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Blutbraut
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(288)

506 Bibliotheken, 4 Leser, 11 Gruppen, 101 Rezensionen

blutbraut, liebe, nosferatu, blut, hexer

Blutbraut

Lynn Raven
Fester Einband: 734 Seiten
Erschienen bei cbt, 31.10.2011
ISBN 9783570160701
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

Lucinda führt ein Leben auf der Flucht, ständig in der Angst, doch gefunden zu werden, obwohl sie alles versucht um verborgen zu bleiben. Alles in ihrem Leben ist ungewiss.
Nur eines ist klar, der Grund, warum sie ein solches Leben führen muss. Sie ist Blutbraut.
Blutbraut von niemand geringerem als Joaquim de Alvaro.
Nichts ist für sie schlimmer als die Vorstellung, dass er ihr Blut trinken muss um nicht zum Nosferatu zu werden.
In Boston scheint endlich ein wenig Normalität in ihr Leben einzukehren, als sie beginnt, sich in den sympathischen Chris zu verlieben.
Doch dann wird sie entführt und geradewegs in Joaquim de Alvaros Haus gebracht. Dort muss sie feststellen, dass ihr Leben niemals das war, was es schien und auch Joaquim ist ganz anders, als ihre Tante María ihr immer wieder gesagt hat. Als er schließlich sich selbst in Gefahr bringt, um sie zu retten, muss sie sich darüber klar werden, was sie wirklich will.


Blutbraut ist ein Buch, um das ich schon lange herumgeschlichen bin, unsicher, ob ich es nun kaufen sollte oder nicht. Vom Inhalt he klang es interessant, aber ich war skeptisch aufgrund der vielen Vampirgeschichten, die es auf dem Markt gibt. Ich wollte es nicht kaufen und im Nachhinein enttäuscht sein.
Doch dann bekam ich die Gelegenheit, es als Wanderbuch zu lesen und wurde überrascht. Diese Geschichte war anders. Nicht wie sonst immer wurde betont, wie gut aussehend die Vampire doch seien und die Protagonistin hat sich auch nicht auf den ersten Blick in die geheimnisvolle Kreatur verliebt, sondern hatte im Gegenteil Angst, ja eigentlich schon Panik davor, Opfer eines Vampirs zu werden. Genauso wenig war Lucinda ein Lämmchen, das von A nach B geschubst wird und zu allem Ja und Amen sagt, was ihr erzählt wird. Sie war eine bis zu einem gewissen Punkt hin selbstbewusste junge Frau, in die ich mich als Leserin sehr gut hineinversetzen konnte.
Obwohl mir das so gut gelang, kann ich doch keine vollen 5 Sterne für dieses Buch geben, da mir die Schilderungen, wie Lucinda in Panik gerät, sobald Joaquim ihr auch nur einen Tick zu nahe kommt, irgendwann zu viel wurden. Irgendwann war mir klar, wie sie sich in seiner Gegenwart fühlte, das hätte nicht so sehr betont werden müssen.
Da dies jedoch der einzige Kritikpunkt war, möchte ich keinen vollen Stern abziehen, sondern nur einen halben. Blutbraut erhält von mir 4 ½ Sterne für ein Lesevergnügen, das mir die ganze Woche versüßt hat.

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Lycidas
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130 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

london, fantasy, uralte metropole, christoph marzi, lilith

Lycidas

Christoph Marzi
Flexibler Einband: 862 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 07.11.2011
ISBN 9783453529106
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel
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(104)

207 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

england, mord, krimi, chemie, flavia de luce

Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.10.2011
ISBN 9783442378258
Genre: Kinder- & Jugendbuch

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Daniel und die Sehnsucht nach dem Glück
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(12)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

paris, freundschaft, liebe

Daniel und die Sehnsucht nach dem Glück

Francesc Miralles , Maria Hoffmann-Dartevelle
Fester Einband: 297 Seiten
Erschienen bei List, Paul, 09.09.2010
ISBN 9783471350461
Genre: Gegenwartsliteratur

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Der Monstrumologe
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109 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

monster, fantasy, jagd, rick yancey, monstrumologe

Der Monstrumologe

Rick Yancey , Axel Franken
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.09.2010
ISBN 9783785760406
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Zweilicht
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583 Bibliotheken, 9 Leser, 10 Gruppen, 111 Rezensionen

fantasy, new york, liebe, wendigo, ivy

Zweilicht

Nina Blazon
Fester Einband: 411 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.08.2011
ISBN 9783570161173
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Er ist wie ein Vulkan, der denkt, er sei ein Gletscher“ (S.133)

So wird der siebzehnjährige Jay an einer Stelle im Buch beschrieben. Der Teenager ist glücklich, denn endlich hat er die Gelegenheit, ein Jahr als Austauschschüler in New York zu verbringen. Er kommt bei seinem Onkel und bei seinem Cousin unter, immer wieder getrieben von den rätselhaften Hinweisen seines Vaters, der kurz vor seiner Ankunft bei einem Unfall verstarb.
In der Schule ist er beliebt, schließlich ist er der Neue aus Deutschland und erregt Aufmerksamkeit- Doch eigentlich will er nur die Aufmerksamkeit eines Mädchens erringen: Madison, das Mädchen mit den Indianderaugen.
Obwohl er sich nichts schöneres vorstellen kann, als seine Zeit mit Madison zu verbringen, werden seine Träume von einem anderen Mädchen heimgesucht, Ivy, die ihn zu sich zu rufen scheint. Schließlich begegnet er ihr und sie führt ihn in eine Welt, die so ganz anders ist als seine eigene. Denn dort, wo Ivy lebt, ist von dem New York, wie Jay es kennt, nicht mehr viel übrig, Alles ist überwuchert, von den großen monumentalen Bauten sind nur noch Ruinen übrig geblieben.
Jay weiß nicht, was nun Trugwelt ist und was die Realität und vor allem weiß er nicht, wem er vertrauen soll. Madison oder Ivy, dem Mädchen aus seinen Träumen.

Zu Beginn hat mich die Geschichte ziemlich verwirrt, weil ich mir eine Zeit lang nicht sicher war, wer nun wer ist und wer wohin gehört, wodurch es mir streckenweise auch schwerfiel, mich auf die Geschichte einzulassen.
Ich habe es jedoch nicht aufgeben, weil es doch irgendwie einen Zauber gab, dem ich mich nicht entziehen konnte, Die Sprache hat mich für sich eingenommen, führte mir das mystische und magische so vor Augen, dass es mich nicht losgelassen hat und irgendwann kam schließlich der Punkt, an dem mir klar war, welche Welt ich wo einordnen musste und spätestens dann war ich gefangen von „Zweilicht“
Die Welt, die Nina Blazon erschaffen hat, hatte für mich einen irgendwie magischen Schimmer. Ich konnte es förmlich vor mir sehen, wie die beiden Welten miteinander verschmolzen. Jays Zwickmühle war für mich toll beschrieben, ich konnte seine Ängste, seine Zweifel, seine Wünsche und Hoffnungen vollkommen nachvollziehen. Wäre die Verwirrung zu Beginn nicht gewesen, so hätte die Geschichte meiner Meinung nach fünf Sterne verdient, so sind es jedoch nur vier, mit der Tendenz zum Besseren.

Man muss sich einfach nur auf die Geschichte einlasen und daran glauben, dass sich schließlich alles logisch auflöst, dann hat man Freude daran. Ich weiß, dass ich sie irgendwann noch mal lesen werde um herauszufinden, ob ich es mit dem Wissen, das ich nun habe, noch immer so verwirrend finden würde.

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Virtuosity - Liebe um jeden Preis
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286 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 60 Rezensionen

liebe, geige, musik, wettbewerb, carmen

Virtuosity - Liebe um jeden Preis

Jessica Martinez , Sabine Bhose
Fester Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Boje, 14.02.2012
ISBN 9783414823229
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Dass er mich nicht hassen würde, konnte nur einen Grund haben: Er mochte mich! Und wann hatte ich aufgehört, ihn zu hassen und begonnen ... ihn nicht mehr zu hassen?“ (S.91)

Carmen Bianchi ist 17 und ein Wunderkind. Sie spielt Geige wie keine Zweite, hat ein volles Stipendium für die Juliard. Eines fehlt noch zu ihrem Glück, der Gewinn des großen Guarneri-Wettbewerbs, dem Wettbewerb, auf dem nur die besten jungen Violinisten spielen dürfen. Dem ganzen scheint nichts im Weg zu stehen, bis sie ihren Konkurrenten kennen lernt, denjenigen, der ihr ganzes Leben, alles worauf sie hingearbeitet hat, zerstören könnte: Jeremy King.
Obwohl sie sich eigentlich bis aufs Blut hassen müssten, passiert das Gegenteil. Sie verlieben sich ineinander. Doch der Wettbewerb steht immer noch zwischen ihnen. Ebenso wie die kurze Leine, an der Carmen von ihrer Mutter gehalten wird, eine Mutter, die ihre Tochter sogar zwingt, Inderal-Tabletten zu schlucken, denen Carmen immer mehr verfällt.
Wie werden sie sich entscheiden? Für den Wettbewerb und damit für ihren Traum oder doch für die Liebe.


„Virtousity“ hat mich unglaublich beeindruckt. Beim Lesen habe ich sofort gemerkt, dass die Autorin wusste, wovon sie schreibt, dass sie selbst Erfahrungen in diesem Bereich hat. Ihre Beschreibungen waren so, dass ich mir auch als Klassik-Laie vorstellen konnte, was hinter der Musik steckt, was sie für die beiden Hauptcharaktere bedeutet. Auch die Charaktere mochte ich, mal abgesehen von Carmens Mutter, die ich während des Lesens wirklich zu hassen gelernt habe. Wie kann man denn seinem Kind soviel abverlangen? Wie kann man vorrangig Managerin sein und dann erst Mutter? Sollte es nicht eigentlich andersherum sein? Wen ich dafür wirklich ins Herz geschlossen habe, war Carmens Stiefvater Clark, für mich der heimliche Held der ganzen Geschichte.
Der Konflikt, in dem sich die beiden Protagonisten befinden, wurde gut und überzeugend dargestellt, sogar so, dass ich zeitweise selbst mit mir gehadert habe.

Obwohl nicht besonders dick, so war „Virtousity“ doch ein durchweg rundes Lesevergnügen, das sich um die Musik dreht und das es schafft, die Musik so zu beschreiben, dass ich sie während des Lesens fast hören konnte.

5 Sterne gibt es von mir dafür.

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Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
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664 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 126 Rezensionen

glas, liebe, fantasy, ida, midas

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Ali Shaw , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 397 Seiten
Erschienen bei script5, 09.01.2012
ISBN 9783839001318
Genre: Zeitgenössische Literatur

Rezension:

„Was war das überhaupt für ein Gefühl gewesen, auf Knochen und Muskeln zu gehen, auf Ferse und Sohle? Sie konnte sich nicht erinnern. Jetzt fühlte es sich an, als würde sie schweben, immer ein paar Zentimeter über dem Boden.“ (S.17)

Midas Crook lebt zurückgezogen auf St. Hauda’s Land. Am liebten sieht er die Welt durch seine Kamera. Fotografie ist seine Art, Dinge wahrzunehmen. Eines Tages begegnet er auf einem seiner Streifzüge über die Insel einem Mädchen mit viel zu großen Schuhen. Ida Maclaird. Er fühlt sich zu ihr hingezogen, wenn da nicht sein verkorkster Charakter wäre, der es ihm nicht erlaubte, sie einfach anzusprechen.

„Ich bin ein riesiger Knoten aus Ängsten. Erstens kriege ich kaum einen geraden Satz formuliert, zweitens sehe ich in so gut wie allem, was ich tue, meinen Vater und dafür hasse ich mich, verdammt noch mal. Und drittens fühlt sich mein Körper, immer wenn ich jemanden berühre, an wie Eisen.“ (S.308)

So beschreibt sich Midas an einer Stelle selbst. Kein Wunder, dass es zwischen den beiden ständig Stolpersteine und Missverständnisse gibt. Dann ist da noch der Grund, warum Ida überhaupt nach St. Hauda’s Land gekommen ist. Sie ist auf der Suche nach Henry Fuwa, einem Mann, der ihr bei ihrem ersten Besuch auf den Inseln rätselhafte Dinge erzählt und gezeigt hat. Sie hofft, dass er ihr helfen kann. Denn viel Zeit bleibt ihr nicht mehr. Ihre Füße sind zu Glas geworden und die Verwandlung schreitet immer weiter fort.


Wenn ich der Stimmung in diesem Buch eine Farbe verpassen müsste, so wäre es grau. Trist, traurig. Und doch hatte es etwas an sich, was es mir schwer machte, nicht weiter zu lesen. Die Umwelt, die Ali Shaw zeichnet, hat trotz ihrer Farblosigkeit, Monochromität, wie Midas es ausdrücken würde, einen Zauber an sich, dem ich mich nicht entziehen konnte. Zudem fand ich die Charaktere gut gewählt, mal was anderes im Gegensatz zu den sich immer wieder ähnelnden unglaublich gut aussehenden Charakteren, die fast schon zu perfekt waren, wie man sie in anderen Büchern findet. Ich glaube, das war auch einer der Gründe, warum ich mich so gut in die beiden hineinversetzen konnte, weil sie einfach nicht perfekt waren, eher das Gegenteil davon.
Ebenso hat mich die Sprache verzaubert, auch wenn es oft ziemlich traurig war. Die Geschichte ist voll von Erinnerungen und Rückblenden, von denen nur wenige wirklich schön waren. Doch sie trugen dazu bei, zu verstehen, warum Midas so wurde, wie er sich im Buch gibt und sie erklärten auch Idas Schicksal.

Alles in allem bin ich froh, das Buch gelesen zu haben und kann ihm guten Gewissens 4 von 5 Sternen geben.

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Der Name des Windes
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735 Bibliotheken, 23 Leser, 18 Gruppen, 84 Rezensionen

fantasy, magie, kvothe, universität, zauberer

Der Name des Windes

Patrick Rothfuss
Fester Einband: 863 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.12.2008
ISBN 9783608938159
Genre: Science-Fiction & Fantasy

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Rubinrot
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(2.588)

3.890 Bibliotheken, 49 Leser, 35 Gruppen, 481 Rezensionen

liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 16.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Bereit, Gwendolyn?“, fragte er schließlich. Ich lächelte ihn an. „Bereit, wenn du es bist.“ (S.316)

Ihr ganzes Leben wird Charlotte Montrose darauf vorbereitet, sobald sie sechzehn Jahre alt wird, in der Zeit zu springen. Geigen- und Tanzunterricht, Benimmregeln und Umgangsformen pauken und Fechten steht bei ihr auf dem Stundenplan. Und etwas, das sich Mysteriumsunterricht nennt-
Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes. Nicht sie ist es, die in der Zeit umher springen wird, die letzte, um den Kreis der Zwölf zu vervollständigen. Ihre Cousine Gwendolyn ist die Gen-Trägern.
Gwendolyn, die vollkommen unvorbereitet ist, soll nun gemeinsam mit dem zwei Jahre älteren und obendrein, wie sie findet ziemlich arroganten Gideon de Villiers durch die Zeit reisen um das Blut der restlichen Zeitreisenden zu besorgen, das nötig ist, um den Kreis der Zwölf zu vervollständigen. Doch wem können die beiden trauen? Der Geheimloge der Wächter oder doch eher Lucy Montrose, Gwendolyns Cousine?


Ich war ehrlich gespannt auf das Buch. Soviel wurde darüber gesprochen, Begeisterungsstürme brachen los, wenn man von Gwendolyn und Gideon sprach. Dementsprechend viel habe ich mir von dem Buch erwartete. Und wurde, um ehrlich zu sein, etwas enttäuscht. Irgendwie hatte ich mehr erwartet. Für mich hat es ewig gedauert, bis schließlich mal ein bisschen Fahrt aufkam, Gideon fand ich am Anfang eher unsympathisch, obwohl sich das zum Ende hin gebessert hat. Wen ich wirklich mochte war Leslie, Gwendolyns beste Freundin, eine Seele von Mensch, die man einfach lieb haben muss. Zum Ende hin wurde das Buch dann wirklich interessant und ich bin nun auch gespannt, wie es weitergehen wird, aber ich glaube, wenn ich mir das Buch auf die zahlreichen Empfehlungen gekauft, Geld dafür ausgegeben hätte, wäre ich wirklich enttäuscht gewesen. Für fünf Sterne, wie sie so viele gegeben haben, reicht es für mich bei Weitem nicht. Nach einigem Überlegen gebe ich der Geschichte allerdings vier Sterne, was nach dem schwächelnden Anfang wohl am meisten dem viel versprechenden Ende und Leslie geschuldet ist, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe.

Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht und ob es der zweite Band eher schafft, mich komplett für sich zu gewinnen, was dem ersten leider noch nicht gelungen ist.

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