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Fluch des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
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(20)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

kishan, kelsey, tiger, liebe, indien

Fluch des Tigers - Eine unsterbliche Liebe

Colleen Houck , Beate Brammertz
Fester Einband
Erschienen bei Heyne HC, 04.03.2013
ISBN 9783453267756
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Der geheime Name
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(68)

222 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

märchen, rumpelstilzchen, liebe, fantasy, moor

Der geheime Name

Daniela Winterfeld
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 04.01.2013
ISBN 9783426511275
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Meeresrauschen
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(63)

156 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

elodie, meer, liebe, nix, nixe

Meeresrauschen

Patricia Schröder
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, F, 01.08.2012
ISBN 9783649603207
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Rezi folgt

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Nur ein Hauch von dir
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(74)

200 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

liebe, london, armreif, fantasy, geist

Nur ein Hauch von dir

Sue Ransom , Gerold Anrich , Martina Instinsky-Anrich
Fester Einband: 375 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 08.09.2011
ISBN 9783596854509
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Ich musste fast lachen, als mir klar wurde: Es war Liebe, weshalb ich so empfindlich reagierte, wenn er nicht da war, weshalb mir Rob so völlig egal war, weshalb meine ganze Welt innerhalb von wenigen Tagen so auf den Kopf gestellt worden war. Ich hatte nie an die Liebe auf den ersten Blick geglaubt, doch genau das war es gewesen. Ich hatte es nur nicht erkannt. Von dem Augenblick an, als ich Callum in der Kathedrale gesehen hatte, gehörte ich ihm.“ (S. 122)

Alex ist siebzehn und wünscht sich nichts mehr, als dass Rob, der gutaussehendste Junge ihres Jahrgangs, sie um ein Date bittet. An dem Tag, als das scheinbar unmögliche endlich geschieht, passiert allerdings etwas, das Alex’ ganzes Leben von jetzt auf gleich einfach auf den Kopf stellt: sie findet in der Themse ein Amulett und als sie es umlegt, hat sie eine Erscheinung. Ein Junge, etwa in ihrem Alter, steht plötzlich vor ihr und versucht mit ihr zu reden. Das Unheimlichste ist jedoch, dass niemand sonst ihn sehen kann.
Trotzdem verliebt sich Alex rettungslos in ihn und Rob ist auf einmal abgeschrieben. Doch ist Callum wirklich so nett wie er scheint und vor allem: Was ist mit ihm passiert, dass er so geworden ist, wie er ist?


„Nur ein Hauch von dir“ habe ich als Wanderbuch gelesen, weil ich einfach neugierig war, wie eine solche Geschichte wohl umgesetzt wird. Vollkommen umgehauen hat es mich zwar nicht, aber gefallen hat es mir trotzdem irgendwie. Callum und Alex waren ein süßes Paar, das ich gern auf seinem Weg begleitet habe, aber doch war die Geschichte nicht wirklich etwas Neues. Natürlich können auch bekannte Sachen immer wieder begeistern, aber hier kam es mir eher vor wie eine nach Schema F geschriebene Geschichte, in der versucht wurde, bekannte Dinge miteinander zu verbinden. Da es aber trotzdem schöne Lesestunden waren, die ich mit Callum und Alex verbringen durfte, und weil die Charaktere bis auf Rob durchweg sympathisch waren, gibt es von mir vier Sterne für diese Geschichte.

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Pfad des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
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(62)

148 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

indien, fluch, tiger, liebe, abenteuer

Pfad des Tigers - Eine unsterbliche Liebe

Colleen Houck , Beate Brammertz
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 01.06.2012
ISBN 9783453267749
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Der Kuss des Kjer
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(409)

718 Bibliotheken, 10 Leser, 11 Gruppen, 94 Rezensionen

liebe, fantasy, kjer, mordan, heilerin

Der Kuss des Kjer

Lynn Raven
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.06.2010
ISBN 9783570304891
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Ein Mann, der eine Klinge nur nach ihrer äußeren Schönheit beurteilt, ist ein Narr. Einzig der Stahl, aus dem sie gemacht ist, entscheidet über ihre Qualität.“ Bei seinen Worten hob Lijanas langsam den Kopf, blickte ihn erstaunt an, als sie begriff, dass er ihr gerade auf seine Art ein Kompliment gemacht hatte.“ (S.174)

Lijanas ist Heilerin des Nivard-Stammes. Sie führt ein angenehmes Leben, steht kurz davor, den Prinzen ihres Volkes zu ehelichen, der sie zumindest schon gefragt hat, ob sie seine Braut werden will.
Doch dann wird sie entführt. Von dem gefürchteten Heerführer der Kjer, einem Stamm, der für seine Wildheit bekannt ist. Überall nur als „Blutwolf“ bekannt, soll er die Heilerin nach Turas bringen, der Hauptstadt des Kjer-Stammes, damit sie dort den König heilt.
Bis dahin hat der Heerführer jeden Befehl seiens Königs bedingungslos befolgt, ohne Fragen zu stellen, doch jetzt kommen Gefühle dazwischen. Gefühle, die nicht sein dürfen. Er fühlt sich zu der jungen Heilerin hingezogen. Doch sie trägt ein Geheimnis in sch, das für sie beide tödlich enden könnte….


„Der Kuss des Kjer“ war eines dieser Bücher, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann schlagen können Ich konnte es gar nicht erwarten, das Schicksal von Mordan und Lijanas weiterzuverfolgen, immer wieder einer ihrer wunderbaren Streitereien zuzuhören, die mich immer wieder zum Schmunzeln, wenn nicht gar zum Lachen gebracht haben. Herrlich, wie lange zwei Leute aneinander vorbeireden können.
Außerdem haben mir die Charaktere an sich unglaublich gut gefallen. Sie besaßen Tiefe, waren so gut ausgearbeitet, dass ich sofort ein Bild von ihnen vor Augen hatte. Auch die Welt, in der die Geschichte spielt, hat mir zugesagt, ich habe mich ein wenig gefühlt wie in einem fantastisch angehauchten historischen Roman. Auch wenn die Welt, in der Lijanas und Mordan leben, mir fremd war, so konnte ich sie mir doch gut vorstellen, was mir sonst bei Fantasy-Romanen, die nicht einen realen Ort als Handlungsgrundlage haben, nicht immer leicht fällt.
Obwohl der Roman verhältnismäßig viele Seiten hat, wurde mir doch nie langweilig. Es war also ein rundum tolles Lesevergnügen, das ich sehr genossen habe. Von mir gibt es dafür fünf Sterne, denn dieses Buch hat mir noch um einiges besser gefallen als „Blutbraut“, das auch schon ziemlich gut war.

Eine unbedingte Leseempfehlung für romantisch veranlagte Fantasy-Fans, die den ein oder anderen guten Streit mögen.

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Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
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(106)

282 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 57 Rezensionen

indien, tiger, fluch, liebe, fantasy

Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe

Colleen Houck , Beate Brammertz
Fester Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 17.01.2012
ISBN 9783453267732
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Unmöglich! Unmöglich! Wie bin ich nur in diese bizarre Lage hineingeraten? Ach ja: Ich habe mich freiwillig gemeldet.“ (S. 148)

Kelsey Hayes ist 17, als sie einen Ferienjob in einem Zirkus annimmt. Sie soll dort die Eintrittskarten und Souvenirs verkaufen und außerdem einen Tiger füttern. Was nach einem vielleicht gar nicht so langweiligen Ferienjob, nach einer neuen Erfahrung aussieht, wird jedoch nur zu bald zu so viel mehr.
Denn Kelsey findet Gefallen an dem Tiger mit dem weißen Fell, baut eine ungewöhnliche Bindung zu ihm auf, vertraut dem Tier, das erstaunlich zahm und zutraulich zu sein scheint. Als schließlich ein Mann auftaucht, der den Tiger, den Kelsey liebevoll Ren nennt, zurück nach Indien bringen und dort auswildern will, zögert sie kaum, ihn zu begleiten.
Eine Reise beginnt, die schier unglaubliche Dinge zutage bringt, die Kelsey über sich hinauswachsen lässt. Denn Ren ist eigentlich kein Tiger. Er ist ein indischer Prinz, der vor vielen Jahren verflucht wurde und seitdem die Gestalt eines Tigers annehmen muss. Kelsey scheint die einzige zu sein, die ihm helfen kann, den Fluch zu lösen. Wenn da nur nicht ihre Gefühle wären….

„Sich in ihn zu verlieben, ist bestimmt wie Klippenspringen. Entweder das Aufregendste überhaupt oder der dümmste Fehler, den ich je begangen habe. Er würde mein Leben entweder erst richtig lebenswert machen oder mich gegen einen harten Felsen schmettern und zerstören. Vielleicht wäre es das Klügste, die Sache langsamer anzugehen. Eine Freundschaft wäre so viel leichter.“ (S. 413)


Eine typische Liebesgeschichte, habe ich gedacht. Und doch hat mich die Geschichte gefangen genommen. Kelsey ist ein Mädchen, das schon einiges mitgemacht hat und doch nie den Mut verloren hat und irgendwie doch auf dem Boden geblieben ist. Wo sich jedes andere Mädchen sofort an den Hals des so gut aussehenden und so sympathischen indischen Prinzen werfen würde, seinen Beteuerungen ohne zu zögern Glauben schenken würde, betrachtet sie die Tatsachen. Denn mal ehrlich, wer würde schon den Rettich wählen, wenn er ein ganzes Büfett haben kann?
Das ist zumindest ihre Meinung, so dass man ihr beim Lesen manchmal am liebsten in den Hintern getreten hätte, sie geschüttelt und gesagt hätte „Stell dich nicht so an!“ Aber andererseits konnte ich sie verstehen. Ihr fällt es schwer, Bindungen einzugehen und da ist es klar, dass sie gerade vor so einer tiefen, wie sie sie ohne es zu wollen zu Ren aufbaut, zurückschreckt.
Ren ist natürlich der Traumann schlechthin. Ich glaube, auch ich wäre ihm verfallen, wenn ich auch ähnliche Bedenken gehegt hätte wie Kelsey.
Diese beiden, die sich außerdem wunderbar streiten können, vor allem wahrscheinlich dank Kelseys traumhaften Sarkasmus der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat, vor der wunderschönen Kulisse Indiens, das war es, was mich überzeugt hat.
Was mich dazu bewegt, dem Buch ohne Zögern 5 von 5 Sternen zu geben und es sowohl in mein Favoritenregal als auch in mein reales Regal wandern zu lassen, da ich jetzt lediglich das Vergnügen hatte, es als Wanderbuch zu lesen.

Nach einem doch ziemlich unbefriedigendem Ende, bin ich froh, dass die Fortsetzung nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt und ich bereits im Juni in „Pfad des Tigers“ erfahren werde, wie es nun mit Ren und Kelsey weitergeht.

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Ewiglich die Sehnsucht
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(377)

724 Bibliotheken, 6 Leser, 5 Gruppen, 181 Rezensionen

liebe, ewigseits, fantasy, brodi ashton, jack

Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 29.12.2011
ISBN 9783789130403
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Ich schloss die Augen und stellte mir den Jungen mit dem braunen Haar vor, und als ich das erste Mal einen richtig tiefen Atemzug tat und die Luft der Oberwelt einsog, kam mir ein Name in den Sinn, der zu diesem Gesicht gehörte. Ein Name, an den ich mich ein Jahrhundert lang verzweifelt festgeklammert hatte. „Jack.“ (S. 17)


100 Jahre lang ist Nikki Beckett weg gewesen. Verschwunden im Ewigseits gemeinsam mit Cole. All ihre Erinnerungen sind mehr oder weniger vergessen. Nur eine nicht, die Erinnerung an ihre große Liebe Jack.
In der Oberwelt sind hingegen nur 6 Monate vergangen, sechs Monate, in denen Jack verzweifelt nach Nikki gesucht hat. Nun ist sie wieder da. Aber kann es so werden wie früher, nachdem sie einfach verschwunden ist? Und was ist mit Cole, mit dem Nikki ein Jahrhundert Arm in Arm verbracht hat? Und wie wird Jack reagieren, wenn er erfährt, dass Nikki wieder gehen muss?
Denn ihr bleiben nur sechs Monate. Ein halbes Jahr darf sie in der Oberwelt verbringen, bis sie wieder zurückmuss. Entweder zusammen mit Cole ins Ewigseits oder in die Tunnel.
Kann eine Liebe so stark sein, das alles zu überstehen? Und was ist mit Nikkis bester Freundin Jules? Denn das Leben ist seit ihrer Abwesenheit nicht stehen geblieben.


„Ewiglich die Sehnsucht“ ist der erste Teil einer Trilogie, die die versucht, die alten Mythen in die Moderne zu übertragen. Meiner Meinung nach ist dies sehr gut gelungen, ich habe das Buch sehr gern und mit Freude gelesen. Die Charaktere sind gut gewählt und allesamt sympathisch, sogar Cole, schon allein deshalb, well er Musiker ist und ich eine Schwäche für solche Typen habe. Trotzdem haben mir Nikki und Jack als Paar besser gefallen. Am meisten gefreut habe ich mich auf die Stellen, in denen es um ihre Beziehung ging.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Was passiert, nachdem Nikki aus dem Ewigseits zurückgekehrt ist und was ist vorher passiert? Was führte dazu, dass Nikki sich überhaupt dafür entschieden hat, mit Cole mitzugehen? Beides war gut gekennzeichnet, sodass ich als Leser sofort wusste, welche Zeit gerade aktuell war.
Der Aspekt mit den alten Mythen hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte von Jack und Nikki vermag zu verzaubern, sodass ich das Buch, wenn die Zeit da gewesen wäre, in einem Rutsch durchgelesen hätte. So hat mich das Buch jedoch drei schöne Tage begleitet, die ich um nichts missen möchte.

Mit Freude auf die Fortsetzung vergebe ich fünf Sterne für eine wunderschöne Liebesgeschichte.

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Meeresflüstern
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(180)

391 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 93 Rezensionen

meer, guernsey, liebe, fantasy, elodie

Meeresflüstern

Patricia Schröder
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, F, 20.01.2012
ISBN 9783649603191
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Dieser Gedanke, nämlich dass alles auf irgendeine Art und Weise miteinander verknüpft war – das grausige Verbrechen an Lauren, meine panische Angst vor dem Wasser und die Entscheidung, auf diese Insel zu kommen -, wollte mich einfach nicht mehr loslassen.“ (S.145)

Um den Tod ihres Vaters zu verarbeiten und vor allem um Abstand von ihrer alten vertrauten Umgebung zu gewinnen, reist Elodie von Lübeck nach Guernsey, eine der Kanalinseln in der Nordsee, um dort mindestens ein halbes Jahr bei ihrer Großtante zu verbringen.
Eine Insel, weitab vom Festland, eigentlich gibt es nichts besseres, um Abstand zu gewinnen, wenn da nicht Elodies panische Angst vor dem Wasser wäre. Jedes Mal, wenn sie sich dem Wasser nähert, beginnen ihre Knöchel zu jucken, je näher sie kommt, desto schlimmer wird es und desto höher wandert das Jucken.
Doch sie ist fest entschlossen, sich dieser Angst zu stellen, vor allem, als ihr im Traum dieser geheimnisvolle, unglaublich gut aussehende junge Mann erscheint, der einfach so, aus dem Wasser aufzutauchen scheint. Elodie verfällt ihm sofort und muss feststellen, dass das Meer so viel mehr ist als einfach nur Wasser. Dass es dort Wesen gibt, von deren Existenz niemand weiß, bis auf einer der Insel ein Mord geschieht.
Ein Mädchen auf einer Wiese gefunden wird, Ertrunken. Ohne jedoch im Wasser gewesen zu sein.

Nachdem ich schon von einem anderen Buch, in dem es um Meeresbewohner ging, ziemlich enttäuscht war, habe ich mir von „Meeresflüstern“ nicht viel erwartet. Doch es hat mich förmlich umgehauen, verzaubert. Mit der ersten Seite war ich förmlich eingetaucht in die Geschichte, konnte mich nicht mehr davon losreißen. Unglaublich schön.
Die Charaktere waren alle ungemein sympathisch, vor allem aber mein heimlicher Held Ashton, der Junge mit dem Tourette-Syndrom und Ruby, das Mädchen, das entgegen aller Widrigkeiten zu ihm hält. Doch auch Gordian hat es mir natürlich angetan. Ein Traum von einem Mann. Selbst solche Personen, die mir auch jetzt noch, da ich das Buch bereits zu Ende gelesen habe, Rätsel aufgeben, vor allem Cyril, waren mir sympathisch und nahmen mich noch mehr für die Geschichte ein, als es sowieso schon der Fall war.

Der Schreibstil war angenehm und flüssig, die Wortwahl zum Teil nahezu mystisch. Und dann ist da natürlich dieses unglaubliche Cover, ein Blickfang, an dem man unmöglich vorbei gehen kann, ohne das Buch nicht mindestens einmal in die Hand zu nehmen und sich näher anzusehen.

Ich könnte jetzt noch weiterschwärmen, aber ich möchte nicht gestellt klingen, deshalb höre ich auf und sage einfach noch einmal, dass mich dieses Buch verzaubert hat.

Es war mitreißend wie eine Welle und geheimnisvoll wie die Tiefen des Meeres.

5 Sterne gibt es von mir für dieses unglaubliche Leseerlebnis!

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Göttlich verdammt
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(929)

1.599 Bibliotheken, 17 Leser, 15 Gruppen, 244 Rezensionen

liebe, götter, halbgötter, griechische mythologie, fantasy

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Dressler, 13.05.2011
ISBN 9783791526256
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Irgendwie kommt es mir so vor, als wäre nichts von dem, was ich erlebe, wirklich wahr, so lange du nichts davon weißt.“ (S.492)

Helen ist anders. Sie ist größer als alle anderen Mädchen. Sie ist unglaublich klug, sie läuft schneller als jeder andere, sie verletzt sich so gut wie niemals. Ihr ganzes Leben lang versucht sie dieses Anderssein vor ihren Mitschülern und Mitmenschen zu verbergen, doch irgendwie bleibt sie doch immer die Außenseiterin. Die Einzige, die zu ihr hält, ist Claire Aoki, ihre beste Freundin, schon seit Säuglingstagen.
Aufgewachsen auf einer kleinen Insel namens Nantucket gibt es im Leben von Helen und Claire nicht viel Neues. Doch eines Tages gibt es in der ganzen Schule und auf der ganzen Insel nur ein Gesprächsthema. Die Familie Delos, die gerade frisch hergezogen ist.
Als Helen Lucas, einem Spross der Delos-Familie, das erste Mal begegnet, verspürt sie einen unbändigen und vor allem unerklärlichen Has auf ihn, so schlimm, dass sogar versucht, ihn umzubringen. Dabei kennt sie ihn doch gar nicht, hat ihn noch nie zuvor gesehen.
Doch die Familie Delos scheint eine Erklärung für Helens Verhalten und auch für ihre Fähigkeiten zu haben. Eine unglaubliche Erklärung, in der Götter, Familienfehden, ein uralter Fluch und Furien vorkommen. Auch von Lucas kommt Helen nicht los, genauso wenig wie er von ihr. Was erst Hass war, wird bald zu Liebe. Doch da ist immer noch dieser alte Fluch, der nicht nur ihr Leben in Gefahr bring, sondern auch das ihrer Familien und ihrer Mitmenschen. Wofür sollen sie sich entscheiden? Für die Liebe?


„Göttlich verdammt“ ist eines der Bücher, bei denen ich schon nach wenigen Sätzen vollkommen in die Handlung eingetaucht war, mitten in der Geschichte war, mitgefiebert und mitgelitten habe. Die Geschichte von Helen und Lucas hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Das Thema griechische Mythologie ins Moderne zu übertragen, fand ich sehr interessant, war aber zu Beginn skeptisch. Kann so etwas überhaupt funktionieren, ohne dass das Ganze an Überzeugungskraft verliert, ins Lächerliche gezogen wird?
Es hat funktioniert. Josephine Angelini ist es gelungen, das dem Thema Mythologie doch irgendwie etwas Altertümliches anhaften blieb, was mir sehr wichtig war. Man kann ein solches Thema nicht ins Moderne übertragen, ohne die damaligen Gepflogenheiten außer Acht zu lassen. Genau dieser Balanceakte ist der Autorin gelungen. Mit Helen und Lucas hat sie ein Paar geschaffen, dass es weiß Gott nicht einfach hat, es war keine 08/15-Geschichte, wie man sie sonst oft zu lesen bekommt. Auch die anderen Charaktere waren allesamt sympathisch, vor allem Hector habe ich irgendwie ins Herz geschlossen.

Am liebsten würde ich mich sofort auf den zweiten Teil stürzen, der auch schon hier bereitsteht, wenn da nicht so viele Wanderbücher wären… Doch so kann ich mich noch ein wenig mehr auf das baldige Vergnügen freuen, das mir hoffentlich auch der zweite Teil dieser tollen Trilogie bereiten wird.
Volle fünf Sterne gibt es von mir für diesen Ausflug in die griechische Götterwelt, die irgendwie ihren Weg n ach Amerika gefunden hat.

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Die Schattenträumerin
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(60)

149 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

venedig, fluch, schatten, fantasy, träume

Die Schattenträumerin

Janine Wilk , Christopher Gibbs
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Planet Girl, 26.01.2012
ISBN 9783522502702
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Wirklich begeistert ist Francesca nicht, dass sie Weihnachten in der Heimat ihrer Familie, in Venedig, verbringen muss. Lieber hätte sie den jährlichen Skiurlaub mit ihrer Mutter gemacht. Doch diese hat wegen eines neuen Jobs keine Zeit und Francescas Großmutter hat zudem ausdrücklich verlangt, dass das junge Mädchen in die Stadt der Kanäle kommt.
Also macht Francesca sich auf.
Mit einem bangen Gefühl im Bauch. Denn schon ihr Leben lang leidet sie unter Albträumen. Ein dunkler Schatten, der sie Nacht für Nacht verfolgt, durch die Gassen jagt. Und nirgends sind diese Träume so schlimm wie in Venedig.
Ihre Großmutter enthüllt ihr schließlich den Grund. Auf ihrer Familie liegt schon seit Jahrhunderten ein Fluch, der immer die erstgeborenen trifft. Da Francesca die einzige ihre Generation ist, die diesen Namen noch trägt, trifft es sie. Doch gemeinsam mit ihrer Großmutter und auch mit ihrer Cousine Gianna tut sie alles, um den Fluch zu lösen. Um Venedig zu retten und ihren Namen: Di Medici.

Obwohl die Protagonistin mit gerade einmal 13 Jahren wohl nicht mehr zu meiner Altersgruppe gehört, so hat mir das Lesen dieses spannenden Romans doch große Freude bereitet. Schon allein das Cover regt meiner Meinung nach geradezu dazu an, sich dieses Buch genauer anzusehen. Ein echter Blickfang und auch der Inhalt, den der Klappentext verspricht, klingt nach einen guten Buch. Und genauso war es dann auch. Venedig als Kulisse fand ich gut gewählt. Die Beschreibungen der Stadt haben mir besonders gut gefallen.
Aber auch die Handlung an sich war ziemlich spannend. Die Idee, dass Bücher eine unglaubliche Macht besitzen, ist ja an sich nicht neu, aber wie ich finde, in dieser Geschichte sehr gut umgesetzt.
Die Figuren waren mir sympathisch. Vor allem jedoch, neben Francesca ihre Großmutter Fiorella. Eine Großmutter, wie sie im Buche steht. Trotz ihrer Ruppigkeit doch liebenswert.
Der Schriebstil ist flüssig und leicht und angenehm zu lesen. Bildhaft und spannend, schafft er es doch, zu verzaubern, dafür zu sorgen, dass man gefangen genommen wird von der Geschichte. Gefangen genommen von Venedig und dem Necronomicon, das Buch, das die Macht besitzt ganz Venedig, ja sogar die ganze Welt zu zerstören, wenn es in die falschen Hände gerät.

5 Sterne gibt es von mir für diese spannende Reise nach Venedig, die ich gerne wiederholen werde, wenn mein Buch wiederum seine Reise überstanden hat :-)

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Falkenherz
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(35)

86 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

krieger, königin, sylphen, ril, lizzy

Falkenherz

L. J. McDonald , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 24.11.2011
ISBN 9783426509470
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Schattenmacht
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(17)

53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

krieg, solie, meister, sylphen, sylphental

Schattenmacht

L. J. McDonald , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.08.2012
ISBN 9783426509487
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Die Krieger der Königin
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(80)

174 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

krieger, sylphen, fantasy, königin, liebe

Die Krieger der Königin

L. J. McDonald , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 26.04.2011
ISBN 9783426508619
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
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(255)

660 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 126 Rezensionen

glas, liebe, fantasy, ida, midas

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Ali Shaw , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 397 Seiten
Erschienen bei script5, 09.01.2012
ISBN 9783839001318
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

„Was war das überhaupt für ein Gefühl gewesen, auf Knochen und Muskeln zu gehen, auf Ferse und Sohle? Sie konnte sich nicht erinnern. Jetzt fühlte es sich an, als würde sie schweben, immer ein paar Zentimeter über dem Boden.“ (S.17)

Midas Crook lebt zurückgezogen auf St. Hauda’s Land. Am liebten sieht er die Welt durch seine Kamera. Fotografie ist seine Art, Dinge wahrzunehmen. Eines Tages begegnet er auf einem seiner Streifzüge über die Insel einem Mädchen mit viel zu großen Schuhen. Ida Maclaird. Er fühlt sich zu ihr hingezogen, wenn da nicht sein verkorkster Charakter wäre, der es ihm nicht erlaubte, sie einfach anzusprechen.

„Ich bin ein riesiger Knoten aus Ängsten. Erstens kriege ich kaum einen geraden Satz formuliert, zweitens sehe ich in so gut wie allem, was ich tue, meinen Vater und dafür hasse ich mich, verdammt noch mal. Und drittens fühlt sich mein Körper, immer wenn ich jemanden berühre, an wie Eisen.“ (S.308)

So beschreibt sich Midas an einer Stelle selbst. Kein Wunder, dass es zwischen den beiden ständig Stolpersteine und Missverständnisse gibt. Dann ist da noch der Grund, warum Ida überhaupt nach St. Hauda’s Land gekommen ist. Sie ist auf der Suche nach Henry Fuwa, einem Mann, der ihr bei ihrem ersten Besuch auf den Inseln rätselhafte Dinge erzählt und gezeigt hat. Sie hofft, dass er ihr helfen kann. Denn viel Zeit bleibt ihr nicht mehr. Ihre Füße sind zu Glas geworden und die Verwandlung schreitet immer weiter fort.


Wenn ich der Stimmung in diesem Buch eine Farbe verpassen müsste, so wäre es grau. Trist, traurig. Und doch hatte es etwas an sich, was es mir schwer machte, nicht weiter zu lesen. Die Umwelt, die Ali Shaw zeichnet, hat trotz ihrer Farblosigkeit, Monochromität, wie Midas es ausdrücken würde, einen Zauber an sich, dem ich mich nicht entziehen konnte. Zudem fand ich die Charaktere gut gewählt, mal was anderes im Gegensatz zu den sich immer wieder ähnelnden unglaublich gut aussehenden Charakteren, die fast schon zu perfekt waren, wie man sie in anderen Büchern findet. Ich glaube, das war auch einer der Gründe, warum ich mich so gut in die beiden hineinversetzen konnte, weil sie einfach nicht perfekt waren, eher das Gegenteil davon.
Ebenso hat mich die Sprache verzaubert, auch wenn es oft ziemlich traurig war. Die Geschichte ist voll von Erinnerungen und Rückblenden, von denen nur wenige wirklich schön waren. Doch sie trugen dazu bei, zu verstehen, warum Midas so wurde, wie er sich im Buch gibt und sie erklärten auch Idas Schicksal.

Alles in allem bin ich froh, das Buch gelesen zu haben und kann ihm guten Gewissens 4 von 5 Sternen geben.

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Meerestochter
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(35)

77 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

meerjungfrau, liebe, meer, mord, erpressung

Meerestochter

Serena David
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.09.2011
ISBN 9783499256325
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Ondra ist eine Meerjungfrau. Sie ist die Tochter des Königs der Meere und könnte eigentlich kein besseres Leben haben. Und doch ist sie nicht glücklich. Sie fühlt sich als Außenseiterin in ihrer eigenen Welt.
Eine rätselhafte Kraft zieht sie an Land, in die Welt der Menschen. An Vollmond ist es den Meerjungfrauen möglich, sich in einen Menschen zu verwandeln. In dieser einen Nacht begegnet sie Adrian und beide wissen sofort, dass diese Begegnung etwas ganz besonderes ist. Doch eine Liebe zwischen ihnen scheint unmöglich, denn beide leben in verschiedenen Welten.
Ondra setzt alles daran, für immer ein Mensch zu werden, was ihr schließlich auch gelingt, doch damit ist nicht alles gut. denn ein Mord überschattet den kleinen Ort Broxton. Die ganze Sache erreicht ihren Höhepunkt, als Adrian selbst zum Verdächtigen wird....

"Meerestochter" war mein erstes Buch zum Thema Meereswesen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir von diesem Buch mehr versprochen. Das, was ich an diesen Wesen so faszinierend finde, das eigentliche Leben unter Wasser, kam meines Erachtens viel zu kurz und auch die Geschichte wirkte irgendwie konstruiert auf mich, ein bekanntes Muster, nicht viel neues. Der Stil war auch nicht wirklich ungewöhnlich, eher alltäglich.

Für mich war dieses Buch nett für zwischendurch, aber mehr leider nicht. Schade, denn aus dem Thema hätte man viel herausholen können, indem man das ganze einfach noch ein wenig ausgeschmückt hätte, der Geschichte Tiefe verliehen hätte.

3 Sterne von mir.

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Die Insel der besonderen Kinder
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(500)

949 Bibliotheken, 13 Leser, 12 Gruppen, 205 Rezensionen

insel, fantasy, kinder, monster, zeitschleife

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Fester Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 27.10.2011
ISBN 9783426283684
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Ich hatte kein Ziel. Manchmal muss man einfach durch eine Tür gehen." (S. 108)

Jacob liebt seinen Großvater und seine Geschichten. Er wächst mit Geschichten über besondere Kinder auf, de in der Lage sind, riesige Felsbrocken mir nur einer Hand zu stemmen, die unsichtbar sind und nur wahrgenommen werden können, wenn sie Kleider tragen oder die fliegen können ohne Flügel zu haben. Doch irgendwann kommt er in das Alter, in dem er die Geschichten als das abtut, was sie eigentlich sein müssten: nichts weiter als Märchen für Kinder.

„Und ich glaubte ihm wirklich, zumindest ein paar Jahre lang. Aber das tat ich vor allem deshalb, weil ich es wollte, so wie andere Kinder in meinem Alter an den Weihnachtsmann glauben wollen. Wir klammern uns an unsere Märchen und wundersamen Geschichten, bis wir einen zu hohen Preis für unseren Glauben zahlen müssen.“ (S. 13)

Doch als schließlich sein Großvater brutal umgebracht wird und Jacob glaubt, eines dieser Wesen zu sehen, von denen sein Großvater immer erzählt hatte, wird alles anders. Gemeinsam mit seinem Vater reist er auf eine Insel in der Nähe von Wales. Die Insel, auf der sein Großvater einen Teil seiner Kindheit verbracht hat, in einem Heim für besondere Kinder. Dort hofft er, mehr herauszufinden über die Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind. Und vor allem will er herausfinden, was hinter den Geschichten seines Großvaters wirklich steckt.
Hat es die besonderen Kinder wirklich gegeben oder war das ganze tatsächlich nur ein Märchen?


Ich weiß noch nicht, wie ich das Buch endgültig bewerten soll.- Hat es volle fünf Sterne verdient oder nur gute vier bis viereinhalb? Irgendwas hatte die Geschichte an sich, was mich in seinen Bann gezogen hat. Mir hat das Szenario mit der Parallelwelt in der Zeitschleife sehr gut gefallen. Auch der Gedanke, dass sich der gleiche Tag immer wieder wiederholt. Auch die Charaktere fand ich im einzelnen sehr sympathisch, natürlich bis auf die Wights und die Hollowgasts. Aber trotzdem war da auch irgendwas, was mich gestört hat, auch wenn ich nicht einmal benennen kann, was genau es war.
Pluspunkte gibt es natürlich für die aufwendige Gestaltung des Buches. Das macht ja immer etwas her, wenn einem während des Lesens auch etwas für die Augen geboten wird. Mir wäre es zwar auch nicht schwer gefallen, mir die Kinder vorzustellen, aber die Fotos fand ich wirklich schön, auch weil sie zur Geschichte gepasst haben und die einzelnen Personen sehr gut wiedergegeben haben.
Das Ende war ziemlich offen und lässt natürlich auf mehr hoffen. Ich würde mich freuen, wenn da noch etwas mehr kommt, auch wenn ich traurig bin, dass der Zauber der Zeitschleife, in der Miss Peregrine und die Kinder gelebt haben, zerstört ist, aber trotzdem wäre ich sehr gespannt darauf, wie es nun weitergehen könnte. Ob die Kinder noch andre Zeitschleifen entdecken und noch andere, die so sind wie sie.

Rein vom Bauchgefühl würde ich dem Buch nun, auch trotz oder gerade wegen der Kritik und weil ich nicht genau benennen kann, was mir eigentlich nicht gefallen hat, fünf Sterne geben, weil es Ransom Riggs trotz des teilweise erschreckenden Szenarios des 2. Weltkriegs geschafft hat, mich zu verzaubern und mich vollkommen für seine Geschichte einzunehmen.

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WAKE - Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast
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57 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

janie, carl, traum, träume, carrie

WAKE - Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast

Lisa McMann , Tanja Ohlsen
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 16.05.2011
ISBN 9783843200370
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Ein Buch, das mich überrascht hat.

Janie ist 17. Ihr großer Traum ist es, aufs College zu gehen. Doch mit einer alkoholkranken Mutter und dem wenigen Geld, das sie sich von Sozialhilfe und der Arbeit im Pflegeheim neben der Schule zusammensparen kann, sind ihre Aussichten eher schlecht.
Doch noch mehr wünscht sie sich, einfach nur normal zu sein. Einfach mal ihre eigenen Träume zu träumen und nicht die von anderen. Denn immer, wenn in ihrer Nähe jemand einschläft, wird sie in seine Träume gezogen. Sie hat schon alles mögliche gesehen, schöne Träume, aber auch schlimme Albträume.
Eines nachts ist sie mit dem Auto unterwegs, als sie einmal mehr in einen Traum gezogen wird. Spätestens da ist klar, dass sie etwas unternehmen muss.
Und dann ist da auch noch Carl, der Junge, von dem sie glaubt, dass sie sich ihm anvertrauen kann. Aber auch Carl hat seine Geheimnisse.

Viel hatte ich von dem Buch nicht erwartet. Ich dachte, dass ich einmal mehr einen 08/15-Fantasyroman lesen werde. Doch so war es nicht. trotz der einfachen Schreibweise hat mich das Buch so begeistert, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen hatte. Die kurzen, prägnanten Sätze haben einfach gepasst. Die Charaktere waren gut beschrieben. Carl fand ich toll. Für mich hötte er sich nicht verändern müssen, Auch das Thema Träume finde ich sehr interessant, der Grund, warum ich das Buch überhaupt lesen wollte.

Ich bin froh, dass ich gelesen habe, denn nur so konnte ich überrascht werden und kann mich schon jetzt auf die Fortsetzung freuen.

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Die Macht des Einhorns
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26 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

trilogie, fantasy, fantasie

Die Macht des Einhorns

Tanith Lee , Irene Bonhorst
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453214231
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
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Wenn du mich siehst
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182 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 37 Rezensionen

liebe, geist, tod, geister, tara hudson

Wenn du mich siehst

Tara Hudson , Ute Brammertz
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 25.08.2011
ISBN 9783453267237
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

"Joshua", setzte ich mit leiser Stimme an. "Glaubst du wirklich... nein, weißt du wirklich, dass ich tot bin? Dass ich nicht mehr lebe? Und es nie wieder tun werde?" (S.147)

Amelia ist 18 Jahre alt. Zum Zeitpunkt ihres Todes. Mehr weiß sie nicht über sich. Sie tut nichts weiter, als ziellos herumzuirren, bis sie sich irgendwann immer wieder im Fluss wiederfindet und ihren Tod noch einmal erlebt.
Doch an einem Tag ist alles anders. Als sie selbst wiederholt im Fluss ertrinkt, sieht sie im Fluss plötzlich ein Auto vor sich, in dem ein Junge sitzt. Bewusstlos. Kurz vor dem Ertrinken. Amelia kann förmlich hören, wie sein Herzschlag immer langsamer wird. Doch auf einmal schlägt er die Augen auf und sieht sie direkt an.
Etwas, das eigentlich gar nicht möglich sein dürfte, denn nie zuvor hat jemand sie gesehen? Warum nun auf einmal?
Warum kann Joshua sie sehen und vor allem, wie erklärt man einem Jungen, in den man sich Hals über Kopf verliebt, dass man eigentlich gar nicht existiert? Dass man ein Geist ist?


"Wenn du mich siehst" war ein Buch, von dem ich nach Stöbern in den Rezis nicht wusste, was ich davon erwarten sollte. Eine Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem Geist? Klingt abgedreht, Und doch hat es mir gefallen, Amelia und Joshus waren einfach unglaublich süß miteinander, sodass ich sie einfach mögen musste. Alles in allem war das Buch ein reinstes Vergnügen für mich, ein Buch, das mit einer gewissen Langsamkeit gelesen werden muss.

Gute vier Sterne gibt es von mir für diese ungewöhnliche Liebesgeschichte.


(Ich mag meine Rezis nicht, wenn ich sie nicht am eigenen Computer vorschreiben kann, bevor ich sie hier rein setze...Aber dafür fehlt mir dieses Mal leider die Zeit.)

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Nybbas Nächte
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80 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 19 Rezensionen

dämonen, jennifer benkau, fantasy, clerica, liebe

Nybbas Nächte

Jennifer Benkau
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.06.2011
ISBN 9783941547148
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

„Hast du eine Vorstellung davon, was ich alles für dich tue? Ich verrate meine Art. Ich habe meinen Mentor in die schrecklichste aller Höllen gelockt und hatte widerlichen Spaß dabei. Ich scheiß auf meine Ehre und auf meinen Stolz (…) Ich laufe vor den Konsequenzen meines Handelns weg, um dich in Sicherheit zu bringen. All das, was ich jahrelang für meine Stärken hielt, habe ich weggeworfen und mit Füßen getreten. (…) Und ich tue es gern. Aber nicht aus Schuld, Joana. Ich bin dir nichts schuldig. Ich bin niemandem etwas schuldig. (…) Ich…liebe dich nur.“ (S. 315)

„Nybbas Nächte“ ist der zweite Teil der Schattendämonen-Trilogie. Nachdem es Joana und Nicholas im ersten Band gelungen ist, sowohl vor den Clerica als auch vor den Dämonen zu fliehen, die hinter ihnen her waren, haben sie sich in Portugal eine kleine Rückzugsoase aufgebaut, in dem Glauben, dass sie dort niemand findet. Doch so ist es leider nicht. Elias taucht auf und eröffnete den beiden, das Luzifer bereits ihre Spur aufgenommen hat, denn schließlich hat Nicholas einen seiner Brüder getötet, ein unverzeihliches Vergehen.
Das Paar geht nach Island, wo Rut lebt, eine Clerica, die sich abgewandt hat, weil sie sich mit einer Dämonin angefreundet hat. Außerdem gibt es dort ein Rudel Fuchsdämonen, die den Bewohnern das Leben schwer machen. Als Nicholas und Joana dem auf den Grund gehen wollen, geraten sie selbst in Gefahr, sind kurz davor, ihre Beziehung aufzugeben…

Es geht spannend weiter. Dass nun Island der Ort ist, an dem die Geschichte zum großen Teil spielt, hat mir besonders gefallen. Es bietet sich als Setting auch so wunderbar an, da es ein Land voller Sagen und Legenden Ist, die sich um Dämonen und andere Wesen drehen. In diesem Band werden die Schwierigkeiten, die Probleme, die in der Beziehung von Joana und Nicholas entstehen und bestehen, weil sie unterschiedlichen Arten angehören, umso deutlicher. Es war erfrischend, mit den beiden zu leiden und zu streiten. Denn nicht immer kann alles nur Friede Freude Eierkuchen sein, wie es in manch anderen Büchern manchmal der Fall ist. Gut und nachvollziehbar fand ich auch, dass es Momente gab, in denen beide ihre Beziehung in Frage stellen, daran zweifeln, ob es auch richtig ist, was sie tun. Auch die Szene zwischen Nicholas und Elias war ein Highlight für mich.
Natürlich kam auch die Erotik nicht zu kurz. Diese Szenen waren so gut geschrieben, dass es mir manchmal schwer fiel, sie unterwegs zu lesen, ohne mir anmerken zu lassen, was ich da gerade lese.

Auch der zweite Teil der Trilogie, die im Juni 2012 zu Ende geht, hat wieder gute vier Sterne verdient und weckt Hoffnungen auf ein spannendes Finale.

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Nybbas Träume
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154 Bibliotheken, 2 Leser, 9 Gruppen, 36 Rezensionen

dämonen, liebe, clerica, fantasy, nybbas

Nybbas Träume

Jennifer Benkau
Buch: 408 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.06.2010
ISBN 9783941547025
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

„Es klingt sicher seltsam, aber ich habe mir schon als kleines Kind immer vorgestellt, dass ein Monster unter meinem Bett hockt. Das war mir einfach lieber, als ganz allein zu sein.“ „Interessant.“ Er schmunzelte und zog sanft eine ihrer Locken zwischen seinen Fingern glatt. „Ich werde aber nicht unter deinem Bett schlafen, das kannst du vergessen.“ (S. 246)

Joana Sievers führt in Hamburg ein ganz normales Leben als Taxifahrerin. So normal das Leben eben sein kann, wenn man in seinen Träumen fast täglich mit ansehen muss, wie der eigene Vater umkommt, den man nicht einmal kennen lernen durfte, weil er schon vor der Geburt gestorben ist.
Eines Abends in ihrer Schicht, beobachtet sie aus dem Taxi heraus, wie ein Mann verfolgt wird und geht der Sache auf den Grund, nur um sich Nicholas gegenüber zu finden, einem ungewöhnlich attraktiven Mann mit Machoallüren, die ihresgleichen suchen.
Doch Nicholas ist kein normaler Mann, im Grunde nicht einmal ein Mensch. Er ist ein Dämon, der Nybbas, der den Menschen Gefühle nimmt, um sich von ihnen zu nähren. Genau das hat er auch mit Joana vor, wenn da nicht die eigenen Gefühle dazwischen funken würden….
Doch auch Joana verbirgt etwas….

„Nybbas Träume“ ist ein Buch, bei dem man sich eigentlich nach Lesen des Klappentextes schon den gesamten Plot zusammenreimen kann und auch schon ganz am Anfang weiß, wie es ausgehen wird. Und doch hat mich die Geschichte für sich eingenommen. Denn trotz der bekannten Idee, Dämon verliebt sich in Mensch, waren mir die Charaktere so sympathisch und war die Geschichte so geschrieben, dass ich einfach ohne Probleme darin versinken, abschalten konnte. Mich mit den Problemen, den Gefühlen anderer auseinanderzusetzen, und dabei eigene Sachen, die mir auf der Seele liegen, zu vergessen.
Manchmal brauche ich ein solches Buch einfach und Nybbas Träume“ war dafür perfekt. Ein Buch zum Abschalten. Ein Buch bei dem man nicht nachdenken muss. Aber doch gut geschrieben, so dass es Freude macht, es zu lesen.

Ich gebe dem Buch gute vier Sterne und freue mich schon auf den zweiten Teil, den ich gleich im Anschluss lesen darf.

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Der letzte Schattenschnitzer
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150 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 67 Rezensionen

schatten, magie, fantasy, engel, jonas

Der letzte Schattenschnitzer

Christian von Aster
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 26.09.2011
ISBN 9783608939170
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Fürchte deinen Schatten!
Jonas Mandelbrodt ist jemand ganz besonderes. Er ist in der Lage, mit seinem Schatten zu sprechen und sein Schatten mit ihm. Er kann Schatten formen, in ihnen reisen und noch vieles mehr.
Sein Schatten erkennt das Talent des Jungen und lehrt ihn. Abseits vom Rat der Schatten, der über das Gleichgewicht von Licht und Schatten wacht. Denn Jonas ist eine Anomalie. Eigentlich dürfte er gar nicht existieren. Doch Jonas bleibt nicht der einzige ungewöhnliche Junge. Denn ein paar Jahre nach seiner Geburt kommt ein Mädchen zur Welt. Maria. Das Mädchen ohne Schatten.

Ich bin ziemlich unsicher, was ich von diesem Buch halten soll. An sich hat der Autor ein interessantes Thema gewählt. denn wer hat sich als Kind nicht irgendwann einmal Gedanken über seinen Schatten gemacht. Warum er da ist, wo er ist, wenn man ihn nicht sieht. Jonas mochte ich sehr und doch konnte das Buch mich nicht wirklich begeistern. Mir hat der Schreibstil nicht wirklich gefallen, auch wenn die Idee, das Wissen über die Schatten auf gesonderten Buchseiten in die Handlung einzubauen, wirklich gut war. Das Lesen des Buches hat sich für mich ziemlich gezogen, was ich schade fand, denn das Thema versprach einiges an Potential. Doch für mich wurde es zu wenig genutzt.
Schade.

Ich bin froh, dass ich das Buch als Wanderbuch lesen durfte, denn wenn ich die 20 Euro ausgegeben hätte, hätte ich mich geärgert, ein eher mittelmäßiges Buch zu bekommen, dessen Potential nicht voll ausgeschöpft wurde.

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Der Eiserne König
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65 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

märchen, fantasy, der eiserne könig, john henry eagle, abenteuer

Der Eiserne König

John Henry Eagle
Fester Einband: 650 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 08.09.2011
ISBN 9783841421173
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

„Fünf Finger hat die Hand – (…) – Man sollte nicht auf Wunder hoffen, sondern selbst zur Tat schreiten.“ (S. 651)

Wir befinden uns in Pinafor. Dort begegnen wir Hans, der als Kind zusammen mit seiner Schwester Grete von einer Hexe gefangen gehalten wurde, die ihn im Ofen brutzeln wollte. Mittlerweile ist er erwachsen und hat sich einer Räuberbande angeschlossen.
In Pinafor jedoch scheinen sonderbare Zeiten angebrochen zu sein. Die Bewohner scheinen plötzlich Unmengen an Gold zu haben. Geld wie Heu (oder sollte man vielleicht besser sagen, wie Stroh?) Die Arbeit wird nicht gemacht, die Leute werden faul.
Als Hans nach einer Begegnung mit einem Mädchen mit grünen Augen und einer Karte in den Rücken eingebrannt, die mit dem Tod seiner Kameraden endet, wieder zu sich kommt, ist er bei den 13 weisen Frauen, die einen Auftrag für ihn haben.
Er soll das Mädchen mit der geheimnisvollen Karte auf dem Rücken wieder finden. Er bekommt Gefährten zur Seite gestellt: Sneewitt, die hinter den sieben Bergen Kampfkunst erlernt hat und eine unerklärliche Abneigung gegen Äpfel hat, Sanne, deren Haar sich in Gold verwandelt, sobald man es abschneidet und die Perlen weint, Kunz, der austickt, wenn man ihn bei seinem wirklichen Namen (den ich hier nicht hinschreiben werde) nennt, und Horn, der einen Sack bei sich trägt, den er mit „Knüppelsackattack` zum Leben erwecken kann.
Doch die Gefährten werden verfolgt, von dem grausamen Krieger Grimm, der den Gefährten mit seinen sieben Raben immer knapp auf den Fersen ist.

Klingt nach einen wahrhaft märchenhaften Abenteuer, oder? Hätte es auch werden können. Es waren wirklich viele tolle Ideen vorhanden, viele Märchen wurden angeschnitten, humorvolle Andeutungen gemacht und so weiter. Aber dann findet der Autor irgendwie den Weg weg davon und hält sich ewig an dem Kampf gegen den eisernen König auf. Dadurch, dass sich das ganze so hingezogen hat, ging auch einiges an Spannung verloren und es hat sich ziemlich gezogen.
So konnte der Funke, den dieses Buch für einen Märchenliebhaber wie mich verheißt, leider nicht überspringen. Was, wie gesagt, wirklich schade ist, denn die Ideen waren da, sie hätten nur weiter ausgereift sein müssen und der Fokus nicht so sehr auf dem Kampf liegen dürfen. Die Charaktere waren ungemein sympathisch und haben einiges wettgemacht, was ich sonst an Enttäuschung für dieses Buch empfunden hätte.
Trotzdem kann ich der Geschichte nur drei von fünf Sternen geben, vorrangig für gute Ansätze und wirklich liebenswerte Charaktere.

Schade. Aber vielleicht hat mich das Buch auf dem falschen Fuß erwischt. Es ist immer schwierig, sich für irgendwas zu begeistern, wenn man aufgrund des Frühdienstes total übermüdet ist.

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Die Brautprinzessin
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56 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 4 Rezensionen

märchen, liebe, kraft, entführung, florin

Die Brautprinzessin

William Goldman , Wolfgang Krege
Flexibler Einband: 426 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 18.07.2011
ISBN 9783608939156
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Die Brautprinzessin. Die ge´kürzte Ausgabe, nur mit den spannenden Szenen.
Als Kimd hat William Goldman von seinem Vater "Die Brautprinzessin" vorgelesen bekommen. Als er selbst einen Sohn hat, will er ihm das Buch ebenfalls ans Herz legen, doch er scheitert, denn er muss feststellen, dass sein Vater Umnegen an Seiten beim Vorlesen weggelasen und nur alles vorgelesen, was spannend ist. Da ihm das Buch jedoch so am Herzen liegt. macht er sich daran, eine gekürzte Ausgabe herauszubringen.

Zum Inhalt der eigentlichen Geschichte:
Butterblume ist ein ungeschliffener Diamant, zwar wunderschön, aber von Sauberkeit hält sie nicht viel. Auf einem Gehöft in Florin wächst sie auf, macht sich einen Spaß daraus, ständig den Stallburschen zu triezen, der nie anders antwortet, als "Wie ihr wünscht".Butterblume verliebt sich in ihn und er macht sich auf den Weg in die weite Welt, um ihrer Liebe gerecht zu werden. Doch er kommt ums Leben, als sein Schiff von Piraten gekapert wird. Todunglücklich stimmt sie schließlich dem Heimratsantrag des Prinzen Humperdinck zu. Doch dann wird sie entführt. Doch es hat sich jemamd aif den Weg gemacht, um Butterblume zu retten. Doch wer ist der geheimnisvolle schwarz gekleidete und maskierte Mann?

Als Kind habe ich die Verfilmung des Buches gesehen und habe sie geliebt. Eines Tages sah ich die DVD im Ladem stehen, direkt neben dem Buch.. Es dauerte noch einige Zeit, bis ich mir das Buch schließlich kaufen und schließlich lesen konnte. Ich konnte in Kindheitserinnerungen versinken, denn nichts war damals für mich schöner, als die Geschichte von Butterblume und Westley. Das Buch ist genauso toll wie der Film. Beim Lesen des Buches wurde sofort klar, dass Wikkiam Goldman das Drehbuch geschrieben hat, was mich begeistert hat. Das Buch steckt voller Abenteuer, Liebe, Intrigen, Degenkämpfe und vielem mehr. Vor allem aber auch ist es wunderbar ironisch, witzig.

Ein tolles Buch!

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