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Tödliche Wahrheit
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(249)

502 Bibliotheken, 17 Leser, 12 Gruppen, 97 Rezensionen

dystopie, liebe, tris, fraktionen, ferox

Tödliche Wahrheit

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.12.2012
ISBN 9783570161562
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Und ich vergebe dir nicht
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(19)

42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

gütersloh, serienmörder, serienkiller, krimi, spannung

Und ich vergebe dir nicht

Erasmus Herold
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Niemeyer, C W, 01.09.2012
ISBN 9783827195623
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Rezi folgt

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Shades of Grey - Befreite Lust
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(579)

937 Bibliotheken, 39 Leser, 2 Gruppen, 102 Rezensionen

erotik, liebe, sex, christian, ana

Shades of Grey - Befreite Lust

E. L. James
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 24.10.2012
ISBN 9783442478972
Genre: Erotik

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Es ist so still!?
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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Es ist so still!?

Gottfried Rüter , Gottfried R Ter
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.04.2012
ISBN 9783839151020
Genre: Lyrik & Drama

Rezension:

Dieser Gedichtband hat mich wirklich überrascht.
Ich habe ihn von einer Freundin ausgelieben bekommen und dachte "Oh, toll, Gedichte...", da ich doch eher der Prosa zugewandt bin.
Doch dann fing ich an zu lesen, erst ein Gedicht, dann das nächste und das näcshte. Bis ich irgendwann durch war und gedacht habe: "Wow, die sind echt toll" Toll geschrieben, teilweise explizit, aber doch fesselnd, sodass ich gar nicht gemerkt habe, wie die morgendliche Fahrt mit dem Bus vergangen ist.

Wer also einmal eher ungewöhnliche Gedichte lesen möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient. Unbedingte Empfehlung von mir!

Mehr davon!

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Nephilim
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(62)

185 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 37 Rezensionen

engel, nephilim, dämonen, fantasy, teufel

Nephilim

Gesa Schwartz
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Lyx, 07.10.2011
ISBN 9783802584572
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

„Es ist ohne Belang, woran du glaubst“, entgegnete Antonio ruhig. „Aber womöglich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um dein Weltbild zu überdenken. Oder hast du es bis vor kurzen für möglich gehalten, deine Hand in Flammen zu setzen?“ (S. 53)

Beschreibung (von LB kopiert):
Der junge Nando lebt bei seiner Tante in Rom. In einem Traum erscheint ihm ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu sich ruft. Kurz darauf gehen merkwürdige Veränderungen mit dem Jungen vor: Er entwickelt plötzlich übermenschliche Fähigkeiten und wird von einem gefährlichen Schattenwesen verfolgt, das ihm nach dem Leben trachtet. Nur um Haaresbreite kommt Nando mit heiler Haut davon und macht eine unglaubliche Entdeckung: Er ist ein Nephilim, und damit nicht genug: Er ist der Sohn des Teufels. Luzifer will sich Nandos Kräfte zunutze machen, um die Tore zur Hölle zu öffnen und sich zum Herrscher über die Welt der Menschen aufzuschwingen. Um dieses Schicksal abzuwenden und sein Leben zu retten, hat Nando nur eine Chance: Er muss sich der Finsternis stellen.


Nachdem ich über eine Woche versucht habe, mit dem Buch voran zu kommen und es nicht weiter geschafft habe als bis Seite 130, habe ich es aufgegeben. Es kommt selten, um nicht zu sagen fast nie vor, dass ich mich dafür entscheide, ein Buch nicht zu Ende zu lesen, aber nachdem ich es nach einer Woche auf nur knapp 100 Seiten gebracht habe, hat mich die Aussicht abgeschreckt, wie lange ich dann für 500 weitere Seiten brauchen würde.
Ich habe zu der Geschichte keinen Zugang gefunden, obwohl es nicht mein erstes Buch war, dass von Engeln handelt und ich auch kein Problem damit habe, wenn es mal etwas brutaler werden sollte. Auch schienen mit die Charaktere nicht unsympathisch zu sein, aber irgendwas hat den Lesefluss stocken lassen. Deshalb gebe ich diesem Buch schweren Herzens einen Stern und reihe es ein in die Reihe der nicht fertig gelesenen Bücher, die nun auf ganze drei angestiegen ist, wovon zwei allerdings noch die Chance haben werden, gelesen zu werden, was bei „Nephilim“ nicht der Fall sein wird.
Schade.

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Ewig Dein
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(247)

434 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 94 Rezensionen

liebe, stalking, wien, stalker, psychiatrie

Ewig Dein

Daniel Glattauer
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Paul Zsolnay Verlag, 06.02.2012
ISBN 9783552061811
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

„Sie wusste nicht genau, was den Reiz des Herrn Hannes mit „Berg“ oder „Burg“ im Nachnamen ausmachte, vielleicht einfach nur die Dynamik, mit der er den Zufall nach ihr auszurichten verstand, die Unverhofftheit, in der er auftauchte, immer viel früher als mit ihm zu rechnen war, und die Zielstrebigkeit, mit der er auf sie zu ging, als gäbe es für ihn nichts und niemand anderen auf der Welt, nur sie.“ (S.33)

Judith ist Mitte 30, als sie im Supermarkt Hannes Bergraler kennen lernt. Eigentlich ist er überhaupt nicht ihr Typ und eigentlich hat sie schon längst mit den Männern abgeschlossen, doch irgendwie wirkt er anziehend auf sie. Immer wieder taucht er dort auf, wo sie auch ist, und versucht, sie für sich zu gewinnen, , was ihm schließlich auch gelingt. Hannes ist ein sehr aufmerksamer Freund. Er liest Judith jeden Wunsch von den Augen ab, er freundet sich mit ihren Freunden an und mit ihren Eltern. Er nimmt immer mehr Platz in ihrem Leben ein, bis er in jedem Abschnitt ihres Lebens unabkömmlich scheint.
Judith wird das jedoch irgendwann zu viel. Sie beginnt zu zweifeln, versucht einen Schlussstrich unter ihre Beziehung mit Hannes zu ziehen. Doch er verschwindet nicht. Viel mehr beginnt er, sie zu verfolgen oder bildet sie sie das alles etwa nur ein?


„Ewig Dein“ ist komplett anders als „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ Und doch hat es mich in seinen Bann gezogen. Was anfangs ganz seicht dahinzuplätschern schien, wurde immer mehr beinahe zu einem gut durchdachten Psychothriller, der mir schier den Atem geraubt hast. Daniel Glattauer gelingt es, Judiths Gefühle und Gedanken so realistisch, so authentisch darzustellen, dass ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte, beinahe während des Lesens zu ihr geworden bin, Diese beklemmende Atmosphäre hat mich mehr als einmal dazu gebracht, mich umdrehen zu müssen, um zu schauen, ob nicht irgendwer in der Nähe ist, der mich beobachtet. Gruselig vor allem dann, wenn man unterwegs liest oder im eigenen Wohnzimmer im Erdgeschoss…

Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, dass man umso schneller durchliest, weil man unbedingt wissen will, wie es nun ausgeht, was aus Judith und Hannes wird. Ein Buch zu einem Thema, dass noch immer tabuisiert wird, das zu Diskussionen anregt und das man gelesen haben sollte. Allerdings sollte man sich nicht so sehr davon beeinflussen lassen, dass Daniel Glattauer auch Werke wie „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ geschrieben hat, denn, wie gesagt, dieses Buch ist vollkommen anders.

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Birne sucht Helene
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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Birne sucht Helene

Carsten Sebastian Henn
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.02.2012
ISBN 9783548284002
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

„Dabei ließ ihn eine Frage nicht los: Woran merkte man eigentlich, dass es die Richtige war? War es ein Blick, der durch die Netzhaut bis in die Magengrube fuhr, ein kurzer Aussetzer des Herzschlags, das Gefühl, als halte jemand ein Starkstromkabel an seine Lippen oder noch heftiger, als beame einen Captain Kirk mitten in das Zentrum einer Supernova?“ (S. 182)

Genau das ist die Frage, die Paul sich täglich stellt. Paul Birnbaum, eigentlich Paolo, ist neunundzwanzig Jahre alt, arbeitet in einer Kfz-Zulassungsstelle und ist Single. Alles, was er sich wünscht, ist seine Traumfrau zu finden. Dafür inseriert er sogar in der Zeitung als „Birne sucht Helene“ Doch so richtigen Erfolg hat er damit nicht.
Eines Tages kommt ihm die rettenden Idee: Er muss Kochen lernen! Denn es heißt schließlich nicht umsonst „Liebe geht durch den Magen“, oder? Doch das ist gar nicht so einfach, denn wicviel Salz und Pfeffer soll man zum Beispiel hinzufügen, wenn im Rezept einfach nur steht: „salzen und pfeffern“ oder wie viel genau ist eine Prise? Alles Fragen, die man sich stellen muss, wenn man diese hohe Kunst erlernen will…


„Birne sucht Helene“ ist ein durchweg amüsantes Lesevergnügen. Wie oft musste ich schmunzeln, als ich von Pauls Bemühungen, das Kochen zu erlernen, gelesen habe? Ich weiß es nicht mehr, aber es war ziemlich oft. Doch nicht nur Paul war mir sofort sympathisch, auch Eli, die Frau, die er sich als seine Traumfrau auserkoren hat, mochte ich sofort. Dazu noch die Tatsache, dass es in der Geschichte um die kulinarischen Künste geht und dass es so erfrischend anders ist, hat mich begeistert. Auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel Elis schwuler bester Freund oder Pauls bester Freund Andy waren der Lektüre wert.

Wer also eine amüsante Geschichte über die Liebe sucht, die durch den Magen geht und sich nicht allzu ernst nimmt, wer amüsante Lesestunden verbringen will, der ist mit diesem Buch genau richtig,. Von mir erhält „Birne sucht Helene“ fünf Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung, denn einen Mann, der so verzweifelt ist, dass er bei der Zeitung gleich ein Jahresabo zum Inserieren abschließt, muss man einfach kennen lernen und erfahren, wie er seinen Weg macht.

Klasse!

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Meeresrauschen
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156 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

elodie, meer, liebe, nix, nixe

Meeresrauschen

Patricia Schröder
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, F, 01.08.2012
ISBN 9783649603207
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Rezi folgt

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Nur ein Hauch von dir
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(74)

200 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

liebe, london, armreif, fantasy, geist

Nur ein Hauch von dir

Sue Ransom , Gerold Anrich , Martina Instinsky-Anrich
Fester Einband: 375 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 08.09.2011
ISBN 9783596854509
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Ich musste fast lachen, als mir klar wurde: Es war Liebe, weshalb ich so empfindlich reagierte, wenn er nicht da war, weshalb mir Rob so völlig egal war, weshalb meine ganze Welt innerhalb von wenigen Tagen so auf den Kopf gestellt worden war. Ich hatte nie an die Liebe auf den ersten Blick geglaubt, doch genau das war es gewesen. Ich hatte es nur nicht erkannt. Von dem Augenblick an, als ich Callum in der Kathedrale gesehen hatte, gehörte ich ihm.“ (S. 122)

Alex ist siebzehn und wünscht sich nichts mehr, als dass Rob, der gutaussehendste Junge ihres Jahrgangs, sie um ein Date bittet. An dem Tag, als das scheinbar unmögliche endlich geschieht, passiert allerdings etwas, das Alex’ ganzes Leben von jetzt auf gleich einfach auf den Kopf stellt: sie findet in der Themse ein Amulett und als sie es umlegt, hat sie eine Erscheinung. Ein Junge, etwa in ihrem Alter, steht plötzlich vor ihr und versucht mit ihr zu reden. Das Unheimlichste ist jedoch, dass niemand sonst ihn sehen kann.
Trotzdem verliebt sich Alex rettungslos in ihn und Rob ist auf einmal abgeschrieben. Doch ist Callum wirklich so nett wie er scheint und vor allem: Was ist mit ihm passiert, dass er so geworden ist, wie er ist?


„Nur ein Hauch von dir“ habe ich als Wanderbuch gelesen, weil ich einfach neugierig war, wie eine solche Geschichte wohl umgesetzt wird. Vollkommen umgehauen hat es mich zwar nicht, aber gefallen hat es mir trotzdem irgendwie. Callum und Alex waren ein süßes Paar, das ich gern auf seinem Weg begleitet habe, aber doch war die Geschichte nicht wirklich etwas Neues. Natürlich können auch bekannte Sachen immer wieder begeistern, aber hier kam es mir eher vor wie eine nach Schema F geschriebene Geschichte, in der versucht wurde, bekannte Dinge miteinander zu verbinden. Da es aber trotzdem schöne Lesestunden waren, die ich mit Callum und Alex verbringen durfte, und weil die Charaktere bis auf Rob durchweg sympathisch waren, gibt es von mir vier Sterne für diese Geschichte.

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Shades of Grey - Gefährliche Liebe
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(838)

1.220 Bibliotheken, 42 Leser, 5 Gruppen, 164 Rezensionen

liebe, erotik, sex, ana, christian grey

Shades of Grey - Gefährliche Liebe

E. L. James
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.10.2012
ISBN 9783442478965
Genre: Erotik

Rezension:

Ana hat die schwerwiegende Entscheidung getroffen, sich von Christian zu trennen, weil ihr alles zu viel wird: sein Lebensstil, sein Verhalten ihr gegenüber und vor allem die düsteren Geheimnisse, die er mit sich herumträgt.
Gerade einmal fünf Tage hält sie durch, bevor sie vor Sehnsucht schier verrückt wird, deshalb stimmt sie fast ohne zu zögern zu, als Christian ihr anbietet, sie zu der Vernissage ihres Jugendfreundes José zu begleiten. Doch natürlich bleibt es nicht bei dieser einen Begegnung, denn Christian will sie zurück, koste es, was es wolle. Dafür ändert er sein Leben grundlegend, legt Dinge ab, die ihr Angst machen, versucht auf sie einzugehen und alles könnte schöner nicht sein, doch dann holt ihn seine Vergangenheit ein.
Und dann ist da auch noch Anas neuer Chef, der mehr zu wollen scheint, als eine bloße Geschäftsbeziehung…

Nachdem ich den ersten Band gelesen und vollkommen subjektiv für gut befunden hatte, musste ich natürlich auch den zweiten Band lesen und muss sagen, er hat mir genauso gut gefallen wie der erste, wenn nicht sogar noch besser. Dass ich ein 600-Seiten-Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen habe, spricht eigentlich schon für sich, genauso wie die Tatsache, dass ich noch schneller gewesen wäre, hätte ich nur mehr Zeit zum Lesen gehabt.
Ganz zu Anfang dachte ich zeitweise, dass ich mir das nicht antue, weil Ana ziemlich wehleidig war und ich so was eigentlich nicht leiden kann. Doch ich habe durchgehalten und ich finde, es hat sich gelohnt. In diesem Band wird Christians ganze Psyche auseinandergenommen und man erfährt, warum er eigentlich so geworden ist. Es steht also nicht nur der sexuelle Aspekt im Vordergrund, wenn dieser auch einen großen Raum einnimmt, was aber nicht anders zu erwarten war. Ich fand es, zumindest von den Orten und Varianten her abwechslungsreich beschrieben, wenn mich auch etwas gestört hat, dass die Autorin oft immer wieder gleiche Wendungen benutzt hat, um Dinge zu beschreiben, die man auf so verschiedene Art und Weise beschreiben könnte.

Für mich hat das dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch getan, ich habe das Buch trotzdem verschlungen. Es war schön zu sehen, wie ganz langsam Christians zärtliche Seite zum Vorschein kam. Wenn ich also von meinem eigenen Bewertungsmaßstab ausgehe, der neben der Qualität auch den persönlichen Eindruck bewertet und dieser (manchmal) schwerer gewichtet ist als erstere, gebe ich dem Buch erneut volle und wieder einmal durch und durch subjektive fünf Sterne, egal wie sehr das Buch von anderen verrissen wird.

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Sam und Emily
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(42)

163 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

liebe, zufall, jugendbuch, gewalt, familie

Sam und Emily

Holly Goldberg Sloan , Barbara Lehnerer , Bernadette Ott , Holly Goldberg Sloan
Fester Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.08.2012
ISBN 9783401065182
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Er schaute sie an. Alle anderen in der Kirche sahen sie auch an oder fast alle. Aber auf einmal spielte es nur noch eine Rolle, dass er sie anschaute. Denn auch für sie zählte nur noch, dass sie ihn anschaute. Und sobald sie einmal damit angefangen hatte, konnte sie nicht damit aufhören. Sie schaute ihn einfach weiter an. Die Worte, die sie sang, nahmen für sie tatsächlich eine neue Bedeutung an.“ (S. 26)

Emiliy kann nicht singen. Und doch wird sie von ihrem Vater gezwungen, im Kirchenchor einen Song solo zu singen, vor allen Leuten. An diesem Tag ist auch Sam in der Kirche und eins steht für ihn fest: Singen kann Emily wirklich nicht. Und doch üben ihre Worte, die sie nur für ihn zu singen schien, eine unglaubliche Zauberkraft aus, nehmen ihn gefangen.
Und doch verschwindet er, sobald Emily fertig ist, aus der Kirche und aus ihrem Leben.
Doch Emily gibt nicht auf. Sie will den geheimnisvollen Jungen wieder sehen, koste es was es wolle.
Es gelingt ihr tatsächlich, ihn wieder zu finden, ihn und seinen jüngeren Bruder Riddle. Doch Sam ist nicht, was er zu sein vorgibt. Er verliebt sich in Emily und beide könnten wohl glücklicher nicht sein, würde ihn nicht seine Vergangenheit einholen und sein Vater ihm im Nacken sitzen…


Diese Geschichte ist, wie es der Name schon sagt, eine Zusammenstellung von Zufällen, die dafür sorgen, dass Emily und Sam aufeinander treffen oder eben auch nicht. Sich knapp verpassen, sich wieder finden, sich wieder aus den Augen verlieren, Diese Geschichte ist etwas ganz besonderes, nichts was man in jedem beliebigen Buch lesen würde. Denn auch, wenn es eine Liebesgeschichte ist oder so was in die Richtung, hat es die Geschichte doch in sich, denn Sam und Riddles Leben ist nicht gerade einfach, um es nett auszudrücken. Dieses Leben, das sie führen am Rande der Gesellschaft, ist alles was sie haben, obwohl sie sich manchmal doch etwas anderes wünschen, gerade dann, als Sam durch Emily eine andere Art zu leben kennen lernt.

Es ist schwer, dieses Buch einem Thema zuzuordnen, weil so viel drin steckt. Doch eines fällt mir nicht schwer: das Buch in das Regal meiner Favoriten zu stellen, da es das auf jeden Fall ist: eins meiner Lesehighlights dieses Jahr. Ein Zufallskauf, den ich auf keinen Fall bereue und ohne Bedenken weiterempfehlen kann.

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Seekers - Die Suche beginnt
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(32)

55 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

bären, toklo, lusa, abenteuer, freundschaft

Seekers - Die Suche beginnt

Erin Hunter , Karsten Singelmann , Johannes Wiebel
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 15.02.2012
ISBN 9783407811042
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Kallik, ein Eisbärenmädchen, ist zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder auf der Suche nach dem Festland. Bei dem Versuch, Kallik zu retten, wird Nisa, ihre Mutter, getötet.
Lusa, ein Schwarzbärenmädchen, ist im Zoo geboren und kennt nichts anderes als ihr Gehege. Doch sie wünscht sich nichts sehnlicher, als die Wildnis zu entdecken.
Toklo, ein Grizzly, sucht gemeinsam mit seiner Mutter und seinem kranken Bruder Tobi verzweifelt nach Nahrung. Wie gern würde er zum großen Fluss gehen, doch sein kranker Bruder hindert die kleine Familie daran, sich schnell genug fortzubewegen.
„Seekers – Die Suche beginnt“, ist die Geschichte dieser drei Bären, die auf eine besondere Art verbunden sind, die sich unweigerlich aufeinander zu bewegen, ohne sich dessen bewusst zu sein.


Tierfantasy lese ich nur selten. Doch die Reihe um die Bären hat mich neugierig gemacht. Von Erin Hunter kennt wohl jeder die Reihe „Warrior Cats“ oder hat zumindest davon gehört. Doch für mich war „Seekers“ spannender. Da ich jedoch skeptisch war, habe ich es erst einmal als Wanderbuch gelesen und ich muss sagen, ich bin froh darum.
Die Geschichte, die zu Beginn so viel versprechend zu werden schien, war leider nicht das, was ich erwartet hatte. Viel zu diesem doch recht negativen Eindruck hat Urujak beigetragen, das Bärenjunge, das sich immer wieder, vor allem in Angstsituationen, in ein anderes Lebewesen verwandeln kann. Das hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Es hätte völlig ausgereicht, vollkommen im Tierreich zu bleiben. Es wäre nicht nötig gewesen, ein solches Wesen in die Geschichte einzubauen.

Was mir jedoch gut gefallen hat, waren die einzelnen Geschichten der Bären, vor allem die, in denen Legenden erörtert wurden. Dass alle drei Bären, obwohl von unterschiedlicher Art, eigentlich an dasselbe glauben, nur verschiedene Bilder dafür finden.

Und doch kann ich dem Buch nicht mehr als drei Sterne geben, weil ich einfach nicht richtig in die Geschichte rein gekommen bin. Ich bin froh darüber, die Gelegenheit bekommen zu haben, es zu lesen, aber ich weiß, dass ich die Reihe und vermutlich auch das Autorenteam nicht weiterverfolgen werde, da es einfach nichts für mich ist. Schade.

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MÉTO Das Haus
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(102)

152 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 71 Rezensionen

haus, dystopie, jungen, aufstand, regeln

MÉTO Das Haus

Yves Grevet , Stephanie Singh
Fester Einband: 217 Seiten
Erschienen bei dtv, 16.03.2012
ISBN 9783423625142
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Sie leben im HAUS, ohne zu wissen, woher sie kommen und was mit ihnen geschieht. Hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen, immer bewacht, 64 Jungen, die dasselbe Schicksal teilen. Bis einer sich erhebt für ein Leben in Freiheit: MÉTO

Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen, was wohl vor allem an der geringen Seitenzahl und der einfachen Schreibweise lag. Der Autor schafft es mit seinem Stil eine beklemmende Atmosphäre zu erschaffen. Ich fühlte die einengenden Wände des Hauses förmlich um mich herum. Der Tagesablauf der Jungen ist straff durchorganisiert, sodass für sie kaum Zeit bleibt, über irgendetwas nachzudenken, frei miteinander zu reden. Und doch schafft es Méto, der ungefähr vierzehnjährige Junge, sich zu Wehr zu setzen und gemeinsam mit anderen einen Widerstand aufzubauen.

Obwohl der Stil für die Geschichte passend war und alles auch gut beschrieben wurde, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte, so hat es das Buch doch nicht geschafft, mich mitzureißen, mich zu begeistern. Irgendwas hat gefehlt, auch wenn ich Méto an sich sehr sympathisch fand, vor allem weil er sich auch für die Jüngeren eingesetzt hat und rechtzeitig eingegriffen hat, als die Köpfe des Widerstandes drohten, in alte Muster zurückzufallen und sich wie Cesaren zu benehmen.

Von mir gibt es für dieses Szenario drei Sterne. Ob ich weiter lesen werde, entscheide ich dann wahrscheinlich spontan, wenn der zweite Band dann draußen ist.

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Flames 'n' Roses
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(244)

444 Bibliotheken, 5 Leser, 8 Gruppen, 103 Rezensionen

liebe, fantasy, feen, vampire, werwölfe

Flames 'n' Roses

Kiersten White , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Loewe, 08.06.2011
ISBN 9783785572382
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Evie ist siebzehn Jahre alt. Ihr ganzes Leben hat sie in der Behörde zur Kontrolle paranormaler Wesen verbracht und gearbeitet, denn sie kann etwas, was bis dahin niemand konnte: sie kann unter die Cover, die Tarnungen der Paranormalen sehen und weiß, was wirklich darunter versteckt ist. Sehr praktisch.
Doch eigentlich will sie nichts weiter, als ein ganz normales Leben führen. Zur Schule gehen. Freunde haben, mit Jungs ausgehen. Doch all das ist nicht möglich. Sie hat Freunde bei der Behörde, sogar eine beste Freundin. Eine Meerjungfrau und Verehrer hat sie auch, einen besonders glühenden, eine Fee. Und doch will sie eigentlich nur frei sein.
Als eines Tages in die Behörde einbricht, ändert sich alles. Evie erfährt, dass sie gar nicht so normal ist, wie sie sich wünscht zu sein und sie verliebt sich. In Lend, einen Jungen, der mehr aus Wasser zu bestehen scheint, als aus Fleisch und Blut.
Wird es den beiden gelingen, Licht ins Dunkel um Evies Wesen zu bringen und herauszufinden, warum in letzter Zeit so viele Paranormale getötet wurden und wer es war?


Zu diesem Buch kann man nur eines sagen: witzig. Zum einen ist da Evies Vorliebe für die Farbe pink und zum anderen sind da ihre herrlich ironischen Kommentare zu dem Geschehen um sie herum. Die ganze Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt, was das ganze noch authentischer macht. Es war ein reines Vergnügen, sie durch ihren Alltag zu begleiten und zuzusehen, wie sie und Lend sich langsam näher kommen. Die Sprache ist wie Evie selbst sehr jugendlich gehalten, was sehr zu ihr passt, mich aber teilweise gestört hat, weil einige Dinge deshalb ziemlich lapidar wirkten. Deshalb gibt es von mir für dieses Buch „nur“ gute vier Sterne, da noch einiges gefehlt hat, um mich restlos zu begeistern.

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Wirst du da sein?
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(90)

164 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, zeitreise, freundschaft, tod, schicksal

Wirst du da sein?

Guillaume Musso , Claudia Puls
Fester Einband: 311 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer, G, 01.08.2007
ISBN 9783378006829
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

„Wenn man einen Menschen einmal in sein Herz geschlossen hat, dann bleibt er dort… für immer.“ (S. 86)

Elliott Cooper ist sechzig Jahre alt, hat sein Leben gelebt. Er hat eine Tochter, die er über alles liebt, einen besten Freund, der ihm schon seit über vierzig Jahren die Treue hält, einen tollen Job, der ihn vollkommen ausfüllt. Doch eines ist ihm verwehrt geblieben: die große Liebe.
Die einzige Frau, der er jemals so viele Gefühle entgegen gebracht hat, dass sie diese Bezeichnung verdient, ist bereits vor dreißig Jahren gestorben, was Elliott nie wirklich überwunden hat.
Als er sich mit sechzig zu einem Hilfseinsatz nach Kambodscha aufmacht, lernt er einen alten Schamanen kennen, der ihm einen Wunsch erfüllen möchte, weil Elliott ihm geholfen hat. Elliott, der nichts mehr zu verlieren hat, weil er genau weiß, dass er schwer krank ist und bald sterben wird, hat nur einen einzigen Wunsch. Er will Ilena wieder sehen, die einzige Frau, die er je geliebt hat, und ihren frühen Tod verhindern.
Doch kann es gut enden, wenn man versucht, die Vergangenheit zu ändern? Was passiert mit den Dingen, die währenddessen passiert sind, die wir lieb gewonnen haben? Würden die nicht einfach verschwinden, als seien sie nie da gewesen?


Dies ist wieder eines der Bücher, die mich zutiefst berührt haben. Musso schafft es, aus einem Thema, das beim Lesen des Klappentextes nach reiner Liebesgeschichte klingt, ein Buch zu machen, das viele Themen anspricht: Freundschaft, Krankheit, Schicksal, das fragile Wesen der Zeit…
Es ist eine Geschichte, die mich nicht losgelassen hat, bis ich sie zu Ende gelesen hatte. Sie war traurig, spannend, aber auch wunderschön. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und auch in mir die Frage aufgeworfen hat, ob es an meinem Leben irgendetwas gibt, das ich ändern würde, wenn ich die Möglichkeit dazu bekommen würde.

5 Sterne gibt es von mir für dieses Werk, das ich fast in einem Rutsch durchgelesen hätte.

  (9)
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Schwarzer Mond über Soho
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(80)

172 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 23 Rezensionen

london, magie, peter grant, jazz, krimi

Schwarzer Mond über Soho

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.07.2012
ISBN 9783423213806
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:  
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Shades of Grey - Geheimes Verlangen
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(1.299)

1.834 Bibliotheken, 86 Leser, 8 Gruppen, 375 Rezensionen

erotik, sex, liebe, bdsm, ana

Shades of Grey - Geheimes Verlangen

E. L. James , Andrea Brandl , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.07.2012
ISBN 9783442478958
Genre: Erotik

Rezension:

„Du musst regelmäßig essen, Anastasia. Wir können entweder hier unten etwas essen oder oben in meiner Suite. Was ist dir lieber?“ „Ich finde, wir sollten lieber auf neutralem Terrain bleiben, in der Öffentlichkeit.“
Er lächelt süffisant. „Glaubst du, das würde mich abhalten?“, fragt er leise. Eine unmissverständliche, wenn auch überaus sinnliche Warnung.“
(S. 242)

Ana Steele ist einundzwanzig. Literaturstudentin, die kurz vor ihrem Abschluss steht. Obwohl die Männer bisher ausgeblieben sind, bzw. sie nicht ihr Interesse erregten, ist sie mit ihrem Leben zufrieden. Bis sie eines Tages für eine Studentenzeitung den Milliardär Christian Grey interviewen soll. Sofort fühlt sie sich zu dem gut aussehenden Mann hingezogen.
Als es ihm genauso zu gehen scheint, könnte alles perfekt sein. Doch Christian verbirgt etwas. Etwas, das Anas Leben komplett aus den Angeln reißt, sie darüber nachzudenken zwingt, was sie wirklich will, wofür sie bereit ist.
Er zieht sie in einen dunklen, gefährlichen Strudel, aus dem es kein Entrinnen gibt.


Dieses Buch ist im Moment in aller Munde. Auch mich hat es neugierig gemacht, obwohl reine Erotikromane sonst nicht zu meinen bevorzugten Büchern gehlren. Als mich die Verkäuferin bei Thalia dann auch noch fragte, ob ich Bildleserin sei, da an dem Tag, als ich das Buch gekauft habe, es genau dort besprochen wurde, hätte ich es fast wieder zurückgelegt, aber die Neugier hat dann schließlich doch gesiegt.
„Shades of Grey“ ist ein Buch, auf das man sich einlasen muss, auch wenn einzelnen Szenen vielleicht Widerwillen erregen. Außerdem darf man keine hochtrabenden literarischen Ergüsse erwarten. Es gibt schon Dinge, die man hätte besser machen können. Und doch hat es das Buch irgendwie geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen, sodass ich es ziemlich schnell durch hatte.
Mit Ana konnte ich mich sofort identifizieren und ich bin sicher, auch wenn ich denke, dass ich nicht ganz so naiv bin wie sie, dass es Momente gegeben hätte, in den auch ich Christian Grey verfallen wäre. Denn obwohl seine Vorlieben doch recht spezieller Natur sind, so wurde er nicht nur darüber definiert. Er ist ein Charakter mit vielen Facetten, die es zu entdecken lohnt. Er ist ein vielseitiger Mensch, der Ana dazu bringt, über sich hinauszuwachsen, Dinge zu tun, die sie vorher nie bereit gewesen wäre, zu tun. und das ist nicht nur in sexueller Hinsicht gemeint. Doch vor allem hilft er ihr, ihr Selbstbewusstsein zu entdecken, was tief in ihr schlummert.
E.L.James hat es geschafft, mich für einen Roman einzunehmen, den ich sonst eigentlich nicht unbedingt gelesen hätte. Was es eigentlich war, das mich dazu gebracht hat. Genau dieses Buch lesen zu wollen, weiß ich auch nicht genau, aber irgendwo bin ich froh darum, auch wenn man das ein oder andre schon mit einem Augenzwinkern betrachten sollte, z.B. wenn sie sich zum gefühlt hundertsten Mal auf die Lippe beißt und er sie dafür maßregelt. Vielleicht bin ich im Moment eher empfänglich für die erotische Stimmung, die auch ein Aspekt, dieser Geschichte war, der mich in seinen Bann gezogen hat. Es gab einige Szenen, die mich erschreckten, andere, die mir die Röte ins Gesicht trieben, und wieder andere, die mich einfach in einen Strudel aus Empfindungen haben eintauchen lassen.

Auch wenn „Shades of Grey“ teilweise ziemlich verrissen wurde, so finde ich es doch wert, es zu lesen, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen, so kann dieser Roman vergnügliche, sinnliche Stunden bescheren.
Nun warte ich auf den zweiten Band und gebe dem Buch in diesem Fall vollkommen subjektive fünf Sterne, von denen ich weiß, dass mindestens einer abgezogen werden könnte.

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Smaragdgrün
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(1.863)

2.905 Bibliotheken, 33 Leser, 20 Gruppen, 280 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, gideon

Smaragdgrün

Kerstin Gier
Fester Einband: 487 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.12.2010
ISBN 9783401063485
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Es tut mir wirklich leid“, sagte ich, wobei ich sorgfältig darauf achtete, nach rechts unten zu schauen. Angeblich schauten nämlich alle Menschen nach links oben, wenn sie lügen, hatte ich mal gelesen.“ (S.161)

Es hätte nicht schöner sein können. Gideon hat Gwendolyn endlich gesagt, dass er sie liebt.
Doch dann kommt der Graf von Saint Germain hinzu und behauptet, das ganze sei nur inszeniert gewesen und Gideon hätte das alles nur getan, um sie besser manipulieren zu können.
Und das Schlimmste überhaupt: Gideon widerspricht nicht einmal, als Gwendolyn ihn wutentbrannt zur Rede stellt! Verrat!
Doch Gideon handelt nicht ohne Hintergedanken, wie Gwendolyn nur allzu bald feststellen muss. Denn sie findet heraus, dass ihr Leben in Gefahr ist. Sie findet heraus, was der Graf wirklich vorhat. Und auch ihre Mutter wartet mit einer Enthüllung auf sie, die ihr ganzes Leben verändert.
Als sich Tante Maddys schauerliche Prophezeiung schließlich erfüllt, stellt sich heraus, dass Gideon offenbar doch mehr für Gwendolyn empfindet, als er behauptet hatte…


Und das war es nun, das Finale der Edelstein-Trilogie, um die noch immer so ein Wirbel gemacht wird.
Ich muss zugeben, dass die Bücher von Band zu Band besser wurden und mir nun der letzte wirklich am besten gefallen hat, aber doch fand ich die Geschichte im Ganzen zu vorhersehbar. Was Gwendolyn, Lucy und Paul verbindet, wusste ich eigentlich schon von Anfang an und auch der Rest war nicht sonderlich neu für mich. Allerdings war die Geschichte diesmal in einem durchweg amüsanten Rahmen gepackt, sodass ich wirklich während der gesamten Lektüre meine Freude an dem Buch hatte. Irgendwann habe ich aufgehört, mitzuzählen, wie oft ich schmunzeln musste beim Lesen. Dafür hat wohl allen voran Xemerius gesorgt mit seinen wunderbar bissigen Kommentaren vor allem zur Beziehung von Gideon und Gwendolyn. Er war mein heimlicher Held, ebenso wie Gwendolyns Geschwister Nick und Caroline. Ich sage nur „Gollum.“ Wunderbar.

Alles in allem also durchweg eine Steigerung zum letzten Band, wobei ich entgegen der vielen Wünsche nach einer Fortsetzung ganz froh bin, dass die Geschichte nun ein Ende hat. Es muss nichts weiter dazu gedichtet werden, denn es gibt Details, die einfach überflüssig sind, und die man sich als Leser gut und gern selbst ausmalen kann.
Von mir bekommt „Smaragdgrün“ gute 4 ½ Sterne für ein kurzweiliges Lesevergnügen.

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Der Kuss des Kjer
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719 Bibliotheken, 10 Leser, 11 Gruppen, 94 Rezensionen

liebe, fantasy, kjer, mordan, heilerin

Der Kuss des Kjer

Lynn Raven
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.06.2010
ISBN 9783570304891
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Ein Mann, der eine Klinge nur nach ihrer äußeren Schönheit beurteilt, ist ein Narr. Einzig der Stahl, aus dem sie gemacht ist, entscheidet über ihre Qualität.“ Bei seinen Worten hob Lijanas langsam den Kopf, blickte ihn erstaunt an, als sie begriff, dass er ihr gerade auf seine Art ein Kompliment gemacht hatte.“ (S.174)

Lijanas ist Heilerin des Nivard-Stammes. Sie führt ein angenehmes Leben, steht kurz davor, den Prinzen ihres Volkes zu ehelichen, der sie zumindest schon gefragt hat, ob sie seine Braut werden will.
Doch dann wird sie entführt. Von dem gefürchteten Heerführer der Kjer, einem Stamm, der für seine Wildheit bekannt ist. Überall nur als „Blutwolf“ bekannt, soll er die Heilerin nach Turas bringen, der Hauptstadt des Kjer-Stammes, damit sie dort den König heilt.
Bis dahin hat der Heerführer jeden Befehl seiens Königs bedingungslos befolgt, ohne Fragen zu stellen, doch jetzt kommen Gefühle dazwischen. Gefühle, die nicht sein dürfen. Er fühlt sich zu der jungen Heilerin hingezogen. Doch sie trägt ein Geheimnis in sch, das für sie beide tödlich enden könnte….


„Der Kuss des Kjer“ war eines dieser Bücher, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann schlagen können Ich konnte es gar nicht erwarten, das Schicksal von Mordan und Lijanas weiterzuverfolgen, immer wieder einer ihrer wunderbaren Streitereien zuzuhören, die mich immer wieder zum Schmunzeln, wenn nicht gar zum Lachen gebracht haben. Herrlich, wie lange zwei Leute aneinander vorbeireden können.
Außerdem haben mir die Charaktere an sich unglaublich gut gefallen. Sie besaßen Tiefe, waren so gut ausgearbeitet, dass ich sofort ein Bild von ihnen vor Augen hatte. Auch die Welt, in der die Geschichte spielt, hat mir zugesagt, ich habe mich ein wenig gefühlt wie in einem fantastisch angehauchten historischen Roman. Auch wenn die Welt, in der Lijanas und Mordan leben, mir fremd war, so konnte ich sie mir doch gut vorstellen, was mir sonst bei Fantasy-Romanen, die nicht einen realen Ort als Handlungsgrundlage haben, nicht immer leicht fällt.
Obwohl der Roman verhältnismäßig viele Seiten hat, wurde mir doch nie langweilig. Es war also ein rundum tolles Lesevergnügen, das ich sehr genossen habe. Von mir gibt es dafür fünf Sterne, denn dieses Buch hat mir noch um einiges besser gefallen als „Blutbraut“, das auch schon ziemlich gut war.

Eine unbedingte Leseempfehlung für romantisch veranlagte Fantasy-Fans, die den ein oder anderen guten Streit mögen.

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Die Auswahl
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2.109 Bibliotheken, 30 Leser, 26 Gruppen, 346 Rezensionen

liebe, dystopie, ky, cassia, zukunft

Die Auswahl

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 452 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 27.01.2011
ISBN 9783841421197
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

„Alle Voraussetzungen, die sich in früheren Studien als notwendig für eine lange Lebensspanne erwiesen haben – glückliche Ehen, gesunde Körper – erfüllen wir heute. Wir leben ein langes, gutes Leben. Wir sterben an unserem achtzigsten Geburtstag, umgeben von unseren Familien, bevor die Demenz einsetzt. Krebs, Herz-Kreislauf-Beschwerden und die meisten anderen schweren Krankheiten sind fast völlig ausgerottet. Noch nie zuvor ist eine Gesellschaft der Perfektion so nahe gekommen.“ (S.230)


Das klingt doch nach einem Leben, mit dem man sich anfreunden könnte, oder? Doch nicht alles ist so, wie es scheint.
Die siebzehnjährige Cassia wächst genau in einer solchen Gesellschaft auf. Alles ist vorherbestimmt, auch der Partner, den sie einmal heiraten wird. Sie findet nichts schlechtes an ihrem Leben. Sogar der Partner, der auf ihrem Paarungsbankett für sie ausgewählt wurde, könnte besser nicht sein. Es ist Xander, den sie schon seit ihrer Kindheit kennt, ihr bester Freund. Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes. Auf dem Mikrochip, auf dem Xanders Daten abgespeichert sind, unter andrem auch ein Foto, erscheint ein anderes Bild. Das von Ky.
Auch ihn kennt Cassia, ist schon seit Jahren mit ihm befreundet, hat ihn aber nie weiter beachtet. Doch nun sieht sie ihn mit anderen Augen. Sie lernt ihn kennen, findet heraus, dass mehr in ihm steckt, als sie gedacht hätte. Es passiert das, was nicht passieren darf. Cassia verliebt sich. In Ky, nicht in Xander.
Doch diese Liebe darf nicht sein, denn Ky hat ein Geheimnis, eines das ihm und auch Cassia ziemlichen Ärger einbringen kann, wenn die beiden sich näher kommen…

Auf dieses Buch war ich besonders neugierig, weil die Meinungen dazu so weit auseinander gehen. Die einen lieben es, die andren finden, es ist zu langweilig. Mich hat dieses Buch überrascht und ich muss mich zu denen zählen, die das Buch lieben. Ich fand es keineswegs zu langweilig, mich hat dieses allmähliche Herantasten sehr gefallen, die Beschreibungen des Alltags, des Lebens in der Gesellschaft, denn ich als Leser habe das ganze natürlich mit ganz andren Augen gesehen als Cassia, die manche Dinge, die mir aufgestoßen sind, als gar nicht so schlimm empfand. Außerdem hat mir die Bedeutung gefallen, die hier den Worten beigemessen wird, das immer wider darauf pochen, welche Macht einzelne Worte haben können. Außerdem hat mir gefallen, wie sich die Beziehung zwischen Casia und Ky entwickelt hat, dass sie doch immer wieder zueinander finden, egal welche Höhen und Tiefen es gibt.
Das Ende lässt mich nun natürlich gespannt zurück. Wie geht es weiter? Ich bin so gespannt darauf, dass ich gleich heute noch bei Thalia war und mir „Die Flucht“ besorgt habe, was ich nun natürlich so schnell wie möglich lesen werde. Auch „Die Auswahl“ wird in mein Regal wandern, nachdem ich es nur als Wanderbuch gelesen habe.

Von mir gibt es für dieses Buch volle fünf Sterne und ich spreche eine Empfehlungen für diejenigen aus, die nicht unbedingt auf rasante Handlungsstränge Wert legen, sondern sich auch mit etwas Subtilerem beschäftigen wollen.

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Nightshade
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75 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

hüter, wächter, liebe, sucher, kampf

Nightshade

Andrea Cremer
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Lyx, 01.05.2012
ISBN 9783802587870
Genre: Science-Fiction & Fantasy

Rezension:

Calla und Adne haben Ren gefunden und es geschafft, ihn dazu zu überreden, dass er sie begleitet. Nun geht es darum, die noch fehlenden Teile des Kreuzes der Elemente zu finden, denn nur mit ihm können die Hüter besiegt werden. Doch die Suche ist nicht ungefährlich, denn die Teile des Kreuzes werden streng bewacht.
Shay geht immer mehr in seiner Rolle als Spross auf. Wie steht es mit seinen Gefühlen zu Calla? Werden sie von seinen Verpflichtungen verdrängt? Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance, wenn sie nicht einmal wissen, ob sie den Kampf gegen die Hüter überhaupt überleben?

„Nightshade – Die Entscheidung“ ist das spannende Finale der Trilogie rund um Wächter und Hüter. Die letzten noch offenen Fragen werden geklärt, Gefühle werden offenbart, Entscheidungen werden getroffen, Kämpfe ausgefochten.
Andrea Cremer ist es gelungen, einen Abschluss zu schreiben, der mich überzeugt hat. Es war spannend, gefühlvoll, teilweise unklar, wohin sich die Geschichte entwickeln würde, was mich förmlich dazu zwang, immer weiter zu lesen. Auch das Ende finde ich gut gelungen.

Alles in allem bin ich wirklich froh, dass ich es endlich geschafft habe, diese Trilogie zu lesen, die schon viel zu lange ungelesen im Regal stand. Auch für das Finale gibt es von mir wieder gute vier Sterne.

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Starters
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860 Bibliotheken, 14 Leser, 6 Gruppen, 240 Rezensionen

dystopie, starters, enders, body bank, zukunft

Starters

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch , Birgit Ress-Bohusch
Fester Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.03.2012
ISBN 9783492702638
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Sie werden sich nicht wieder erkennen, wenn wir mit Ihnen fertig sind.“
„Das fürchte ich auch.“
(S.46)

Nach einem Krieg, in dem tödliche Sporen als Waffe genutzt wurden, sind nur noch ganz junge und ganz alte Menschen übrig, die, die man zuerst gegen die Sporen geimpft hatte. Starters und Enders.
Die Enders machen sich ein schönes Leben und auch den Starters, die noch Angehörige haben, geht es nicht schlecht. Nur die Waisen fristen ein trostloses Dasein, entweder auf der Straße oder in schrecklichen Heimen, bei denen man lieber sterben würde, als freiwillig in ein solches zu gehen.
So auch Callie. Sie ist 16 und lebt gemeinsam mit ihrem siebenjährigen Bruder auf der Straße. Doch Tyler ist krank und braucht dringend Medikamente.
In der Body Bank, in der reiche Enders die Körper armer Starters mieten um sich darin zu vergnügen, sieht Callie den letzten Ausweg, da ihr ein hohes Honorar in Aussicht gestellt wird.
Doch etwas geht schief und Callie taucht früher als geplant wieder in ihren Körper zurück. Stattdessen hört sie nun die Stimme ihrer „Mieterin“ in ihrem Kopf, die ihr unglaubliche, schreckliche Dinge erzählt.
Was wird Callie tun?


Von der Idee her hat mich „Starters“ erst ein wenig an „Seelen“ erinnert, in dem es ja auch so ist, dass zwei Menschen bzw. Wesen sich einen Körper teilen. Aber es war dann schließlich doch anders. Gut anders auf jeden Fall. Callie hat mich ein wenig an Katniss aus „Panem“ erinnert, die ja auch alles für ihre Schwester tut, genauso wie Callie für ihren Bruder. Aber bei dieser Vielfalt an Dystopien, die derzeit ihren Weg auf den Büchermarkt finden, bleiben solche Parallelen wohl nicht aus.
Trotzdem hat mir „Starters“ gefallen. Ein Szenario, das überzeugend beschrieben wurde. Erschreckend, wenn man bedenkt. Dass die Visionen, die Lissa Price hatte, keine unmöglichen sind, wenn man sich bewusst macht, welche Möglichkeiten die Technik heutzutage schon hat. Erschreckend auch der Gedanke, als junger Mensch seinen Körper an einen Alten zu verlieren, einfach aus sus seinem Körper verbannt zu werden.
Auch die obligatorische Liebesgeschichte, auch hier eine Art Dreieck, hat mir gefallen, auch wenn ich mich nach dem Knall am Ende frage, wie es da wohl weitergehen wird.

Alles in allem hat mir „Starters“ ein paar spannende Lesestunden beschert. Die mich mit dem Wunsch zurücklassen, zu erfahren, wie es mit Callie weitergeht. Was wird aus Michael und Blake? Was aus Tyler? Was aus Florina? Und vor allem: Wer ist der Old Man wirklich? Alles Fragen, die sich im zweiten Band hoffentlich klären werden.

Für diese spannende Geschichte gibt es von mir 4,5 Sterne.

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Die Straße
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352 Bibliotheken, 6 Leser, 5 Gruppen, 55 Rezensionen

endzeit, vater, sohn, überleben, apokalypse

Die Straße

Cormac McCarthy , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Rowohlt, Reinbek, 16.03.2007
ISBN 9783498045074
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

„Manchmal stellte ihm der Junge Fragen nach der Welt, die für ihn nicht einmal eine Erinnerung war.“ (S.51)

Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Alles ist verbrannt. Nur wenige Menschen sind noch übrig. Menschen, die vor nichts zurückschrecken, nicht einmal vor Kannibalismus. Ein Mann und sein Sohn, die nichts weiter haben, als das, was sie am Leib tragen und was sich in einem Einkaufswagen transportieren lässt, schleppen sich auf einer schier endlosen Straße entlang, immer ums nackte Überleben kämpfend, darum bemüht, den Glauben an das Gute nicht zu verlieren.
Auf dem Weg zur Küste. Nicht wissend, was sie dort erwartet.


„Die Straße“ ist ein sehr eindringlich geschriebenes Buch. McCarthy schafft es, eine zerstörte Welt mit wenigen kurzen, prägnanten Sätzen vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Obwohl kaum beschrieben, konnte ich mir Vater und Sohn sehr gut vorstellen und wurde gefangen genommen von der Tristheit, der Resignation, der Traurigkeit des Buches. Es hat etwas gedauert, bis ich mich auf die Atmosphäre einlassen konnte, am Anfang ging es ziemlich schleppend voran. Doch je mehr ich gelesen hatte, desto weniger kam ich los von dem Buch. Obwohl kaum blutig, so finde ich doch, dass man für dieses Buch starke Nerven braucht, schon allein, um sich auf die Atmosphäre, auf die Gefühlswelt von Vater und Sohn einzulassen, um zu verstehen, was sie fühlen. Denn dieses stete immer wieder innere Auseinandersetzen mit dem Tod ist nicht jedermanns Sache.
Für mich jedoch kann ich sagen, dass sich das Buch gelohnt hat und dass Cormac McCarthy dafür zurecht mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Einen Stern Abzug gibt es nur deshalb, weil es mir zu Beginn schwer fiel, mich auf die Geschichte einzulassen.

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Nachricht von dir
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paris, liebe, san francisco, new york, handy

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Guillaume Musso , Eliane Hagedorn , Bettina Runge
Flexibler Einband: 463 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 13.03.2012
ISBN 9783866123137
Genre: Gegenwartsliteratur

Rezension:

_„Es gibt Menschen, deren Bestimmung es ist, einander zu begegnen. Wo sie auch sind. Wohin sie auch gehen. Eines Tages treffen sie sich.“ Claudie Gallay _(S.13)

JFK Airport. New York.
Jonathan ist auf dem Weg nach Kalifornien um dort mit seinem Sohn die Weihnachtstage zu verbringen.
Madeline ist auf dem Rückweg nach Paris, nachdem sie zusammen mit ihrem Verlobten ein romantisches Wochenende in New York verbracht hat.
Eine kurze unfreundliche Begegnung, ein Zusammenstoß in der Airport-Cafeteria und jeder geht seinen Weg. Und doch ist etwas andres. Denn die beiden haben versehentlich ihre Handys vertauscht.
Anfangs fest entschlossen es dem anderen so schnell wie möglich zurückzuschicken, tauchen die beeiden durch die Handys immer tiefer in das Leben des anderen hinein, entdecken Dinge, sie sei gar nicht entdecken sollten, Geheimnisse, die eigentlich lieber geheim bleiben sollten. Und sie entdecken, dass sie etwas verbindet. Etwas düsteres, das beide zu verdrängen versuchten…


Oberflächlich gesehen klingt das ganze nach einer typischen Liebesgeschichte. Zwei Menschen, die sich zu Beginn mehr als unsympathisch waren, vertauschen ihre Handys, lernen sich dadurch besser kennen und verlieben sich ineinander.
Doch so ist es nicht. Klar sind die Gefühle auch vertreten, doch das Buch liest sich eher wie ein guter Krimi, lauter unvorhergesehene Wendungen, spannende Ereignisse, die sich mit fortschreitender Lektüre förmlich aneinander zu reihen scheinen. Gewalt, Betrug, Intrigen. Also alles andere als ein Liebesroman.
Ich habe das Buch förmlich verschlungen, konnte kaum aufhören zu lesen, wenn ich erst einmal angefangen hatte. Jonathan und Maddie sind Charaktere, denen man gern in ihre Welt folgt, mit denn man mitfühlen, mitleiden, mitfiebern kann.

Dieses Buch, was ich auf Empfehlung anderer gelesen habe, war für mich ein absoluter Volltreffer. Es war von allem etwas dabei, ohne jedoch überladen zu wirken, ohne konstruiert zu sein. Ich bin noch immer begeistert und gebe dem Buch guten Gewissens 5 von 5 Sternen.

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Die geheime Sammlung
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383 Bibliotheken, 5 Leser, 14 Gruppen, 80 Rezensionen

märchen, magie, fantasy, new york, liebe

Die geheime Sammlung

Polly Shulman
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.05.2010
ISBN 9783426283318
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Wenn man als kleines Kind Märchen gelesen hat, dann hat man immer davon geträumt, dass es echte Magie auch wirklich geben könnte. Wieso sind wir diejenigen, die entdecken dürften, dass es stimmt?“ (S.160)

Elizabeth wohnt zusammen mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und zwei Stiefschwestern (kommt einem verdächtig bekannt vor ;-)) in New York. Von ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern wird das Mädchen nur getriezt. Als sie jedoch für ihren Gemeindekundelehrer Mr. Mauskopf einen Aufsatz über die Gebrüder Grimm schreibt, bekommt sie ein ungewöhnliches Jobangebot. Sie soll im New Yorker Repositorium für Verleihbare Schätze als Pagin anfangen.
Ihre Aufgaben sind dort das Befördern der verliehenen Stücke zum Empfänger oder wieder zurück in die einzelnen Magazine, das Ordnung halten in den einzelnen Magazinen und das Katalogisieren einzelner Gegenstände. An sich ein interessanter Job, da die Gegenstände sehr vielfältig sind, aber richtig neugierig wird sie erst, als sie vom so genannten Grimm-Sammelsurium hört. Dort sollen angeblich die gesammelten Gegenstände aus den bekannten Märchen zu finden sein, z.B, die berühmten zertanzten Schuhe.
Sind die Märchen etwa wahr?
Als dann immer mehr Gegenstände aus dem Sammelsurium verschwinden, bzw. keine Magie mehr innezuhaben scheinen, setzen Elizabeth und ihre neuen Freunde alles daran, herauszufinden, was vor sich geht. Doch wem können sie trauen?


Die Idee klang viel versprechend, denn welcher Märchenliebhaber träumt nicht davon, dass es irgendwo einen Ort gibt, an dem die Märchen Wirklichkeit werden? Und doch hat mir irgendwas gefehlt, wobei es mir einmal mehr schwer fällt, dieses Fehlende zu benennen. Gefallen hat mir, wie sich die Beziehungen der einzelnen Charaktere im Laufe der Handlung entwickelt haben. Wo ich zuerst dachte, dass das offensichtliche Pärchen zusammenkommt, entwickelte sich das Ganze in eine vollkommen andere Richtung, die zwar erst merkwürdig, aber dann doch umso sympathischer wurde.
Pluspunkt also dafür, die gute Idee bringt auch noch mal Punkte, aber der Funke ist nicht wirklich übergesprungen. Ich finde, man hätte aus der Geschichte mehr machen können, vielleicht mehr in die Tiefe gehen können.
Deshalb kann ich nicht mehr als drei Sterne geben. Aber ich bin doch froh, dass ich das Buch gelesen habe, denn diese wunderbare Idee des Grimm-Sammelsuriums ruft Kindheitsträume wieder wach und beschert schöne Stunden.
Märchenliebhaber können vielleicht einen Blick hineinwerfen und ein paar vergnügliche Stunden verbringen.

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