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Die Rückkehr des Sherlock Holmes
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Die Rückkehr des Sherlock Holmes

Arthur Conan Doyle
Flexibler Einband
Erschienen bei Insel Verlag
ISBN 9783458350194
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:  
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Das Geheimnis des weißen Bandes
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london, sherlock holmes, krimi, dr. watson, mord

Das Geheimnis des weißen Bandes

Anthony Horowitz , Lutz-W. Wolff
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.12.2011
ISBN 9783458175438
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Ein neuer Fall für den Meisterdetektiv.

In einem Vorwort erklärt Dr. Watson, warum dieser Fall, obwohl er schon so lange zurückliegt, erst jetzt veröffentlicht wird. Er erklärt, dass mit einer früheren Veröffentlichung viele Menschen in Misskredit geraten wären und er sich selbst und Holmes in Gefahr gebracht hätte. Deshalb wartet er auch bis kurz vor seinen Tod, bevor er die Ereignisse, die zu diesem Fall gehören, aufschreibt.

Alles beginnt damit, dass eines Abends ein gut gekleideter Mann Sherlock Holmes’ Räume in der Baker Street betritt. Er ist der Mitbesitzer einer Galerie, die sich erst kürzlich von einem hohen Geldverlust erholt hat. Er schildert Holmes, wie es dazu kam und erklärt, dass er glaubt, dass nun einer der Täter, die damals in den Fall verwickelt waren, nach London gekommen sei, um ihn umzubringen.
Unverzüglich nimmt Sherlock Holmes gemeinsam mit Watson die Ermittlungen auf. Ihre Ermittlungen führen sie jedoch immer weiter weg von dem eigentlichen Fall hin zu etwas, was viel größer scheint. Hin zum House of Silk.
Als schließlich einer von Holmes Helferjungen ermordet aufgefunden wird, mit einem weißen Seidenband um das Handgelenk, setzt er alles daran, herauszufinden, was sich hinter dem House of Silk verbirgt.

Am Anfang war es etwas schwierig, sich in die Geschichte reinzufinden, gerade auch weil zwei Fälle miteinander verknüpft werden. Doch je mehr Klarheit in das Geschehen kam, umso mehr war ich gefesselt von der Geschichte. Anthony Horowitz gelingt es, den Geist Holmes’ und Watson’s gut zu erfassen. Selbst der Stil ist ähnlich dem Doyles, obwohl mir streckenweise der Humor gefehlt hat, der Doyles Werke meiner Meinung nach auszeichnet. Der Fokus liegt in diesem Werk vor allem darauf, auf die Zeit zurückzublicken, die Watson gemeinsam mit Holmes verbracht hat. Watson macht sich viele Gedanken und konzentriert sich nicht ausnahmslos auf das Lösen des Falls. Er beleuchtet auch Holmes’ Charakter, vor allem als dieser im Gefängnis landet, fälschlicherweise eines Mordes beschuldigt.
Aber gerade das verleiht der Geschichte die Tiefe, die mir bei Doyle wiederum manchmal gefehlt hat.

Alles in allem kann ich sagen, dass der Versuch, in Doyles Fußstapfen zu treten durchaus als gelungen bezeichnet werden kann. Zwar war die Geschichte manchmal ziemlich verwirrend, doch das war auch dem Fall geschuldet, der Watson selbst wahrscheinlich nicht minder verwirrt hat, als den Leser.

Als Versuch, Sherlock Holmes wieder zum Leben zu erwecken, hat dieses Werk durchaus, wenn auch nicht volle 5 so doch gute 4,5 Sterne verdient.

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Die Wahrheit über Sherlock Holmes
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holmes, gegner, verschwunden, feind, verbrecher

Die Wahrheit über Sherlock Holmes

James Moriarty , Edith Beleites , Colonel S. Moran
Fester Einband: 155 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 27.10.2011
ISBN 9783821836881
Genre: Comic & Humor

Rezension:

Hier kommt sie nun endlich, die Wahrheit über die zahlreichen Fälle, die Sherlock Holmes laut Arthur Conan Doyle gelöst haben soll.
In Wahrheit wurden so gut wie alle diese Verbrechen, die Holmes so meisterhaft gelöst hat oder in manchen Fällen auch nicht gelst hat, von Professor James Moriarty verübt. Holmes’ ärgstem Widersacher-

In Doyles Romanen schändlich falsch dargestellt, meldet sich nun Moriarty persönlich zu Wort, mit Hilfe seiner gesammelten Unterlagen, die von Colonel Moran zusammengetragen wurden. Er räumt auf mit Sherlock Holmes’ angeblichen Scharfsinn, erklärt, was eigentlich hinter den Fällen gesteckt hat.

Ich kenne leider (noch) nicht alle Fälle, die Holmes zusammen mit seinem Gefährten Dr. Watson gelöst hat, wodurch ich einige Berichte Moriartys nicht zuordnen konnte, aber trotzdem war dieses kleine Büchlein eine interessante und amüsante Lektüre für mich. Der Aufbau und die Gestaltung des Buches sind ansprechend, bewusst auf alt gemacht, es wird viel mit Bildern gearbeitet. Amüsant waren auch die Anmerkungen Morans, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben.

Als Fan von Sherlock Holmes war die Lektüre dieses Büchleins eine Abwechslung für mich, da der Meisterdetektiv einmal nicht in den Himmel gelobt wird, sondern im Gegenteil eher abfällig über ihn gesprochen wird.

Wer also mal „die andere Seite“ kennen lernen möchte, sollte dieses Buch lesen. Es ist jedoch hilfreich, wenn man sich, zumindest oberflächlich mit den Fällen auskennt, die Sherlock Holmes gelöst hat- Außerdem sollte man das Buch nicht allzu ernst nehmen und es als das sehen, was es ist, eine amüsante Lektüre, mit der man den Tag gut rumbringen kann.

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Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet
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krimi, mord, england, chemie, briefmarken

Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.09.2010
ISBN 9783442376247
Genre: Kinder- & Jugendbuch

Rezension:

„Ich war ich. Ich war Flavia und ich fand mich toll, auch wenn ich da die Einzige war.“ (S. 83)

Das ist Flavia, wie sie leibt und lebt. Mit ihren zarten elf Jahren ist sie die Jüngste von drei Schwestern und muss sich dementsprechend viel gefallen lassen, doch sie weiß sich zu wehren, denn Flavia hat eine Leidenschaft: die Chemie. Sie ist begnadete Hobbygiftmischerin. Keiner kennt sich so gut aus, wie sie. Als sie eines Morgens im Gurkenbeet hinter der Haus eine Leiche findet, bleibt sie kühl und abgeklärt. Erst als ihr eigener Vater unter Verdacht gerät, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und findet heraus, dass dieser tatsächlich ein dunkles Geheimnis hat. Aber ist er wirklich ein Mörder?


Von Flavia hat wahrscheinlich jeder, der sich einigermaßen in der Bücherwelt zu Hause fühlt, schon einmal gehört. Zumindest gesehen hat sie wohl schon jeder, der ab und zu einen Buchladen besucht. Bei mir stand sie nun schon einige Zeit im Regal und war schon kurz davor, Staub anzusetzen, bevor ich sie vor ein paar Tagen endlich befreit und mich gemeinsam mit ihr auf eine Zeitreise in die Fünfzigerjahre begeben habe. Denn genau dort ist der Roman angesiedelt. Es ist alles so herrlich beschrieben, dass ich mich tatsächlich in der leicht verstaubten Atmosphäre auf der Schwelle zur Moderne befand. Das gute alte Telefon zum Beispiel ist etwas, was in der Familie de Luce noch mit Misstrauen beäugt und nur in äußersten Notfällen benutzt wird.
Ich muss sagen, ich habe mich mit Flavia sehr wohl gefühlt, habe sie gern auf ihren detektivischen Streifzügen à la Sherlock Holmes, den sie übrigens, neben zahlreichen bekannten Chemikern aufs glühendste verehrt, begleitet. Die Anspielungen auf die Chemie sind denke ich auch für jeden Nichtchemiker verständlich oder stören zumindest nicht weiter. Ich fand sie durchweg amüsant, vor allem da Flavia ja erst elf Jahre alt ist und mit einer Selbstverständlichkeit von diesem Fachgebiet redet, die nicht mal ich als erwachsener Mensch mit Abitur an den Tag legen würde. Außerdem musste ich immer wieder über die zahlreichen Einfälle, die sie hat, um ihren Schwestern das Leben zur Hölle zu machen, lachen.
Die Charaktere waren generell alle durchweg sympathisch, gut beschrieben, alle hatten ihre Macken, sodass ich sie alle liebgewonnen habe.

Wer Sherlock Holmes toll findet, wird auch Flavia lieben und deshalb gebe ich ihr ohne Bedenken fünf Sterne und freue mich schon auf weitere Fälle der begnadeten Giftmischerin.

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Eine Studie in Scharlachrot
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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

sherlock holmes, detektiv, john watson, krimi, london

Eine Studie in Scharlachrot

Arthur Conan Doyle
Fester Einband: 159 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 01.12.2005
ISBN 9783036951430
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

„Mein Gefährte errötete vor Freude ob meiner Worte und der ernsthaften Art, in der ich sie vorbrachte. Ich hatte bereits festgestellt, dass er für Schmeicheleien über seine Kunst so empfänglich war, wie nur je ein Mädchen, wenn es um seine Schönheit geht.“ (S. 57)

"Eine Studie in Scharlachrot“ ist der Anfang der Geschichten von Sherlock Holmes und Doktor Watson. Watson, gerade aus dem Afghanistan-Krieg zurückgekehrt, sucht in London eine bezahlbare Unterkunft, was beileibe nicht einfach ist. Da trifft er einen alten Studienkollegen wieder, der ihm Sherlock Holmes vorstellt, der ebenfalls auf der Suche nach einer Bleibe ist. Obwohl Holmes doch ein ziemlich exzentrischer Bursche zu sein scheint, der gern Geige spielt, der gern tagelang Pfeife rauchend auf dem Sofa verbringen kann, ohne irgendetwas zu tun und der stets und ständig rätselhafte Besucher aus allen Klassen empfängt, kommen die beiden doch gut miteinander aus, vor allem dann, als Watson schließlich eine Kostprobe von Holmes brillanten Verstand bekommt und ihn bei der Lösung eines Falls begleiten darf, den er schließlich dokumentiert.


Nun habe ich endlich auch den ersten Fall gelesen, den Holmes und Watson gemeinsam gelöst haben. Einmal mehr war ich vollkommen begeistert, konnte gar nicht schnell genug lesen, um zu erfahren, wie es weitergeht. Ich liebe die beiden und ich weiß, dass ich traurig sein werde, wenn ich irgendwann das letzte Buch gelesen haben werde.
Doyle schreibt zwar einfach, doch trotz allem unglaublich spannend und witzig, sodass es immer wieder eine Freude ist, eine Buch von ihm zu lesen. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Geschichte und gebe der Studie in Scharlachrot ohne Bedenken volle fünf Sterne, weil man Sherlock Holmes einfach lieben muss.

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Die Memoiren des Sherlock Holmes
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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

london, geheimnis, detektiv, kriminalität, krimi

Die Memoiren des Sherlock Holmes

Arthur Conan Doyle
Flexibler Einband
Erschienen bei Insel Verlag
ISBN 9783458350187
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Sherlock Holmes wie er leibt und lebt.
Bei "Die Memoiren des Sherlock Holmes" handelt es sich um den zweiten Band mit Kurzgeschichten rund um den bekannten Meisterdetektiv und seinen Gefährten, Dr. Watson, der alles getreuich aufzeichnet. 11 Geschichten sind es diesmal, darunter auch sein allererster und sein letzter Fall, was für mich besonders spannend war. Auch die anderen Geschichten waren spannend und es war eine Freude, an Sherlock Holmes' Spürsinn teilhaben zu können.
Eine unglaubliche Beobachtungsgabe, die seinesgleichen sucht. rätselhafte Fälle, die nicht lösbar scheinen und doch findet Holmes' (fast) immer eine Lösung.
Spannend, lustig und immer wieder gut!
5 Sterme von mir.

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Der Hund der Baskervilles
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england, london, klassiker, devonshire, detektivgeschichte

Der Hund der Baskervilles

Arthur Conan Doyle , Stephanie Jakobs
Fester Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Anaconda
ISBN 9783866473829
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Diesmal braucht ein Arzt die Hilfe des berühmten Detektivs und seines langjährigen Freundes Dr. Watson. Vielmehr ist es ein Freund des Arztes, der Hilfe braucht. Denn dieser steht im Begriff, ein größeres Erbe anzutreten. Doch ist sein Onkel unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommen. Sein Tod kommt der Legende, die schon seit Generationen weitergereicht wird, viel zu nahe. Der Legende eines Hundes, der umgeht um alle Mitglieder der Familie Baskerville zu töten.

"Der Hund von Baskerville" ist ein weiteres spannendes Abenteuer des wohl berühmtesten Detektivs und seinem Partner. Diesmal hält Sherlock Holmes sich eher im Hintergrund, begleitet Watson nicht, überlässt es ihm, Teile des Rätsels aufzuklären und seine Vermutungen brieflich an ihn zu senden. Und doch tut es dem, was man an Sherlock Holmes liebt, keinen Abbruch. Die fast schon genialen Lösungen und Begründungen, die er stets liefert, gibt es auch hier, auch, wenn Watson die Vorarbeit übernimmt.
Die beiden haben es hier mit einem Fall zu tun, der sich nicht einfach nebenbei lösen lässt. Immer wieder gibt es neue Rätsel und Unstimmigkeiten, für die Erklärungen gefunden werden müssen.

Ein Fall von Sherlock Holmes, wie er sein muss. Toll!

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Das Zeichen der Vier
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krimi, england, indien, kriminalroman, holmes

Das Zeichen der Vier

Arthur Conan Doyle
Flexibler Einband
Erschienen bei Insel Verlag
ISBN 9783458350149
Genre: Krimi & Thriller

Rezension:

Sherlock Holmes wie er leibt und lebt.
Mary Mortsan kommt mit der Bitte zu Holmes, das Verschwinden ihres Vaters, das zu diesem Zeitpunkt bereits 10 Jahre zurückliegt, aufzuklären. Eine rätselhafte Nachricht hat sie erreicht, die sie an den Detektiv und seinen Gefährten Dr. Watson weiterleitet. Anstatt nur das Verschwinden einer Person aufzuklären hat Holmes nun einen Fall vor sich, der viel rätselhafter ist, viel verwinkelter als vorerst angenommen.
Vor allem erfahren wir aber, wie Dr. Watson zu seiner Frau kommt.

Ich liebe die Geschichten rund um den Detektiv aus der Baker Street einfach. Spannend, Witzig. Es ist immer wieder ein Abenteuer, mitzuerleben, wie Sherlock Holmes mithilfe der unscheinbarsten indizien einen Fall löst.

Klasse!

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Die Abenteuer des Sherlock Holmes
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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

kurzgeschichten, whodunit, krimi

Die Abenteuer des Sherlock Holmes

Arthur Conan Doyle
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Erschienen bei Reclam, Philipp
ISBN 9783150096543
Genre: Krimi & Thriller

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