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Wirst du da sein?
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(90)

164 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, zeitreise, freundschaft, tod, schicksal

Wirst du da sein?

Guillaume Musso , Claudia Puls
Fester Einband: 311 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer, G, 01.08.2007
ISBN 9783378006829
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

„Wenn man einen Menschen einmal in sein Herz geschlossen hat, dann bleibt er dort… für immer.“ (S. 86)

Elliott Cooper ist sechzig Jahre alt, hat sein Leben gelebt. Er hat eine Tochter, die er über alles liebt, einen besten Freund, der ihm schon seit über vierzig Jahren die Treue hält, einen tollen Job, der ihn vollkommen ausfüllt. Doch eines ist ihm verwehrt geblieben: die große Liebe.
Die einzige Frau, der er jemals so viele Gefühle entgegen gebracht hat, dass sie diese Bezeichnung verdient, ist bereits vor dreißig Jahren gestorben, was Elliott nie wirklich überwunden hat.
Als er sich mit sechzig zu einem Hilfseinsatz nach Kambodscha aufmacht, lernt er einen alten Schamanen kennen, der ihm einen Wunsch erfüllen möchte, weil Elliott ihm geholfen hat. Elliott, der nichts mehr zu verlieren hat, weil er genau weiß, dass er schwer krank ist und bald sterben wird, hat nur einen einzigen Wunsch. Er will Ilena wieder sehen, die einzige Frau, die er je geliebt hat, und ihren frühen Tod verhindern.
Doch kann es gut enden, wenn man versucht, die Vergangenheit zu ändern? Was passiert mit den Dingen, die währenddessen passiert sind, die wir lieb gewonnen haben? Würden die nicht einfach verschwinden, als seien sie nie da gewesen?


Dies ist wieder eines der Bücher, die mich zutiefst berührt haben. Musso schafft es, aus einem Thema, das beim Lesen des Klappentextes nach reiner Liebesgeschichte klingt, ein Buch zu machen, das viele Themen anspricht: Freundschaft, Krankheit, Schicksal, das fragile Wesen der Zeit…
Es ist eine Geschichte, die mich nicht losgelassen hat, bis ich sie zu Ende gelesen hatte. Sie war traurig, spannend, aber auch wunderschön. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und auch in mir die Frage aufgeworfen hat, ob es an meinem Leben irgendetwas gibt, das ich ändern würde, wenn ich die Möglichkeit dazu bekommen würde.

5 Sterne gibt es von mir für dieses Werk, das ich fast in einem Rutsch durchgelesen hätte.

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Sternensturm
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263 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

liebe, loduun, iason, kim winter, mia

Sternensturm

Kim Winter , Maria-Franziska Ammon , Maria-Franziska Ammon
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Planet Girl, 01.05.2012
ISBN 9783522503099
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Brauchst du wirklich noch einen Beweis meiner Liebe?“ Seine Augen schimmerten zärtlich auf. Zeigen dir nicht mein Blick, meine Stimme und überhaupt alles an mir in jeder Minute, dass du mich verzaubert hast?“ Er legte die Hände an mein Gesicht. „Aber das Wichtigste, das Entscheidendste, was einer wie ich dir sagen kann, ist doch wohl, dass ich dich liebe.“ (S.45)

„Sternensturm“ ist der zweite Teil der Trilogie um Mia und Iason. Nach den turbulenten und gefährlichen Ereignissen im Sommer scheint erst einmal etwas Normalität eingekehrt zu sein. Mia und Iason genießen ihre Gefühle, das Leben im Tulpenweg nimmt seinen Lauf…
Doch dabei bleibt es nicht lange, denn Lokondra und seine Drohnenarmee steht nicht still, auch wenn Die Hand, der vermeintlich letzte Teil von SAH, seinem gefährlichsten Handlanger, nun tot ist.
Eine neue Loduunerin taucht auf, Taria. Sie und Mia verstehen sich sofort, werden schnell Freundinnen. Doch fast zeitgleich passieren rätselhafte Entführungen, denen auch Mias Freundin Barbara zum Opfer fällt, und Mia hört ein geheimnisvolles Flüstern in ihrem Kopf, dass sie in eine bestimmte Richtung zu drängen scheint.
Durch Taria erhält Mia eine ganz neue, andere Sicht auf den Krieg, der auf Loduun tobt, und sie beginnt zu zweifeln, ob ihr Weg, ob ihre Gefühle für Iason wirklich richtig, wirklich stark genug sind. Vor allem dann, als Iason sich immer weiter von ihr zu entfernen scheint, als die restlichen Wächter auf der Erde auftauchen. Was verbirgt sich wirklich hinter Iasons Sinn? Ist es wirklich seine Aufgabe, Mia zu beschützen oder steckt etwas anderes, viel bedrohlicheres dahinter?


Mit „Sternensturm“ ist Kim Winter eine Fortsetzung gelungen, die es in sich hat. Die ganze Geschichte gewinnt noch einmal an Spannung und auch Mias und Iasons Gefühle entwickeln sich weiter, durchleben weitere Höhen und Tiefen. Diesmal ist ihre Liebe wirklich in Gefahr und nicht nur die, nein, auch ihr Leben hängt am seidenen Faden. Ebenso wie der Glaube an sich selbst.
Mit Skyto und den anderen Wächtern tauchen neue Charaktere auf, die wir kennen lernen dürfen. Skyto mochte ich bis fast zum Ende gar nicht, weil er so vehement gegen Mia und Iason gearbeitet hat und ich ihn nicht verstanden habe, doch zum Schluss ging mir einfach nur noch das Herz auf. In diesem Teil der Reihe merkte ich, wie dicht Liebe und Hass beieinander liegen können und wie schnell sich das eine in das andere verwandeln kann. Außerdem wurde noch einmal deutlich, wie unterschiedlich Menschen und Loduuner letztendlich sind. Deshalb bewundere ich Mia und Iason dafür, dass sie trotzdem alles versuchen um zusammen bleiben zu können.

Nun warte ich gespannt auf die Fortsetzung. Wie wird es weitergehen? Wer oder was ist Bert wirklich? Haben Lena und Finn eine Chance? Und vor allem: Wie geht es mit Mia und Iason nach den letzten Ereignissen weiter?

Mir bleibt nun nichts weiter zu tun, als für diese gelungene Fortsetzung fünf von fünf Sternen zu vergeben und mit mir Zeit bis zum Erscheinen des dritten Teils so gut es geht zu verkürzen.

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Sternenschimmer
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467 Bibliotheken, 5 Leser, 7 Gruppen, 107 Rezensionen

liebe, krieg, loduun, außerirdische, dystopie

Sternenschimmer

Kim Winter , Maria-Franziska Löhr
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Planet Girl, 18.07.2011
ISBN 9783522502788
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

"Scheinbar gehören wir zueinander, aber nirgendwohin." (S.567)

Die Erde, irgendwann in fernerer Zukunft. Es gibt nur noch eine Nation, den Menschen ist klar geworden, dass sie zusammenarbeiten müssen, um ihren Planeten zu erhalten. Es ist eng geworden auf der Welt, die Menschen leben unter einer Kuppel, die immer dann geöffnet wird, wenn die Ozonwerte es zulassen. Es wird mit anderen Planeten zusammengearbeitet.
So auch mit Loduun, wo Krieg ausgebrochen ist. Merhere hundert Flüchtlingskinder sollen auf die Erde gebracht werden, um dem Krieg zu entkommen. Mia ist eine derjenigen, die sich freiwillig um die loduunischen Kinder kümmern wollen. Sie schleißt die Kinder sofort ins Herz, doch nicht überall ist das so, von überall her gibt es Anfeindungen.
Auch Iason ist auf die Erde gekommen, denn er hat eine Aufgabe. Trotz einigen Missverständkssen, die ihre Beziehung immer wieder verkomplizieren, allem voran, dass Loduuner eigentlich nicht mehr als Zuneigung für jemanden empfinden können, fühlen sich die beiden zueinander hingezogen. Beide wissen, dass es nur ein Zusammensein auf Zeit sein kann, denn Iasons Leben ist vorherbestimmt. Er hat eine Aufgabe.

Wie jeder Loduuner wird er geboren, um einen bestimmten Sinn zu erfüllen. Schafft er dies, so ist sein Leben beendet. Hat eine Liebe zwischen Iason und Mia überhaupt eine Chance, wenn alles vorherbestimmt und das Ende unausweichlich ist?

ich muss ehrlich sagen, ich habe mich von dem Buch überraschen lassen. Ich wusste nicht, worauf ich mich einlasse.
Umso mehr wurde ich von der Geschichte gefangen genommen. Sofort war ich drin in der Welt, die Kim Winter gezeichnet hat, sodass ich an dem Abdend, an dem ich eigentlich nur in die Geschichte reinlesen wollte, 100 Seiten in einem Rutsch gelesen habe.
Die einzelnen Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, abgesehen von Mirjam, aber vielleicht überrascht sie mich ja noch Selbst Iason, der ja zu Beginn aus Mias Sicht ziemlich unsympathisch war, mochte ich sofort, einfach weil er seine Prinzipien hat. In Mia konnte ich mich gut hineinversetzen, da sie mir ähnlich ist. Die Beziehung zwischen ihr und Iason fand ich nachvollziehbar beschrieben, auch wenn es mir von dem Moment wo sie sich noch nicht sicher waren hin zu "Wir sind zusammen" etwas zu schnell ging, aber das ließ sich verkraften, weil ich das Zusammenspiel der beiden einfach schön fand.
Auch die Loduuner an sich waren so beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Eine interessante Art, die ich gern auch mal im realen Leben kennenlernen würde...
Wer für mich allerdings ein wenig zu kurz kam, war Finn. Aber vielleicht ändert sich das im nächsten Band noch.

Trotz der kleinen Kritikpunkte gibt es volle fünf Sterne von mir, einfach deshalb, weil es die Geschichte geschafft hat, mich so vollkommen gefangen zu nehmen. Nun warte ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung, die im Mai 2012 erscheinen soll.

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Krontenianer
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16 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

science fiction, krontenianer, spannung, erasmus herold, weltall

Krontenianer

Erasmus Herold
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Projekte-Verlag Cornelius, 16.11.2010
ISBN 9783862372171
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Im Jahr 2361 unserer Zeitrechnung heuert Marla Santiago, díe im Alter von 18 Jahren die Erde verließ um die unendlichen Weiten des Weltraums zu bereisen, auf der 'Beautiful Decision' an. Sie fühlt sich dort sofort wohl und verdient sich den Respekt ihrer Kollegen, arbeitet sich zur Ersten Navigatorin hoch. Als es ihr gelingt, das unglaubliche Phänomen eines Bogens ausfindig zu machen, aus dem die gesamte Besatzung des Raumschiffs eine Menge Kapital schlagen kann, scheint ihre Karriere den Höhepunkt erreicht zu haben. Doch, ob es gelingt, das Ziel zu erreichen, bleibt ungewiss. Wie hängt die Entführung eines Crewmitglieds und Sabotage des Schiffes damit zusammen?

Das Buch hat alles, was ein gutes Buch braucht. Spannung, eine gute Geschichte, Intrigen, Kampf, Verletzung, Tod, aber auch eine gehörige Portion Liebe.
Für mich war es der erste Ausflug in den Weltraum und ich war ehrlich gesagt am Anfang skeptisch, ob dieses Genre auch wirklich was für mich ist. Doch es hat mir gefallen. Sehr gut sogar. Zu keinem Zeitpunkt fiel es mir schwer, alles zu verstehen. Die vielen neuen Begriffe bereiteten mir keine Schwierigkeiten, sie wurden immer gut erklärt. Auch die teilweise ungewöhnlichen Namen bereiteten nach einer kurzen Gewöhnungsphase keine Probleme. Und war ich mir doch einmal unsicher, wen ich da gerade vor mir hatte, hat das Personenregister am Ende des Buches schnell Abhilfe geschaffen. Die Geschichte folgt nicht stur einem Zeitstrang, sondern springt zwischen den einzelnen Ereignissen hin und her, doch durch die zeitlich zuordnenden Kapitelüberschriften verhinderten, dass Verwirrung aufkommt.

Alles in allem war dieser erste Ausflug in den Weltraum für mich sehr schön und ich kann durchaus empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es macht wirklich Spaß, die liebevoll gezeichnenten Charaktere auf ihrer Reise mit der 'Beautiful Decision' zu begleiten, neue Lebensfolrmen und Planeten kennenzulernen.

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