerst selten.
Dann gliedert sich das Buch in eine Art Prolog aus der Sicht einer noch unbekannten Person, dann kommen fünf 'Unterbücher' mit den Namen:
- Anomalien
- Die Prophezeiung
- Plagen
- Der Konvent
- Krieg
Diese Teile sind unterschiedlich lang und in den ersten dreien werden die Geschehnisse auf der Erde und in der Welt der Engel voneinander getrennt behandelt, bis sie schließlich in "Der Konvent" schließlich Parallelen aufweisen, sich ergänzen und Schnittpunkte aufweisen.
Das Buch endet vom reinen Aufbau her mit einem Epilog, wieder aus Sicht der unbekannten Person vom Prolog, mit dem Unterschied, dass man nun weiß, wer es ist, wenn man aufmerksam gelesen hat.

Die Charaktere, oh Gott, die Charaktere.
Besonders die Engel.
Ich als Engel-Sympathisant, zumindest in der Fantasy-Literatur und in einigen Filmen (ich dachte beim Lesen von Apocalyspia mehrfach an "Dogma"), war natürlich begeistert und erkannte einige bekannte Engel wieder - zumindest vom Namen her.
Wie oben genannt gibt es eine Hierarchie, an dessen unterster Spitze des III. Chors die 'einfachen' Engel stehen und an oberster Spitze, also im I. Chor, die Seraphim. Über ihnen schwebt Gott, der Vater, der Allmächtige und was für Namen man ihm auch noch gegeben haben mag. Und Gott kommt als Charakter nicht mal vor. Wie auch? Sich ein Bild von ihm zu machen ist Sünde.
Hier beginnt die "Kontroverse", die ich persönlich nachvolllziehen, aber nicht verstehen kann. Gott ist sterblich. Gut. Dafür steht auf dem Buch dick und fett "ROMAN". Damit war für mich die Diskussion schon beendet. Amen.
Also, wir haben einen sterblichen Gott, einen verkrüppelten Engel, der beide Welten vor dem Armageddon schützen soll. Wir haben dessen Lehrmeister, ein grummeliger, strenger Engelskrieger, (fast) unerschütterlich in seinem Glauben an den sterbenden Vater.
Wir haben Cherubim, deren Auren die Seelen der Engel mit Frieden erfüllen, Seraphim, die dem Vater am nächsten sind, personifizierter Glaube an die Heilige Ordnung.
Es gibt Nephilim, gefallene Engel, tragische Geschöpfe, menschennah und schwer bestraft.
Und natürlich Luzifer, der Bringer der Morgenröte, der Teufel, Satan, wasauchimmer.
Alle Engel die auftauchen, also wirklich Anteil an der Geschichte haben und keine Statisten sind, sind so wunderbar ausgearbeitet, dass man mit jedem von ihnen mitfühlt.
Meist sind die Szenen der Engel besetzt von Glauben, aber auch von Zweifel, von Angst, von Mut, von Liebe und von Ignoranz. Es ist ein schönes, schmerzliches Tauziehen und ich wusste am Ende selbst nicht mehr, ob ich auf Nathanaels oder Luzifers Seite stehen soll (als Mensch eher auf Nathanaels, aber hey! ROMAN!). Ich habe alle Engel irgendwie gemocht, ich hatte meine Lieblinge, klar, aber... ich mochte sie wirklich alle.

Die Menschen... Jaah. Die Menschen.
"Wir" sterben in dem Buch wie die Mücken, aber drei Menschen begleiten den Leser teils bis zum Ende des Buches. Ihre Rolle ist auch bis zum Ende mysteriös, aber es klärt sich mit etwas Denkarbeit auf. Aber Izquierdo hat es geschafft, eine 400 - 500 Seiten lange Schnitzeljagd um den Zusammenhang zwischen ebenjenen Menschen und der Engelswelt zu inszenieren.
Leider konnten mir die Menschlein nicht so ganz ans Herz wachsen, dafür kamen sie nicht lang genug vor. Wie gesagt, die Welt geht unter. Und "wir" mit ihr.

In diesem Zusammenhang sei noch zu erwähnen, dass Izquierdo besonders bei den Engeln und der Handlung in de Engelswelt mit jüdischen, christlichen und islamischen Mythen 'jongliert' hat, sodass von jeder Religion etwas vertreten ist. Und es wirkt nicht, als hätte er zwei nicht zusammenpassen wollende Puzzleteile mit Gewalt zusammenpressen wollen - es wirkt wie aus einem Guss, als wäre alles.. 'richtig' so.
UND man liest in diesem Buch nicht ein einziges Mal die Worte Himmel oder Hölle. Also nicht im religiösen Sinne. Die Welt der Engel wird als "Paradies" betitelt.
Was uns das sagen soll? Keine Ahnung. Ich bin eine Niete im Interpretieren.

Die Handlung an sich ist ... bombastisch, episch, Seinesgleichen suchend. Ich habe diese Lektüre ganze 4 Wochen herausgezögert, weil ich nicht wollte, dass sie aufhört!
Es muss am Schreibstil liegen, der einerseits zutiefst poetisch, philosophisch und liebevoll daherkommt, und auf der anderen Seite verdammt neugierig darauf macht, wie's weitergeht. Ich finde es auch phantastisch gemacht, wie die beiden Handlungsstränge schließlich aufeinander treffen und wie der Leser langsam aber sicher an die Lösung aller Geheimnisse heran geführt wurde. Perfektes Timing!

Es gibt soviel Tragik, so viel Liebe, so viele Intrigen und so viel Böses... aber Izquierdo kleidet jedes Gefühl, jeden Dialog, jeden Akteur, jeden wichtigen Handlungsstrang mit jedem Satz so meisterhaft ein, dass man nicht aufhören will zu lesen. Es gibt auch längere Passagen in denen nichts passiert, aber selbst die saugt man auf wie ein Schwamm.

Und wo wir schon beim Stil sind: Es gibt ja Bücher, da kriege ich die Krise, weil sich der Autor ständig wiederholt. Auch Andreas Izquierdo wiederholt sich. So ca. alle 20 - 50 Seiten. Immer wieder tauchen Sätze auf, wie "Nur wer alles kennt, weiß, dass alles Sinn macht" oder auch "Nichts hört jemals auf, alles dreht sich und bleibt niemals stehen."
Aber das Gute ist: Der Mann wusste was er tut und mir sind diese Sätze teils wortwörtlich, teils sinngemäß im Kopf hängen geblieben. Und darum geht es oft in diesem Buch; dass nichts jemals aufhört. Dass jeder ein Rädchen im Uhrwerk ist, und bleibt man stehen, setzt man ein anderes in Bewegung. Auch in diesem Buch greift die Handlung wie ein Zahnrad in die andere, ohne dass der Leser wirklich versteht, was es damit auf sich haben wird.
Hach. (Dieser Seufzer musste sein.)

Ich muss nur kurz über eine Sache meckern:
Lieber Rotbuch-Verlag, gebt euch mehr Mühe beim Lektorat! Das Buch wimmelt von Flüchtigkeitsfehlern! Wenn ich so viel Geld für ein Buch bezahle, kann ich das ja wohl erwarten.
So, das war's.

Ich könnte noch soviel mehr schreiben, aber dann würde aus dieser Rezension ein Aufsatz.
Und außerdem gehen mir die Superlative aus.
"Apocalypsia" hat sich dank der Charaktere, der Handlung und dem großartigen Stil in meine persönliche Buch-Top-3 geschlichen. Damit ist es in Gesellschaft von Harry Potter und Das Bildnis des Dorian Gray. Beides Weltklasse. Enough said.

Fantasyleser, Neugierige, Unentschlossene lasst euch einfach gesagt sein: Lest dieses Buch.
Es wird euch bereichern, ihr werdet mit den Charakteren fühlen, ihr werdet unterhalten, ihr werdet auch nach der Lektüre noch einige Zeit darüber nachdenken.
Ihr werdet dieses Buch lieben!

  (36)
Tags: apokalypse, engel, fantasy, luzifer, schöpfung, verrat   (6)

  

 

Torchwood: Risk Assessment
LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

spin off, gwen, ianto, science fiction, cardiff

Torchwood: Risk Assessment

James Goss
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ebury Press, 04.07.2011
ISBN 9781846077838
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Agnes Havisham, ihres Zeichens Risk Assessor (frei übersetzt "Sicherheitsbeauftragte", streng genommen "Risiko-Bewerterin") von Torchwood, erwacht aus ihrem Dornröschenschlaf, was in den letzten hundert Jahren 'nur' viermal passiert ist. Denn durch den Raum-Zeit-Spalt landen haufenweise Aliensärge in Cardiff. Ist die Situation wirklich so brisant? Jack hat seine Zweifel und er scheint auch schon vorher mit Miss Agnes Havisham im Clinch gelegen zu haben...
***
Meinung:
Dieses ist das 13. von 15 Büchern der Torchwood-Reihe.
Aus der Feder von James Goss stammt auch "Almost Perfect", die neunte Novel der Reihe, die mich sehr begeistert hat.
Auch in diesem Buch ist James Goss' Schreibstil spritzig, ironisch, spannend und voller (dreckiger) Witze.
Besonders gut getroffen hat der Autor hier die Charaktere, die allesamt glaubwürdig beschrieben wurden. Was bei TW-Novels nicht unbedingt standard ist, denn meistens wird Jack zum notgeilen Rammler (dabei ist er sehr viel mehr - das mit dem Rammler stimmt allerdings größtenteils...) und Ianto zu seinem Lustsklaven abdegradiert, der außer Tee/Kaffee/putzen und mit Jack schlafen nichts anderes im Kopf hat.
Die Storyline an sich ist gut, spannend, voller unerwarteter Wendungen, ABER das Ende der Novel ist so dermaßen verwirrend und nicht nachvollziehbar, dass ich in der Bewertung dafür einen Stern abziehen muss.
Auch die Flashbacks von Agnes' vorigen Einsätzen ergeben für mich nicht wirklich viel Sinn, sie dienen keinem Zweck, außer Seiten zu füllen und anzudeuten, dass Jack sogar mit ihr schon mal was laufen hatte.
Was mir wiederum gut gefiel, war Rhys' heldenhafter Auftritt. Er kam in der Serie schon immer zu kurz, obwohl er ein toller, glaubwürdiger Charakter ist. Seine Dialoge mit Jack sind echt brilliant!
Als Ianto-Fan gefielen mir auch 'seine' Momente, besonders am Ende wo er betrunken an einen Baum gefesselt.... na, ich verrate nicht zuviel, außer dass Jack es NICHT war, der ihn angekettet hat ;)
Diese Novel hat mich fünf Tage lang sehr gut unterhalten, trotz der Macken.
*
*
Fazit:
Alles in allem ein netter Zeitvertreib, eine unterhaltsame, witzig geschriebene Novel, bei der man allerdings am Ende nicht mehr ganz durchsteigt.
4 Sterne halte ich für angemessen.

  (15)
Tags: cardiff, englisch, gwen, ianto, jack, science fiction, spin off, torchwood   (8)

  

 

Black Butler, Band 2
LOVELYBOOKS-Statistik

(40)

63 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

manga, sebastian, teufel, england, ciel phantomhive

Black Butler, Band 2

Yana Toboso
Flexibler Einband: 170 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.07.2010
ISBN 9783551753045
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Inhalt:
BLACK versus RED
Ciel, sein teuflischer Butler Sebastian und Ciels Tante "Madam Red" nebst Gefolge ist auf der Spur von "Jack the Ripper" und dringen dabei in die Abgründe der Londoner "High Society" ein, stoßen auf einen Menschenhändlerring und den Tod - wortwörtlich.
***
Meinung:
Manga-ka Yana Toboso schafft es im zweiten Band den ersten der "Black Butler"-Serie zu 'überholen', was Spannung, Witz, Bishounen (allen voran Sebastian natürlich!), Qualität und Plot angeht.
Dieser Band endet allerdings mit ein dermaßen bösen Cilffhanger, dass das Warten auf Band 3 fast schon unerträglich wird!
Ein Highlight in diesem Band ist der Auftritt von Ciel in Mädchenklamotte (Minikleid, Hut - wie sich das in der High Society für eine Dame gehört -, Perücke und Stiefelchen) und der Auftritt des "Todes", auf dessen Tarnidentität ich jetzt nicht näher eingehen möchte, dann geht die Spannung ja flöten ;)
*
***
Fazit:
Black Butler 02 übertrifft Black Butler 01 - superspannend, witzig, abgründig und düster. Einfach eine perfekte Mischung!

  (14)
Tags: butler, ciel, dark, fantasy, manga, sebastian, teufel   (7)

  

 

Chrome Breaker 2
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(4)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

manga, dämonen, engel, fantasy, kloster

Chrome Breaker 2

Chaco Abeno
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei EMA - Egmont Manga und Anime, 16.09.2008
ISBN 9783770469222
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Inhalt:
Akira, Chrome und Seishiro machen sich nach der Zerstörung der Bethlehem-Kirche in Japan auf den Weg nach Italien, zum Hauptquartier der Crimson-Loge: dem GREAT ROCK. Dort soll Seishiro zu einem der "12 Apostel" ausgebildet werden. Doch der Tiamat-Konzern gibt nicht auf und lockt Chrome in eine Falle. Akira wird entführt...
***
Meinung:
Der zweite Band von "Chrome Breaker" ist ungleich spannender als der erste. Die Verwirrungsmomente wurden auch abgebaut, Flashbacks helfen dem Leser beim Verständnis. Diesmal gibt es keinen "Hä?"-Effekt, sondern man fiebert dem dritten Band und möglichen Antworten entgegen; denn auch Band 2 wirft unheimlich viele Fragen auf.
Einerseits ist Akiras Schicksal tragisch, aber immer noch liegt im Dunkeln, was vor 8 Jahren passiert ist, als Akira durch eine Explosion zum Waisenkind wurde.
Neue Charaktere werden eingeführt, auf der "bösen" wie auf der "guten" Seite, allerdings stellt Band 2 die Sichtweise in Frage. Ist die katholische Kirche wirklich so um Akiras Wohlergehen besorgt, oder geschieht mit ihr dasselbe wie der früheren "Tochter der Maria", Jeanne D'arc? Man erfährt ein paar Brocken über Chromes Vergangenheit und seine Herkunft.
Auch ein neuer Charakter der in direkter Verbindung zu Chrome steht, taucht auf und macht die Sache noch viel, viel spannender und mysteriöser.
In Band 2 gibt es zudem eine Bonusgeschichte, die am Anfang sehr gut anfängt und auf den letzten Seiten rapide nachlässt - was ziemlich schade ist.
*
*
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung der Serie, spannender, düsterer, undurchsichtiger. Ich bleibe auf jeden Fall dran!

  (16)
Tags: chrome, colors, crimson-loge, dämonen, fantasy, manga, numbers, thriller, tiamat, wiedergeburt von maria   (10)

  

 

Torchwood: Consequences
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

science fiction, cardiff, ianto jones, captain jack harkness, torchwood

Torchwood: Consequences

James Moran , Joseph Lidster , Andrew Cartmel , James Moran
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ebury Press, 05.07.2011
ISBN 9781846077845
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Inhalt & Meinung:
"Consequences" ist eine Sammlung von fünf Kurzgeschichten, ich will aber nicht allzu viel verraten.
Dies hier ist die bisher letzte von 15 erschienenen Novels und es ist bisher nicht bekannt, ob es anlässlich der im angeblich nächstes Jahr erscheinenden vierten Staffel von Torchwood auch weitere Novels geben wird.
Alle Geschichten sind in verschiedenen Zeiten angesiedelt.
"The Baby Farmers" ist die erste Geschichte und spielt im Jahr 1899, das Torchwood Team besteht aus Alice Guppy, Emily Holroyd, Captain Jack Harkness und Gaskell. Es geht grob um 'seltsame Vorkommnisse' auf einem auf Strand gelaufenen Kriegsschiffs, das als Schule für straffällige Jugendliche dient.
- Sie hat mir nicht besonders gut gefallen, sie war zwar actionreich, aber eine wirklich zufriedenstellende Auflösung der Ereignisse gab es nicht. Ich würde aber zu viel verraten, wenn ich weiter darauf einginge.
(Für diese Kurzgeschichte: 3 Sterne)
+
"Kaleidoscope" ist meiner Meinung nach die beste Geschichte der fünf. Diese Geschichte ist zwischen Staffel 1 und 2 der Serie angesiedelt. Die vier verbleibenden Torchwoodmitglieder sind ohne Jack führerlos und versuchen nun, einen neuen 'Anführer' für die Gruppe zu finden. Tosh wird 'auserkoren', da sie nach Jack am längsten bei Torchwood dabei ist. Im Zug einer Suche nach einem Alien-Artefakt verändert sich Tosh plötzlich von der schüchternen Frau zur dominanten, frechen Anführerpersönlichkeit... Und ein Kaleidoskop ist schuld daran...
- Diese Geschichte finde ich, wie schon erwähnt, ziemlich gut. Sie ist witzig, unterhaltsam, hat aber auch von Anfang an einen düsteren Unterton und das Ende der Kurzgeschichte ist wirklich desillusionierend und trifft den Leser mitten ins Herz. Auch hier will ich nicht zu viel verraten ;)
(Für diese Kurzgeschichte: 5 Sterne)
+
"The Wrong Hands" ist die schwächste der fünf Geschichten.
(Angesiedelt nach der zweiten Staffel.)
Es geht darum, dass ein Alienbaby zusammen mit einer "Zwillingskanone" (bedeutet: die Waffe besteht aus zwei Teilen, die sich verbinden lassen) aus dem Zeit-Raum-Spalt von einem anderen Planeten auf die Erde kommt und sich dort Frauen aussucht, um diese zu kontrollieren. Eine junge Frau namens Pam ist das jüngste Opfer des Alienbabys.
- Leider wird das erst sehr spät in der Geschichte aufgelöst, vorher rennen Jack und Gwen planlos durch das Wohnviertel des Mädchens und treffen dabei auf eine Schlägerbande. Alles recht langweilig und ich war schon gewillt, diese Episode im Buch einfach zu überspringen, aber das wäre eine schlechte Idee gewesen, denn
(2 Sterne)
+
"Virus" ist die Fortsetzung von "The Wrong Hands".
Es geht darum, dass der Vater des Alienbabys Rache für den Tod seiner 'Brut' nimmt und Jack und Gwen vergiftet. Ianto ist jetzt ganz auf sich allein gestellt und muss das Gegengift beschaffen. Seine Methoden dabei sind sehr radikal.
- Virus ist meine zweitliebste Geschichte des Buches. Sie ist actiongeladen, witzig, die Idee ist auch wirklich gut. Einerseits war es aber störend, dass Ianto auf einmal einen auf supercoolen Actionhero mit Knarre macht (das passt eher zu Jack), weil's einfach nicht sein Stil ist, aber andererseits hatte es wirklich etwas Interessantes, ihn mal aus einer auf gut Deutsch "Stock im Asch"-Rolle fallen zu sehen. Nur ab und zu übertreibt es der Autor mächtig und das ständige Gequatsche über Kaffee und Tee war ermüdend. Die letzten paar Seiten waren aber besonders für Jack/Ianto-Anhänger toll!
(Für "Virus": 4 Sterne)
+
"Consequences" ist die letzte und verwirrendste Geschichte.
Es geht darum, dass Nina Rogers von einem Buch "beherrscht" wird, das ihr aufträgt, Jack und Torchwood hinterher zu spionieren, aber sie vergisst diese Angelegenheiten immer wieder, weil das Buch ihre Erinnerungen aufsaugt und niederschreibt.
Sehr, sehr seltsam, aber diese Geschichte bezieht sich dann auf "The Baby Farmers", wo das Buch schon mal einen Auftritt hatte.
"Consequences" bezieht sich auf etliche andere Torchwood-Novels, weshalb ich des öfteren ein "Hä? Welche Folge war DAS denn?"-Gefühl hatte. Ich musste dann erst mal ein bisschen googlen, bis mir aufging, dass sich "Consequences" auf die anderen Novels bezieht (die ich nur teilweise gelesen habe). Das war sehr nervig.
Also: erst alle 14 anderen Novels lesen, oder "Consequences" einfach ignorieren.
(Für "Consequences": 3 Sterne)
*
**
Fazit:
Eine Ansammlung von durchwachsenen Torchwood-Novels, von melancholisch über actiongeladen, OOC über authentisch, verwirrend bis viel zu schlicht.
Man muss wirklich Hardcore-Fan sein, um alle fünf Geschichten zu mögen.
Im Durchschnitt komme ich hier auf ungefähr 3 Sterne.

  (15)
Tags: captain jack harkness, cardiff, englisch, ianto jones, science fiction, torchwood   (6)

  

 

Das Bildnis des Dorian Gray
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

klassiker, london, moral, dorian gray, oscar wilde

Das Bildnis des Dorian Gray

Oscar Wilde

Erschienen bei null, 01.01.2009
ISBN 9783828997301
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
"Mit dem Meisterwerk des Malers Basil Hallward, dem Porträt des schönen Dorian Gray, geht Seltsames vor sich: das Bildnis altert, während der Porträtierte jung bleibt. Doch Dorian bezahlt für die Erfüllung seines Herzenswunschs, ewige Jugend, einen viel zu hohen Preis... Angestachelt von seinem zynischen und manipulativen Freund Lord Henry stürzt sich Dorian in einen Abgrund von moralischem Verfall, Gier und Lust - bis er jemanden ermordet und Läuterung sucht..."
**************
Meinung:
Obwohl ich das Buch für die Schule damals gelesen habe (und man weiß ja wie das mit Schullektüren ist: man liest sie, weil man MUSS und nicht, weil man WILL), avancierte "Das Bildnis des Dorian Gray" zu meinem absoluten Lieblingsroman und bis dato hat mich kein anderes Buch so begeistert und in seinen Bann gezogen.
Es ist Gesellschaftssatire und unterschwellig auch -kritik, aber spannend und tiefgründig. Ich liebe Wildes Schreibstil, er ist auf seine Weise blumig, aber auch scharfsinnig und man spürt einen Hauch von Wildes eigenem Zynismus zwischen den Zeilen. Nicht umsonst war das Buch nach seiner Ersterscheinung ein Skandal - hat Wilde sich doch auch homoerotischer Symboliken bedient und Basil fühlt sich auch zu Dorian hingezogen. Die Charaktere sind allesamt von einer erschreckenden Klarheit und das Verhalten (auch wenn zwischen "unserer" Gesellschaft und der damaligen mehr als 100 Jahre liegen) ist vollkommen nachvollziehbar und glaubhaft. Besonders über die drei Hauptcharakter könnte man seitenlang referieren.
Zwar zieht sich das Buch in der Mitte etwas, weil Kapitel 11 eine Brücke vom "alten", noch bekehrbaren Dorian zum "neuen, sündigen" Dorian darstellt, aber dieses Kapitel musste so lang sein, schließlich vergehen auf diesen 20 Seiten mehrere Jahre von Dorians Jugend bis zu seinem nahendem (Frei-)Tod bei ca. Mitte/Ende 30.
Insgesamt ist Dorian Gray weder ein "Schinken", noch ein verstaubter Klassiker, der den Leser permanent langweilt - das Hauptproblem des Buches ist so aktuell wie und eh und je und begeistert wie belehrt seine Leser noch heute.
Und hoffentlich wird es das auch in Zukunft noch tun, denn dieses Werk sollte keinesfalls jemals vergessen werden.
Auf einer Skala von 1 bis 10 ist dieses Buch meine persönliche 15 :)

  (28)
Tags: bildnis, dorian gray, klassiker, london, moral, oscar wilde   (6)

  

 

EVIL
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276 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 33 Rezensionen

folter, thriller, vergewaltigung, horror, bunker

EVIL

Jack Ketchum , Dallas Mayr , Friedrich Mader
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 22.09.2008
ISBN 9783453721883
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Ehrlichgesagt habe ich bei diesem Buch ein Problem damit, den Inhalt zu beschrieben, ohne zu viel davon preiszugeben. Jedes Wort scheint zu viel. Jedes Wort, jede Beschreibung des Grauens in diesem nur 330 Seiten dicken Roman erscheint nicht einmal annähernd das zu beschreiben, was den Leser bei "Evil" erwartet.
Zwar lautet der Originaltitel von Jack Ketchums Horrorthriller "The Girl next Door" (was auch passt), aber der deutsche Titel drückt aus, was wirklich zwischen den zwei Buchdeckeln schlummert: "Der Sumpf des Bösen."
Ich wollte die ganze Zeit schon etwas lesen, das mich zutiefst erschüttert, das mir das Herz rasen lässt. Ich wollte ein Buch lesen, dass mich anwidert und das ich nie wieder vergessen werde.
Und "Evil" werde ich definitiv nicht mehr vergessen! Ich habe wirklich starke Nerven, ich sehe die schlimmsten Horror- und Splatterstreifen, kann mir dabei aber noch fröhlich Lasagne in den Bauch schaufeln.
Nur jetzt, nachdem ich nur vier Stunden für diese Lektüre gebraucht habe, ist mir schlecht. Ich FÜHLE mich schlecht.
Die Grausamkeiten, die in diesem Buch beschrieben werden, das Schweigen, die Angst, die fruchtlosen Versuche Davids das Grauen zu stoppen... Es ist wirklich heftig!
Ich weiß auch nicht, ob ich das Buch weiterempfehlen würde, an Genre-Fans: Ja.
An Neugierige? Wenn ich weiß, dass sie es vertragen.
Aber allen anderen würde ich lieber raten, es sein zu lassen, wenn sie zart besaitet sind.
Es geht hier nicht nur um die Folter, die Vergewaltigung... Die Misshandlung mit Seifenlauge, Bügeleisen, Zigaretten, Messern oder kochend heißem Wasser. Wer sich mal "Hostel" oder "Saw" angeguckt hat, kommt damit klar. Was mich wirklich so erschüttert hat, war dass jedes Kind in der Straße WUSSTEN, was in diesem Keller vor sich ging. Aber anstatt zu helfen, haben sie zugeschaut und mitgemacht. Haben sich gegenseitig im Strudel der Gewalt hochgeschraubt, alles unter der Aufsicht einer psychisch kaputten Frau.
Wer von diesem Buch nicht bis ins Mark erschüttert ist, hat entweder Härteres gelesen oder kann sich bei so etwas gut distanzieren.
Ich werde auf jeden Fall noch einige Zeit meinen Gedanken über das Buch und grausame Kinder nachhängen.
Ein Meisterwerk - nicht wegen der Gewaltdarstellung, sondern der Dichte, mit der Ketchum den psychologischen Aspekt beschreibt und der Zwiespalt, in dem sich der Protagonist befindet. Es war nicht zu viel, es war nicht zu wenig, es war glaubwürdig.
Und das macht es noch mal schrecklicher.

  (28)
Tags: folter, horror, keller, kinder, thriller, vergewaltigung, wahre begebenheit   (7)

  

 

Das Kind auf der Treppe
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(124)

199 Bibliotheken, 1 Leser, 8 Gruppen, 46 Rezensionen

berlin, thriller, schulwegmonster, kind, psychothriller

Das Kind auf der Treppe

Karla Schmidt
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.03.2010
ISBN 9783492257817
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Inhalt:
Leni Draugur sucht Zuflucht vor ihrem gewalttätigen Mann und macht sich auf den Weg von Island nach Berlin zu ihrer Halbschwester Zicky. Diese nimmt sie eher widerwillig auf. Und dann wäre da noch Nicky, der Nachbarsjunge, der Leni aus irgendeinem Grund anekelt und das "Schulwegmonster" schnappt sich immer wieder kleine Jungen und Mädchen...
**
ACHTUNG SPOILER.
Meinung:
Zuerst muss ich einmal sagen, dass die Zuordnung "Psychothriller" absolut nicht passt.
In diesem Buch gibt es nichts, was einen guten Psychothriller ausmacht; wenn man von dem ganzen Ekelfaktor mal absieht.
Es gibt ja auch Bücher, die man kauft weil die Rezensionen so gut sind. Ich habe mir "DKADT" gekauft, weil es auf amazon einige negative Stimmen gab, die aber von einer Armada Schmidt-Verwandtschaft und Sympathisanten wegen ihrer Meinung beleidigt und der Homophobie beschuldigt wurden. Tja. Deshalb habe ich dieses Buch gelesen. Um zu wissen, was an den schlechten Bewertungen dran ist - es ist EINIGES dran.
.
In "Das Kind auf der Treppe" schlachtet die Autorin so viele Themen/Probleme aus, dass man fast schon den Überblick verliert und dann ist es nicht mal gut gemacht. Alles wird nur flüchtig angeschnitten, aber wirklich eingegangen auf die Thematiken ist die Autorin nicht. Was schade ist, denn ich denke, das Buch hätte durchaus Potenzial gehabt. Man hätte nur nicht Alkoholismus, Kannibalismus, Kindesmissbrauch, Inzest, häusliche Gewalt, Verstümmelung, körperliche/geistige Behinderung und psychische Störungen in einen Topf werfen müssen.
Durch die Masse an Problemen wirkt das Ganze schon total unglaubwürdig und die flachen, clichee-belasteten Charaktere machen es auch nicht besser. Am wenigsten konnte ich mit Leni anfangen, die einerseits vor ihrem Mann flieht, der sie jahrelang misshandelt hat, aber auf der anderen Seite mit allem ins Bett springt, was nicht bei 3 aufm Baum ist. Ganz furchtbar.
Der "Fall" um das Schulwegmonster und den Nachbarjungen Nicky ist auch nicht wirklich glaubhaft, es wirkt alles konstruiert und auch in dieser Nebenhandlung wird nicht alles so aufgelöst, wie man es sich von einem Thriller erhofft hätte. Und abstoßend ist es auch noch.
Das Thema Musik/David Bowie wirkt hier auch "reingeklatscht", damit das Buch ein bisschen mehr Fülle aufweisen kann (315 Seiten sind ja auch nicht wirklich viel... beachtet man die MASSE an Themen). Dabei wirft Schmidt mit musikalischen Fremdwörtern und ähnlichem um sich. Das versteht doch kaum jemand, der nicht zufällig auf einer Musikschule war oder sich ein bisschen dafür interessiert.
Die Ekelszenen sind auch wirklich nur da, damit sich der Leser auch ja ein bisschen angewidert über den Mund fährt und das Buch kurz beiseite legt. Sonst haben diese Szenen keinerlei Nutzen.
Zudem ist alles schrecklich vorhersehbar. Ab Seite 100 geht's mit den "Hinweisen" los und ab da braucht man eigentlich nur noch ein bisschen querlesen und man weiß, wo der Hase langläuft.
Was ich dem Buch aber zugute halte ist die Ausarbeitung der Liebesbeziehung zwischen Olga und Zicky (bis sich Leni auch noch dort hineindrängt und viel kaputt macht). Die Gespräche der Beiden und der Kinderwunsch waren zeitweilen authentisch und lebensnah beschrieben.
Aber leider nur am Anfang, denn dann schläft Olga mit Leni und dann schläft Olga auch noch mit Jason und... Na ja. Die Autorin stellt sich ständig selbst ein Bein.
Es ist eben ein Buch wie ein einziger Kuddelmuddel aus ein paar verschiedenen VHS-Bändern, die jemand versucht hat wieder zusammen zu kleben und leider ein paar Filme versehentlich verwechselt hat.
Es ergibt sich einfach kein schlüssiges Bild.
*
**
Fazit:
Ein krampfhaft provozierender, überladener, unglaubwürdiger Roman mit pseudo-individuellen Charakteren, den man höchstens lesen sollte, wenn man zwei Nachmittage frei und kein anderes, besseres Buch zur Hand hat. Und wer sich gern mal ein bisschen ekelt, kann es mal durchblättern.

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Tags: island, kind, psychothriller, thriller   (4)

  

 
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