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Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 16.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Kinder- & Jugendbuch
„Bereit, Gwendolyn?“, fragte er schließlich. Ich lächelte ihn an. „Bereit, wenn du es bist.“ (S.316)
Ihr ganzes Leben wird Charlotte Montrose darauf vorbereitet, sobald sie sechzehn Jahre alt wird, in der Zeit zu springen. Geigen- und Tanzunterricht, Benimmregeln und Umgangsformen pauken und Fechten steht bei ihr auf dem Stundenplan. Und etwas, das sich Mysteriumsunterricht nennt-
Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes. Nicht sie ist es, die in der Zeit umher springen wird, die letzte, um den Kreis der Zwölf zu vervollständigen. Ihre Cousine Gwendolyn ist die Gen-Trägern.
Gwendolyn, die vollkommen unvorbereitet ist, soll nun gemeinsam mit dem zwei Jahre älteren und obendrein, wie sie findet ziemlich arroganten Gideon de Villiers durch die Zeit reisen um das Blut der restlichen Zeitreisenden zu besorgen, das nötig ist, um den Kreis der Zwölf zu vervollständigen. Doch wem können die beiden trauen? Der Geheimloge der Wächter oder doch eher Lucy Montrose, Gwendolyns Cousine?
Ich war ehrlich gespannt auf das Buch. Soviel wurde darüber gesprochen, Begeisterungsstürme brachen los, wenn man von Gwendolyn und Gideon sprach. Dementsprechend viel habe ich mir von dem Buch erwartete. Und wurde, um ehrlich zu sein, etwas enttäuscht. Irgendwie hatte ich mehr erwartet. Für mich hat es ewig gedauert, bis schließlich mal ein bisschen Fahrt aufkam, Gideon fand ich am Anfang eher unsympathisch, obwohl sich das zum Ende hin gebessert hat. Wen ich wirklich mochte war Leslie, Gwendolyns beste Freundin, eine Seele von Mensch, die man einfach lieb haben muss. Zum Ende hin wurde das Buch dann wirklich interessant und ich bin nun auch gespannt, wie es weitergehen wird, aber ich glaube, wenn ich mir das Buch auf die zahlreichen Empfehlungen gekauft, Geld dafür ausgegeben hätte, wäre ich wirklich enttäuscht gewesen. Für fünf Sterne, wie sie so viele gegeben haben, reicht es für mich bei Weitem nicht. Nach einigem Überlegen gebe ich der Geschichte allerdings vier Sterne, was nach dem schwächelnden Anfang wohl am meisten dem viel versprechenden Ende und Leslie geschuldet ist, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe.
Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht und ob es der zweite Band eher schafft, mich komplett für sich zu gewinnen, was dem ersten leider noch nicht gelungen ist.
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